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Vic
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Anzahl der Antworten 126
zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Andrea
7. Apr. 07:52
Ist es auch leider. Deswegen die Zahl an ausgesetzte Tieren explodieren. Es war immer so aber heutzutage extrem. Siehe nicht nur überfüllte Tierheime sondern in Ländern wie Portugal, Spanien, Griechenland, etc. So überfüllte Tierheime und ausgesetzte streunende Tiere gab es noch nie. Es ein Luxus und dieser schöner Luxus ist der in Nöten zuerst abgesetzt wird. Interessant : Tiertafel: "Ein Haustier zu haben, ist mittlerweile Luxus" https://share.google/8a878qRVkrljdGMSd
Da hast du vollkommen recht. Eine Grundlage dieser Tierschwämme ist, dass im Ausland immer mehr Tiere „produzieren“ werden um diese dann ins Ausland zu verkaufen. All diese Tiere sind die Leidtragenden dieser Entwicklung.
 
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Katrin
7. Apr. 07:53
Dieses überlegen 10-15 Jahren gilt nicht mehr. Es ist als ob man einen Haus kauft und 20 Jahre abbezahlt. Heute sieht es gut aus aber in 5 Jahren ist man arbeitslos wegen Firmenpleiten z. B und dann muss man das Haus zurückgegeben an der Bank. Früher war alles solide. Feste Arbeit für 40 Jahren, Rente alles gut. Heutzutage nicht.
Klar gilt das noch, solche Situationen gehören ja mitbedacht. Wir hatten die Situation auch gerade. Dann muss schnell ein neuer Job her. Notfalls muss man sonst ans gesparte ran (hier nicht nötig, neuer Arbeitsplatz war fix gefunden).
 
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Alain
7. Apr. 08:01
Wir haben uns erst vor 3 Wochen ein Hund aus dem Tierheim geholt. Ich bereue es keine Sekunde, auch wenn einem die wirtschaftliche Frage schon auf dem Magen liegt. Aber der richtige Zeitpunkt wird nicht durch die Lage sondern nur durch das „kann und will ich es leisten“ definiert. Weil wenn den einen Hund entdeckt hat, der es für einen ist, dann sucht man nicht weiter.
 
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Michi
7. Apr. 08:04
Lage in Tierheimen "dramatisch" | tagesschau.de https://share.google/N8LMs32Uy3L7oPd9Z
Genau das untermauert ja meinen Beitrag.
Unüberlegt angeschaffte Tiere sind das Problem.
Menschen ohne Verantwortungsbewusstsein.
Hat aber nichts mit den steigenden Kosten zu tun.
Ausgesetzte Hunde gab es schon immer.
Bei uns in Deutschland sehr Wenige.
Mehr ist das nicht geworden.
 
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Vic
7. Apr. 08:19
Klar gilt das noch, solche Situationen gehören ja mitbedacht. Wir hatten die Situation auch gerade. Dann muss schnell ein neuer Job her. Notfalls muss man sonst ans gesparte ran (hier nicht nötig, neuer Arbeitsplatz war fix gefunden).
Freut mich für euch 👍
 
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Thomas
7. Apr. 08:28
Dieses überlegen 10-15 Jahren gilt nicht mehr. Es ist als ob man einen Haus kauft und 20 Jahre abbezahlt. Heute sieht es gut aus aber in 5 Jahren ist man arbeitslos wegen Firmenpleiten z. B und dann muss man das Haus zurückgegeben an der Bank. Früher war alles solide. Feste Arbeit für 40 Jahren, Rente alles gut. Heutzutage nicht.
Keine Ahnung wie alt Du bist, aber Firmenpleiten, Insolvenzen, Zwangsversteigerungen von Häusern hat es immer gegeben. Daran hat sich nichts geändert...
Beim Hausbau wurde früher allerdings deutlich mehr Wert auf eine hohe Eigenkapitalquote gelegt - da galten 40% Eigenkapital als Grundvoraussetzung. Davon ist man heute (leider) weg...

Und die Anschaffung eines Hundes ist bei Weitem nicht mit einem Hausbau zu vergleichen, das sind ganz andere Dimensionen...

Irgendwie hörst Du Dich für mich so an wie ein Berufspessimist oder jemand der alles Schlechtredet...
 
