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Dogorama
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heute 21:36

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Bettina
10. Aug. 10:49
Ja ich finde wir machen die Tiere krank und wunderen uns was wir für Geld zum Tierarzt bringen, obwohl heute kann man sich ja versichen lassen und dann ist ja egal wie kaputt das Tier ist Ich habe das Gefühl,das man Menschen mit Behinderungen nicht so will/braucht,aber behinderte Hunde und Katzen sind prima Alles abartig Gruß Beate
Das mit denke ich mir auch. Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen egal ob geistig oder Körperlich werden schikaniert und gemobbt. Bei Tieren finden viele das normal und süß. Da läuft was schief. Viele sind nur noch Karikaturen und Witzfiguren. Echt schlimm. Warum wird sich so eingemischt in die Natur? Die Farben,das Fellkleid, Gewicht,Größe.....und das nicht nur bei Hunden. Ist doch so schön was Natur vorgibt. Meine Hunde immer um die 60cm und 25 bis 30kg. Wenn ich dann Hunde sehe die deutlich kleiner sind und genauso viel oder mehr wiegen sollen als Idealgewicht...
 
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Bettina
10. Aug. 10:51
Ich würde mir wünschen das die Hunde wieder in ihrem Ursprung zurück gezüchtet werden können. Ich möchte gerne lieber einen normalen Hund statt modehunde die leiden
Das Wort Modehund, Moderasse und das mit den doodle etc. merle etc.nervt mich wahnsinnig.
 
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Katrin
10. Aug. 10:51
Du sagst es, der Hund muss PASSEN. Und zwar dem Menschen. Und wenn er nicht passt, wird er eben an die Ansprüche des Menschen angepasst, sozusagen passend gemacht. 🤮 Das bedeutet Zucht für mich.
Ich sehe es eher so das Hunde ihrer Aufgabe /Zuchtziel entsprechend gezüchtet werden. Diese sind unterschiedlich und vielfältig so das ein breites Spektrum abgedeckt wird. Aus diesem Spektrum wählt der Mensch sich die zu ihm passende Rasse. Dann sucht man den passenden Züchter und erst zum Schluss wird geschaut ob einer der Welpen zum Menschen passt. Ich wäre zB mit einen Deutsch Drahthaar oder einer OEB totunglücklich. Weil die Rassen nicht zu mir passen.
 
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Petra
10. Aug. 10:54
Eigentlich muss man darüber nicht diskutieren. Qualzucht gehört absolut verboten. Es sagt ja schon das Wort : Qual 🤨 für den Hund. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Rasse trifft der Mensch. Wenn jeder vorher gründlich nachdenken und sich einen " normalen" Hund wünscht, gibt es nur eine Antwort. Ob man sein Tier beim Züchter oder im /TH/TS findet, ist eine andere Sache.
Genauso ist es, dann würde auch nicht mehr so viel gezüchtet werden, wenn die Nachfrage nachlässt und/oder ausbleibt.
Die Hunde aus dem Tierschutz oder Tierheim sind so unendlich dankbare Wesen, die ihre Liebe aufs mehrfache zurückgeben.
 
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Sonja
10. Aug. 10:56
Sonja ,da muss ich dir leider widersprechen..... Auch bei einem Tierschutzhund kann man Ängste lösen..... Meine Hündin war auch extrem unsicher & ängstlich bei Männern,kleinen Kindern ,Tierarzt Wir haben es trainiert in ganz kleinen Schritten und es ist weg . Letztes Jahr habe ich mit ihr ein Tierarzttraining gemacht und auch da habe ich keine Probleme mehr. Aber man muss es wollen und Zeit haben haben...... Klar musste sie vieles lernen - aber es ist machbar.. . Heute läuft sie frei ,ist top erzogen, und wir sind ein Team und man merkt es nicht mehr das sie aus dem Tierschutz kommt.... Aber trotzdem würde es mir nicht in den Sinn kommen andere zu verurteilen, andere Meinnugen nicht akzeptieren nur weil sie einen Hund vom Züchter haben....
Klar kann man sie auch mitunter lösen, aber nicht immer und auch nicht so einfach, wie ein "unbeschriebenes Blatt" aufzuziehen. Nichts ist schwarz oder weiß, das Risiko ist so rum oder so rum nur eben höher oder geringer. Und da sollte jeder selbst entscheiden, was er leisten kann finde ich.
 
