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Marie-Christin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 415
heute 08:33

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Ingo
heute 07:55
Also wir haben eine 10m und eine 8m Flexleine 4 Jahre im Einsatz. Es gab bisher noch keine Probleme.
 
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Kirsten
heute 07:55
Ich sehe das etwas anders. Die Flexileine macht für mich nur Sinn, wenn ein Hund absolut leinenführig ist – die Abrufbarkeit im Freilauf hilft mir ja nicht, wenn der Hund an der Leine sein Potenzial als Schlittenhund demonstriert. Aber selbst bei einem leinenführigen Hund habe ich das Problem mit dem Handling: Dieser klobige Plastikkasten ist einfach unpraktisch. Eine Führleine hänge ich mir im Freilauf bequem um, während ich bei der Flexi immer diesen schweren Griff mitschleppen oder verstauen muss. Zudem ist sie rechtlich oft wertlos, da bei offizieller Leinenpflicht meist nur Führleinen bis maximal 2m Länge als ordnungsgemäße Sicherung anerkannt werden. Dazu kommt: Selbst bei Hunden, die für professionelles Arbeiten eine längere Leine benötigen, nutzt niemand eine Flexi, sondern maximal Schleppleinen. Ich nutze Schleppleinen allerdings nur zum Training.
Ich sehe das wie Julia. In meinen Augen ist es durchaus sinnvoll, dass der Hund auch an der Flexi gerne auf Ansprache kommt. Die Leinenführigkeit hatte sie ja eh angesprochen.

Sonst bleibt zum ranholen nur die Variante, die auch in der Anleitung der Flexi erklärt wird. Nämlich Stop-Taste drücken und ranziehen. Das sieht man zwar oft, aber schön ist es meiner Meinung nach nicht.
 
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Vivi &
heute 08:07
Zur Flexi gibt es bereits eine Diskussion in einem anderen Thread.

Für mich ist die Flexi ein weiteres Werkzeug. Ich habe die zum Beispiel gerne auf Wanderungen dabei (an einer umgehängten Leine befestigt). Die Kommunikation mit Pico läuft dabei genauso wie mit anderen Leinen ab. Auch der Hund meiner Kindheit/ Jugend hatte eine Flexi (bei Schietwetter die sinnvolle Alternative zur Schleppleine) und ich kann sagen, dass ich in 20 Jahren noch nie ein Problem mit dem Typ Leine hatte. Kein klemmen, kein panischer Hund weil die Leine runter fällt, keine Flexi die reißt und was noch so für Horrorstories kommen.
 
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Steffi
heute 08:17
Zur Flexi gibt es bereits eine Diskussion in einem anderen Thread. Für mich ist die Flexi ein weiteres Werkzeug. Ich habe die zum Beispiel gerne auf Wanderungen dabei (an einer umgehängten Leine befestigt). Die Kommunikation mit Pico läuft dabei genauso wie mit anderen Leinen ab. Auch der Hund meiner Kindheit/ Jugend hatte eine Flexi (bei Schietwetter die sinnvolle Alternative zur Schleppleine) und ich kann sagen, dass ich in 20 Jahren noch nie ein Problem mit dem Typ Leine hatte. Kein klemmen, kein panischer Hund weil die Leine runter fällt, keine Flexi die reißt und was noch so für Horrorstories kommen.
An den Thread habe ich auch gerade gedacht.. Für gechillte Hunde und Halter, die das Handling dieser Leine mögen, bestimmt eine Option. Für aufgeregte, schnelle Hundeexemplare und Halter, die selber bei Hundebegegnungen unsicher / ängstlich sind, wie in diesem Thread geschildert, sicher nicht.
 
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Gabie
heute 08:33
Dem Hund früh genug und konsequent klar machen dass er nichts zu melden hat.

Über Körpersprache (aufrichten, Arme) ein kräftiges „Hau ab!“ stampfen etc. Am besten regelmäßig üben damit es auch wirklich sitzt falls es zu solch einer Situation kommen sollte.. frühzeitige Signale senden…

Hunde merken sofort wenn der Mensch nichts zu melden hat und dann wird auf das Schwächste im gegnerischen Rudel losgegangen.