Home / Forum / Zucht / Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 488
heute 21:49

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Andreas
10. Aug. 12:33
Ich teile Deine Sicht... @Ulli mit Gemma im ❤️. Das ist erst der Anfang..

..vieles hat sich tatsächlich drastisch geändert.. einiges zum Guten.. einiges zum Schlechten..

Mein Rocky kommt ja vom Schäfer.. in mehreren Besuchen lernte ich den Hof, die Geschwister meines Schatzes, die Elterntiere, die Schafe, Rinder und Pferde und ca 15 Katzen 😘 kennen..
und...
.. der Schäfer wollte erst bei Abholung Geld.. Er weigerte sich eine Anzahlung anzunehmen und ich handelte nicht im Ansatz, als er mir den Preis nannte.. Rocky war alles andere als günstig..

Einen, gesunden, tüchtigen Hund zu übergeben, war für ihn Ehrensache. Nichts ist für einen Schäfer schlimmer, als seinen guten Ruf vor Ort zu verlieren.. als ich mit Rocky vom Hof fuhr winkten uns mehrere Generationen zum Abschied und ein weinender Junge war auch dabei.. ok.. das war alles vor etwa 5,5 Jahren..

genug also der Nostalgie.. nur ein Punkt bleibt für mich bis heute unverzichtbar,

das persönliche Vorabprüfen vor Ort

..so weit das irgend möglich ist.. keine Papiere oder was auch immer für Zertifikate, können und dürfen das persönliche vor Ort sein ersetzen. Niemals darf ein Hund am Telefon oder auf dem Parkplatz verkauft bzw gekauft werden.