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Ulli mit
10. Aug. 10:59
Ich sehe es eher so das Hunde ihrer Aufgabe /Zuchtziel entsprechend gezüchtet werden. Diese sind unterschiedlich und vielfältig so das ein breites Spektrum abgedeckt wird. Aus diesem Spektrum wählt der Mensch sich die zu ihm passende Rasse. Dann sucht man den passenden Züchter und erst zum Schluss wird geschaut ob einer der Welpen zum Menschen passt. Ich wäre zB mit einen Deutsch Drahthaar oder einer OEB totunglücklich. Weil die Rassen nicht zu mir passen.
Liest sich wie Lebensmittel oder Klamotten einkaufen. Du schreibst, er muss in Dein Leben passen. Und darum gibt es fast so viele "Rassen" wie Lebensmodelle, für jeden Geschmack das PASSENDE.

Vielleicht sollten sich mal wieder mehr Menschen den Bedürfnissen der Hunde anpassen.

Nicht der Hund sucht den Menschen aus, es ist immer umgekehrt.
 
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Carola
10. Aug. 11:01
Zu diesem Thema empfehle ich unbedingt das Buch „Das Kuscheltierdrama“ von Prof. Dr. Achim Gruber, ein Pathologe. Es geht darum wie Haustiere in Deutschland durch falsche Haltung, Qualzucht und missverstandene Tierliebe chronisch erkranken oder sterben. Qualzucht und Modetrends, extreme Zuchtmerkmale, Gendefekte, Gefahren durch Infektionen, Vermenschlichung usw.
Dem schließe ich mich an, sehr aufschlussreich.
 
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Nathalie
10. Aug. 11:01
Ach nein, woher kommen die denn dann? Ich kann dieses arme Seelen gerede ehrlich gesagt echt nicht mehr hören. Es ist mein Job mich um meine Tiere gut zu kümmern damit sie ein gutes Leben führen können. Wenn das jeder täte wären die Heime fast leer und und die Straßenhundproblematik nicht so riesig wie sie jetzt ist. Ich bin nicht dafür zuständig mir zusätzlich noch mehr im Alltag aufzubürden um einen Hund zu retten den ich eigentlich gar nicht will weil er nicht in mein Leben passt. Irgendwo muss ja mal gut sein. Auch meine Zeit im Alltag ist begrenzt. Wenn andere die Zeit und Lust dazu haben bitte. Kann jeder machen wie er oder sie möchte. Unter mit guten Beispiel vorangehen verstehe ich was anders. Eine gut überlegte Wahl zu treffen damit man den für sich passenden Hund hat und ihm auf Lebzeiten auch gerecht wird.
Die Strassenhundproblematik kommt aber nicht nur von der ich ich will nicht mehr haben Problematik ..... das hat auch viele andere Gründe...... wie das finazielle, viele Bauern in Rumänien haben sich nie mit dem Thema Kastration beschäftigt etc....

Das sind aber nicht die Hunde die in deutschen Tierheimen sitzen. Dort sitzen die Hunde von Hinterhofzuchten, Sichherstellungen, unüberlegte Anschaffungen etc.... Jeder seriöse Verein hat in seinem Vertrag eine Klausel ,die besagt das das Tier nicht an Dritte weitergeben werden darf.... genauso wie beim Züchter....
 
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Tina
10. Aug. 11:09
In dem Thread geht es erst einmal um die sichtbaren Extreme. Meiner Meinung gibt es so etwas wie "heimtückische Zuchtprobleme".

Was ich mittlerweile sehr bedauere, dass bestimmte Rassen auf Grund der Nachfrage regelrecht kaputt gezüchtet werden/wurden. Prominente Bespiele sind Golden Retriever und Labrador Retriever. Das heimtückische ist, dass bei bestimmten Linien die Krankheiten erst nach Jahren zu Tage treten. Tests gibt es häufig noch nicht.
Diese Rassen zuchtbedingt als kritisch zu sehen, ist leider fast schon ein Tabu.
 
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Doreen
10. Aug. 11:09
Liest sich wie Lebensmittel oder Klamotten einkaufen. Du schreibst, er muss in Dein Leben passen. Und darum gibt es fast so viele "Rassen" wie Lebensmodelle, für jeden Geschmack das PASSENDE. Vielleicht sollten sich mal wieder mehr Menschen den Bedürfnissen der Hunde anpassen. Nicht der Hund sucht den Menschen aus, es ist immer umgekehrt.
Ich lese bzw. verstehe es eher so, dass Temperament, Charakter und Anlagen ins Familienleben passen sollten.

Wenn ich gerne viel und lange laufe, favorisiere ich natürlich eher aktive Hunde die das gut mitmachen ohne gleich überfordert zu sein.