Der Hund ist vier Monate alt. Er ist ein kleines Kind.
Sperrt ihn bitte nicht weg und schon gar nicht ein.
Selbst wenn das beim Züchter funktioniert hat - da war er ein Baby und kannte alle Abläufe, Gerüche und Routinen und war eben zu Hause.
Er bellt auf Terrasse? Ja, dann bellt er halt. Du nimmst ihn dann aber nicht hoch oder schimpfst oder belastet die Situation mit viel Aufmerksamkeit - sondern bleibst einfach ruhig. Er hat NICHTS besonderes gemacht. Du checkst, warum er gebellt hat - ja, das sieht vor den Nachbarn oder Passanten dämlich aus - sagst ihm, dass alles OK ist. DU hast die Kontrolle, die Verantwortung. Hingehen, nachschauen, loben, gehen. Ganz einfach. Er hat aufgepasst ,du geregelt. Du nimmst ihn aus der Situation, gehst rein mit ihm. Ruhiger Ton, ruhige Interaktion, vor allem nette Aktion. Kein Lautwerden, kein Stress, kein Thema daraus machen.
Drinnen darf er sich aussuchen wo er ist. Mit vier Monaten lernt er durch beobachten und Dabeisein. Wenn er nervt, wird er ignoriert. Bellen? Ja, Hunde bellen halt. Manchmal.
"Dass es das ganze Haus mitbekommt" - Ja, unangenehm. Aber das muss vorher abgeklärt sein.
Ich glaube, ihr macht ganz viel mit "Nein", bzw wollt ihn zur Ruhe zwingen usw. Ist das so?
Lasst ihn doch einfach mal teilhaben an eurem Alltag und macht ihn altersgerecht müde. Er WILL zur Ruhe kommen, aber nicht gezwungen werden. Ich denke mal, in der richtigen Umgebung schafft er es auch ohne Käfig. Aber das ist eben anstrengend. Ihr seid sein Rudel. Er muss sich einfügen lernen. Und das kann er nur wenn er dabei ist und ihr ihm vorlebt, wie er werden soll.
Und ich hoffe, dass ihr später einen Plan habt, was ihr mitm Dackel machen wollt. 😆
Drei bis vier Stunden täglich Interaktion, Stöbern, Schnuffeln, Suchen, Entdecken, Denken und Buddeln. Dann dürfte "Dackel" zufrieden sein.