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Marie-Christin
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Anzahl der Antworten 518
zuletzt 22. Jan.

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Ingo
22. Jan. 07:03
Unabhängig von groß oder kleinen Hunden leider gibt es so Menschen denen es Wurst ist ob ihr Hund weg rennt oder andere mobbt. Unsere Hündin wurde stark gebissen in so einer Situation sie war auch Cocker. Leider checken Menschen es auch nicht das ein Hund der nicht in solchen Situationen sofort abrufbar ist nicht frei laufeb sollte. Leider
Manche Hundehalter kennen ihre Hunde nicht oder Schaffen sich Hunde als Statussymbol an. Ich war vor einiger Zeit in einem Wald, in dem Leinenzwang für Hunde herrscht. Uns kommt ein Mann mit großem Hund entgegen. Auf einiger Entfernung war zu sehen, dass sein Hund nicht an der Leine war und ein dominantes Auftreten uns gegenüber hatte. Der Mann nahm seinen Hund an die Leine. Beide liefen mit einer geschwollenen Brust auf uns zu, ohne ausreichend auszuweichen. Da habe ich ihn angesprochen, ob er nicht mal ein wenig Platz machen möchte. Er weichte uns aus und fragte arrogant, ob es ausreichend wäre. Mein Hund war ruhig und schnüffeln noch, ich antwortete mit einem Grinsen: ja so ist gut. Als die Beiden auf unserer Höhe waren, sind sie zusammengezuckt und schneller geworden.
 
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Kirsten
22. Jan. 08:13
Hallo Kirsten, was heißt denn „Ferntrainer“? War das ein Teletaktgerät? Die sind hier in Deutschland laut aktuell gültigem TSchG verboten und die Nutzung gehört angezeigt.
Yvonne, für mich war nicht ersichtlich, was der Ferntrainer auslöst (Strom, Wasser, Vibration). Ich kenne mich mit dieser Art von Ausrüstung nicht aus.

Eine Anzeige kam mir in der Situation ehrlich gesagt nicht in den Sinn. Das Ferntrainerhalsband war das einzige Gassioutfit der Hündin, wenn ich das zwischen dem ganzen Fell richtig gesehen habe. Dort wurde auch die Leine eingeklinkt, als wir gemeinsam ein paar Meter gegangen sind. Ich kenne die Dame mit anderen Hunden (sowohl mit ihrer alten verstorben Hündin, als auch Gasthunden) und hatte bisher nie Schwierigkeiten mit ihr. Für mich hörte es sich nicht so an, als wäre der Ferntrainer auf ihrem Mist gewachsen, sie hatte die Bedienung ja nicht mal dabei und dementsprechend wohl auch aus eigener Sicht (im Normalfall) keine wirkliche Nutzungsabsicht.
Die Dame dafür anzuzeigen, dass der Hund ihr mit Ferntrainer zum Sitten überlassen wird, halte ich nicht für richtig. Die Tochter (und den Hund) kenne ich nicht. Habe ich zuvor nie gesehen.

In der Situation selber war ich eigentlich nur froh, dass weder sie noch der andere anwesende HH mit Geschrei oder anderer Aufregung dazwischen gegangen ist und wir die Hunde stattdessen gut auseinander bekommen haben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Dame ruhig und klar geblieben ist und mag ihr wegen dieser Begegnung auch nichts ankreiden, ist einfach blöd gelaufen.

Mit meinem Text ging es mir um etwas anderes. Es gibt den Spruch „Gelegenheit macht Diebe“. Sprich das Leute unter bestimmtes Umständen ggf. bereit wären etwas zu tun, was sie sonst nicht machen.
Zum Beispiel ein solches Gerät zu nutzen, weil es gerade eh schon am Hund ist und eine vermeintlich einfache Lösung der Situation verspricht.

Ich wollte nicht die Verwendung von Ferntrainern normalisieren. Teletakt ist ganz klar verboten. Das hast du Recht 😊
 
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Yvonne
22. Jan. 09:21
Yvonne, für mich war nicht ersichtlich, was der Ferntrainer auslöst (Strom, Wasser, Vibration). Ich kenne mich mit dieser Art von Ausrüstung nicht aus. Eine Anzeige kam mir in der Situation ehrlich gesagt nicht in den Sinn. Das Ferntrainerhalsband war das einzige Gassioutfit der Hündin, wenn ich das zwischen dem ganzen Fell richtig gesehen habe. Dort wurde auch die Leine eingeklinkt, als wir gemeinsam ein paar Meter gegangen sind. Ich kenne die Dame mit anderen Hunden (sowohl mit ihrer alten verstorben Hündin, als auch Gasthunden) und hatte bisher nie Schwierigkeiten mit ihr. Für mich hörte es sich nicht so an, als wäre der Ferntrainer auf ihrem Mist gewachsen, sie hatte die Bedienung ja nicht mal dabei und dementsprechend wohl auch aus eigener Sicht (im Normalfall) keine wirkliche Nutzungsabsicht. Die Dame dafür anzuzeigen, dass der Hund ihr mit Ferntrainer zum Sitten überlassen wird, halte ich nicht für richtig. Die Tochter (und den Hund) kenne ich nicht. Habe ich zuvor nie gesehen. In der Situation selber war ich eigentlich nur froh, dass weder sie noch der andere anwesende HH mit Geschrei oder anderer Aufregung dazwischen gegangen ist und wir die Hunde stattdessen gut auseinander bekommen haben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Dame ruhig und klar geblieben ist und mag ihr wegen dieser Begegnung auch nichts ankreiden, ist einfach blöd gelaufen. Mit meinem Text ging es mir um etwas anderes. Es gibt den Spruch „Gelegenheit macht Diebe“. Sprich das Leute unter bestimmtes Umständen ggf. bereit wären etwas zu tun, was sie sonst nicht machen. Zum Beispiel ein solches Gerät zu nutzen, weil es gerade eh schon am Hund ist und eine vermeintlich einfache Lösung der Situation verspricht. Ich wollte nicht die Verwendung von Ferntrainern normalisieren. Teletakt ist ganz klar verboten. Das hast du Recht 😊
Vielleicht siehst Du sie nochmal und es ergibt sich die Gelegenheit, wegen des Halsbands aufzuklären.

