Home / Forum / Spaß & Tratsch / Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Verfasser-Bild
Vic
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 130
heute 14:46

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren?
Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sandra
10. Apr. 12:34
Hier leben inklusive unseres Pflegehundes 4 große Hunde.
Dafür verzichten wir auf:
- Essen gehen
- Urlaub
- neue Klamotten
- andere teure Hobby‘s
- Kino
- nur Discounter Lebensmittel
Vermisse ich etwas?
Ja, ich würde gerne nur Bio kaufen, ist aber nicht drin.
Aber dafür bekomme ich absolute Treue und Liebe und ganz viele Hundeknutschies♥️♥️♥️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Detlef
10. Apr. 14:01
Ich würde eher ein Hund aufnehmen als ein Menschen ob alles teurer wird oder nicht
Das heiß nicht das ich was gegen Menschen habe. Tiere sind einfach die besseren Menschen
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
10. Apr. 14:40
Auf jeden fall würde ich jeder zeit wieder einen Hund adoptieren denn wenn mal will geht alles
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ilona
11. Apr. 05:48
Ich habe bald ein Hunde Welpe von Züchter ,Versicherungen Kranken ,Op und Haftpflicht mit nur von meiner seite dann 20 % zu Zahlung, wenn man sich gut absichert braucht man von Tierarzt kosten keine Angst haben ,ich habe auch ein Pferd also auch wenn alle Kosten steigen ,muss man einfach umdenken, ich werde im Sommer viel Fahrrad fahren und nur das allernötigste mit den Auto.
Da mach ich mir mehr Sorgen über die vermehrenden Giftköder Meldungen!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Krissi &
11. Apr. 08:25
Würde mir auch wieder einen Hund holen. Bin allerdings Team adoptieren,es gibt leider so viele herrenlose Hunde, die keiner will. Dieses Mal würde es aber altersbedingt ein älterer Hund werden.
Auf jedenfall Adoptieren. Wer Hunde liebt unterstützt keine Vermehrung.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
11. Apr. 08:32
Auf jedenfall Adoptieren. Wer Hunde liebt unterstützt keine Vermehrung.
Es gibt zwei moralisch vertretbare Arten, einen Hund zu bekommen. Entweder Adoption, oder vom Züchter. Man könnte noch argumentieren, dass private Abgaben eine eigene Kategorie sind, die würde ich aber eher zur ersten Kategorie zählen. Seriöse Zucht und Adoption schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, sie sind zwei Seiten einer Medaille.

Was man wirklich nicht unterstützen darf, ist Vermehrung. Und die Kunst ist es rauszufinden, was ein seriöser Züchter ist und was ein Vermehrer.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ste.
heute 09:56
Jederzeit wieder. ❤️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
R
heute 14:28
Jain... Bin durch einen traurigen Todesfall zum Zweithund gekommen. Habe vorab eigentlich sehr penibel und lange die Preislage studiert, bevor überhaupt ein Hund bei mir einzog, ob ich finanziell allein und selbstständig alles gestemmt bekomme und mir dann auch erlauben kann.
Geht kaum was schlimmeres für mich, als wenn Hund Probleme oder Schmerzen hat und die benötigten Mittel kaum zu berappen wären. Ab dem zweiten Hund zählen da für mich hauptsächlich Notwendigkeiten und kein "mich beruhigender Extraluxus" mehr.

Ich finde es nicht unbeachtlich bei der Rechnung, das man je nach Hund auch anderes berappen muss. Ich fürchte eine Dogge mit Kampfhundeinschlag ist allein schon steuerlich und tiermedizinisch eine Finanzkeule - noch ungesehen, was in der Größe Auto und Ausstattungen finanziell bedeuten. Für dieses Hundebett, könnte sich mein Zwerg sicher ein halbes Jahr lang rundum mit Extras gut ernähren plus Hundebett in ihrer Größe.

Nun habe ich die erhöhten Kosten von einem großen Hund auch, dazu auch die Tierarztgeschichten.... Die hauen wirklich mächtig rein... Zusätze, Training , Ausstattung, Physio , Medikamente usw

In Anbetracht der Wirtschaftslage denke ich schon, dass aufgrund der finanziellen Belastung innerhalb der Haltung umgedacht wird, bzw besonders mehrhundehalter durchaus über verträgliche finanzielle Grenzen kommen können, was dieses selbstgewählte "Hobby" zur Qual werden lässt.

Denn wie gesagt, niemand möchte seinen Seelenverwandten abgeben müssen, weil er bestimmte Notwendigkeiten nicht mehr leisten kann.

Es gibt mehr und mehr Abgaben. Glaube auch, gerade junge Leute holen sich schneller einen Hund und bereuen es später...

Der Hundeboom hat eigentlich gezeigt, dass Hunde unfassbare wirtschaftliche Umsätze erbringen, Steuer gezahlt wird, sogar Versicherungen davon profitieren und dennoch sind die Preise weder gesunken, noch geblieben sondern derart gestiegen. Das ergibt eigentlich kaum Sinn...aber Deutschlands Wirtschaft ist wirklich kaputt und nicht nur die Hundehaltung hat damit zu kämpfen... Ich finde es schlimm, dass hier oft gepredigt wird " wer einen Hund hat muss alles bezahlen können"... Man hat vlt auch noch andere umstände im Leben und derzeit auch sehr viele Hilfsbedürftige Menschen im Umfeld , wo ich diese Aussage, als ob ein jeder sorglos im Geld schwimmen muss, absolut unrealistisch und unsozial finde. Einen Hund, ja das wäre auch jetzt noch unproblematisch für mich als Einzelperson. Einer kostet jetzt wie zwei...mit zweien habe ich quasi die Kosten von vier Hunden damals 😅... Und nein ich bin nicht krösus und es tut auch zeitweise sehr weh, wie das Geld an den Tierarzt geht.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Regina
heute 14:44
Bei uns steht die Frage neuer Hund ja/nein aktuell im Raum, da unsere Emma vor 5 Wochen verstorben ist. Aber ehrlich gesagt, weder bei meinem Mann noch bei mir ist es eine finanzielle Frage, das ist dabei totale Nebensache. Wir müssen irgendwie den Verlust erst verarbeiten und wenn ja, dann erst überlegen, was es werden soll. Wenn, dann auf jeden Fall kleiner, aber nicht aufgrund der höheren Kosten bei einem großen Hund, sondern schlicht aus Altersgründen, ich möchte in 10 Jahren keine 35 kg oder mehr heben.
Ich antworte mal auf meinen eigenen Text, den ich zu Anfang des Threads geschrieben habe: Ja!
Wir haben (am Profilbild unschwer zu erkennen) wieder eine Fellnase aufgenommen und Emma's Erbe weitergegeben.
 
Beitrag-Verfasser
Debbie
heute 14:46
Ich hab vor 6 Wochen noch einen Zweithund adoptiert.