Spaß & Tratsch

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Alina
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zuletzt 19. Jän. 15:25

Psychisch Krank und zweifache "Hundemama". Ich weiß nicht mehr weiter.

Hallo zusammen, Ich bin ganz neu in der App und wollte gleich mal das Forum „ausprobieren“ in der Hoffnung Menschen zu finden, die etwas Verständnis und evtl. Tipps haben. Leute, die mir sagen wollen, dass ich Pech gehabt hab und das alles meine Schuld ist können sich die Kommentare sparen, ich weiß das nämlich auch so. Leider habe ich mehrere (schwere) psychische Krankheiten, was mir meinen Alltag einfach sehr erschwert. Als eine Freundin von mir verstarb und ich ihren Hund aufgenommen hab wurde mir immer gesagt, dass Hunde bei psychischen Krankheiten sehr helfen. Bei mir scheint es das Gegenteil zu sein :( In unserer alten Wohngegend hatten wir leider keine anderen Hunde, mit denen Funny spielen konnte (ich bin leider auch nicht mobil) also habe ich ein halbes Jahr später einen Welpen, Mila (mittlerweile ein Jahr alt), geholt. Ich liebe diese beiden sehr, aber ich habe das Gefühl, dass meine Krankheiten seitdem nur schlimmer wurden. Die Hunde überfordern mich extrem, da ich nie mit beiden gleichzeitig Gassi gehen kann. Alleine benehmen sie sich ganz gut, aber zusammen sind sie katastrophal (Hundetrainer und Hundeschule habe ich schon durch). Es wird an der Leine getobt, gebellt und gezogen wie sonst was. Beide sind Golden Retriever und somit für mich nicht leicht zu halten… in meiner Mittagspause und Freizeit gehe ich also gefühlt nur Gassi. Jeder Hund braucht ja genug Auslauf. Ein weiterer Punkt ist, dass ich es total unterschätzt hab wie viel dreckiger die Wohnung wird, wenn man zwei Hunde hat. Durch meine Depressionen habe ich schon sehr große Probleme damit die Wohnung sauber und ordentlich zu halten und die Hunde machen mir das leider nur noch schwerer. Ich lebe quasi im Saustall, wenn ich nicht täglich mehrmals putze :( Wie macht ihr das bloß? Also um es kurz zu fassen:
Ich geh am Tag insgesamt ca. 5 Stunden Gassi und verbringe dann noch meistens ein bis zwei Stunden mit putzen, weil die Wohnung und der Garten sehr groß sind. Ich arbeite 40-45h die Woche,zwar im Homeoffice, habe aber dennoch fast nie Zeit etwas anderes zu machen als mich um die Hunde und den Haushalt zu kümmern und das macht mich völlig fertig. Ich dachte ich finde irgendwann eine Routine oder gewöhne mich dran, aber es wird immer mehr zur Belastung und es folgt ein Nervenzusammenbruch nach dem anderen. Ich lebe momentan seit 1,5 Jahren einfach nur für meinen Beruf und die Hunde. Meine Therapeutin, meine Familie und meine Freunde sagen mir alle ich soll die Hunde oder zumindest Mila weggeben, weil sie am meisten Probleme macht, aber ich kann es nicht übers Herz bringen :( Ja ich weiß, ich hätte keinen zweiten Junghund kaufen sollen. Mittlerweile ist mir das bewusst geworden. Ich hab in meiner Nähe keine Hundetrainer gefunden, die mir helfen wollen mit zwei Hunden Gassi gehen zu können. Jeder bietet nur Einzeltraining an… Ich hab sogar mal an Dog Sharing gedacht, fühl mich aber bei dem Gedanken, meinen Hund zu teilen, nicht so wohl :/ Hat wer Erfahrung damit? Hat einer von euch Tipps was ich machen kann, auch bezüglich dem Putzen? Vielleicht hat ja einer von euch Hacks oder Tricks. Ich liebe die Hunde, aber ich möchte auch nicht dass meine Krankheiten wegen der Überlastung usw. immer weiter verschlimmert werden. Danke fürs Lesen!
 
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Lisa
Anzahl der Antworten 18
zuletzt 17. Jän. 14:31

Ratschläge umsonst!...oder nicht?

Hallo ihr Lieben, euch ist das doch bestimmt in der ein oder anderen Form auch schonmal passiert: Ich beobachte (während ich an der Kasse stehe- ohne Hund) in Ruhe aus unmittelbarer Nähe zwei fremde Halter, die ihre beiden nicht miteinander bekannten Hunde in einer völligst unentspannten Situation aufeinander lassen. Ein großer Junghund und ein älterer Winzling (was man alles innerhalb ein paar Minuten so erfährt..). Der Junghund kann sich überhaupt nicht beherrschen, springt in die Leine, jault aufgeregt und Herrchen steht mit langer gespannter Leine tatenlos hintendran "Der ist halt noch jung, der will nur spielen." Der Winzling keift zurückweichend den großen in einer Tour an, hat offensichtlich richtig Stress, Halterin bittet ihren Hund doch mal mit dem Bellen aufzuhören. Sie nimmt ihn auf den Arm und streckt ihren dem großen Hund in der Luft haltend entgegen. Schockstarre! Auf dem Boden zurück wütet der Kleine noch mehr als zuvor.. Es war so schrecklich mit anzusehen und ich konnte auch sehen, wie hilflos sich die Kassiererin gefühlt hat. Ich habe bezahlt und war froh, nicht mehr Teil dieser Situation zu sein. Ist euch so etwas schon untergekommen und wenn ja, reagiert ihr auf so etwas? 🙄 Würde mich wirklich mal interessieren! Vielleicht ist auch jemand dabei, der schon ungewollte Ratschläge umsonst bekommen hat und kann das aus seiner Sicht schildern? 😅 LG 👋