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Vic
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zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Vic
7. Apr. 06:50
In der heutigen Zeit das Leben eines Tieres zu finanzieren grenzt fast schon an Luxus den sicht leider nicht mehr jeder leisten kann. Ich finde das extrem traurig, dass gerade die Menschen die alleine oder einsam sind, für die ein Tier so viel mehr Lebensqualität bedeutet, es sich nicht mehr leisten können.
Ist es auch leider. Deswegen die Zahl an ausgesetzte Tieren explodieren. Es war immer so aber heutzutage extrem. Siehe nicht nur überfüllte Tierheime sondern in Ländern wie Portugal, Spanien, Griechenland, etc. So überfüllte Tierheime und ausgesetzte streunende Tiere gab es noch nie. Es ein Luxus und dieser schöner Luxus ist der in Nöten zuerst abgesetzt wird.
Interessant :

Tiertafel: "Ein Haustier zu haben, ist mittlerweile Luxus" https://share.google/8a878qRVkrljdGMSd
 
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Michi
7. Apr. 07:06
Ist es auch leider. Deswegen die Zahl an ausgesetzte Tieren explodieren. Es war immer so aber heutzutage extrem. Siehe nicht nur überfüllte Tierheime sondern in Ländern wie Portugal, Spanien, Griechenland, etc. So überfüllte Tierheime und ausgesetzte streunende Tiere gab es noch nie. Es ein Luxus und dieser schöner Luxus ist der in Nöten zuerst abgesetzt wird. Interessant : Tiertafel: "Ein Haustier zu haben, ist mittlerweile Luxus" https://share.google/8a878qRVkrljdGMSd
Ich sehe in Deutschland nicht mehr ausgesetzte Tiere als immer schon. Bei den Menschen, die soetwas tun, ist es sicher kein Geldmangel sondern fehlendes Verantwortungsbewusstsein und in irgendeiner Form kriminelle Energie.
In südlichen und östlichen Ländern war das schon immer so, dort ist ein Tier nicht viel wert.
Oft wird der Hund auch direkt in der Tötung abgegeben, weil es dem HH schlichtweg egal ist.
Auch unsere vollen Tierheime haben in den wenigsten Fällen mit Geldmangel zu tun.
Es sind unüberlegte Anschaffungen, die nicht den Erwartungen entsprechen und deswegen abgeschoben werden.
Die Tierheime sind immernoch belegt mit verkorksten Coronahunden.
Dies ganzen Argumente kann ich nicht teilen.
Wer seinen Hund liebt, der behält ihn, auch wenn es eng wird, kann auch Unterstützung von Tierheim/Tierschutz oder Tiertafeln bekommen.
Was sicher stimmt ist, dass sich mittlerweile viele Menschen VOR Anschaffung Gedanken machen, ob es finanziell stemmbar ist.
Das ist ja auch zu begrüßen.
Aber all das ist am Ende eine Frage von Verantwortungsbewusstsein und Charakter des Menschen!
 
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Regina
7. Apr. 07:14
Ich sehe in Deutschland nicht mehr ausgesetzte Tiere als immer schon. Bei den Menschen, die soetwas tun, ist es sicher kein Geldmangel sondern fehlendes Verantwortungsbewusstsein und in irgendeiner Form kriminelle Energie. In südlichen und östlichen Ländern war das schon immer so, dort ist ein Tier nicht viel wert. Oft wird der Hund auch direkt in der Tötung abgegeben, weil es dem HH schlichtweg egal ist. Auch unsere vollen Tierheime haben in den wenigsten Fällen mit Geldmangel zu tun. Es sind unüberlegte Anschaffungen, die nicht den Erwartungen entsprechen und deswegen abgeschoben werden. Die Tierheime sind immernoch belegt mit verkorksten Coronahunden. Dies ganzen Argumente kann ich nicht teilen. Wer seinen Hund liebt, der behält ihn, auch wenn es eng wird, kann auch Unterstützung von Tierheim/Tierschutz oder Tiertafeln bekommen. Was sicher stimmt ist, dass sich mittlerweile viele Menschen VOR Anschaffung Gedanken machen, ob es finanziell stemmbar ist. Das ist ja auch zu begrüßen. Aber all das ist am Ende eine Frage von Verantwortungsbewusstsein und Charakter des Menschen!
Sehe ich auch so. Die allermeisten hier wollen ihren Hund behalten, anders als im Südosten. Ich hatte die Fragestellung eher so verstanden, dass es um eine Neuanschaffung bei den gestiegenen Kosten geht. Aber da fand ich schon immer, dass man sich das genau überlegen sollte, ob man das die nächsten 10-15 Jahre stemmen kann.
 
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wolf
7. Apr. 07:15
Man investiert zwar in einen Hund, bekommt aber viel zurück. Und seien es einfach die Gesundheit fördernden Effekte. Bei mir würden eher Alter und Gesundheit Argumente sein, auf einen Hund zu verzichten.
Ich frage mich allerdings zunehmend, wer guten Gewissens noch Kinder in diese Welt setzen kann.
 
