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Dogorama
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heute 21:49

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Birgit
11. Aug. 09:25
Du sprichst von Vorurteilen gegenüber Adoptionen, welche ganz realistisch auch nur Käufe sind, aber hast selbst nicht wirklich Ahnung von seriöser Zucht. Alles klar.
Also Käufe sind Adoptionen nicht, im Auslandstierschutz werden von dem Geld der Mittelmeertest sowie der Transport usw. bezahlt. Sollte noch Geld übrig sein, kommt das den anderen Tieren zugute.
 
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Katrin
11. Aug. 09:28
Also Käufe sind Adoptionen nicht, im Auslandstierschutz werden von dem Geld der Mittelmeertest sowie der Transport usw. bezahlt. Sollte noch Geld übrig sein, kommt das den anderen Tieren zugute.
Ist bei Züchtern auch nicht viel anders. Der größte Teil der Einnahmen fließt direkt wieder in die Zucht.
 
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Birgit
11. Aug. 09:30
Ist bei Züchtern auch nicht viel anders. Der größte Teil der Einnahmen fließt direkt wieder in die Zucht.
😂😂😂
 
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Katrin
11. Aug. 09:46
😂😂😂
Was glaubst du denn was da an Kosten dranhängen? Von guter Zucht ist noch keiner reich geworden, im Gegenteil. Die allermeisten müssen zusätzlich noch arbeiten.
 
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Sebbi
11. Aug. 09:56
Ja, der Mensch will das halt so, dieses "Ich will haben" macht auch vor Lebewesen nicht halt. Sieht man ja, was dabei rauskommt, was der Mensch wieder kaputtgekriegt hat.
🍌
 
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Sebbi
11. Aug. 10:01
Für mich ist das ganze jetzt hier beendet.Ich habe meine Meinung gesagt,werde dafür angefeindet. Rasseverherrlicher werden es sowieso nie lernen.Eins sage ich dennoch.DIE WARE HUND.Es sind Lebewesen die durch Zucht teilweise ein Leben leben müssen das nur durch OPs oder Schmerzmittel einigermaßen ertragbar gemacht wird.Trifft nicht auf jeden Rassehund zu,aber auf sehr viele. MUSS DAS SEIN?
Uneinsichtige sucht Einsichtige!
😂Welch eine Ironie😂
 
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Sandra
11. Aug. 12:12
Der Mensch muss überall manipulieren und macht bei sich selbst auch kein Halt.
 
