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Ivonne
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heute 05:43

TierschutzhundeStammtisch🐕

Willkommen sind alle Tierschutzhundeliebhaber. Ob er/sie gerade ein Familienmitglied ist oder es früher einmal war..ob aus deutschem Tierschutz oder Auslandshund. Teilt gerne eure Freude, eure schönen oder weniger schönen Situationen. Teilt gerne Probleme, vielleicht hat jemand eine Lösung. Schickt gerne Fotos oder Videos❤️ Willkommen sind natürlich auch alle anderen Hundebesitzer, die gerne mitreden möchten. (Wer nur gegen Tierschutzhunde und deren Besitzer wettern möchte, bleibt bitte draußen😉) Ich freue mich auf tolle Gespräche 😍
 
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martina
26. März 12:56
😳😱
🤔🙄
 
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Alexa
26. März 13:22
Hallo an alle, auch ich möchte gerne hier schreiben, vielleicht ging es dem ein oder anderen Hundehalter so ähnlich oder es hat jemand ein paar Tipps für uns...
Es geht um unsere fast sechsjährige Emma die mein Mann aus der Türkei vermittelt bekam, ein Mix aus Golden Retriever und Akbash. Sie kam mit ca 1 Jahr zu uns, wurde auf der Straße geboren, mit ca sechs Monaten aufgegriffen und der Koffer, den sie mitbrachte, war voller Baustellen. Trotz Trainer schaffen wir es irgendwie kaum, sie abzuarbeiten. Emma lebt mit meiner 19 jährigen Tochter, meinem Mann und mir im Haus mit Garten.
Zu ca. 60% klappt der Alltag, aber die restlichen 40%....
Sie ist eine sehr ängstliche Hündin die aber auch sehr viele positiven Seiten hat. Sie ist oft freundlich und verschmust, teilweise gut auf viele Kommandos reagierend, sie kann mal ein paar Stunden alleine zu Hause bleiben ohne zu jaulen und fährt gerne im Auto mit. Am Anfang gab es auch keine großen Probleme. Doch je älter sie wurde, desto problematischer wurde ihr Verhalten. Mittlerweile wissen wir auch, dass kein Goldie in ihr steckt, sondern ein Hovawart. Also Hofwächter und Herdenschutzhund in einem. Seit drei Jahren trägt sie draußen immer Maulkorb, da sie, wahrscheinlich nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung”, oft nach vorne geht. Derzeit ist jedoch unsere schlimmste Baustelle, dass sie, wenn sie zu etwas aufgefordert wird, was sie gerade jetzt nicht möchte bzw. sich in dem Moment bedrängt fühlt, wenn überhaupt kurz knurrt und uns mit direkter körperlicher Aggression angreift. Ich will ihr z.B. Leine, Geschirr und Maulkorb anziehen, um Gassi zu gehen oder sie soll aufstehen, weil sie im Weg liegt. Sie beachtet uns in solchen Momenten überhaupt nicht, sei denn einer kommt ihr zu nahe. Über