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Marie-Christin
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Anzahl der Antworten 518
zuletzt 22. Jan.

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Dogorama-Mitglied
13. Jan. 08:07
Zur Flexi gibt es bereits eine Diskussion in einem anderen Thread.

Für mich ist die Flexi ein weiteres Werkzeug. Ich habe die zum Beispiel gerne auf Wanderungen dabei (an einer umgehängten Leine befestigt). Die Kommunikation mit Pico läuft dabei genauso wie mit anderen Leinen ab. Auch der Hund meiner Kindheit/ Jugend hatte eine Flexi (bei Schietwetter die sinnvolle Alternative zur Schleppleine) und ich kann sagen, dass ich in 20 Jahren noch nie ein Problem mit dem Typ Leine hatte. Kein klemmen, kein panischer Hund weil die Leine runter fällt, keine Flexi die reißt und was noch so für Horrorstories kommen.
 
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Steffi
13. Jan. 08:17
Zur Flexi gibt es bereits eine Diskussion in einem anderen Thread. Für mich ist die Flexi ein weiteres Werkzeug. Ich habe die zum Beispiel gerne auf Wanderungen dabei (an einer umgehängten Leine befestigt). Die Kommunikation mit Pico läuft dabei genauso wie mit anderen Leinen ab. Auch der Hund meiner Kindheit/ Jugend hatte eine Flexi (bei Schietwetter die sinnvolle Alternative zur Schleppleine) und ich kann sagen, dass ich in 20 Jahren noch nie ein Problem mit dem Typ Leine hatte. Kein klemmen, kein panischer Hund weil die Leine runter fällt, keine Flexi die reißt und was noch so für Horrorstories kommen.
An den Thread habe ich auch gerade gedacht.. Für gechillte Hunde und Halter, die das Handling dieser Leine mögen, bestimmt eine Option. Für aufgeregte, schnelle Hundeexemplare und Halter, die selber bei Hundebegegnungen unsicher / ängstlich sind, wie in diesem Thread geschildert, sicher nicht.
 
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Gabie
13. Jan. 08:33
Dem Hund früh genug und konsequent klar machen dass er nichts zu melden hat.

Über Körpersprache (aufrichten, Arme) ein kräftiges „Hau ab!“ stampfen etc. Am besten regelmäßig üben damit es auch wirklich sitzt falls es zu solch einer Situation kommen sollte.. frühzeitige Signale senden…

Hunde merken sofort wenn der Mensch nichts zu melden hat und dann wird auf das Schwächste im gegnerischen Rudel losgegangen.
 
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Dogorama-Mitglied
13. Jan. 13:08
Ich würde mich ja fast als fortgeschrittenen Hundehalter bezeichnen, aber für eine Flexi-Leine bin ich zu doof. Ich finde, da hat man gar keinen richtigen Kontakt zum Hund, mit diesem riesigen Rollkasten 🥴
Klar persönliche Präferenzen gibt es immer und jeder nutzt andere Tools lieber.

Aber die Flexi ist kein schlechtes Tool. Sie wird von vielen schlecht genutzt.

Oft sieht man auch, wie wahllos und unangekündigt Leute die Stopp Taste reinhauen und die Hunde permanent ins Ende der Leine laufen, weil sich die Länge und damit der Radius ständig ändern.
Vor allem bei kleinen Hunden ist das ein gängiges Bild. Für den Hund und die Kommunikation natürlich richtig blöd.

Aber da ist nicht die Flexi Schuld, sondern der Gebrauch.
 
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Michaela
13. Jan. 13:11
Ich kenne es leider auch mit einem großen Hund das andere hunde in uns rein laufen .... ganz oft leider auch die kleinen.... eine zeitlang hat es mich selbst so verunsichert das ich es auf meinen Hund übertragen hab
Mitlerweile haben wir das zum Glück wieder im Griff
Sehr ich einen unangeleinten Hund den ich nicht kenne versuche ich dem ganzen aus dem weg zu gehen ..... was ich auch ganz fürchterlich finde sind die menschen die bei ihrer flexi leine die feststell Taste in einer Begegnung nicht finden
 
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Dogorama-Mitglied
13. Jan. 13:11
Ich sehe das etwas anders. Die Flexileine macht für mich nur Sinn, wenn ein Hund absolut leinenführig ist – die Abrufbarkeit im Freilauf hilft mir ja nicht, wenn der Hund an der Leine sein Potenzial als Schlittenhund demonstriert. Aber selbst bei einem leinenführigen Hund habe ich das Problem mit dem Handling: Dieser klobige Plastikkasten ist einfach unpraktisch. Eine Führleine hänge ich mir im Freilauf bequem um, während ich bei der Flexi immer diesen schweren Griff mitschleppen oder verstauen muss. Zudem ist sie rechtlich oft wertlos, da bei offizieller Leinenpflicht meist nur Führleinen bis maximal 2m Länge als ordnungsgemäße Sicherung anerkannt werden. Dazu kommt: Selbst bei Hunden, die für professionelles Arbeiten eine längere Leine benötigen, nutzt niemand eine Flexi, sondern maximal Schleppleinen. Ich nutze Schleppleinen allerdings nur zum Training.
Dass der Hund leinenführig sein soll habe ich ja geschrieben.

