Hier werden doch einige Dinge stark miteinander vermischt!
In der heutigen Zeit hat es sich dorthin entwickelt, auch dank sozialer Medien, dass es schick ist, einen Hund zu haben.
Auch die Menge der Hunde mit Qualzuchtmerkmalen ist ein Indiz dafür.
Hunde werden angeschafft, man kommt nicht zurecht, dann werden sie wieder abgeschafft.
Wer schon vor Anschaffung kein Geld hatte, der wird die Finanzierung auch nicht stemmen können.
All die Genannten fallen unter den Begriff " Verantwortungslos ".
Das Gegenteil sind die, die genau überlegen, ob sie Hundehaltung überhaupt leisten können. Finanziell, gesundheitlich und mit entsprechendem Einsatz.
Und die dann evtl davon absehen, weil es eben nicht leistbar ist.
Jeder kann unverschuldet in Not geraten, aber die Wenigsten werden dann ihre Tiere abgeben und lieber an sich selber sparen oder Hilfe suchen.
Die finanzielle Misere der Tierheime hat damit zu tun, dass sie nicht ausreichend unterstützt werden.
Sicher gibt es einen Zusammenhang zwischen Inflation und Neuanschaffungen oder gar Mehrhundehaltung.
Da überlegt man sicher, ob man sich das noch leisten kann.
Inflation ist nie schön, aber mit vollen Tierheimen und ausgesetzten Hunden hat das nichts zu tun.
Es gab einen Thread über Erhöhung der Hundesteuer.
Da wurde auch argumentiert , dass dadurch mehr Hunde ausgesetzt werden oder im Tierheim landen.
Da kann ich nur den Kopf schütteln...