sie steigen, sollen wir nicht mehr, an ihr vorbei kommen wir aber auch nicht. In solchen Momenten darf ich auch nicht ihre Hausleine nutzen, Leckerlis nimmt sie dann ebenfalls nicht an, obwohl sie sonst sehr Futtermotiviert ist. Ich trainiere fast täglich mit ihr und viele Probleme wurden schon deutlich besser. In der Vergangenheit hatte ich schon immer mit Hunden zu tun, besaß auch schon zwei eigene, aber noch nie ein HSH.
Mit zwei Hundetrainern haben wir versucht zu arbeiten, Managementmaßnahmen wie Maulkorb und klare räumliche Trennung einzuführen. Auch wurde Emma tierärztlich untersucht, sie ist kerngesund. Trainer bezeichnen sie, bedingt durch ihre Rasse Akbash/Hovawart, als hochexplosive Mischung, außerdem würde “sie uns maßregeln, wenn sie wollte, hätte sie schon längst richtig zugebissen". Nicht gerade eine beruhigende Äußerung.
Trotz aller Bemühungen in diesen letzten Jahren sind wir alle, jedoch hauptsächlich ich, zunehmend belastet. Ich passe auf, wie ich wohin gehe bzw. an ihr vorbeikomme. Wegen mehreren, gesundheitlichen Einschränkungen bin ich mittlerweile Frührentnerin. Durch die tägliche Anspannung mit Emma ist oft mein Zustand deutlich verschlechtert. Mein Mann und ich hatten schon unzählige blaue Flecken von ihr, es floss auch schon Blut, zwar nie so, dass wir ärztlich versorgt werden mussten, aber ich lebe ständig in Angst, habe kaum noch Kraft, bin ratlos und ein Stück weit überfordert. Mein 72 jähriger Vater ist ihr z.B. vor einigen Monaten aus Versehen auf den Schwanz getreten. Sie kennt ihn gut, freut sich immer sehr, wenn er zu uns kommt und trotzdem hat sie ihn, ohne Knurren, ohne Vorwarnung, direkt angegriffen. Zwar gab es auch da “nur Kratzer und blaue Flecken“, aber so sehr wie sie uns auf der einen Seite ans Herz gewachsen ist, kann es auf der anderen Seite so nicht mehr weitergehen. Manchmal kommt es mir so vor als ob wir mit einer tickenden Zeitbombe zusammen leben. Zum Glück stand ich bei dem Vorfall gerade daneben und konnte sie festhalten. Der Gedanke, die beiden wären kurz alleine gewesen oder mein Vater wäre gefallen…
Bei Besuch trägt sie nun immer Maulkorb, kommt unser dreijähriger Enkel, wird sie oben ins Schlafzimmer gesperrt. Am liebsten würde ich ihr 24/7 den Maulkorb anziehen, denn nur dann fühlen wir uns sicher, aber das ist doch keine Lösung. Auch nicht in ihrem Interesse. Vielleicht hat jemand einen Ratschlag für uns was wir falsch oder eben besser machen können oder sind wir einfach nur nicht die richtigen Halter für Emma?
Entschuldigt bitte, dass der Text so lang wurde, aber um unser Problem zu verstehen, musste ich etwas ausholen.
 
