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Vic
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zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Vic
7. Apr. 08:49
Das hat aber eher was mit der chronischen Unterfinanzierung (und Personalmangel) von Tierheimen zu tun. Die Tierheime in Deutschland sind, bis auf wenige Ausnahmen, Privat betrieben, übernehmen aber häufig öffentliche Aufgaben (Fundtiere) und werden dafür nicht ausreichend von den Kommunen bezahlt. Das verknappt dann die Ressourcen bei der Tieraufnahmekapazität. Und von ausgesetzten Tieren ist in dem Bericht noch nicht mal die Rede. Hast Du noch andere Quelken? Evtl. mal konkrete Zahlen?
Überforderung, Geld- oder Zeitnot - die Gründe, warum Haustiere ausgesetzt werden, sind vielfältig. 🐈🐕 Das Problem: Die meisten Tierheime sind permanent voll, der Rest hat nur geringe Aufnahmekapazitäten. So wie dieses Tierheim in Aachen. | Brisant | Facebook https://share.google/qtgs9AMaFuWFxjB6P
 
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Vic
7. Apr. 08:57
Unten hat jemand gepostet dass sogar Obdachlose Hunde halten. Jetzt nicht um die Obdachlosen zu diskreditieren denn dahinter steckt meist eine tragische Geschichte, aber wie machen sie das? Natürlich wollen sie ihre ein und alles behalten, aber werden die Hunde ohne Impfungen und Medizinische Hilfe gehalten oder übernimmt die Stadt die Kosten? Nur ein Gedanke.
 
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Michi
7. Apr. 09:01
Überforderung, Geld- oder Zeitnot - die Gründe, warum Haustiere ausgesetzt werden, sind vielfältig. 🐈🐕 Das Problem: Die meisten Tierheime sind permanent voll, der Rest hat nur geringe Aufnahmekapazitäten. So wie dieses Tierheim in Aachen. | Brisant | Facebook https://share.google/qtgs9AMaFuWFxjB6P
Du redest immer von ausgesetzten Tieren...
Aussetzen bedeutet irgendwo zurücklassen, anbinden oder sonstwas. Das sind skrupellose Menschen, die sowas machen.
Mit Geldnot hat das garnix zu tun.
Die links, die du postest, die sagen aus, dass immer mehr Menschen ihre Hunde im Tierheim abgeben ( nicht aussetzen!) , weil sie unüberlegt angeschafft wurden.
 
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Vic
7. Apr. 09:05
Eine traurige Nachricht für Tierheime :
Bundeshaushalt: Keine Hilfe für Tierheime - Bundesregierung bricht erneut Versprechen https://share.google/eEpmY8UtkKaxVxjOA
 
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Vic
7. Apr. 09:07
Die Krise der ausgesetzten Tiere: Millionen streunende Tiere auf den Straßen Europas - PulseZ https://share.google/Pj3UdnhjDI1rbWRNL
 
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Michi
7. Apr. 09:11
Die Krise der ausgesetzten Tiere: Millionen streunende Tiere auf den Straßen Europas - PulseZ https://share.google/Pj3UdnhjDI1rbWRNL
Wie ich schrieb...im Süden und Osten ein riesiges Problem, aber nicht erst jetzt.
Ich mache seit über 20 Jahren Auslandstierschutz, da war es nicht anders. Vielleicht interessiert es heutzutage nur mehr Leute.
Bei uns in Deutschland haben wir weder Streuner, noch ein Problem mit ausgesetzten Tieren. Streunende Katzen mal ausgenommen, aber die gab es auch schon immer.
Das ist auch während der Inflation nicht anders geworden !
 
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Vic
7. Apr. 09:19
Wie ich schrieb...im Süden und Osten ein riesiges Problem, aber nicht erst jetzt. Ich mache seit über 20 Jahren Auslandstierschutz, da war es nicht anders. Vielleicht interessiert es heutzutage nur mehr Leute. Bei uns in Deutschland haben wir weder Streuner, noch ein Problem mit ausgesetzten Tieren. Streunende Katzen mal ausgenommen, aber die gab es auch schon immer. Das ist auch während der Inflation nicht anders geworden !
Hier gibt es wenige Streuner oder fast keiner weil Strafen sind drakonisch, bis eur 25.000 eur. I'm Süden nix.
 
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Michi
7. Apr. 09:27
Hier werden doch einige Dinge stark miteinander vermischt!
In der heutigen Zeit hat es sich dorthin entwickelt, auch dank sozialer Medien, dass es schick ist, einen Hund zu haben.
Auch die Menge der Hunde mit Qualzuchtmerkmalen ist ein Indiz dafür.
Hunde werden angeschafft, man kommt nicht zurecht, dann werden sie wieder abgeschafft.
Wer schon vor Anschaffung kein Geld hatte, der wird die Finanzierung auch nicht stemmen können.
All die Genannten fallen unter den Begriff " Verantwortungslos ".
Das Gegenteil sind die, die genau überlegen, ob sie Hundehaltung überhaupt leisten können. Finanziell, gesundheitlich und mit entsprechendem Einsatz.
Und die dann evtl davon absehen, weil es eben nicht leistbar ist.
Jeder kann unverschuldet in Not geraten, aber die Wenigsten werden dann ihre Tiere abgeben und lieber an sich selber sparen oder Hilfe suchen.
Die finanzielle Misere der Tierheime hat damit zu tun, dass sie nicht ausreichend unterstützt werden.
Sicher gibt es einen Zusammenhang zwischen Inflation und Neuanschaffungen oder gar Mehrhundehaltung.
Da überlegt man sicher, ob man sich das noch leisten kann.
Inflation ist nie schön, aber mit vollen Tierheimen und ausgesetzten Hunden hat das nichts zu tun.
Es gab einen Thread über Erhöhung der Hundesteuer.
Da wurde auch argumentiert , dass dadurch mehr Hunde ausgesetzt werden oder im Tierheim landen.
Da kann ich nur den Kopf schütteln...
 
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Michi
7. Apr. 09:28
Hier gibt es wenige Streuner oder fast keiner weil Strafen sind drakonisch, bis eur 25.000 eur. I'm Süden nix.
Genau, warum schreibst du dann, dass das hier zum Problem wird? Im Süden hat das nichts mit Geld zu tun sondern mit mangelnder Wertschätzung.
 
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Arinka
7. Apr. 09:51
Die Tierheime sind aber unter anderem auch voller, weil die Anforderungen für die Vermittlung gestiegen sind. Ich würde gar keinen Hund aus dem Tierheim bekommen.

Dass früher alles einfacher war stimmt nicht. Ich habe in meiner Lehrzeit 400 DM verdient und einen Hund gehalten.
Die ganz fetten Jahre sind halt jetzt einfach mal vorbei, damit tun sich viele schwer.
Und ja, notfalls werde ich auch auf den Luxus Hund verzichten (müssen).