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Vic
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zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Vic
7. Apr. 10:06
Genau, warum schreibst du dann, dass das hier zum Problem wird? Im Süden hat das nichts mit Geld zu tun sondern mit mangelnder Wertschätzung.
Weniger Wertschätzung sowieso. Aber Geld auch. Es werden dort viele Hunde abgegeben (einfach angebunden nachts and der Tierheim Pforte) weil job verloren oder zu hohe Nebenkosten.
 
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Mara
7. Apr. 10:20
Unten hat jemand gepostet dass sogar Obdachlose Hunde halten. Jetzt nicht um die Obdachlosen zu diskreditieren denn dahinter steckt meist eine tragische Geschichte, aber wie machen sie das? Natürlich wollen sie ihre ein und alles behalten, aber werden die Hunde ohne Impfungen und Medizinische Hilfe gehalten oder übernimmt die Stadt die Kosten? Nur ein Gedanke.
Hier in meiner Stadt ist es so (ich denke, das trifft auf die meisten Städte zu), dass Obdachlose Scheine bekommen können, mit denen sie zu dem Tierarzt ihrer Wahl gehen können. Zu einer der Essensausgaben kommt ein Tierarzt einmal die Woche ehrenamtlich. Auch der Tierschutzbund übernimmt gelegentlich Tierarztkosten in Notsituationen. Diese Projekte sind ehrenamtlich und spendenfinanziert, die Stadt zahlt das nicht. Im Notfall wird das Geld für Tierarztkosten erbettelt und selbst zurückgesteckt. Tierfutter gibt es oft auch bei Essensausgaben für Menschen oder der Tiertafel. Auch und gerade Obdachlose und Bedürftige sind oft sehr um ihre Tiere besorgt und stecken lieber selbst zurück, als dass es dem Tier an etwas fehlt. Ich würde mich den Kommentaren anschließen, dass meistens eher unüberlegte Anschaffung Grund für das Abgeben des Tieres ist, als finanzielle Gründe. Auch wenn Tierhaltung teurer geworden ist in den letzten Jahren.
 
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Regina
7. Apr. 10:25
Dieses überlegen 10-15 Jahren gilt nicht mehr. Es ist als ob man einen Haus kauft und 20 Jahre abbezahlt. Heute sieht es gut aus aber in 5 Jahren ist man arbeitslos wegen Firmenpleiten z. B und dann muss man das Haus zurückgegeben an der Bank. Früher war alles solide. Feste Arbeit für 40 Jahren, Rente alles gut. Heutzutage nicht.
Nee, sehe ich anders. Haus sind Steine, Hund ist ein Lebewesen. Wenn alles schief geht, kommt das Haus eben unter den Hammer. Für einen Hund muss ein solides finanzielles Polster da sein, das kann man schon einplanen.
 
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Katrin
7. Apr. 11:01
Nee, sehe ich anders. Haus sind Steine, Hund ist ein Lebewesen. Wenn alles schief geht, kommt das Haus eben unter den Hammer. Für einen Hund muss ein solides finanzielles Polster da sein, das kann man schon einplanen.
Ich muss ganz ehrlich sagen ein Hausverkauf würde mir schwerer fallen wie die Abgabe des Hundes in gute Hände. Unser Haus ist als Altersvorsorge und Wohnplatz für unseren schwerbehindeten Sohn gedacht. Dementsprechend sorgsam wurde beim Kauf geplant und schwierige Lebensphasen berücksichtigt.

Selbiges gilt für die Anschaffung eines Hundes. Da wurde ebenso sorgfältig ein Plan erstellt mit was wäre wenn Szenarien. Das beeinflusste sogar die Wahl der Rasse und die Entscheidung woher ich mir meinen Hund hole.

Was ich in meinem Umfeld oft erlebt habe war das oft die Voraussetzungen schon nicht wirklich optimal waren, die Finanzierung zu knapp berechnet wurde und nicht ausreichend vorausschauend geplant wurde. Es fehlte zB oft ein Auffangnetz für den Hund. Das musste dann erst schnell geschaffen werden was dann sicher auch nicht immer gelingt.

Allerdings hab ich persönlich auch absolut niemanden in meinem Bekannten oder Verwandtenkreis die deswegen das Tier ins TH gebracht haben. Es wurden immer für das Tier bessere Lösungen gefunden wenn es dann doch mal abgegeben werden musste. Notfalls springt einer ein und übernimmt das Tier zumindest für einen bestimmten Zeitraum.

