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Marie-Christin
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Anzahl der Antworten 518
zuletzt 22. Jan.

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Celine
9. Jan. 18:08
Nö, bei uns in der Ecke wimmelt es vor Aussies und Bordern 😁 Da kommt es oft vor
Bei uns eher nur von Aussies aber von denen macht das keiner. 🙈
 
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Celine
9. Jan. 18:12
Ja manch ein Hund fühlt sich auch bedroht nur weil ein Hund bellt manche fühlen sich bedroht weil ein Hund knurrt. Manche Hunde fühlen sich bedroht weil ein Hund sie anschaut. Manche Hunde ducken sich ab weil sie deeskalieren manche machen es um sich zum Sprung parat zu positionieren.
Du hast recht, einzelne Signale können je nach Kontext unterschiedlich wirken. Genau deshalb ist es wichtig, sie nicht isoliert zu betrachten.

Bellen dient häufig der Distanzvergrößerung und ist meist eine frühe, gut erkennbare Warnung.
Knurren ist ebenfalls ein klares Warnsignal und ermöglicht Deeskalation, weil es dem Gegenüber Zeit lässt zu reagieren.
Anschauen oder kurzer Blickkontakt allein ist noch kein Problem, solange er nicht starr, langanhaltend und mit Körperspannung verbunden ist. (durchgestreckter Körper)

Ducken kann, da gebe ich dir recht, sowohl deeskalierend als auch spannungssteigernd sein. Der Unterschied liegt in der Gesamtwirkung, sprich lockere Bewegungen, Abwenden oder Beschwichtigung, Fixieren, Muskelspannung und gezielte Annäherung.

Wenn jedoch Fixieren, Steife und schleichende Annäherung zusammen auftreten, handelt es sich nicht mehr um einzelne, interpretierbare Signale, sondern um eine eindeutige Spannungskombination. Diese gilt als potenziell bedrohlich, unabhängig davon, ob es im Einzelfall tatsächlich zur Eskalation kommt.

Genau deshalb ordne ich solche Situationen vorsichtig ein, nicht weil jeder Hund gleich reagiert, sondern weil diese Kombination ein reales Risiko darstellt.
 
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Celine
9. Jan. 18:17
Kenne ich auch. Groß und schwarz ist für viele ein Problem. Seit Emma immer grauer wird, kommen aber doch oft Kommentare wie "die ist aber süß, schon älter, stimmt's?" Vor Emma waren hier 2 Husky-Mixe, da gab es nie Sprüche oder Blicke, obwohl beide 35 kg hatten (genau wie Emma). Noch davor war hier ein Doggen-Labbi-Mix, lackschwarz mit 60 kg, da sind die Leute auch ausgewichen.
Ich finde es wirklich schade und auch traurig, dass so viele Menschen auf Grund der Farbe des Hundes Angst haben und sich dadurch anders Verhalten. 🙈

Ich liebe ja die Farbe Schwarz und für mich sind schwarze Hunde besonders toll. 😄

Aber Menschen sind schon verrückt. Ein schwarzer Labrador ist in deren Augen potenziell gefährlicher als ein heller Labrador. 😅
 
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Jörg
9. Jan. 18:19
Du hast recht, einzelne Signale können je nach Kontext unterschiedlich wirken. Genau deshalb ist es wichtig, sie nicht isoliert zu betrachten. Bellen dient häufig der Distanzvergrößerung und ist meist eine frühe, gut erkennbare Warnung. Knurren ist ebenfalls ein klares Warnsignal und ermöglicht Deeskalation, weil es dem Gegenüber Zeit lässt zu reagieren. Anschauen oder kurzer Blickkontakt allein ist noch kein Problem, solange er nicht starr, langanhaltend und mit Körperspannung verbunden ist. (durchgestreckter Körper) Ducken kann, da gebe ich dir recht, sowohl deeskalierend als auch spannungssteigernd sein. Der Unterschied liegt in der Gesamtwirkung, sprich lockere Bewegungen, Abwenden oder Beschwichtigung, Fixieren, Muskelspannung und gezielte Annäherung. Wenn jedoch Fixieren, Steife und schleichende Annäherung zusammen auftreten, handelt es sich nicht mehr um einzelne, interpretierbare Signale, sondern um eine eindeutige Spannungskombination. Diese gilt als potenziell bedrohlich, unabhängig davon, ob es im Einzelfall tatsächlich zur Eskalation kommt. Genau deshalb ordne ich solche Situationen vorsichtig ein, nicht weil jeder Hund gleich reagiert, sondern weil diese Kombination ein reales Risiko darstellt.
Schau dir mal Pinscher an die Laufen von Haus aus sehr steif. Der Rigeback von Haus aus immer eine Dauerbürste. Das bellen kann ein Zeichen für Distanz vergrößerung sein muss es aber nicht kann auch einfach nur Aufregung sein. Das wäre alles genauso als würde man sagen ein Hund der mit dem Schwanz wedelt ist immer gut gelaunt.
 