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Katie
26. März 13:48
Hallo an alle, auch ich möchte gerne hier schreiben, vielleicht ging es dem ein oder anderen Hundehalter so ähnlich oder es hat jemand ein paar Tipps für uns... Es geht um unsere fast sechsjährige Emma die mein Mann aus der Türkei vermittelt bekam, ein Mix aus Golden Retriever und Akbash. Sie kam mit ca 1 Jahr zu uns, wurde auf der Straße geboren, mit ca sechs Monaten aufgegriffen und der Koffer, den sie mitbrachte, war voller Baustellen. Trotz Trainer schaffen wir es irgendwie kaum, sie abzuarbeiten. Emma lebt mit meiner 19 jährigen Tochter, meinem Mann und mir im Haus mit Garten. Zu ca. 60% klappt der Alltag, aber die restlichen 40%.... Sie ist eine sehr ängstliche Hündin die aber auch sehr viele positiven Seiten hat. Sie ist oft freundlich und verschmust, teilweise gut auf viele Kommandos reagierend, sie kann mal ein paar Stunden alleine zu Hause bleiben ohne zu jaulen und fährt gerne im Auto mit. Am Anfang gab es auch keine großen Probleme. Doch je älter sie wurde, desto problematischer wurde ihr Verhalten. Mittlerweile wissen wir auch, dass kein Goldie in ihr steckt, sondern ein Hovawart. Also Hofwächter und Herdenschutzhund in einem. Seit drei Jahren trägt sie draußen immer Maulkorb, da sie, wahrscheinlich nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung”, oft nach vorne geht. Derzeit ist jedoch unsere schlimmste Baustelle, dass sie, wenn sie zu etwas aufgefordert wird, was sie gerade jetzt nicht möchte bzw. sich in dem Moment bedrängt fühlt, wenn überhaupt kurz knurrt und uns mit direkter körperlicher Aggression angreift. Ich will ihr z.B. Leine, Geschirr und Maulkorb anziehen, um Gassi zu gehen oder sie soll aufstehen, weil sie im Weg liegt. Sie beachtet uns in solchen Momenten überhaupt nicht, sei denn einer kommt ihr zu nahe. Über sie steigen, sollen wir nicht mehr, an ihr vorbei kommen wir aber auch nicht. In solchen Momenten darf ich auch nicht ihre Hausleine nutzen, Leckerlis nimmt sie dann ebenfalls nicht an, obwohl sie sonst sehr Futtermotiviert ist. Ich trainiere fast täglich mit ihr und viele Probleme wurden schon deutlich besser. In der Vergangenheit hatte ich schon immer mit Hunden zu tun, besaß auch schon zwei eigene, aber noch nie ein HSH. Mit zwei Hundetrainern haben wir versucht zu arbeiten, Managementmaßnahmen wie Maulkorb und klare räumliche Trennung einzuführen. Auch wurde Emma tierärztlich untersucht, sie ist kerngesund. Trainer bezeichnen sie, bedingt durch ihre Rasse Akbash/Hovawart, als hochexplosive Mischung, außerdem würde “sie uns maßregeln, wenn sie wollte, hätte sie schon längst richtig zugebissen". Nicht gerade eine beruhigende Äußerung. Trotz aller Bemühungen in diesen letzten Jahren sind wir alle, jedoch hauptsächlich ich, zunehmend belastet. Ich passe auf, wie ich wohin gehe bzw. an ihr vorbeikomme. Wegen mehreren, gesundheitlichen Einschränkungen bin ich mittlerweile Frührentnerin. Durch die tägliche Anspannung mit Emma ist oft mein Zustand deutlich verschlechtert. Mein Mann und ich hatten schon unzählige blaue Flecken von ihr, es floss auch schon Blut, zwar nie so, dass wir ärztlich versorgt werden mussten, aber ich lebe ständig in Angst, habe kaum noch Kraft, bin ratlos und ein Stück weit überfordert. Mein 72 jähriger Vater ist ihr z.B. vor einigen Monaten aus Versehen auf den Schwanz getreten. Sie kennt ihn gut, freut sich immer sehr, wenn er zu uns kommt und trotzdem hat sie ihn, ohne Knurren, ohne Vorwarnung, direkt angegriffen. Zwar gab es auch da “nur Kratzer und blaue Flecken“, aber so sehr wie sie uns auf der einen Seite ans Herz gewachsen ist, kann es auf der anderen Seite so nicht mehr weitergehen. Manchmal kommt es mir so vor als ob wir mit einer tickenden Zeitbombe zusammen leben. Zum Glück stand ich bei dem Vorfall gerade daneben und konnte sie festhalten. Der Gedanke, die beiden wären kurz alleine gewesen oder mein Vater wäre gefallen… Bei Besuch trägt sie nun immer Maulkorb, kommt unser dreijähriger Enkel, wird sie oben ins Schlafzimmer gesperrt. Am liebsten würde ich ihr 24/7 den Maulkorb anziehen, denn nur dann fühlen wir uns sicher, aber das ist doch keine Lösung. Auch nicht in ihrem Interesse. Vielleicht hat jemand einen Ratschlag für uns was wir falsch oder eben besser machen können oder sind wir einfach nur nicht die richtigen Halter für Emma? Entschuldigt bitte, dass der Text so lang wurde, aber um unser Problem zu verstehen, musste ich etwas ausholen.
Puh, das klingt wirklich sehr belastend – tut mir total leid für euch. 🫶