Vllt noch ein interessantes Detail.. über "Rasse" sprachen wir damals nicht einmal.. Nur von guten ❤️ Hunden..
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
10. Aug. 12:33
Ich wollte von Katrin eine Antwort.
Na dann bitte, vielleicht gefällt sie dir besser 🍀
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jochen
10. Aug. 12:36
Hallo Katrin, dazu muss ich aber auch mal etwas sagen. Du weißt schon, dass ich jetzt nicht zu der Fraktion gehöre, die gegen Hunde vom seriösen Züchter wettert.🙈 Du willst doch aber jetzt nicht behaupten, dass man für einen Welpen vom Züchter keine Nerven braucht…🤪 Es lesen hier garantiert auch unerfahrene Leute mit, für die so ein richtig falsches Bild entstehen kann - wenn ich keine Ahnung habe, aber bestimmte Vorstellungen habe, brauche ich nur einfach vom Züchter einen Hund. Der ist ja gut sozialisiert und wird sich garantiert entsprechend seiner Rassebeschreibung verhalten. Ich übertreibe jetzt vielleicht mal etwas, aber du verstehst sicherlich, was ich meine. Es liegt aber eben zu einem erheblichen Teil an mir selber, an den Lebensumständen und den Erfahrungen, die der Welpe in Zukunft machen wird, ob er in ein zwei Jahren (und wenn die Pubertät vorbei ist🤪) mal zu meinem perfekten Begleiter wird, oder auch nicht. Nicht umsonst gibt es doch genügend Rassehunde, die unerzogen sind und ausreichend Baustellen haben. Dazu kommt, dass auch jeder Welpe vom Züchter einen eigenen Charakter hat. Klar kann man da schon etwas schlussfolgern, aber wie der dann schlussendlich sein wird, sehe ich erst beim erwachsenen Hund. Und selbst wenn da alles bestens läuft, ein Welpe ist anstrengend und eine nicht zu verachtende Aufgabe und auch er kann Ängste entwickeln durch beispielsweise schlechte Erfahrungen, die man nicht immer und überall verhindern kann. Wir haben hier gerade einen Rhodesian Ritgeback- Welpen vom seriösen Zücher (bei erfahrenen Haltern dieser Rasse) und der hat es faustdick hinter den Ohren und ist eine richtige Aufgabe, die über lange Zeit anhalten wird. Ich will nur damit sagen, dass auch die Welpen vom Züchter viel Arbeit bedeuten, gerade in den ersten Monaten. Es kommt leider sehr häufig so rüber, dass man mit einem Hund aus dem Auslandstierschutz immer ein Überraschungspaket bekommt, wo man nie weiß, was man sich ins Haus holt und das stimmt so einfach nicht. Ja, es gibt die Leute, die einfach nur retten wollen und denen es egal ist, was das für ein Hund ist, einfach weil sie es so wollen und es in ihre Lebensumstände passt. Dann kann man sich auch einen Hund auf dem Bild aussuchen, den Beschreibungen aus dem Ausland vertrauen ( so es welche gibt) und den Hund sofort aus dem Flieger oder dem Transporter übernehmen. Auch das ist okay, solange die Orga seriös ist. Ich kann aber sehr wohl auch, genau wie du, Ansprüche und Vorstellungen an den Hund haben. Auch das funktioniert, wenn man einen Hund wohlüberlegt aus einer Pflegestelle holt und nicht direkt aus dem Ausland. Diese Pflegestelle kennt den Hund natürlich und kann ihn sehr gut einschätzen und beschreiben, man kann vorher Videos sehen und ihn auch mehrmals besuchen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass damit das Risiko auch nicht mehr größer ist, als beim Züchter. Ich kann jetzt nur von mir reden. Ich habe mit Mila den zweiten solchen Hund und wurde bisher nicht enttäuscht. Und du kannst mir glauben, gerade ich habe ganz genaue Vorstellungen, wie der Hund sein sollte, damit er passt, ganz besonders, weil ich selber gesundheitlich darauf angewiesen bin. Bei Mailo damals hatte ich 2 kleine Kinder und das musste passen. Seine Pflegestelle hatte 4 Stück und hat mir versichert, dass das kein Problem ist. Zusätzlich hat der Verein verlangt, dass wir die Kinder zur Abholung mitbringen und das testen. Gerade bei einem schon erwachsenen Hund kann man sehr gut sehen, welchen Charakter der hat. Das heißt jetzt nicht, dass ich dir den Welpen ausreden will, ich wollte es nur mal erwähnen. Bei Mila hatte ich jetzt noch einige Ansprüche mehr. Z.B. bin ich eben wegen meines Gesundheitszu- standes darauf angewiesen, einen pflegeleichten Hund zu bekommen, den ich möglichst schnell in meinen Alltag integrieren kann und das geht eben mit einem Welpen nicht so schnell, wie mit einem erwachsenen Hund. Ich kann z.B. nicht mehr gut und weit laufen und bin deshalb auf das Fahrrad angewiesen, um meinem Hund ausreichend Auslauf zu ermöglichen. Das funktioniert schonmal mit einem Welpen mindestens das erste Jahr nicht. Mit Mila habe ich das Training sofort begonnen und sie macht das schon richtig gut und liebt es. Sie läuft sogar schon seit 2 Monaten frei in Wald und Feld mit und ich habe sie erst reichlich 3 Monate. Das Training mit dem Fahrradanhänger haben wir in 2 Wochen geschafft. Alleinebleiben ist kein Thema und Autofahren klappt auch bestens. Auch das war mir sehr wichtig, da wir viel mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Das erste Mal haben wir sie schon nach 2 1/2 Wochen mitgenommen und es lief super. Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz wollten es mir gar nicht glauben, dass sie erst so kurz bei uns ist. Du siehst also, auch bei der Anschaffung eines solchen Hundes ist vieles gut planbar, sonst hätte ich jetzt nicht diesen perfekt passenden Hund. Aber wie gesagt, jeder soll es so machen, wie es ihm am besten erscheint, keine Frage. Ich wollte hier nur mal diese bei vielen verbreitete Meinung entkräften, dass ein Tierschutzhund immer anstrengend und ein Überraschungspaket ist, denn das stimmt nicht. Vielmehr sind wir wieder an dem Punkt, dass die Anschaffung eines Hundes vorher wohlüberlegt sein muss und dann wird es auch in den meisten Fällen funktionieren, denn auch mit einem Welpen vom Züchter bekommt man ja keine Maschine, wo man sich auf jede Eigenschaft blind verlassen kann, nur weil sie üblich für diese Rasse ist.
Jetzt noch ein paar Absätze 😄 und du hast es super zusammengefasst.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Li
10. Aug. 12:37
Na dann bitte, vielleicht gefällt sie dir besser 🍀
Ich geb dir mal ein Beispiel:
Der Züchterhund wird irgendwann von einem Fahrrad angefahren.

