Home / Forum / Verhalten & Psychologie / "Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Verfasser
Dogorama-Mitglied
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 2194
zuletzt 22. Juli

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
19. Juli 20:02
Hi, das scheinen Traubenkirschen zu sein, die sich sehr schnell ausbreiten und auch wieder ausschlagen, wenn man sie abschneidet. Um den anderen Baumarten eine Chance zu geben, kann hier Ringeln durchaus Sinn ergeben. Dass das so anders aussieht mag daran liegen, dass vielleicht gerade keine Säge zur Hand war oder zu der Zeit in dem Gebiet nicht erlaubt war. Den Spuren nach würde ich vermuten, dass das mit einer Heppe (eine Art kleiner Machete) gemacht wurde.
Danke Sarah!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
21. Juli 10:23
Bei mir ist heute das neue Buch eingetroffen. Ich hatte nicht so viel Zeit, aber wenigstens einmal reinlinsen musste sein 👀

Ich bin auf einen Absatz gestoßen, über dessen Inhalt ich mir (angestoßen durch andere Bücher) bereits viel Gedanken gemacht habe, der aber doch eher vergleichsweise selten im Hundetraining erwähnt wird.

Ich mag ihn so gerne hier im Thread lassen, weil ich ihn wertvoll finde. Ich hoffe, mir nimmt keiner das Spoilern übel 🫣

„Bei Hunden ist diese soziale Gruppe die Familie, in der sie leben und deren engstes Umfeld. Wie diese soziale Gruppe mit Konflikten umgeht, wie sie ihre Zuneigung ausdrückt, wie sie füreinander einsteht (oder auch nicht), und natürlich noch viel mehr, ist für Hunde genau so richtungsweisend wie für Menschen.“

Ich empfinde es wieder mal als wundervolle Einladung zum Perspektivwechsel 🥰
Habt einen schönen Tag!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ina
21. Juli 14:03
Vielen Dank, dass du mich auf das neue Buch von Ulli Reichmann aufmerksam gemacht hast!
Nach einer Leseprobe war klar, dieses Buch bestelle ich gleich.

Zu deinem Zitat:
Yaco kommt ja aus Spanien und hat sicherlich gewaltvolle Erfahrungen gemacht. Es war sehr auffällig, wie er mich im Umgang mit Amy🌈, besonders in Konfliktsituationen, beobachtet hat. Nach solch einer Situation, die ich wohl in seinem Sinne gelöst habe, hat Yaco aktiv die Entscheidung getroffen, zukünftig bei uns bleiben zu wollen. Danach ist er nie wieder ausgebrochen, weggelaufen oder ist dem Rückruf nicht gefolgt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das A-Team
22. Juli 17:48
Also ich glaube Dracu hat das verinnerlicht.😂

Als ich merkte das er was in der Nase hat, leinte ich ihn an, und dann darf er auch mal mit mir dem Geruch gesichert folgen.

(Bei uns gibt es keine generelle Leinenpflicht.
Das ist ein Wildfeld. Kein Anbau.)