Also ich denke auch, es kommt ganz klar darauf an, in was für einem psychischen und physischen Zustand der Mensch ist, der sich den Hundefreund zulegt. Es gibt auch viele jüngere Menschen, die besser keinen Hund haben sollten... Ich denke auch, dass es eine WinWin Situation sein kann, wenn ein älterer Mensch bewusst einen Hund adoptiert, von dem er aber auch weiß, dass er ihm gerecht werden kann und wo er ggf. leben kann, wenn man einmal krank wird o.ä.
Bei uns in der Gegend haben wir Mal einen älteren Herren mit einem Dackelwelpen kennengelernt und waren erstmal etwas irritiert. Im Gespräch hat sich rausgestellt, dass seine Kinder ihm den Hund nach dem Tod seiner Frau geschenkt haben. Er hat dann gesagt, dass er seinen Kindern gesagt hat, dass er den Hundefreund nur dann behalten kann, wenn sie versprechen, sich gut um ihm zu kümmern, wenn er es nicht mehr kann. Sie haben dann gesagt, dass sie ihn sonst nicht für ihn adoptiert hätten. Ich denke das ist ein guter Kompromiss gewesen, aber man muss eben immer individuell schauen. Wenn jemand fit und in Rente ist hat er natürlich auch viel Zeit für den Hund, was ein klarer Pluspunkt ist. Selbstverständlich sollte es keine Option sein, das Tier aus Egoismus anzuschaffen und dass es am Ende traurig und zerstört im Tierheim sitzt, aber wie gesagt, das passiert auch allzu oft bei jüngeren Menschen...