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Marie-Christin
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Anzahl der Antworten 518
zuletzt 22. Jan.

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Kirsten
8. Jan. 17:53
Ich kann deine Sorge durchaus verstehen. Ich habe mich auch einmal "bewaffnet" mit einem großen Schlüsselbund. Da wurde Nero zwei mal in einer Woche vom selben Hund angegriffen und ich hatte die Schnauze voll und dachte, der nächste der ankommt bekommt es mit mir zu tun. Und dann war es soweit. Ich lief mit Schlüsselbund in der Hand und der Absicht, den nächsten Arsch abzuwerfen. Da kam ein Hund im Dunkeln, nicht angeleint und lief in unsere Richtung. Ich warf dem Hund den Bund vor die Füße, der bellte uns ein bisschen an (vermutlich wegen dem Schlüsselbund) und lief mit Abstand an uns vorbei weiter. Da sah ich, dass es ein uralter, kranker und vermutlich blinder Hund war. Hinterher kam ein alter Herr. Nero ist durch die Aktion natürlich auch ausgerastet und der alte Herr sagte nur "ist schon gut, du hast ja Recht. Du meinst es nur gut" zu Nero. Ich hab mich so dermaßen geschämt und hatte so ein schlechtes Gewissen. Hab mich direkt wieder entwaffnet und meine Kriegsführung beendet. Wie soll denn auch Nero lernen, dass nicht alle Hunde doof sind, wenn ich so unterwegs bin.
Julia, ich finde es toll, dass du so offen darüber berichtest!
 
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Sebbi
8. Jan. 18:17
Ich bin mir nicht sicher ob ich die Frage richtig verstanden habe.

Fragst Du das auf mich bezogen, oder eher auf den Halter des Täters?
 
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Ingo
8. Jan. 22:35
Hmm also ich sage es mal so gerade das ist die Herausforderung das wenn sich andere Hunde blöd verhalten das mein Hund dann noch in der Lage ist auf mich zu hören. Und eher ausweichen als sich auf die auseinander Setzung ein zu gehen.
Sehe ich bei meinem Hund nicht als Herausforderung. Ich gestatte meinem Hund, darauf in Rahmen zu reagieren, wenn es gerechtfertigt ist. Es bedeutet nicht, dass mein Hund nicht auf mich hört. Es liegt in meinem Ermessen.
 
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Tabea
9. Jan. 07:49
Hallo
Zum Glück ist nichts passiert.
Wenn ich von weitem Hunde sehe die nicht angeleint sind und die ich nicht kenne nehme ich meine 2 an die Leine und bleibe stehen so das er Zeit hat seinen Hund ebenfalls anzuleinen.
Funktioniert das nicht und der Hund kommt auf mich zu, hilft ein zischlaut auch ganz gut, der muss aber vom Bauch raus kommen, viele Hunde kennen den von der Mutter.
Ja und was unsere Erfahrung richtig ist von innen heraus ohne Angst dem fremden Hund zu signalisieren das er umkehren soll.
Zum Glück ist bei mir noch nie etwas passiert aber leider kenne ich auch andere Vorfälle .
Liebe Grüsse
 
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Uta
9. Jan. 08:07
Hallo Zum Glück ist nichts passiert. Wenn ich von weitem Hunde sehe die nicht angeleint sind und die ich nicht kenne nehme ich meine 2 an die Leine und bleibe stehen so das er Zeit hat seinen Hund ebenfalls anzuleinen. Funktioniert das nicht und der Hund kommt auf mich zu, hilft ein zischlaut auch ganz gut, der muss aber vom Bauch raus kommen, viele Hunde kennen den von der Mutter. Ja und was unsere Erfahrung richtig ist von innen heraus ohne Angst dem fremden Hund zu signalisieren das er umkehren soll. Zum Glück ist bei mir noch nie etwas passiert aber leider kenne ich auch andere Vorfälle . Liebe Grüsse
Kaum einer macht seinen Hund an die Leine, wenn ich mit meinem angeleinten Chihuahua unterwegs bin. Das ist die grosse Ausnahme, wäre bestimmt anderes, wenn ich mit einem sogenannten Listenhund unterwegs wäre.
 
