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Vien
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Anzahl der Antworten 22
zuletzt 12. Okt.

Hund kommt nicht zur Ruhe

Hallo zusammen,
wir brauchen eure Tipps! Unsere 4 Monate alte Tierschutzhündin Tessa (Einzug letzte Woche) kommt leider nicht zur Ruhe.
Draußen ist sie total unauffällig und brav, schnüffelt neugierig und bellt in den seltesten Fällen. Aber drinnen (offene Loft-Wohnung) kommt sie von sich aus absolut nicht zur Ruhe. Sie steht im Dauer-Kontrollmodus und schießt bei jeder kleinsten Bewegung von uns sofort hoch.
Besonders extrem ist es, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommt oder wenn wir kochen und essen.
Unser Dilemma:
Wir haben ihr eine Box/Körbchen mit "Höhlen-Spannbettlaken" direkt neben dem Sofa gebaut.
Sobald sie rein muss, fängt sie an zu quieken und zu bellen.
Heute (Sonntag) gab es deswegen schon Beschwerden von den Nachbarn.
Ein gefrorener Joghurt-Kong hilft für 15 Minuten – danach geht das Meckern oft von vorn los. Wir haben sie heute aus Verzweiflung wegen der Nachbarn mal kurz aufs Sofa geholt (wo sie sofort einschlief), wissen aber natürlich, dass wir ihr das nicht angewöhnen dürfen. Sie ist leider übermüdet aber mag nicht schlafen.
Unsere Fragen:
1. Wie bekommen wir sie in einer offenen Wohnung dazu, im Körbchen zu bleiben (gerade beim Kochen/Essen oder wenn wir sie ignorieren)?
2. Wie managt man das Frust-Bellen in der Wohnung, wenn man Rücksicht auf die Nachbarn nehmen muss?
3. Wie helfen wir einem überdrehten Welpen beim Runterfahren?
Über jeden pragmatischen Tipp sind wir super dankbar!
Liebe Grüße 🐶🐾
 
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Heike
12. Okt. 16:03
Hallo zusammen und danke für eure Rückmeldungen! 😊 Um ein paar Missverständnisse aufzuklären: Tessa kennt Wohnungen zum Glück von klein auf, da sie als Welpe gefunden und in der Wohnung einer Tierschützerin großgezogen wurde. Sie darf absolut auf das Sofa! Wir finden das selbst total schön und sie geht da auch von sich aus gerne drauf, um zu kuscheln. Das mit dem „in die Box schicken“ machen wir nur, wenn sie beim Kochen und Essen durchdreht. Meine große Sorge ist einfach, dass sie beim bellen und Hochholen aufs Sofa verknüpft: „Wenn ich belle, werde ich hochgeholt und gelobt.“ Deswegen war ich unsicher. Den Tipp mit der Box und dem nicht beachten und „ausbellen lassen“ hatte ich übrigens von einer örtlichen Hundeschule hier um die Ecke, der ich beim Spaziergang die Situation geschildert hatte, sie meinte, das sei genau der richtige Weg. Aber wenn ich eure Reaktionen hier lese und das Ganze reflektiere, merke ich sehr schnell, dass ich da wohl eher nicht hingehen werde…. Den Nachbarn mache ich die Woche ein paar Tüten fertig. :) Ich danke euch von ❤️-en
Ich denke, sie braucht Zeit, die ihr dem Hund geben müsst. Ich würde ihr überlassen, wo sie zur Ruhe kommen kann. Irgendwann wird sie die Box von selbst aufsuchen. War bei uns auch so.
Nach einer Woche darf man nicht viel erwarten, auch wenn sie es kennt, in einer Wohnung zu leben. Es sind lauter neue Gerüche, andere Stimmen, anderer Umgang.
Sie muss sich erst zurecht finden. Viel Glück und Geduld.🐾🐾🙋
 
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Lisa
12. Okt. 19:12
Das Problem hatte ich auch mit meiner Tierschutz Hündinn. Ich habe sie auch erstmal an die Box gewöhnt natürlich In kleinen Schritten. Sie musste rein war sie ruhig, direkt loben mit einem leckerli. Nach 5 Minuten habe ich sie wieder raus gelassen wenn sie ruhig war. Das habe ich ein paar mal so gemacht und die Zeit auch vergrößert. Also am Anfang nach 5 Minuten dann nach 10 Minuten usw. Wichtig ist das du sie raus lässt wenn sie noch ruhig ist, damit sie merkt das sie nicht das sagen hat indem man sie raus lässt sobald sie anfängt zu quieken. Ich bin mir sicher das es sich sehr schnell einspielt. Hunde lernen schnell.
Mittlerweile nutzt meine Hündinn ihre Box als Rückzugsort und geht am Abend von selbst dort rein. Viel Glück das es klappt🍀🐾