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Marie-Christin
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heute 13:05

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Mel und
15. Jan. 11:04
Hier noch so ein „tolles“ Video. Die Fremdhunde zeigen mehr als genug, dass die keinen Bock haben. Seine Kommentare sind ebenso bodenlos.
Was für ein Honk, wie er es feiert, dass die bösen „Kampfhunde“ vor seinem Hund „kuschen“. So ein Volltrottel.🤮
 
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Celine
15. Jan. 11:09
Was für ein Honk, wie er es feiert, dass die bösen „Kampfhunde“ vor seinem Hund „kuschen“. So ein Volltrottel.🤮
Selbst wenn es „nur“ polarisieren soll um Reichweite zu schaffen, lässt man Hundekontakte in der Form nicht laufen oder provoziert diese. Mir tun einfach die anderen Hunde leid, weil sie auch einfach keine Hilfe vom eigenen Halter erhalten.
 
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Babs
15. Jan. 11:16
Selbst wenn es „nur“ polarisieren soll um Reichweite zu schaffen, lässt man Hundekontakte in der Form nicht laufen oder provoziert diese. Mir tun einfach die anderen Hunde leid, weil sie auch einfach keine Hilfe vom eigenen Halter erhalten.
Genau da liegt das Problem. Die anderen HH lassen das zu und geben dem Kangalhundeführer Raum und darüber hinaus eine Plattform auf Kosten ihrer eigenen Hunde.
 
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Susa
15. Jan. 12:32
Genau da liegt das Problem. Die anderen HH lassen das zu und geben dem Kangalhundeführer Raum und darüber hinaus eine Plattform auf Kosten ihrer eigenen Hunde.
Ich würde das auch gar nicht wollen, dass ich oder mein Hund da ungefragt gefilmt wird und vorallem dann auch noch hochgeladen.

Wenn Leute ihren Spaziergang für den Hundetrainer oder für sich selbst als Feedback aufzeichnen, können die das gerne machen, aber fremde Leute/Hunde einfach hochladen?
 
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Babs
15. Jan. 13:34
Krass. Ich habe auf FB diesen Kangal als vorgeschlagenen Reel gehabt.
 
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Celine
15. Jan. 14:21
Krass. Ich habe auf FB diesen Kangal als vorgeschlagenen Reel gehabt.
Jaa das handy hört und liest immer mit🙈
 
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Carola
15. Jan. 19:34
Also ich finde dieses Thema hier wirklich spannend und ich habe auch meistens mitgelesen aber es hat mich auch sehr nachdenklich gemacht!
Wir selber haben eigentlich nie blöde Hunde Begegnungen obwohl meine Hunde klein sind, da sie keinen Konflikt suchen und ich auch nicht durch großartiges Geschreie oder Gehampel auf mich aufmerksam mache.
Die Hunde die mir so begegnen machen mir ehrlich gesagt wenig Kopfschmerzen aber was ich hier so gelesen habe bekomme ich langsam Angst vor manchen Haltern und habe Bedenken dass meine Hunde oder ich plötzlich mit irgendwelchen Sachen oder Pfeffersprays angegriffen werden.
Ich hoffe dass ich hier in der Bubble wirklich nur ein kleiner Teil der Hundehalter tummelt, denen ich im wahren Leben hoffentlich niemals begegne.
Und falls es mal wirklich einen ernsthaften Hundeangriff geben sollte nutzen weder Geschrei noch Gehampel irgendetwas denn das geht ganz schnell und lautlos! Ich habe einmal einen Hundekampf auf Leben und Tod erlebt da gab es kein gebelle oder irgendetwas dieser Kampf war ganz leise und und alles ging blitzschnell, zum Glück konnten wir die Hunde trennen und beide waren zwar verletzt aber es hat zum Glück gut geendet.
 
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Karin
16. Jan. 06:28
Anmerkung zum großen Hund: auch kleine Hunde gehen manchmal aggressiv auf " größere " los und beißen auch zu. Habe ich bereits 2x erlebt. Und einen grossen Hund kann man nicht einfach mal auf den Arm nehmen.
Ganz egal, ob groß oder klein. Erziehung und Training sind hier wichtig. Egal, zu welcher Kategorie man gehört.
 
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Verena
16. Jan. 09:37
Was spricht denn eigentlich generell dagegen, kleine Hunde auf den Arm zu nehmen, wenn unangeleinte fremde Hunde angerannt kommen?
Ich habe super viele Anfeindungen bekommen, weil ich meinen kleinen Hund in manchen Situationen hoch gehoben habe. Von „mit einem großen Hund kann man das ja auch nicht machen“, über „der muss da alleine durch „, bis hin zu „so erziehst du dir einen verwöhnten Kläffer“.
Tja und jetzt? Ist er ein kleiner, souveräner Hund, der weiß, dass er sich auf mich verlassen kann. Egal wie lieb der andere Hund war der in uns rein geprescht ist, mein Hund hatte fürchterliche Angst. Und er ist klein genug, dass ich ihn halt hoch nehmen kann. Für ihn war das während des nebenbei stattfindenden kontrollierten Trainings die beste Idee. Und ich würde es immer wieder so machen 🙃. Warum umständlich, wenns auch einfach geht. Jetzt ist es ja schon lange nicht mehr nötig.
Außer!! Wir gehen wandern… dann kann es sein, dass am Ende einer Tour mein Kleiner auf dem Rucksack sitzt. Da haben wir aber dann schon paar Tage und etliche Kilometer hinter uns. Wenn er nicht mehr kann helfe ich ihm. Er läuft das drei fache meiner Großen. Und nur, weil andere meinen man soll kleine Hunde nicht hoch nehmen, werde ich ihn nicht zu Hause sitzen lassen, dass er das Abendteuer verpasst.
 
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Yvonne
16. Jan. 09:59
Ich habe super viele Anfeindungen bekommen, weil ich meinen kleinen Hund in manchen Situationen hoch gehoben habe. Von „mit einem großen Hund kann man das ja auch nicht machen“, über „der muss da alleine durch „, bis hin zu „so erziehst du dir einen verwöhnten Kläffer“. Tja und jetzt? Ist er ein kleiner, souveräner Hund, der weiß, dass er sich auf mich verlassen kann. Egal wie lieb der andere Hund war der in uns rein geprescht ist, mein Hund hatte fürchterliche Angst. Und er ist klein genug, dass ich ihn halt hoch nehmen kann. Für ihn war das während des nebenbei stattfindenden kontrollierten Trainings die beste Idee. Und ich würde es immer wieder so machen 🙃. Warum umständlich, wenns auch einfach geht. Jetzt ist es ja schon lange nicht mehr nötig. Außer!! Wir gehen wandern… dann kann es sein, dass am Ende einer Tour mein Kleiner auf dem Rucksack sitzt. Da haben wir aber dann schon paar Tage und etliche Kilometer hinter uns. Wenn er nicht mehr kann helfe ich ihm. Er läuft das drei fache meiner Großen. Und nur, weil andere meinen man soll kleine Hunde nicht hoch nehmen, werde ich ihn nicht zu Hause sitzen lassen, dass er das Abendteuer verpasst.
Das ist für mich eine gesunde und vernünftige Einstellung, die ich so teile 🙂
Das ist doch auch immer eine individuelle Einschätzung.
Es gibt kein „Das ist immer falsch!“ oder „Nur so macht man das!“ 🤷🏻‍♀️