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Dogorama-Mitglied
Einleitungs-Beitrag
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heute 15:24

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Dogorama-Mitglied
17. Apr. 17:29
Das stimmt gibt Hunde die das aus unterschiedlichsten Gründen bedecken das der andere nicht riechen kann.
 
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Katja
17. Apr. 19:12
Ja, ich dachte, dass er dann vielleicht alles vergisst und hinterher geht. Aber in der Zeit hier habe ich gemerkt, dass er trotzdem noch ansprechbar für mich ist. Neben dem Weg war es also gottseidank genauso. Er hätte ja auch leicht die Spuren oder Rehe verfolgen können. Dann hätte ich alleine da gestanden 😄 bisschen Risiko war schon... Er durfte aber immer schnüffeln, nur halt auf dem Weg.
Das finde ich so schön: man muss eben das Vertrauen haben und den Hund auch mal was machen lassen, um ihn wirklich zu verstehen! Das gehört einfach dazu…

Nur so weiß ich inzwischen , wann es doch vielleicht besser ist, denn doch mal die Leine dranzumachen: letztens war Polli auch auf Fährte, mal rechts vom Weg, mal links und dann auch über ne Wiese. Eigentlich kein Problem, aber ich hab gemerkt, wie sie sich sukzessive hochspult und hab dann doch lieber angeleint. Um die nächste Kurve hüpften dann direkt etliche Rehe direkt vor unserer Nase weg. Pollis Geduld war echt am Ende und sie war echt winselnd auf den Hinterbeinen!😳

Eigentlich kriegen wir sowas hin, aber hier war einfach der Grundlevel schon zu hoch. Gut, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört hab… es war mir einfach schon auf der Wiese zu viel Energie im Spiel!
Aber sowas lernt man eben nur zu lesen, wenn man den Hund auch mal machen lässt und schaut, was passiert…😀
 
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Katja
17. Apr. 19:15
Jo, so hatte ich mir das in etwa vorgestellt!

Ich denke inzwischen aber schon, dass der Schwanz unten eher anzeigt „kenn ich nicht, könnte potentiell unheimlich sein!“.

Schön finde ich dann immer, wie der Schwanz sukzessive hoch geht, wenn die feststellen „ok, das könnte interessant werden und es besteht keine Gefahr“.
An der Stelle kann man dann natürlich auch viel Einfluss nehmen…🤗
 
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Sylvia
19. Apr. 20:27
Das war eigentlich eben ganz spontan. Er hat das ja von kleinauf gelernt , dass er auf dem Weg bleiben muss. Also es gibt da keinerlei Korrekturen meinerseits. Heute sind die Rehe vor uns hergelaufen und dann rechts abgebogen. Er hat die paar m hinterhergeschnüffelt und ich hab das Video drauf gehalten. Ich wollte wissen, wie er sich verhält. Ich mag beim Spaziergang keine Kommandos geben. Für mich ist es wichtig, dass wir einfach so miteinander unterwegs sind und gegenseitig aufeinander acht geben. Das hat er getan, indem er direkt wieder zu mir gekommen ist und wir weitergehen konnten.
Ich habe beim heutigen Spaziergang darüber nachgedacht, daß du gar keine „Kommandos“ gibst. Ich muss mit meinen Hütern dagegen Kontakt halten, ansonsten machen die ihr Ding und handeln beim Bewegungsreiz selbständig. Ich trainiere gerade wie das Frauchen, das Anzeigen von Wild, daß sie auf mich warten bis wir gemeinsam eine Spur verfolgen können. Ich denke, daß Hütehunde schon gerne mit ihrem Menschen zusammen arbeiten, aber eine gewisse Anleitung benötigen. Die hütende Bordercollie-Fraktion wird vom Herdenbesitzer auch angeleitet ob rechts oder links rum, warten, fixieren und viele andere Arbeitseinheiten ( oft durch Pfeifkommandos). Was bei der einen Hunderasse funktioniert, klappt beim anderen Hundetyp vielleicht nicht.
 