Abrufbar ist aber auch ein Muss, denn sonst hängt gerade ein großer Hund am Ende der Leine und die Halter bekommen ihn mit der Stopp-Zieh Methode nicht ran. Die ist eh nicht gut, aber bei kleinen Hunden kann man den Hund mit einem Ruck immer näher ziehen und schnell die Stopp drücken.
Ist zwar scheiße, aber funktioniert.
Bei einem großen und starken Hund, der Wild oder einen Hund sieht und nicht kommen will hat man dann aber keine Chance. Dann greifen die Leute in die Leine und es kommt zu Verletzungen.

Leinenführigkeit+Abrufbarkeit sehe ich in Kombination als Grundvoraussetzung für einen guten Umgang mit der Flexi.

Und ja sorry an alle, ist sehr off topic 🙈🙏🏼.
 
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Michaela
13. Jan. 13:20
Das meinte ich damit auch gar nicht. Und ich war immer sehr entspannt und offen jedem gegenüber, aber seit mein kleiner zwei mal böse von einem Labrador angegriffen wurde, bin ich jetzt schon skeptischer und die meisten besitzen lachen halt dann, weil sie denken na meinem Großen kann eh nichts passieren. Das sollen die mal unter sich klären. Das finde ich halt absolut nicht okay und ich erwarte einfach von Hundebesitzern ihre großen Hunde zurückzuhalten bzw. Auch anzuleinen, wenn sie diese nicht richtig einschätzen können.
Guck wie unterschiedlich die Ängste sind und Ansichten sind mein großer ist sehr lieb aber aber auch er hatte schon 3 mal Zwergen Angriffe ( Ausdruck nicht böse gemeint ) wo ich schon so doofe fragen erlebt hab von wegen was regst du dich auf meiner hat doch eh keine chance gegen deinen
Mache menschen sollten einfach keine Hunde haben !!
 
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Ingo
13. Jan. 16:45
Ich war gerade mit meinem Hund im Park. Hatte ihn an der Flexleine. Es kam uns eine Frau mit 2 kleinen Hunden entgegen. Als wir auf gleicher Höhe waren, frage sie, ob die Hunde Kontakt dürfen. Von meinem Hund aus sprach nichts dagegen. Ein Hund fing an zu knurren, aber ängstlich. Da bleibt meiner bei kleinen Hunden ruhig.

Solche Begegnungen habe ich gelegentlich mal. Viele Hundehalter entschuldigen sich gleich, sagen das es aus Angst ist, oder sie sind schon mal gebissen worden. Aber wie soll ein kleiner Hund sonst erfahren, dass nicht jeder große Hund immer gleich böse Absichten hat. Oft ergibt sich auch ein Gespräch. Nur welche Vergangenheit mein Hund hatte, erzähle ich nicht. Viele würden dann unsicher werden.
 
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Jasmin
13. Jan. 18:26
Den Hund hochnehmen ist doch DER Vorteil den man hat mit kleinem Hund und genau das würde ich im Notfall auch machen. Und falls mein Hund auf deinen zukommt, weil ich einen Fehler gemacht habe, und du dich unsicher und unwohl fühlst, wäre ich dir sogar sehr, sehr dankbar du würdest diese Option wählen und keine der anderen….aber vielleicht kann man, falls es immer die gleichen Hunde sind auch einfach mal ein nettes Gespräch führen und die andere Seite für das Problem und die eigenen Ängste sensibilisieren.
 
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Susa
13. Jan. 22:55
Ich hab jetzt hier nicht alle Beiträge gelesen, aber einige und ich habe dazu eine Frage.

Ich hab hier einige male gelesen "der wollte meinen Hund beißen"
oder "der hat meinen Hund angegriffen"

Woher weiß man ob der Hund beißen wollte? Wenn der Beißen wollte wieso hat er es nicht getan?
Mein Hund wurde vor einem Monat gebissen und das ging alles sehr schnell und ich hatte da nicht wirklich Zeit einzugreifen.

Was bedeutet angegriffen?
Mein Hund verscheucht manchmal aufdringliche Hunde indem er denen knurrend und bellend hinterher rennt und sie anspringt. Ist das ein Angriff?

Ich versuche natürlich solche Situationen zu vermeiden, besonders mit kleinen Hunden, aber ein paar mal ist das schon vorgekommen, meistens an der Schleppleine.

Ich hatte am Anfang das Problem, dass ich bei jedem Hund der angerannt kam, der gebellt hat, geknurrt hat etc. immer sofort dachte der Hund will angreifen/beißen, aber das war in diesen Situationen nie der Fall und ich habe meine Panik auf meinen Hund übertragen. Ich habe die Hunde immer abgeblockt und dadurch meinen Hund erst recht hochgepusht, weil der da nicht tatenlos daneben steht sondern mir lautstark helfen will, den Hund zu vertreiben.

Oft kommen Hunde auch bellend angerannt und bleiben dann einen Meter vor dir stehen und machen nix. Das wirkt alles bedrohlich, aber oft ist es das nicht. Ich bin da selber noch nicht so gut darin den Tutnix vom Tutwas zu unterscheiden.

Der Hund der unseren gebissen hat, war ein eher unsicherer/ängstlicher Golden Retriever Mischling. Und der hat vorher überhaupt nicht geknurrt oder gedroht.