Also ich kann sagen, dass er bei jeder Größe angemessen reagiert. Bei kleineren Hunden ist er noch deutlich geduldiger, und maßregelt auch viel sanfter als bei großen Hunden.
Früher gab es mit gleichgrossen öfter mal Raufereien, aber da ging es mehr ums halbstarke Kräftemessen, nicht um Verteidigung oder Angriff.
Jetzt ist er souveräner, als früher, das liegt natürlich auch am Alter, aber ich glaube einfach auch daran, dass ich ihn viel selbst habe Regeln lassen.
Auch wenn da wieder viele aufschreien werden.
Solange der eigene Hund nicht unverträglich, ängstlich oder unsicher ist, würde ich es immer wieder so machen. Ich kann ihm absolut vertrauen, dass er auch bei Kleinen angemessen reagiert, auch in Konflikten Lösungsstrategien parat hat und immer klar und fair kommuniziert.
Versucht nur einer mal aufzureiten, wird der kurz angeblafft und macht es dann nie wieder.
Bei meiner Hündin habe ich dagegegen leider genau das Gegenteil
Sie wird wirklich oft belästigt, Hunde brettern in sie rein und sie weiss dann gar nicht was sie tun soll.
Täglich pflücke ich Rüden von ihr runter, weil sie nur wild fiddelnd Hilfe sucht, während der andere noch auf ihr drauf hängt.
Hier war es eben so, dass auch mein Rüde alles für sie geregelt hat. Mit dem Ergebnis, dass sie selbst nie gelernt hat, Hunden auch mal Grenzen zu zeigen und ihr diese Souveränität jetzt fehlt. Ähnlich wäre es vermutlich, wenn ich alles für sie übernommen und jeden Hund abgewehrt oder verscheucht hätte.
Wer weiß..es ist so vielschichtig und die Situationen plus 'Darsteller' immer unterschiedlich. Ich habe bei Begenungen mit größeren Hunden früher unterstützt und eingegriffen, bei gleichkleinen oder kleineren wesentlich später. War nicht die richtige Strategie..Klein und kleiner werden sehr schnell gemaßregelt und bepöbelt.. Lasse ich natürlich nicht zu, es ist aber leider ein sehr langwieriges Problem geworden.