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Marie-Christin
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zuletzt 22. Jan.

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Steffi
14. Jan. 14:13
Also ich kann sagen, dass er bei jeder Größe angemessen reagiert. Bei kleineren Hunden ist er noch deutlich geduldiger, und maßregelt auch viel sanfter als bei großen Hunden. Früher gab es mit gleichgrossen öfter mal Raufereien, aber da ging es mehr ums halbstarke Kräftemessen, nicht um Verteidigung oder Angriff. Jetzt ist er souveräner, als früher, das liegt natürlich auch am Alter, aber ich glaube einfach auch daran, dass ich ihn viel selbst habe Regeln lassen. Auch wenn da wieder viele aufschreien werden. Solange der eigene Hund nicht unverträglich, ängstlich oder unsicher ist, würde ich es immer wieder so machen. Ich kann ihm absolut vertrauen, dass er auch bei Kleinen angemessen reagiert, auch in Konflikten Lösungsstrategien parat hat und immer klar und fair kommuniziert. Versucht nur einer mal aufzureiten, wird der kurz angeblafft und macht es dann nie wieder. Bei meiner Hündin habe ich dagegegen leider genau das Gegenteil Sie wird wirklich oft belästigt, Hunde brettern in sie rein und sie weiss dann gar nicht was sie tun soll. Täglich pflücke ich Rüden von ihr runter, weil sie nur wild fiddelnd Hilfe sucht, während der andere noch auf ihr drauf hängt. Hier war es eben so, dass auch mein Rüde alles für sie geregelt hat. Mit dem Ergebnis, dass sie selbst nie gelernt hat, Hunden auch mal Grenzen zu zeigen und ihr diese Souveränität jetzt fehlt. Ähnlich wäre es vermutlich, wenn ich alles für sie übernommen und jeden Hund abgewehrt oder verscheucht hätte.
Wer weiß..es ist so vielschichtig und die Situationen plus 'Darsteller' immer unterschiedlich. Ich habe bei Begenungen mit größeren Hunden früher unterstützt und eingegriffen, bei gleichkleinen oder kleineren wesentlich später. War nicht die richtige Strategie..Klein und kleiner werden sehr schnell gemaßregelt und bepöbelt.. Lasse ich natürlich nicht zu, es ist aber leider ein sehr langwieriges Problem geworden.
 
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Celine
14. Jan. 14:21
Also ich kann sagen, dass er bei jeder Größe angemessen reagiert. Bei kleineren Hunden ist er noch deutlich geduldiger, und maßregelt auch viel sanfter als bei großen Hunden. Früher gab es mit gleichgrossen öfter mal Raufereien, aber da ging es mehr ums halbstarke Kräftemessen, nicht um Verteidigung oder Angriff. Jetzt ist er souveräner, als früher, das liegt natürlich auch am Alter, aber ich glaube einfach auch daran, dass ich ihn viel selbst habe Regeln lassen. Auch wenn da wieder viele aufschreien werden. Solange der eigene Hund nicht unverträglich, ängstlich oder unsicher ist, würde ich es immer wieder so machen. Ich kann ihm absolut vertrauen, dass er auch bei Kleinen angemessen reagiert, auch in Konflikten Lösungsstrategien parat hat und immer klar und fair kommuniziert. Versucht nur einer mal aufzureiten, wird der kurz angeblafft und macht es dann nie wieder. Bei meiner Hündin habe ich dagegegen leider genau das Gegenteil Sie wird wirklich oft belästigt, Hunde brettern in sie rein und sie weiss dann gar nicht was sie tun soll. Täglich pflücke ich Rüden von ihr runter, weil sie nur wild fiddelnd Hilfe sucht, während der andere noch auf ihr drauf hängt. Hier war es eben so, dass auch mein Rüde alles für sie geregelt hat. Mit dem Ergebnis, dass sie selbst nie gelernt hat, Hunden auch mal Grenzen zu zeigen und ihr diese Souveränität jetzt fehlt. Ähnlich wäre es vermutlich, wenn ich alles für sie übernommen und jeden Hund abgewehrt oder verscheucht hätte.
Bei mir ist es genauso.
Die anderen Rüden suchen immer mehr Kontakt zu Ronja, obwohl sie null Interesse zeigt und mit einer kalten Schulter reagiert.

Gigi ist der, der Schäferhunde, Bullys und co. auch anknurrt, um zu sagen „bis hier hin und nicht weiter“ das wird immer sofort akzeptiert, Ronja hingegen muss die Rüden manchmal vertreiben. Sie wurde ja leider sehr früh kastriert und ich glaube deshalb wollen manche Rüden so penetrant an ihr schnüffeln.
 
