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Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 98
heute 23:31

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Steffi
heute 19:14
Sorry, Zucht bedeutet auch alte Rassen zu erhalten und es gibt auch viele gesunde Rassen. Nicht jeder möchte einen Straßen-oder Tierheimhund.
Da steht mal wieder das ICH WILL vor der Tierliebe
 
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Katrin
heute 19:15
Sorry, Zucht bedeutet auch alte Rassen zu erhalten und es gibt auch viele gesunde Rassen. Nicht jeder möchte einen Straßen-oder Tierheimhund.
Aber müssen wir jede Rasse auf Teufel komm raus erhalten? Die französische Bulldogge zB ist alleine durch Rückzüchtung nicht zu retten. Es wird nie ein gesunder Hund daraus weil es eben keine gesunden Hunde dieser Rasse gibt. Klar man kann was anderes reinzüchten und so weniger kaputte Welpen hervorbringen. Aber zu welchen Preis für die Tiere?
 
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Eveline
heute 19:16
Dieses Thema wurde schon oft und heiß diskutiert. Das Modehunde nur um des Geldes wegen gezüchtet werden. Ob klein oder groß spielt keine Rolle. Von Mops oder französische Bulldogge oder Englische Bulldogge.
Diese neuen Regeln sollten vom entsprechenden VDH neu mit Züchtern gemeinsam besprochen und neu gestaltet werden.
 
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Heidi
heute 19:21
Nein, es geht um seriöse Zucht mit gesundheitlichen Untersuchungen der Eltern bevor sie zur Zucht zugelassen werden. Lese bitte den Text von Rainer. Ist sehr informativ
 
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Katrin
heute 19:21
Da steht mal wieder das ICH WILL vor der Tierliebe
Warum? Weil man nicht ,,retten" will? Sind Zuchthundebesitzer deswegen weniger tierlieb? Das bezweifel ich ehrlich gesagt.
 
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Katrin
heute 19:26
Nein, es geht um seriöse Zucht mit gesundheitlichen Untersuchungen der Eltern bevor sie zur Zucht zugelassen werden. Lese bitte den Text von Rainer. Ist sehr informativ
Naja wie seriös ist ein Züchter der Hunde mit Qualzuchtmerkmalen züchtet? Zum Glück gibt es für diese Tiere inzwischen ein Ausstellungsverbot was die Zucht dieser Rassen durchaus unattraktiv macht. Die Welpenstatistik des VDHs ist da sehr interessant. Mops und Französische Bulldoggen sind auf ein Rekordtief gefallen.
 
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Steffi
heute 19:26
Hallo Steffi und alle anderen ähnlich denkenden/handelnden Mischlingshalter, ganz so einfach ist diese Milchmädchenrechnung mit den Mischlingshunden aber leider auch nicht. Auch Mischlinge fallen nicht vom Himmel, sondern tragen die Gene und damit auch die gesundheitlichen Baustellen ihrer Rasse-Vorfahren in sich. Zwar kann die Verpaarung unterschiedlicher Genpools bei manchen rezessiven Erbkrankheiten das Risiko senken, aber vererbbare Anlagen für Gelenkerkrankungen, Herzfehler, Tumore oder Anatomieprobleme lösen sich nicht einfach in Luft auf – sie werden weitergegeben. Und selbst eine Wuchshöhe von 60 cm schützt nicht vor vererbten Rasseproblemen: Durch die Buntheit des Genpools kann ein Mischling genauso Gene von Kangal, Dogge oder anderen Riesenrassen in sich tragen – oder eben die Erbanlagen von extremen Kleinrassen wie dem momentan sehr gefragten Pomeranian. Damit kann er die gesundheitlichen Risiken völlig unterschiedlicher Rassewelten in sich vereinen. Auch der Irrglaube, Mischlinge oder Straßenhunde seien grundsätzlich frei von Inzucht, hält einer genauen Betrachtung nicht stand. Ganz im Gegenteil: In isolierten Straßenhund-Rudeln oder bei unkontrollierten Vermehrern decken Rüden nicht selten die eigenen Töchter, Schwestern oder die Mutter. Dort entsteht oft extreme, aber völlig unbemerkte Inzucht. Ich will hier aber nicht nur auf Mischlinge zielen. Die Züchter sind mit Sicherheit nicht durch die Bank weg Unschuldslämmer – auch dort gibt es schwarze Schafe, und solange kein lückenloser DNA-Abstammungstest für jeden Welpen Pflicht ist, bleibt selbst dort eine Restunsicherheit. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im System. Beim seriösen Züchter werden Stammbäume dokumentiert, Inzuchtkoeffizienten berechnet und die Elterntiere verpflichtend auf Gen-Defekte sowie Gelenkerkrankungen untersucht. Man erkennt aber nicht immer ob ein Züchter wirklich seriös ist☝🏼 Bei Mischlingen passiert all das im blinden Fleck – meist ohne jegliche Gesundheitsprüfung der Elterntiere. Ein 60 cm großer Mischling kann daher eine erhebliche genetische Belastung in sich tragen, ohne dass es je jemand geprüft hat. Also machen Träumereien in diesem Bezug auch keinen Sinn. Wer das Prinzip der Zucht und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken pauschal kritisiert, blendet aus, dass auch der Mischling am Ende ein Produkt genau dieses vom Menschen geformten Genpools ist und macht die Probleme definitiv nicht kleiner.
Der Genpool meiner Mischlinge ist wesentlich größer als bei Rassehunden natürlich kann man auch da Pech haben,aber viel seltener.Mein Frodo zb halb Bordercolly,halb altdeutscher Schäferhund wird gerade 16 Jahre alt und war zeitlebens gesund.Na,was sagst du dazu???
Ich bleib dabei.So wie du redest sollte man gar keine Hunde mehr halten.Und übrigens solange es auch nur 1 Hund im Tierheim gibt sollte Zucht untersagt,verboten werden.es sind nämlich keine Waren die man sich kaufen kann sondern Lebewesen die auf uns angewiesen sind.
 
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Manu
heute 19:28
Jeder Hund wurde mal für nützliche Tat gezüchtet, Hunde für Schädlingsbekämpfung,,Hunde für die Jagd usw. Es gibt natürlich auch moderne die nicht nötig wären
 
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Renate
heute 19:29
Warum? Weil man nicht ,,retten" will? Sind Zuchthundebesitzer deswegen weniger tierlieb? Das bezweifel ich ehrlich gesagt.
Das behauptet keiner das Zuchthundebesitzer weniger tierlieb sind.Aber mich macht es wütend und traurig zugleich, weil ich selber seit 6 Monaten einen 7 Jahre alten silbernen Labrador adoptiert habe der eine reine Baustelle ist,von Allergie, Futterunverträglichkeit,Epilepsie usw. Trotzdem liebe ich ihn und werde ihm bis zum Schluss ein schönes Leben bieten!
 
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Steffi
heute 19:29
Warum? Weil man nicht ,,retten" will? Sind Zuchthundebesitzer deswegen weniger tierlieb? Das bezweifel ich ehrlich gesagt.
Dann guck dir mal das elend in den Sheltern und Tötungsstationen an.Wer danach noch zum Züchter geht und einen weiteren Hund produzieren lässt kann nicht Tierlieb sein.
Sorry,aber meine Meinung