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Regina
9. Jan. 18:20
Ich finde es wirklich schade und auch traurig, dass so viele Menschen auf Grund der Farbe des Hundes Angst haben und sich dadurch anders Verhalten. 🙈 Ich liebe ja die Farbe Schwarz und für mich sind schwarze Hunde besonders toll. 😄 Aber Menschen sind schon verrückt. Ein schwarzer Labrador ist in deren Augen potenziell gefährlicher als ein heller Labrador. 😅
Und genau große schwarze Hunde sind mein Beuteschema 🤣
 
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Regina
9. Jan. 18:21
Schau dir mal Pinscher an die Laufen von Haus aus sehr steif. Der Rigeback von Haus aus immer eine Dauerbürste. Das bellen kann ein Zeichen für Distanz vergrößerung sein muss es aber nicht kann auch einfach nur Aufregung sein. Das wäre alles genauso als würde man sagen ein Hund der mit dem Schwanz wedelt ist immer gut gelaunt.
Leider habe ich schon oft Leute mit Kindern getroffen, die dem Kindern erklären, dass wedelnde Hunde freundlich sind 🫣
 
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Celine
9. Jan. 18:23
Ridgebacks haben eine anatomische Besonderheit (es zählt als Qualzuchtmerkmal) und diese Rassemerkmale habe ich extra aus der normalen Kommunikation ausgeschlossen.

Entscheidend ist für mich immer die Kombination mehrerer Zeichen und deren Verlauf.
 
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Celine
9. Jan. 18:24
Und genau große schwarze Hunde sind mein Beuteschema 🤣
Und das ist toll! 😄
Diese Hunde haben es ja eh leider schon prinzipiell schwerer in der Vermittlung.
 
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Regina
9. Jan. 18:29
Und das ist toll! 😄 Diese Hunde haben es ja eh leider schon prinzipiell schwerer in der Vermittlung.
Jepp, daher landen die dann bei uns, wir haben ja nur Tierheimhunde gehabt. Allerdings wird,wenn nochmal ein Hund einzieht, eine Nummer kleiner gewählt. Als es mit unserem Sammy (mit zarten 16 Jahren) langsam abwärts ging, hatte mein Mann einen Bandscheibenvorfall, da musste ich den Hund mit 35 kg immer die 3 Stufen ins Haus hochtragen. Klappte damals zwar, aber trotzdem werden wir eine kleinere Gewichtsklasse wählen.
 
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Kerstin
9. Jan. 18:30
Zunächst einmal ist glücklicherweise nicht jede Begegnung mit einem unangeleinten Hund wirklich gefährlich aber es kann durchaus unangenehm sein. Und ja es gibt wirklich uneinsichtige Hundehalter die es auch noch lustig finden wenn Ihr Hund den Rambo gibt. Vor allen Dingen heißt es erstmal ruhig bleiben wenn es so eine Begegnung gibt und nicht durch Herumgeschreie oder Gehampel die Situation noch verschärfen. Am besten dreht man um und entfernt sich aus der Situation und meistens funktioniert das auch. Wenn man kleinere Hunde hat sind solche Situationen wirklich nicht besonders lustig was viele Halter großer Hunde nicht verstehen. Auf den Arm nehmen würde ich meinen Hund allerdings eher nicht bzw nur im allergrößten Notfall denn eigentlich ist es kontraproduktiv. Es hilft mit dem eigenen Hund viele Hundebegegnungen zu üben und ihm Sicherheit zu geben. Abwehrsprays halte ich für ziemlich unsinnig da sie ja auch den eigenen Hund treffen könnten und auch unter Umständen einen gar nicht so aggressiven Hund in Rage bringen können. Vorausschauendes Handeln finde ich eigentlich die beste Methode und wenn ich in bestimmten Gegenden unterwegs bin versuche ich solchen Hunden möglichst aus dem Weg zu gehen. Leider ist das nicht immer möglich aber meist hilft es einfach ruhig weiterzugehen und es gar nicht zu einer Konfrontation kommen zu lassen. Wenn man unbedingt ein Abwehrmittel benutzen möchte empfehle ich eine Wasserflasche das hilft eigentlich immer und ist harmlos( ja ja ich weiß die böse Wasserflasche) aber effektiv.
Dies hätte ich auch so gesagt. Ich spreche die Hundehalter an und bitte sie ihren Hund kurz anzuleinen. Hab fast immer positive Erfahrungen damit gemacht.
Lotte, mein Zwergpudel, hat irgendwie den richtigen Riecher für große Roudies. 😆 Oder vielleicht habe ich bis jetzt einfach nur Glück gehabt.
Eine Situation hatte ich, da wäre wirklich fast was passiert. Zum Glück hat der Besitzer gerade noch so gehandelt.
Liebe Marie Christin, du hast in deiner Beschreibung den Nagel auf d n Kopf getroffen. Genau so ist es.
Bitte mach nicht den Fehler, vor lauter Unsicherheit, dem Hunderl dies zu singalisieren. Versuche Souverän große Hunde zu begegnen. Wenn dein Bauchgefühl sagt, du sollst es umgehen, dann mach es.
Ich wünsche dir viel Kraft dabei...🤗