Er mag keine Fahrradfahrer mehr und will sie ab jetzt beißen.

Besitzer kriegt es nicht in den Griff.

Der Hund würde nicht mehr in Katrins Welt passen.

Was dann?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jochen
10. Aug. 12:42
Ich geb dir mal ein Beispiel: Der Züchterhund wird irgendwann von einem Fahrrad angefahren. Er mag keine Fahrradfahrer mehr und will sie ab jetzt beißen. Besitzer kriegt es nicht in den Griff. Der Hund würde nicht mehr in Katrins Welt passen. Was dann?
Oder noch simpler, der Hund bildet eine massive Ressourcenaggressivität aus. Sowas kommt in den besten Zuchtfamilien vor.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
10. Aug. 12:42
Hallo Katrin, dazu muss ich aber auch mal etwas sagen. Du weißt schon, dass ich jetzt nicht zu der Fraktion gehöre, die gegen Hunde vom seriösen Züchter wettert.🙈 Du willst doch aber jetzt nicht behaupten, dass man für einen Welpen vom Züchter keine Nerven braucht…🤪 Es lesen hier garantiert auch unerfahrene Leute mit, für die so ein richtig falsches Bild entstehen kann - wenn ich keine Ahnung habe, aber bestimmte Vorstellungen habe, brauche ich nur einfach vom Züchter einen Hund. Der ist ja gut sozialisiert und wird sich garantiert entsprechend seiner Rassebeschreibung verhalten. Ich übertreibe jetzt vielleicht mal etwas, aber du verstehst sicherlich, was ich meine. Es liegt aber eben zu einem erheblichen Teil an mir selber, an den Lebensumständen und den Erfahrungen, die der Welpe in Zukunft machen wird, ob er in ein zwei Jahren (und wenn die Pubertät vorbei ist🤪) mal zu meinem perfekten Begleiter wird, oder auch nicht. Nicht umsonst gibt es doch genügend Rassehunde, die unerzogen sind und ausreichend Baustellen haben. Dazu kommt, dass auch jeder Welpe vom Züchter einen eigenen Charakter hat. Klar kann man da schon etwas schlussfolgern, aber wie der dann schlussendlich sein wird, sehe ich erst beim erwachsenen Hund. Und selbst wenn da alles bestens läuft, ein Welpe ist anstrengend und eine nicht zu verachtende Aufgabe und auch er kann Ängste entwickeln durch beispielsweise schlechte Erfahrungen, die man nicht immer und überall verhindern kann. Wir haben hier gerade einen Rhodesian Ritgeback- Welpen vom seriösen Zücher (bei erfahrenen Haltern dieser Rasse) und der hat es faustdick hinter den Ohren und ist eine richtige Aufgabe, die über lange Zeit anhalten wird. Ich will nur damit sagen, dass auch die Welpen vom Züchter viel Arbeit bedeuten, gerade in den ersten Monaten. Es kommt leider sehr häufig so rüber, dass man mit einem Hund aus dem Auslandstierschutz immer ein Überraschungspaket bekommt, wo man nie weiß, was man sich ins Haus holt und das stimmt so einfach nicht. Ja, es gibt die Leute, die einfach nur retten wollen und denen es egal ist, was das für ein Hund ist, einfach weil sie es so wollen und es in ihre Lebensumstände passt. Dann kann man sich auch einen Hund auf dem Bild aussuchen, den Beschreibungen aus dem Ausland vertrauen ( so es welche gibt) und den Hund sofort aus dem Flieger oder dem Transporter übernehmen. Auch das ist okay, solange die Orga seriös ist. Ich kann aber sehr wohl auch, genau wie du, Ansprüche und Vorstellungen an den Hund haben. Auch das funktioniert, wenn man einen Hund wohlüberlegt aus einer Pflegestelle holt und nicht direkt aus dem