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Michi
19. Apr. 20:57
Ich habe beim heutigen Spaziergang darüber nachgedacht, daß du gar keine „Kommandos“ gibst. Ich muss mit meinen Hütern dagegen Kontakt halten, ansonsten machen die ihr Ding und handeln beim Bewegungsreiz selbständig. Ich trainiere gerade wie das Frauchen, das Anzeigen von Wild, daß sie auf mich warten bis wir gemeinsam eine Spur verfolgen können. Ich denke, daß Hütehunde schon gerne mit ihrem Menschen zusammen arbeiten, aber eine gewisse Anleitung benötigen. Die hütende Bordercollie-Fraktion wird vom Herdenbesitzer auch angeleitet ob rechts oder links rum, warten, fixieren und viele andere Arbeitseinheiten ( oft durch Pfeifkommandos). Was bei der einen Hunderasse funktioniert, klappt beim anderen Hundetyp vielleicht nicht.
Deswegen habe ich mich ja bewusst und wohlüberlegt für einen Shar Pei entschieden.
Ich habe ihn erzogen und sicherlich bin ich auch noch dabei, damit wir gemeinsam gut durchs Leben kommen.
Kommandos möchte ich nicht geben, das widerstrebt mir.
Aber natürlich bleibt es nicht aus, dass ich auch mal korrigiere oder erinnere, natürlich nicht.
Aber das Bestreben ist ein Verständnis füreinander, das keiner großen Worte bedarf.
Wie bei jedem meiner Hunde vorher auch.
Ansprache hat er natürlich trotzdem , ich spreche lieb mit ihm, aber ich möchte ihm nicht sagen, was er tun soll bzw eben nicht soll.
Diese Rasse ist überhaupt nicht empfänglich für Arbeit oder Sport mit Menschen zusammen und fordert das erst recht nicht ein.
Deine Hunde sind ganz andere Typen und es ist doch schön, wenn ihr einen Weg gefunden habt, der euch Spaß macht.
 
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Sylvia
20. Apr. 04:38
Genau so ist es😀
 
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Petra
20. Apr. 07:13
Wollte mal nachfragen wie es denn Euch mit Jagdhunden ergeht, die selbstständig Entscheidungen treffen? Also bei meiner Ridgebackdame bin ich da schon vorsichtig mit Fährten gemeinsam Nach zu gehen. Die Ansätze mach sie selbst, lässt sich aber sehr gut abrufen. An der Leine beobachten wir schon gemeinsam Rehe und sie bleibt ganz ruhig dabei und kommt mit, wenn ich weitergehen will. Ohne Leine is noch schwierig und ich denke das bleibt auch so? Sie hat guten Rückruf und Jagd definitiv auf Sicht. Ich hab das Buch auch gelesen, aber ich denke nicht, dass es ganz richtig für uns passt.
 
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Michi
20. Apr. 09:16
Hast du dann Cleo immer an der Leine?
Und welche Anleitungen/ Hilfestellungen gibst du, wenn vor euch ein Wild über den Weg springt?
Das sind ja Situationen, die schwer zu üben sind , weil ein starker Bewegungsreiz da ist.
 
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Petra
20. Apr. 10:49
Hast du sehr gut beschrieben und das mit der Fährte vom Tier weg ist ja genial, sie bietet es mir auch an, wenn ich jetzt so überlege 😀. Probiere ich mal aus😀.
Danke für Deine Antwort 😀
 
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Sylvia
20. Apr. 10:57
Hast du dann Cleo immer an der Leine? Und welche Anleitungen/ Hilfestellungen gibst du, wenn vor euch ein Wild über den Weg springt? Das sind ja Situationen, die schwer zu üben sind , weil ein starker Bewegungsreiz da ist.
In unübersichtlichen Gebiet ist sie an der Leine. Wenn was aufspringt wäre sie hinterher. Sie hat ja täglich hier auf dem Hof und in meinem Garten den Kick die Waschbären und Füchse zu vertreiben. Sie geht nicht dran, dafür ist sie vorsichtig genug. Aber das verscheuchen ist natürlich toll. Man kennt sich hier mittlerweile persönlich…🙈 Wenn ein Reh vor uns aufspringt, springt sie aufgeregt in die Leine. Ist es ausser Sichtweite ( im Dickicht verschwunden) beruhigt sie sich schnell. Sie ist, solange es zu sehen ist, nicht ansprechbar und bekommt dafür keine negative Sanktionen. Ich hoffe, daß wir das Anzeigen auch auf aufspringendes Wild ausweiten können. Üben, üben, üben… Eine andere Alternative (Strafe) sehe ich für meine Hunde nicht.