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Tabea
9. Jan. 08:11
Kaum einer macht seinen Hund an die Leine, wenn ich mit meinem angeleinten Chihuahua unterwegs bin. Das ist die grosse Ausnahme, wäre bestimmt anderes, wenn ich mit einem sogenannten Listenhund unterwegs wäre.
Ja auf jedenfall ich hab auch ein 3.7 kg Chihuahua und eine Aussie Hündin, ich rufe immer das sie die Hunde anleinen sollen, hab auch schon mal gesagt das meine Hunde Husten haben, da wurde der fremde Hund schnell angeleint 🙈🙃
 
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Alissa
9. Jan. 08:35
Kaum einer macht seinen Hund an die Leine, wenn ich mit meinem angeleinten Chihuahua unterwegs bin. Das ist die grosse Ausnahme, wäre bestimmt anderes, wenn ich mit einem sogenannten Listenhund unterwegs wäre.
Ja wenn ich mit meinen Zwergen unterwegs bin juckt das auch kein wenn ich aber mit Freunden unterwegs bin die große Hunde haben wird immer angeleint ( wenn gewünscht )
 
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Jörg
9. Jan. 14:48
Kaum einer macht seinen Hund an die Leine, wenn ich mit meinem angeleinten Chihuahua unterwegs bin. Das ist die grosse Ausnahme, wäre bestimmt anderes, wenn ich mit einem sogenannten Listenhund unterwegs wäre.
Nein leider ganz im Gegenteil teilweise sogar. Manche denken ein Listenhund muss sich mit jedem anderen vertragen. Wie oft in uns schon Hunde rein gerannt sind kann ich schon gar nicht mehr zählen und das obwohl ich meinen immer an der Leine habe. Natürlich ist es teilweise auch mal eskaliert und ich musste eingreifen. Aber bisher waren es immer kleine Schrammen die entstandenen sind bis auf einmal wo es etwas mehr war und ich eine echte auseinander Setzung beenden musste. Ist halt echt blöd einen Listen Hund der gerade im Fuß an der Leine läuft an zu greifen. Aber auch das konnte ich beenden obwohl es selbst für mich hätte Gefährlich werden können. Viele unnötige Begegnungen hätten vermeiden werden können wenn die Leute ihre Hunde zu sich gerufen hätten und an die Leine genommen hätten. Und manche da haben die Halter den gehorsam und die Sozialen Kompetenzen Überschätzt.
 
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Dogorama-Mitglied
9. Jan. 15:40
Nein leider ganz im Gegenteil teilweise sogar. Manche denken ein Listenhund muss sich mit jedem anderen vertragen. Wie oft in uns schon Hunde rein gerannt sind kann ich schon gar nicht mehr zählen und das obwohl ich meinen immer an der Leine habe. Natürlich ist es teilweise auch mal eskaliert und ich musste eingreifen. Aber bisher waren es immer kleine Schrammen die entstandenen sind bis auf einmal wo es etwas mehr war und ich eine echte auseinander Setzung beenden musste. Ist halt echt blöd einen Listen Hund der gerade im Fuß an der Leine läuft an zu greifen. Aber auch das konnte ich beenden obwohl es selbst für mich hätte Gefährlich werden können. Viele unnötige Begegnungen hätten vermeiden werden können wenn die Leute ihre Hunde zu sich gerufen hätten und an die Leine genommen hätten. Und manche da haben die Halter den gehorsam und die Sozialen Kompetenzen Überschätzt.
Hier hat sich auch noch nicht rumgesprochen, dass man seinen Hund anleinen muss, wenn ein Großer kommt 🙊.

Ich bin doch ehrlich überrascht wie sorglos und einfach sich Halter von kleinen Hunden das Leben mit großem Hund vorstellen.
Ich denke viele würden einen regelrechten Realitätsschock bekommen, wenn sie mal selber ein paar Monate mit großem oder sogar Listenhund unterwegs sind und mal erleben, wie viel Respekt und Rücksicht man tatsächlich bekommt.
 
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Celine
9. Jan. 16:25
Hier hat sich auch noch nicht rumgesprochen, dass man seinen Hund anleinen muss, wenn ein Großer kommt 🙊. Ich bin doch ehrlich überrascht wie sorglos und einfach sich Halter von kleinen Hunden das Leben mit großem Hund vorstellen. Ich denke viele würden einen regelrechten Realitätsschock bekommen, wenn sie mal selber ein paar Monate mit großem oder sogar Listenhund unterwegs sind und mal erleben, wie viel Respekt und Rücksicht man tatsächlich bekommt.
Also wenn ich mit der Dobermannhündin unterwegs bin oder dem American Bully XL, nehmen immer alle ihre Hunde an die Leine, wechseln die Straßenseite oder nehmen ihr Kind oder Hund hoch. Und wenn sie trotzdem an einem vorbeigehen, werden die „bösen“ Hunderassen oft angewidert angeguckt.
Das ist ein ganz übles Gefühl.
Ich rufe oft, dass es völlig ok ist, dass der Hund weiterhin frei laufen kann oder kein Kind oder Hund hochgenommen werden muss. Plötzlich ist das eigene ruhige Rudel, was nicht unterschiedlicher von der Gewichtsklasse sein kann, die Bedrohung.

Also das Leben mit Listenhunden oder schwarzen großen Hunden empfinde ich erfahrungsgemäß einsamer. Weniger Gespräche, weniger Begegnungen..