Ausland. Diese Pflegestelle kennt den Hund natürlich und kann ihn sehr gut einschätzen und beschreiben, man kann vorher Videos sehen und ihn auch mehrmals besuchen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass damit das Risiko auch nicht mehr größer ist, als beim Züchter. Ich kann jetzt nur von mir reden. Ich habe mit Mila den zweiten solchen Hund und wurde bisher nicht enttäuscht. Und du kannst mir glauben, gerade ich habe ganz genaue Vorstellungen, wie der Hund sein sollte, damit er passt, ganz besonders, weil ich selber gesundheitlich darauf angewiesen bin. Bei Mailo damals hatte ich 2 kleine Kinder und das musste passen. Seine Pflegestelle hatte 4 Stück und hat mir versichert, dass das kein Problem ist. Zusätzlich hat der Verein verlangt, dass wir die Kinder zur Abholung mitbringen und das testen. Gerade bei einem schon erwachsenen Hund kann man sehr gut sehen, welchen Charakter der hat. Das heißt jetzt nicht, dass ich dir den Welpen ausreden will, ich wollte es nur mal erwähnen. Bei Mila hatte ich jetzt noch einige Ansprüche mehr. Z.B. bin ich eben wegen meines Gesundheitszu- standes darauf angewiesen, einen pflegeleichten Hund zu bekommen, den ich möglichst schnell in meinen Alltag integrieren kann und das geht eben mit einem Welpen nicht so schnell, wie mit einem erwachsenen Hund. Ich kann z.B. nicht mehr gut und weit laufen und bin deshalb auf das Fahrrad angewiesen, um meinem Hund ausreichend Auslauf zu ermöglichen. Das funktioniert schonmal mit einem Welpen mindestens das erste Jahr nicht. Mit Mila habe ich das Training sofort begonnen und sie macht das schon richtig gut und liebt es. Sie läuft sogar schon seit 2 Monaten frei in Wald und Feld mit und ich habe sie erst reichlich 3 Monate. Das Training mit dem Fahrradanhänger haben wir in 2 Wochen geschafft. Alleinebleiben ist kein Thema und Autofahren klappt auch bestens. Auch das war mir sehr wichtig, da wir viel mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Das erste Mal haben wir sie schon nach 2 1/2 Wochen mitgenommen und es lief super. Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz wollten es mir gar nicht glauben, dass sie erst so kurz bei uns ist. Du siehst also, auch bei der Anschaffung eines solchen Hundes ist vieles gut planbar, sonst hätte ich jetzt nicht diesen perfekt passenden Hund. Aber wie gesagt, jeder soll es so machen, wie es ihm am besten erscheint, keine Frage. Ich wollte hier nur mal diese bei vielen verbreitete Meinung entkräften, dass ein Tierschutzhund immer anstrengend und ein Überraschungspaket ist, denn das stimmt nicht. Vielmehr sind wir wieder an dem Punkt, dass die Anschaffung eines Hundes vorher wohlüberlegt sein muss und dann wird es auch in den meisten Fällen funktionieren, denn auch mit einem Welpen vom Züchter bekommt man ja keine Maschine, wo man sich auf jede Eigenschaft blind verlassen kann, nur weil sie üblich für diese Rasse ist.
Oh Gott natürlich nicht. Das sind super agile Babys mit viel Blödsinn im Hirn. Auch dafür braucht man Nerven. Wie halt für Menschenbabys auch😅. Aber es ist trotzdem ein Unterschied ob ich einen Welpen die Welt zeige oder erkläre der neugierig ist oder einem erwachsenen Hund Ängste oder Unsicherheiten aufgrund seiner Erfahrung ,,abtrainieren" muss.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
