Home / Forum / Versicherungen & Recht / Gefährliche Hundebegegnungen

Verfasser-Bild
Marie-Christin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 393
heute 21:46

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
9. Jan. 17:48
Das fand dein Hund bedrohlich, eventuell hat der Rotti ein Hundekumpel der genau auf diese Art mit ihm kommuniziert ohne negative Absichten. Was ein Hund als bedrohlich ansieht ist für jeden Hund individuell. Das wollte ich damit dir sagen. Und ich habe deinen Text auch nicht als Angriff gegen mich gewertet.
Stille und fixieren ist gefährlicher als knurren..tiefer Schwerpunkt, langsame Schritte. In so einer Situation kann der Hund ohne weitere Warnung nach vorne gehen.
Deswegen habe ich mich auch ruhig seitlich mit meinen Hunden abgewandt.

Körpersprache und Hundekommunkation, wenn es nicht gerade eine Qualzucht ist, ist eine Sprache von Hunden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
9. Jan. 17:50
Das fand dein Hund bedrohlich, eventuell hat der Rotti ein Hundekumpel der genau auf diese Art mit ihm kommuniziert ohne negative Absichten. Was ein Hund als bedrohlich ansieht ist für jeden Hund individuell. Das wollte ich damit dir sagen. Und ich habe deinen Text auch nicht als Angriff gegen mich gewertet.
Fixieren, Steifheit, Schleichen sind kontextunabhängige Warnsignale. Spielverhalten ist locker, bogenförmig, mit Bewegungswechseln.

Ein Hundekumpel, der so kommuniziert, wäre kein sozial sicherer Spielpartner, sondern ein dominant oder jagdorientierter Hund.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jörg
9. Jan. 17:53
Stille und fixieren ist gefährlicher als knurren..tiefer Schwerpunkt, langsame Schritte. In so einer Situation kann der Hund ohne weitere Warnung nach vorne gehen. Deswegen habe ich mich auch ruhig seitlich mit meinen Hunden abgewandt. Körpersprache und Hundekommunkation, wenn es nicht gerade eine Qualzucht ist, ist eine Sprache von Hunden.
Ja so dachte ich auch mal. Hatte schon so eine Begegnung und meiner ist mit dem Hund seltsammer weiße Klar gekommen ohne auseinander Setzung. Obwohl ich gedacht habe jetzt knallts gleich. Mein Terrier ist ein Jäger und der Wischler ist ein Jäger.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
9. Jan. 17:56
Ja so dachte ich auch mal. Hatte schon so eine Begegnung und meiner ist mit dem Hund seltsammer weiße Klar gekommen ohne auseinander Setzung. Obwohl ich gedacht habe jetzt knallts gleich. Mein Terrier ist ein Jäger und der Wischler ist ein Jäger.
Genau, manchmal geht es gut, weil ein Hund deeskaliert. Das ändert aber nichts daran, dass die Körpersignale an sich als kritisch gelten.

Der Konflikt ist einfach nur in dem Moment nicht eskaliert. Das Risiko ist aber trotzdem in dem Moment real.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Regina
9. Jan. 17:58
Stille und fixieren ist gefährlicher als knurren..tiefer Schwerpunkt, langsame Schritte. In so einer Situation kann der Hund ohne weitere Warnung nach vorne gehen. Deswegen habe ich mich auch ruhig seitlich mit meinen Hunden abgewandt. Körpersprache und Hundekommunkation, wenn es nicht gerade eine Qualzucht ist, ist eine Sprache von Hunden.
Nicht unbedingt, der Mini-Aussie meiner Nachbarn nähert sich auch langsam, geduckt, fixierend.
Ist halt ein Hüti, die machen das öfter, was leider viele andere Hunde und deren Halter falsch verstehen. Emma findet es normal, ist eben so ein "Ding" von ihrem Kumpel.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jörg
9. Jan. 17:58
Genau, manchmal geht es gut, weil ein Hund deeskaliert. Das ändert aber nichts daran, dass die Körpersignale an sich als kritisch gelten. Der Konflikt ist einfach nur in dem Moment nicht eskaliert. Das Risiko ist aber trotzdem in dem Moment real.
Hunde begegnungen haben immer ein Risiko. Es gibt keine Garantie selbst bei Hunden die sich kennen kann es problematisch werden wenn ein Hund mal einen schlechten Tag hatte.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
9. Jan. 18:01
Nicht unbedingt, der Mini-Aussie meiner Nachbarn nähert sich auch langsam, geduckt, fixierend. Ist halt ein Hüti, die machen das öfter, was leider viele andere Hunde und deren Halter falsch verstehen. Emma findet es normal, ist eben so ein "Ding" von ihrem Kumpel.
Bei Hütehunden kommt dieses Verhalten häufiger vor, ja. Trotzdem gilt es nicht als sozial neutral, sondern als funktionales Hüteverhalten, das viele Hunde als Bedrohung empfinden. Dass einzelne Hunde damit klarkommen, ändert daran ja nichts 😄
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
9. Jan. 18:02
Nicht unbedingt, der Mini-Aussie meiner Nachbarn nähert sich auch langsam, geduckt, fixierend. Ist halt ein Hüti, die machen das öfter, was leider viele andere Hunde und deren Halter falsch verstehen. Emma findet es normal, ist eben so ein "Ding" von ihrem Kumpel.
Ich muss zum Glück auch sagen, dass uns Hunde solcher Schleichkategorie seeeehr selten begegnen. 🙈
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Regina
9. Jan. 18:03
Also wenn ich mit der Dobermannhündin unterwegs bin oder dem American Bully XL, nehmen immer alle ihre Hunde an die Leine, wechseln die Straßenseite oder nehmen ihr Kind oder Hund hoch. Und wenn sie trotzdem an einem vorbeigehen, werden die „bösen“ Hunderassen oft angewidert angeguckt. Das ist ein ganz übles Gefühl. Ich rufe oft, dass es völlig ok ist, dass der Hund weiterhin frei laufen kann oder kein Kind oder Hund hochgenommen werden muss. Plötzlich ist das eigene ruhige Rudel, was nicht unterschiedlicher von der Gewichtsklasse sein kann, die Bedrohung. Also das Leben mit Listenhunden oder schwarzen großen Hunden empfinde ich erfahrungsgemäß einsamer. Weniger Gespräche, weniger Begegnungen..
Kenne ich auch. Groß und schwarz ist für viele ein Problem. Seit Emma immer grauer wird, kommen aber doch oft Kommentare wie "die ist aber süß, schon älter, stimmt's?"
Vor Emma waren hier 2 Husky-Mixe, da gab es nie Sprüche oder Blicke, obwohl beide 35 kg hatten (genau wie Emma). Noch davor war hier ein Doggen-Labbi-Mix, lackschwarz mit 60 kg, da sind die Leute auch ausgewichen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Regina
9. Jan. 18:05
Ich muss zum Glück auch sagen, dass uns Hunde solcher Schleichkategorie seeeehr selten begegnen. 🙈
Nö, bei uns in der Ecke wimmelt es vor Aussies und Bordern 😁
Da kommt es oft vor