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Annett
11. Aug. 15:30
Hallo Katrin, dazu muss ich aber auch mal etwas sagen. Du weißt schon, dass ich jetzt nicht zu der Fraktion gehöre, die gegen Hunde vom seriösen Züchter wettert.🙈 Du willst doch aber jetzt nicht behaupten, dass man für einen Welpen vom Züchter keine Nerven braucht…🤪 Es lesen hier garantiert auch unerfahrene Leute mit, für die so ein richtig falsches Bild entstehen kann - wenn ich keine Ahnung habe, aber bestimmte Vorstellungen habe, brauche ich nur einfach vom Züchter einen Hund. Der ist ja gut sozialisiert und wird sich garantiert entsprechend seiner Rassebeschreibung verhalten. Ich übertreibe jetzt vielleicht mal etwas, aber du verstehst sicherlich, was ich meine. Es liegt aber eben zu einem erheblichen Teil an mir selber, an den Lebensumständen und den Erfahrungen, die der Welpe in Zukunft machen wird, ob er in ein zwei Jahren (und wenn die Pubertät vorbei ist🤪) mal zu meinem perfekten Begleiter wird, oder auch nicht. Nicht umsonst gibt es doch genügend Rassehunde, die unerzogen sind und ausreichend Baustellen haben. Dazu kommt, dass auch jeder Welpe vom Züchter einen eigenen Charakter hat. Klar kann man da schon etwas schlussfolgern, aber wie der dann schlussendlich sein wird, sehe ich erst beim erwachsenen Hund. Und selbst wenn da alles bestens läuft, ein Welpe ist anstrengend und eine nicht zu verachtende Aufgabe und auch er kann Ängste entwickeln durch beispielsweise schlechte Erfahrungen, die man nicht immer und überall verhindern kann. Wir haben hier gerade einen Rhodesian Ritgeback- Welpen vom seriösen Zücher (bei erfahrenen Haltern dieser Rasse) und der hat es faustdick hinter den Ohren und ist eine richtige Aufgabe, die über lange Zeit anhalten wird. Ich will nur damit sagen, dass auch die Welpen vom Züchter viel Arbeit bedeuten, gerade in den ersten Monaten. Es kommt leider sehr häufig so rüber, dass man mit einem Hund aus dem Auslandstierschutz immer ein Überraschungspaket bekommt, wo man nie weiß, was man sich ins Haus holt und das stimmt so einfach nicht. Ja, es gibt die Leute, die einfach nur retten wollen und denen es egal ist, was das für ein Hund ist, einfach weil sie es so wollen und es in ihre Lebensumstände passt. Dann kann man sich auch einen Hund auf dem Bild aussuchen, den Beschreibungen aus dem Ausland vertrauen ( so es welche gibt) und den Hund sofort aus dem Flieger oder dem Transporter übernehmen. Auch das ist okay, solange die Orga seriös ist. Ich kann aber sehr wohl auch, genau wie du, Ansprüche und Vorstellungen an den Hund haben. Auch das funktioniert, wenn man einen Hund wohlüberlegt aus einer Pflegestelle holt und nicht direkt aus dem Ausland. Diese Pflegestelle kennt den Hund natürlich und kann ihn sehr gut einschätzen und beschreiben, man kann vorher Videos sehen und ihn auch mehrmals besuchen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass damit das Risiko auch nicht mehr größer ist, als beim Züchter. Ich kann jetzt nur von mir reden. Ich habe mit Mila den zweiten solchen Hund und wurde bisher nicht enttäuscht. Und du kannst mir glauben, gerade ich habe ganz genaue Vorstellungen, wie der Hund sein sollte, damit er passt, ganz besonders, weil ich selber gesundheitlich darauf angewiesen bin. Bei Mailo damals hatte ich 2 kleine Kinder und das musste passen. Seine Pflegestelle hatte 4 Stück und hat mir versichert, dass das kein Problem ist. Zusätzlich hat der Verein verlangt, dass wir die Kinder zur Abholung mitbringen und das testen. Gerade bei einem schon erwachsenen Hund kann man sehr gut sehen, welchen Charakter der hat. Das heißt jetzt nicht, dass ich dir den Welpen ausreden will, ich wollte es nur mal erwähnen. Bei Mila hatte ich jetzt noch einige Ansprüche mehr. Z.B. bin ich eben wegen meines Gesundheitszu- standes darauf angewiesen, einen pflegeleichten Hund zu bekommen, den ich möglichst schnell in meinen Alltag integrieren kann und das geht eben mit einem Welpen nicht so schnell, wie mit einem erwachsenen Hund. Ich kann z.B. nicht mehr gut und weit laufen und bin deshalb auf das Fahrrad angewiesen, um meinem Hund ausreichend Auslauf zu ermöglichen. Das funktioniert schonmal mit einem Welpen mindestens das erste Jahr nicht. Mit Mila habe ich das Training sofort begonnen und sie macht das schon richtig gut und liebt es. Sie läuft sogar schon seit 2 Monaten frei in Wald und Feld mit und ich habe sie erst reichlich 3 Monate. Das Training mit dem Fahrradanhänger haben wir in 2 Wochen geschafft. Alleinebleiben ist kein Thema und Autofahren klappt auch bestens. Auch das war mir sehr wichtig, da wir viel mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Das erste Mal haben wir sie schon nach 2 1/2 Wochen mitgenommen und es lief super. Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz wollten es mir gar nicht glauben, dass sie erst so kurz bei uns ist. Du siehst also, auch bei der Anschaffung eines solchen Hundes ist vieles gut planbar, sonst hätte ich jetzt nicht diesen perfekt passenden Hund. Aber wie gesagt, jeder soll es so machen, wie es ihm am besten erscheint, keine Frage. Ich wollte hier nur mal diese bei vielen verbreitete Meinung entkräften, dass ein Tierschutzhund immer anstrengend und ein Überraschungspaket ist, denn das stimmt nicht. Vielmehr sind wir wieder an dem Punkt, dass die Anschaffung eines Hundes vorher wohlüberlegt sein muss und dann wird es auch in den meisten Fällen funktionieren, denn auch mit einem Welpen vom Züchter bekommt man ja keine Maschine, wo man sich auf jede Eigenschaft blind verlassen kann, nur weil sie üblich für diese Rasse ist.
@Jochen

Du hast recht. 👍 Hab den Text, der ja schon etwas lang geworden ist 🙈, jetzt mit Absätzen versehen, damit man das besser überblicken kann. 🤪🙈🙈🙈
 
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Andreas
11. Aug. 15:41
@Jochen Du hast recht. 👍 Hab den Text, der ja schon etwas lang geworden ist 🙈, jetzt mit Absätzen versehen, damit man das besser überblicken kann. 🤪🙈🙈🙈
Danke Dir
 
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Jochen
11. Aug. 15:44
Conny Sporrer organisiert regelmäßig Tierschutzfahrten nach Rumänien.

Einmal war auch ein Züchter dabei, der sich danach nicht mehr vorstellen konnte Zucht zu betreiben.

Ich denke, viele Schwätzer hier würden anders reden, wenn sie das einfach mal vor Ort sähen.