Für mich wirkt es, als würde Emma sich in manchen Momenten stark bedrängt fühlen und sich dann durch Angriff Raum verschaffen. Dass sie kein Futter nimmt, zeigt auch den hohen Stress.

Ich würde den Fokus auf Management legen:
– Abstand/klare Wege schaffen
– nichts erzwingen
– Maulkorb weiter nutzen

Habt ihr einen festen Rückzugsort, an dem sie wirklich komplett in Ruhe gelassen wird?

Und holt euch bitte Unterstützung von jemandem mit Erfahrung in Aggression/HSH.
 
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Alexa
26. März 14:18
Puh, das klingt wirklich sehr belastend – tut mir total leid für euch. 🫶 Für mich wirkt es, als würde Emma sich in manchen Momenten stark bedrängt fühlen und sich dann durch Angriff Raum verschaffen. Dass sie kein Futter nimmt, zeigt auch den hohen Stress. Ich würde den Fokus auf Management legen: – Abstand/klare Wege schaffen – nichts erzwingen – Maulkorb weiter nutzen Habt ihr einen festen Rückzugsort, an dem sie wirklich komplett in Ruhe gelassen wird? Und holt euch bitte Unterstützung von jemandem mit Erfahrung in Aggression/HSH.
Danke für deine Nachricht. Das mit dem Futter nicht nehmen, weil Stress, dachte ich anfangs zuerst auch. Ein Trainer meinte, nachdem er verschiedene Videos von ihr anschaute, "nein, so wie sie gerade da liegt hat sie überhaupt keinen Stress, sie will jetzt nur unbedingt auf diesem Platz liegen und weiß genau, um ein Leckerli zu bekommen muss sie eben "ihren" Platz verlassen". Aus diesem Grund haben wir im Januar eine große Box für sie gekauft, da geht sie nur nicht gerne hinein. Und zur Ruhe kommt sie dort nicht weil sie ihr Kissen kaputtmacht oder letztens ihr Geschirr durchbeißt das sie anhatte wegen der Hausleine.
Einen Trainer der Erfahrung mit HSH hat, ist zumindest bei uns hier, anscheinend nicht so einfach zu finden. Hatte schon mit so vielen geschrieben.
Von daher weiß ich so langsam wirklich nicht mehr was ich noch machen soll.
 
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Christina
26. März 15:48
Danke für deine Nachricht. Das mit dem Futter nicht nehmen, weil Stress, dachte ich anfangs zuerst auch. Ein Trainer meinte, nachdem er verschiedene Videos von ihr anschaute, "nein, so wie sie gerade da liegt hat sie überhaupt keinen Stress, sie will jetzt nur unbedingt auf diesem Platz liegen und weiß genau, um ein Leckerli zu bekommen muss sie eben "ihren" Platz verlassen". Aus diesem Grund haben wir im Januar eine große Box für sie gekauft, da geht sie nur nicht gerne hinein. Und zur Ruhe kommt sie dort nicht weil sie ihr Kissen kaputtmacht oder letztens ihr Geschirr durchbeißt das sie anhatte wegen der Hausleine. Einen Trainer der Erfahrung mit HSH hat, ist zumindest bei uns hier, anscheinend nicht so einfach zu finden. Hatte schon mit so vielen geschrieben. Von daher weiß ich so langsam wirklich nicht mehr was ich noch machen soll.
Oje das tut mir sehr leid, das klingt echt alles sehr belastend. Ich wusste gar nicht, dass ein Hovawart so "schwierig" sein kann. Ich kenne einen der ist total lieb und umgänglich, unsere Nachbarin hat die sogar gezüchtet. Die andere Rasse kenn ich leider gar nicht.
Aber gibt es hier nicht sogar eine eigene Gruppe für Herdenschutzhunde? Vll findest du da Hilfe. Wo kommst du denn her?
 
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F.
27. März 11:32
Außer Betrieb.
Ellas Reaktion, nachdem sie mehrere Rehe entdeckt hat.
Kann man so machen 😂
 
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Melanie
28. März 10:54
Toni muss erstmal Kuschelzeit nachholen. Eine ganze Woche musste sie es ohne mich aushalten und hat das ganz prima gemacht. Durch ihre schlimmen Verlustängste hatten wir vorher etwas Sorge, wie sie es wegsteckt, wenn ich eine Woche auf Fortbildung weg bin. Es ist so schön, dass sich das Vertrauen in uns mittlerweile so gefestigt hat, dass sie auch solche Wochen gut aushalten kann 😊
 
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Nathalie
29. März 09:21
Leni hat von meiner Freundin einen neuen Spitznamen bekommen und sie hörte auch drauf 😂😂😂
Wir waren eine Runde im Wald spazieren und Leni durfte frei laufen .
Sie war dann zu weit vor gelaufen und meine Freundin hat sie gerufen : Prinzessin Pummelfee hierher... und Leni hatte drauf gehört und kam ganz artig zurück.... 🤣
 
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F.
29. März 09:26
Prinzessin Pummelfee??????
Die arme Leni ist doch keine Pummelfee. Also wirklich 😂😂

Ella hat einen kurzen Sitzstreik veranstaltet. Weil nasse Füße, das geht natürlich überhaupt nicht.
 
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Katie
30. März 10:19
Mission Frühstück
oder
Beschäftigungstherapie bei Regenwetter

Kartons sind nach wie vor sein Endgegner und er tut alles, um diesen nicht berühren zu müssen.

Jedes Tuch wird einzeln aus der Kiste geholt und dann alles gefuttert, was dran kleben blieb. 😅