Ich sehe zuwenig Zeit ehrlich gesagt eher als Problem und weniger das finanzielle. Vollzeit arbeiten und Hundehaltung lässt sich nunmal nicht immer miteinander vereinbaren.
 
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Nathalie
7. Apr. 11:02
Nee, sehe ich anders. Haus sind Steine, Hund ist ein Lebewesen. Wenn alles schief geht, kommt das Haus eben unter den Hammer. Für einen Hund muss ein solides finanzielles Polster da sein, das kann man schon einplanen.
Dem kann ich dir nur zustimmen..... Ich denke jeder der normal denken kann ,der sollte wissen , bevor mannn sich ein Tier anschafft ( egal welches )das es auch zu hohen Kosten kommen kann . Ein Hund kostet nun mal Geld ob es für Steuern ,Versicherungen Futter ,hohe Tierarztkosten z.b für eine OP etc.... ,das sollte bzw muss man mit einplanen.....

Ich kann jetzt nur von mir schreiben. Unsere Situation ist momentan eher schwierig, da mein Mann im Februar unverschuldet arbeitslos geworden ist . Ich arbeite nur halbtags ,da wir zusätzlich noch ein Kind mit einer Behinderung haben trotzdem würde es uns nicht im Traum einfallen eines unserer Tiere abzugeben. Bei uns leben drei Katzen und ein Hund . Zwei davon sind auf Medikamente & Spezialfutter angewiesen. Wir haben Rücklagen für solche Kosten gebildet ,so dass unsere Tiere immer gut versorgt sind.
Ja es ist gerade eine schwierige Situation aber auch das schaffen wir zusammen,dann sparen wir halt bei uns ....
 
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Michi
7. Apr. 11:08
Weniger Wertschätzung sowieso. Aber Geld auch. Es werden dort viele Hunde abgegeben (einfach angebunden nachts and der Tierheim Pforte) weil job verloren oder zu hohe Nebenkosten.
Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht und mache sie noch. Im Süden werden die Hunde weggeworfen wie Müll.
Da macht sich niemand die Mühe, sie an der Pforte anzubinden. Die werden einfach entsorgt.
Gerne an einer befahrenen Straße.
Mit Job oder Geld hat das garnix zu tun.
 
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Regina
7. Apr. 11:24
Ich muss ganz ehrlich sagen ein Hausverkauf würde mir schwerer fallen wie die Abgabe des Hundes in gute Hände. Unser Haus ist als Altersvorsorge und Wohnplatz für unseren schwerbehindeten Sohn gedacht. Dementsprechend sorgsam wurde beim Kauf geplant und schwierige Lebensphasen berücksichtigt. Selbiges gilt für die Anschaffung eines Hundes. Da wurde ebenso sorgfältig ein Plan erstellt mit was wäre wenn Szenarien. Das beeinflusste sogar die Wahl der Rasse und die Entscheidung woher ich mir meinen Hund hole. Was ich in meinem Umfeld oft erlebt habe war das oft die Voraussetzungen schon nicht wirklich optimal waren, die Finanzierung zu knapp berechnet wurde und nicht ausreichend vorausschauend geplant wurde. Es fehlte zB oft ein Auffangnetz für den Hund. Das musste dann erst schnell geschaffen werden was dann sicher auch nicht immer gelingt. Allerdings hab ich persönlich auch absolut niemanden in meinem Bekannten oder Verwandtenkreis die deswegen das Tier ins TH gebracht haben. Es wurden immer für das Tier bessere Lösungen gefunden wenn es dann doch mal abgegeben werden musste. Notfalls springt einer ein und übernimmt das Tier zumindest für einen bestimmten Zeitraum. Ich sehe zuwenig Zeit ehrlich gesagt eher als Problem und weniger das finanzielle. Vollzeit arbeiten und Hundehaltung lässt sich nunmal nicht immer miteinander vereinbaren.
Natürlich würde mir es auch schwer fallen, das Haus zu verkaufen. Aber ich hatte die Frage ja so verstanden, ob man einen neuen Hund anschafft, nicht ob man den vorhandenen Hund weggeben muss.
 