Es ist ein Unterschied, ob der Hund mit Strom davon abgehalten werden soll, wegzulaufen, bzw. das Hetzen abzubrechen (wie es manche Jäger gerne in der Jagdhundausbildung tun) oder zwei „kämpfende“ Hunde zu trennen.
In einem Gerangel kann es tatsächlich passieren, dass der Hund, der nur einen Kommentkampf gestartet hat, durch den Schmerzreiz in die Tötungsabsicht kippt.

Wie auch immer, verursacht so ein Gerät sehr wahrscheinlich Fehlverknüpfungen, die sich im weiteren Alltag und vor allem in Bezug auf Hundekontakten negativ auswirken werden.
 
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Dogorama-Mitglied
22. Jan. 09:28
Vielleicht siehst Du sie nochmal und es ergibt sich die Gelegenheit, wegen des Halsbands aufzuklären. Es ist ein Unterschied, ob der Hund mit Strom davon abgehalten werden soll, wegzulaufen, bzw. das Hetzen abzubrechen (wie es manche Jäger gerne in der Jagdhundausbildung tun) oder zwei „kämpfende“ Hunde zu trennen. In einem Gerangel kann es tatsächlich passieren, dass der Hund, der nur einen Kommentkampf gestartet hat, durch den Schmerzreiz in die Tötungsabsicht kippt. Wie auch immer, verursacht so ein Gerät sehr wahrscheinlich Fehlverknüpfungen, die sich im weiteren Alltag und vor allem in Bezug auf Hundekontakten negativ auswirken werden.
Es kann auch etwas harmloses sein, wie ein Vibrationshalsband für einen Höreingeschränkten Hund.
 
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Yvonne
22. Jan. 10:55
Es kann auch etwas harmloses sein, wie ein Vibrationshalsband für einen Höreingeschränkten Hund.
Kann sein. Ich denke aber, das hätte die Dame sicherlich sofort erwähnt, wenn der Hund taub gewesen wäre.
 
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Anja
22. Jan. 11:34
Kann sein. Ich denke aber, das hätte die Dame sicherlich sofort erwähnt, wenn der Hund taub gewesen wäre.
...und dann hätte sie den Sender mitgehabt. Wäre ja so wichtig gewesen, wie für hörende Hunde die Pfeife. 🤔
 
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Kirsten
22. Jan. 14:00
Vielleicht siehst Du sie nochmal und es ergibt sich die Gelegenheit, wegen des Halsbands aufzuklären. Es ist ein Unterschied, ob der Hund mit Strom davon abgehalten werden soll, wegzulaufen, bzw. das Hetzen abzubrechen (wie es manche Jäger gerne in der Jagdhundausbildung tun) oder zwei „kämpfende“ Hunde zu trennen. In einem Gerangel kann es tatsächlich passieren, dass der Hund, der nur einen Kommentkampf gestartet hat, durch den Schmerzreiz in die Tötungsabsicht kippt. Wie auch immer, verursacht so ein Gerät sehr wahrscheinlich Fehlverknüpfungen, die sich im weiteren Alltag und vor allem in Bezug auf Hundekontakten negativ auswirken werden.
Ja, da bin ich bei dir.

Jedenfalls vereinfacht so ein Tool die Situation nicht und auch wenn es nicht zu Bissverletzungen kommt oder in Tötungsabsicht bei einem der Hunde kippt, bleibt immer noch ein deutlicher Größenunterschied, der bei körperlichen Auseinandersetzungen zu Problemen vor allem für den kleineren Hund (also meinen) führen kann.

Ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass der Hund taub ist.
 
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Sabrina
22. Jan. 15:33
Buchautorin Sandy Kien hat tolle Tipps, auch per Video in YouTube.

Die meisten erwachsenen Hunde mögen keine Welpen.

Hund auf gar keinen Fall hochheben. Wenn möglich aus dieser Situation hinausspazieren. Angst kann auf Welpen übertragen werden, kann tatsächlich geübt werden, sodass es klappt.

Im Vorfeld wenn man die Situation sieht, den anderen Halter darauf ansprechen den Hund anzuleinen.

Warst schon in der Hundeschule wegen Angstabbau wo das trainiert wird, die Sozialisierung. Wenn man Glück hat hilft bereits die erste Einheit, sodass dei Hund selbstbewusst genug ist für kommende Situationen.