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Thomas
7. Apr. 07:16
Ist es auch leider. Deswegen die Zahl an ausgesetzte Tieren explodieren. Es war immer so aber heutzutage extrem. Siehe nicht nur überfüllte Tierheime sondern in Ländern wie Portugal, Spanien, Griechenland, etc. So überfüllte Tierheime und ausgesetzte streunende Tiere gab es noch nie. Es ein Luxus und dieser schöner Luxus ist der in Nöten zuerst abgesetzt wird. Interessant : Tiertafel: "Ein Haustier zu haben, ist mittlerweile Luxus" https://share.google/8a878qRVkrljdGMSd
Hast Du dazu ("die Zahl an ausgesetzten Tieren explodieren") irgendwelche Quellen/Zahlenmaterial?

Soweit ich das nachvollziehen kann (bin Hersteller von Tierheim-/Tierschutzvereins Software) ist das nämlich nicht der Fall...
 
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Maria
7. Apr. 07:25
Ich sehe in Deutschland nicht mehr ausgesetzte Tiere als immer schon. Bei den Menschen, die soetwas tun, ist es sicher kein Geldmangel sondern fehlendes Verantwortungsbewusstsein und in irgendeiner Form kriminelle Energie. In südlichen und östlichen Ländern war das schon immer so, dort ist ein Tier nicht viel wert. Oft wird der Hund auch direkt in der Tötung abgegeben, weil es dem HH schlichtweg egal ist. Auch unsere vollen Tierheime haben in den wenigsten Fällen mit Geldmangel zu tun. Es sind unüberlegte Anschaffungen, die nicht den Erwartungen entsprechen und deswegen abgeschoben werden. Die Tierheime sind immernoch belegt mit verkorksten Coronahunden. Dies ganzen Argumente kann ich nicht teilen. Wer seinen Hund liebt, der behält ihn, auch wenn es eng wird, kann auch Unterstützung von Tierheim/Tierschutz oder Tiertafeln bekommen. Was sicher stimmt ist, dass sich mittlerweile viele Menschen VOR Anschaffung Gedanken machen, ob es finanziell stemmbar ist. Das ist ja auch zu begrüßen. Aber all das ist am Ende eine Frage von Verantwortungsbewusstsein und Charakter des Menschen!
Ich würde sagen, dass das in weiten Teilen auch für die medizinische Versorgung gilt. Kenne auch Menschen, die finanzielle Mittel hatten, um den Hund medizinisch gut zu versorgen, aber der Hund war es halt einfach nicht wert (obwohl teurer Rassehund).
 
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Vic
7. Apr. 07:40
Sehe ich auch so. Die allermeisten hier wollen ihren Hund behalten, anders als im Südosten. Ich hatte die Fragestellung eher so verstanden, dass es um eine Neuanschaffung bei den gestiegenen Kosten geht. Aber da fand ich schon immer, dass man sich das genau überlegen sollte, ob man das die nächsten 10-15 Jahre stemmen kann.
Dieses überlegen 10-15 Jahren gilt nicht mehr. Es ist als ob man einen Haus kauft und 20 Jahre abbezahlt. Heute sieht es gut aus aber in 5 Jahren ist man arbeitslos wegen Firmenpleiten z. B und dann muss man das Haus zurückgegeben an der Bank. Früher war alles solide. Feste Arbeit für 40 Jahren, Rente alles gut. Heutzutage nicht.
 
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Andrea
7. Apr. 07:45
Ich kenn ja schon viele die nicht zum Tierarzt oder Physio gehen obwohl das Tier dauerhaft sichtlich lahmt, Probleme mit der Hinterhand hat. Und das war jetzt nicht das die sich das vorher hätten leisten können und jetzt plötzlich Krise wäre... das sind alles Hunde die einfach angeschafft wurden ohne sich bewusst zu machen was ein Hund kostet.
Das ist das nächste Problem, dass viele nur vom Frühstück bis zum Mittag denken bevor sie sich ein Tier anschaffen. So traurig es auch ist, wenn die Rahmenbedingungen in welcher Form auch immer nicht passen, sollte/darf man sich kein Tier anschaffen.
 
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Vic
7. Apr. 07:48
Hast Du dazu ("die Zahl an ausgesetzten Tieren explodieren") irgendwelche Quellen/Zahlenmaterial? Soweit ich das nachvollziehen kann (bin Hersteller von Tierheim-/Tierschutzvereins Software) ist das nämlich nicht der Fall...
Lage in Tierheimen "dramatisch" | tagesschau.de https://share.google/N8LMs32Uy3L7oPd9Z
 
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Silke
7. Apr. 07:50
Früher war alles solide stimmt auch nicht ganz. Auch früher konnte man krank und arbeitslos werden. Danke des mangelnden Arbeitsschutzes gab es viele Menschen in Frührente (Staublunge nur als ein Beispiel). Die Welt war früher kleiner und überschaubarer, die Globalisierung und der technische Wandel haben viele neue Möglichkeiten eröffnet, und wie bei allen Veränderungen gilt, nicht alles ist gut. Aber auch nicht alles ist schlecht. Gesellschaftlicher Wandel kann verunsichern, aber Leben heißt Veränderung.