Also wenn ich mit der Dobermannhündin unterwegs bin oder dem American Bully XL, nehmen immer alle ihre Hunde an die Leine, wechseln die Straßenseite oder nehmen ihr Kind oder Hund hoch. Und wenn sie trotzdem an einem vorbeigehen, werden die „bösen“ Hunderassen oft angewidert angeguckt.
Das ist ein ganz übles Gefühl.
Ich rufe oft, dass es völlig ok ist, dass der Hund weiterhin frei laufen kann oder kein Kind oder Hund hochgenommen werden muss. Plötzlich ist das eigene ruhige Rudel, was nicht unterschiedlicher von der Gewichtsklasse sein kann, die Bedrohung.
Also das Leben mit Listenhunden oder schwarzen großen Hunden empfinde ich erfahrungsgemäß einsamer. Weniger Gespräche, weniger Begegnungen..
Kenne ich auch. Groß und schwarz ist für viele ein Problem. Seit Emma immer grauer wird, kommen aber doch oft Kommentare wie "die ist aber süß, schon älter, stimmt's?"
Vor Emma waren hier 2 Husky-Mixe, da gab es nie Sprüche oder Blicke, obwohl beide 35 kg hatten (genau wie Emma). Noch davor war hier ein Doggen-Labbi-Mix, lackschwarz mit 60 kg, da sind die Leute auch ausgewichen.