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Sina
14. Jan. 14:29
Wer weiß..es ist so vielschichtig und die Situationen plus 'Darsteller' immer unterschiedlich. Ich habe bei Begenungen mit größeren Hunden früher unterstützt und eingegriffen, bei gleichkleinen oder kleineren wesentlich später. War nicht die richtige Strategie..Klein und kleiner werden sehr schnell gemaßregelt und bepöbelt.. Lasse ich natürlich nicht zu, es ist aber leider ein sehr langwieriges Problem geworden.
Ja, das stimmt sicherlich, ich kann auch nur sagen, was für uns funktioniert hat.

Deine Strategie kann aber vielleicht auch deshalb schief gelaufen sein, weil dein Hund womöglich früh ein paar negative Erfahrungen mit Kleinen gemacht hat, und danach immer eingegriffen wurde. So hat sich das vielleicht verfestigt, was es nicht hätte, wenn er weiter auch auch noch viele positive Erfahrungen hätte machen können.

Es kann auch sein, dass er deine Unsicherheit bzgl kleinem Hunden spürt und deshalb anders reagiert. Wie du sagst, es gibt vielschichtige Gründe.

Aber ich verstehe absolut, dass man lieber zu vorsichtig ist, als dass dann doch was passiert.
Von aussen hat man da natürlich leicht reden.
Für mich war das ganze auch ein Prozess, bis ich meinem Hund da komplett vertrauen konnte.
 
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Steffi
14. Jan. 14:39
Ja, das stimmt sicherlich, ich kann auch nur sagen, was für uns funktioniert hat. Deine Strategie kann aber vielleicht auch deshalb schief gelaufen sein, weil dein Hund womöglich früh ein paar negative Erfahrungen mit Kleinen gemacht hat, und danach immer eingegriffen wurde. So hat sich das vielleicht verfestigt, was es nicht hätte, wenn er weiter auch auch noch viele positive Erfahrungen hätte machen können. Es kann auch sein, dass er deine Unsicherheit bzgl kleinem Hunden spürt und deshalb anders reagiert. Wie du sagst, es gibt vielschichtige Gründe. Aber ich verstehe absolut, dass man lieber zu vorsichtig ist, als dass dann doch was passiert. Von aussen hat man da natürlich leicht reden. Für mich war das ganze auch ein Prozess, bis ich meinem Hund da komplett vertrauen konnte.
Absatz 3 mittlerweile definitiv..Wir üben gezielt mit Socialwalks etc aber es dauert. Blöderweise denken viele Halter von kleinen Hunden bei spontanen Begegnungen ' oh..ein relativ kleiner, weißer süßer Hund. ..die können spielen'..und lösen spontan die Leine😬..
 
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Celine
14. Jan. 16:01
Der Hundebesitzer vom Kangal postet leider immer wieder ähnliche Situationen und vieles auch unter dem Deckmantel „Spiel“. Viele große Hunde versuchen einfachen einfach nur weg zu kommen.

Das ist leider eben auch ein Beispiel dafür, das große Hunde untereinander sich schnell verletzen können. Das ist das Thema, wenn Fremdhunde in den anderen völlig distanzlos reinbrettern und dabei bleiben.

Hinzukommen 2 Halter, die den Kontakt nicht sofort abbrechen können..aber wie erwähnt, der Kanal ist sehr fragwürdig..
 
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Mel und
14. Jan. 16:08
Der Hundebesitzer vom Kangal postet leider immer wieder ähnliche Situationen und vieles auch unter dem Deckmantel „Spiel“. Viele große Hunde versuchen einfachen einfach nur weg zu kommen. Das ist leider eben auch ein Beispiel dafür, das große Hunde untereinander sich schnell verletzen können. Das ist das Thema, wenn Fremdhunde in den anderen völlig distanzlos reinbrettern und dabei bleiben. Hinzukommen 2 Halter, die den Kontakt nicht sofort abbrechen können..aber wie erwähnt, der Kanal ist sehr fragwürdig..
Oh man … den würde ich sowas von SOFORT stoppen. Niemals würde ich zulassen, dass meiner so bedrängt wird.
 
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Celine
14. Jan. 16:11
Oh man … den würde ich sowas von SOFORT stoppen. Niemals würde ich zulassen, dass meiner so bedrängt wird.
Absolut. Ich hätte mir den Hund am Halsbrand gegriffen.
 
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Mel und
14. Jan. 16:12
Absolut. Ich hätte mir den Hund am Halsbrand gegriffen.
Ich auch
 
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Celine
14. Jan. 16:14
Hier noch so ein Beispiel. Der Kanal bringt mich innerlich so zum kochen..🙈
 
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Mel und
14. Jan. 16:18
Hier noch so ein Beispiel. Der Kanal bringt mich innerlich so zum kochen..🙈
Das Problem läuft aber eher am anderen Ende der (gerade nicht vorhandenen)Leine.
Was für ein ********* 🫢dieser Typ