10. Aug. 12:44
Sag mir mal bitte, was wäre, wenn trotz deiner ganzen Planungen du von einem dir auserwählten Züchter einen Hund bekommen würdest, der irgendwann zu beißen anfängt. Training würde nichts nützen. Da so ein Hund ja absolut nicht in deine Familie passen würde, was würdest du machen? Trotz jahrelanger Planung im Voraus, selbst wenn dein jetziger Hund gerade mal ein paar Jahre alt ist, du dich jetzt schon nach Züchtern umsieht für den nächsten Hund, kann es auch dir passieren, dass nicht alles so läuft, wie du es dir vorgestellt hast. Auf deine Antwort, was du machen würdest, bin ich sehr gespannt.
Dann gibts Mauli drauf. Wenn Training absolut nicht hilft muss der Hund tatsächlich anderweitig gut untergebracht werden. Die Sicherheit meiner Kinder hat oberste Priorität. Klingt hart, ist hart aber bei Suki eben wegen meiner Auswahl absolut unvorstellbar außer da triggert ein Tumor das Hirn.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Li
10. Aug. 12:50
Dann gibts Mauli drauf. Wenn Training absolut nicht hilft muss der Hund tatsächlich anderweitig gut untergebracht werden. Die Sicherheit meiner Kinder hat oberste Priorität. Klingt hart, ist hart aber bei Suki eben wegen meiner Auswahl absolut unvorstellbar außer da triggert ein Tumor das Hirn.
Siehst du, dann kann sich wieder ein Anderer mit dem Problem rumschlagen.
Also wieder ein Abgabehund mehr.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
10. Aug. 12:52
Siehst du, dann kann sich wieder ein Anderer mit dem Problem rumschlagen. Also wieder ein Abgabehund mehr.
Hast du die Antwort gelesen?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
10. Aug. 12:58
Ich geb dir mal ein Beispiel: Der Züchterhund wird irgendwann von einem Fahrrad angefahren. Er mag keine Fahrradfahrer mehr und will sie ab jetzt beißen. Besitzer kriegt es nicht in den Griff. Der Hund würde nicht mehr in Katrins Welt passen. Was dann?
Absolut unwahrscheinlich, aber wenn du es so indiskutabel und utopisch haben willst: Züchter anrufen, abgeben, dort wird ein neues zu Hause gesucht. Gehört zum Kaufvertrag dazu, Züchter hat Vorkaufsrecht. Kein Tierheim wird belastet, keiner muss was ausbaden, was Dritte außerhalb dieses Netzwerkes verursacht haben. Hund kehrt in sein Geburtshaus zurück, das er vielleicht sogar wiedererkennt, je nachdem wie viel Zeit vergangen ist. Züchter kennt genug Leute, die keinen Wert auf Fahrräder legen und der Hund lebt ein schönes Leben, ohne je hinter Gittern gewesen zu sein 🤷‍♀️

Wahrscheinlich ist das absolut nicht. Und ich find's auch albern und eher provokant. Aber bitte: als Fall abgesichert.
Der Punkt ist doch der: nichts ist perfekt, man kann nur für die besten Voraussetzungen fürs eigene Leben (und letztlich das des Hundes) sorgen. Für manche ist es halt dieser Weg. Der aller Wahrscheinlichkeit nach ganz gut verlaufen wird. Und wenn nicht, ist auch das abgesichert. Ich glaube nicht, dass Katrin oder jemand anderes, der auf die Art vorsorgen möchte (da fühle ich mich mit angesprochen) vor hat, beim geringsten Widerstand seinen Hund abzusprengen. Aber wenn wir schon verlangen, dass Menschen vor der Anschaffung nachdenken was sie möchten und was sie leisten können, was für Befürchtungen sie eventuell auch haben, dann darf auch der Weg über seriöse Züchter ein legitimer sein.