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Vic
7. Apr. 08:36
Keine Ahnung wie alt Du bist, aber Firmenpleiten, Insolvenzen, Zwangsversteigerungen von Häusern hat es immer gegeben. Daran hat sich nichts geändert... Beim Hausbau wurde früher allerdings deutlich mehr Wert auf eine hohe Eigenkapitalquote gelegt - da galten 40% Eigenkapital als Grundvoraussetzung. Davon ist man heute (leider) weg... Und die Anschaffung eines Hundes ist bei Weitem nicht mit einem Hausbau zu vergleichen, das sind ganz andere Dimensionen... Irgendwie hörst Du Dich für mich so an wie ein Berufspessimist oder jemand der alles Schlechtredet...
Ein Tier ist ein Wesen. Man muss zusehen dass man ihm gerecht ist. Im Süden hat man weniger Respekt vor Tieren, einfach aussetzen oder töten. Aber hier (ausser für das Gesetz) muss man Tiere gerecht werden. Sie werden krank, alt, brauchen gute Nahrung. Er glückliches Tier bringt Freude. Aber wenn man einen hat aber dem nicht gerecht ist dann leiden beide. Der Besitzer der nicht mehr tun kann als was er kann und das arme Tier. Deswegen sind Finanzen wichtig. Es ist nicht billig einen tier zu halten auch wenn man dazu die Zeit der Welt hat. Wie vorhin erwähnt es muss alles stimmen um einen tier zu halten, Gesundheit, Zeit, Wille, und Geld.
 
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Thomas
7. Apr. 08:37
Lage in Tierheimen "dramatisch" | tagesschau.de https://share.google/N8LMs32Uy3L7oPd9Z
Das hat aber eher was mit der chronischen Unterfinanzierung (und Personalmangel) von Tierheimen zu tun. Die Tierheime in Deutschland sind, bis auf wenige Ausnahmen, Privat betrieben, übernehmen aber häufig öffentliche Aufgaben (Fundtiere) und werden dafür nicht ausreichend von den Kommunen bezahlt. Das verknappt dann die Ressourcen bei der Tieraufnahmekapazität.

Und von ausgesetzten Tieren ist in dem Bericht noch nicht mal die Rede. Hast Du noch andere Quelken? Evtl. mal konkrete Zahlen?
 
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Thomas
7. Apr. 08:44
Ein Tier ist ein Wesen. Man muss zusehen dass man ihm gerecht ist. Im Süden hat man weniger Respekt vor Tieren, einfach aussetzen oder töten. Aber hier (ausser für das Gesetz) muss man Tiere gerecht werden. Sie werden krank, alt, brauchen gute Nahrung. Er glückliches Tier bringt Freude. Aber wenn man einen hat aber dem nicht gerecht ist dann leiden beide. Der Besitzer der nicht mehr tun kann als was er kann und das arme Tier. Deswegen sind Finanzen wichtig. Es ist nicht billig einen tier zu halten auch wenn man dazu die Zeit der Welt hat. Wie vorhin erwähnt es muss alles stimmen um einen tier zu halten, Gesundheit, Zeit, Wille, und Geld.
Das war doch schon immer so - Haustiere kosten Geld und Zeit und bedeuten Verantwortung.
Dessen war man sich früher bewusst und sollte es auch heute sein.
 
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Martina
7. Apr. 08:48
Ich sehe in Deutschland nicht mehr ausgesetzte Tiere als immer schon. Bei den Menschen, die soetwas tun, ist es sicher kein Geldmangel sondern fehlendes Verantwortungsbewusstsein und in irgendeiner Form kriminelle Energie. In südlichen und östlichen Ländern war das schon immer so, dort ist ein Tier nicht viel wert. Oft wird der Hund auch direkt in der Tötung abgegeben, weil es dem HH schlichtweg egal ist. Auch unsere vollen Tierheime haben in den wenigsten Fällen mit Geldmangel zu tun. Es sind unüberlegte Anschaffungen, die nicht den Erwartungen entsprechen und deswegen abgeschoben werden. Die Tierheime sind immernoch belegt mit verkorksten Coronahunden. Dies ganzen Argumente kann ich nicht teilen. Wer seinen Hund liebt, der behält ihn, auch wenn es eng wird, kann auch Unterstützung von Tierheim/Tierschutz oder Tiertafeln bekommen. Was sicher stimmt ist, dass sich mittlerweile viele Menschen VOR Anschaffung Gedanken machen, ob es finanziell stemmbar ist. Das ist ja auch zu begrüßen. Aber all das ist am Ende eine Frage von Verantwortungsbewusstsein und Charakter des Menschen!
Du sprichst mir aus der Seele 👍