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Regina
7. Apr. 11:26
Dem kann ich dir nur zustimmen..... Ich denke jeder der normal denken kann ,der sollte wissen , bevor mannn sich ein Tier anschafft ( egal welches )das es auch zu hohen Kosten kommen kann . Ein Hund kostet nun mal Geld ob es für Steuern ,Versicherungen Futter ,hohe Tierarztkosten z.b für eine OP etc.... ,das sollte bzw muss man mit einplanen..... Ich kann jetzt nur von mir schreiben. Unsere Situation ist momentan eher schwierig, da mein Mann im Februar unverschuldet arbeitslos geworden ist . Ich arbeite nur halbtags ,da wir zusätzlich noch ein Kind mit einer Behinderung haben trotzdem würde es uns nicht im Traum einfallen eines unserer Tiere abzugeben. Bei uns leben drei Katzen und ein Hund . Zwei davon sind auf Medikamente & Spezialfutter angewiesen. Wir haben Rücklagen für solche Kosten gebildet ,so dass unsere Tiere immer gut versorgt sind. Ja es ist gerade eine schwierige Situation aber auch das schaffen wir zusammen,dann sparen wir halt bei uns ....
Oje, hoffentlich bekommt Dein Mann bald einen neuen Job, Daumen gedrückt!!!
Aber das ist genau, was ich meine: aufgrund des Polsters ist es nicht nötig, ein Tier abzugeben. In Eurer momentanen Situation würdet Ihr aber wohl kein neues Tier anschaffen.
 
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Katrin
7. Apr. 11:39
Natürlich würde mir es auch schwer fallen, das Haus zu verkaufen. Aber ich hatte die Frage ja so verstanden, ob man einen neuen Hund anschafft, nicht ob man den vorhandenen Hund weggeben muss.
Tiere schaffe ich mir an wenn alles passt und das nötige Polster plus Sicherheitsnetz vorhanden ist.

Das gehört für mich einfach mit in den Bereich ,,meine Verantwortung".

Passt nur eine Sache nicht oder steht auf wackeligen Beinen fällt Hundehaltung bzw die Anschaffung für mich raus.

Die Absicherung meiner Familie hat totalen Vorang vor dem Haustierwunsch. Sollte ich mal alleine Leben kommt Hundehaltung für mich ohne finanzielle Absicherung und Absprachen wie ,,wohin kann der Hund im Notfall" nicht in Frage. Für mich sind das einfach Punkte die sogar vertraglich geregelt sein müssen und gerade letzteres wird meiner Meinung nach oft vernachlässigt.

Hundehaltung ist toll aber halt nur wenn die Voraussetzung so sind das man trotz allem selber noch gut leben kann. Ein Hund sollte eine Bereicherung sein fürs Leben und nicht den Menschen in finanzielle Not bringen.
 
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Nathalie
7. Apr. 11:54
Oje, hoffentlich bekommt Dein Mann bald einen neuen Job, Daumen gedrückt!!! Aber das ist genau, was ich meine: aufgrund des Polsters ist es nicht nötig, ein Tier abzugeben. In Eurer momentanen Situation würdet Ihr aber wohl kein neues Tier anschaffen.
Dankeschön Regina.
Nein , ein neues Tier ist definitiv ausgeschlossen in der jetzigen Situation sowieso .... aber
das war es vorher schon ,als mein Mann noch Arbeit hatte ,das hat also nichts damit zu tun .....
Mal auf das finazielle Polster zu sprechen zu kommen. Man sollte immer für Notfälle ein finanzielles Polster haben , ganz egal ob Tiere da sind oder nicht ..... und wenn man alles genau plant , ist es auch machbar .....

Wir hatten vor zwei Wochen einen Termin beim Tierarzt. Es war nichts großes Leni hat die Borreliose Impfung bekommen ,ihre Medikamente für die Gastritis und unsere Katze hatte einen Kontrolltermin für ihre Haut ,da sie Allergien hat .
Da waren dann mal 210 Euro weg .

Was ist damit sagen will unsere Katze Lucy war 5 Jahre gesund . Wir hatten nie hohe Kosten und es hat sich trotzdem eine Allergie entwickelt, sodass Sie auf Spezialfutter & Medikamente angewiesen ist. Wir haben damals Alle Untersuchungen gemacht von einer Fellanylyse bis zum großen Blutbild.....
Für sowas sparen wir und haben Polster