Wenn ich versuche zu beschreiben, wie ich das angehe, dann wirst Du Dir mit Sicherheit ein falsches Bild machen, weil jeder Geschriebenes anders interpretiert.
Ganz grob umschrieben, erzeuge ich einen Schreckreiz um die Aufmerksamkeit des anstürmenden Hundes auf mich zu lenken und dann drohe ich körpersprachlich. Ich fixiere den Hund mit dem Blick, bleibe steif und mit dem Schwerpunkt nach vorne gerichtet. Also alles so, wie es auch ein Hund machte, wenn er nicht möchte, dass man näher kommt.
Dann positioniere ich mich so, dass ich immer zwischen dem fremden Hund und meiner Hundegruppe bleibe.
Und ganz wichtig: ich bin mir sicher bei dem, was ich tu und überzeugt davon, dass das funktioniert und zweifel nicht dran.
Das strahle ich dann auch aus und das alleine überzeugt die Hunde schon. Jedenfalls in den bisherigen Fällen.
Die Hunde bleiben auf Kommando „Bei mir“, hinter mir und überholen mich nicht. Auch nicht, bei Außenreizen. Das ist allerdings eine Sache ständigen Trainings mit vielen, vielen Wiederholungen.
Ich versteh was du meinst und genauso habe das auch schon ein.. zwei Mal machen müssen, allerdings gings da immer nicht gegen meine Kleine, sondern gegen meinen Großen.
Bei meiner Kleinen hab ich eher das Problem, das sie immer gut riecht und andere Hunde dann so sehr "in Love" sind, das bei manchen das Hirn aussetzt und sie auf gar nix reagieren😂 naja, die sind dann aber ja auch nicht aggressiv, sondern äußerst freundlich zu ihr🤭 und DAS regelt sie immer selbst😂 und sehr deutlich..