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Dogorama-Mitglied
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Anzahl der Antworten 2007
heute 15:24

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Jochen
6. Apr. 08:43
Bei uns ist’s ein „heyheyhey“… das lässt sich auch schön mit unserem Abbruch-/Erinnerungssignal „Ey“ (1x) kombinieren… das geht dann i.A. fließend ineinander über.😀 Und ich habe die Tage festgestellt, dass man das Ganze auch pfeifen kann, dann trägt‘s nämlich weiter… und ich muss nicht so rumbrüllen, was ich hasse! Effekt auf Hundine scheint der Gleiche zu sein. Und ich glaube, Schäfer behalten ja auch akustische „Tuchfühlung“ mit ihren Hunden, oder? Als 4-facher Hütehund-Mix funktioniert das vielleicht bei Polline besonders gut…🤔 Wichtigste Lektion für mich aber war: nicht direkt nach dem Durchstarten versuchen, die Kleene muss erstmal ein paar Meter gesprintet sein. In der gezeigten Situation ist das einfach, da man über die Wiesen gute Sicht hat (man muss ja abschätzen, ob man noch gegen den Reiz arbeitet oder schon das Zurückkommen unterstützt…). Im Winter im Wald hab ich da den Tractive schätzen gelernt: da kann man im Life-Modus prima abschätzen, was das eigene Signal gerade mit dem Hundetier macht! Allerdings möchte ich nicht wissen, was jemand anderes dabei denkt, wenn ich mitten im Wald aufs-Handy-starrend vor mich hin pfeife…🥴 Gut, aber damit ist jetzt eh erstmal Schluss, wir bleiben jetzt zur Nachwuchszeit eher in Gegenden mit offener Sicht, damit ich frühzeitig einbremsen kann! Außerdem sind auf Wiesen die Mäuselöcher direkt neben dem Weg eh viel interessanter!🤗
„Bei uns ist’s ein „heyheyhey“… das lässt sich auch schön mit unserem Abbruch-/Erinnerungssignal „Ey“ (1x) kombinieren…“

Es geht nicht um Abbruch, dass du das so lapidar schreibst, zeigt mir, dass du die Philosophie irgendwie noch nicht so richtig verstanden hast, es geht um Aufmerksamkeit und ja, um eine Erinnerung und Ansprache, dass niemand die Gemeinschaft verlässt, gejagt wird zusammen. Aber es darf nicht bei der Ansprache bleiben, dann verlierst du den Hund wieder, ihr müsst immer im Gespräch sein. Das ist das grundlegende Ulli-Mindset.
 
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Jochen
6. Apr. 08:49
Und wenn du dem gemeinsamen rennen einen Namen gibst? Wie "Lets Fetz" oder "Go Go Go"? Das sie weiß worum es geht. Wenn Dracu beschäftigt ist, ich ihn aus der Situation eher freundlich raus locken will, Frage ich Belohnungen ab die ich benannt habe, wie : Schmacko? Hetzen? Suchen? Neulich stand Dracu Recht weit von mir entfernt und beobachtete Damwild. Schmacko, dass Leckerlie aus der Hand war nicht so Attraktiv wie das hetzen nach dem Dummy. Aber schön das ihr erfolge habt! 🤗
Das ist so genial, ich kann es mir gar nicht oft genug anschauen!
 
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Ina
6. Apr. 09:23
Und wenn du dem gemeinsamen rennen einen Namen gibst? Wie "Lets Fetz" oder "Go Go Go"? Das sie weiß worum es geht. Wenn Dracu beschäftigt ist, ich ihn aus der Situation eher freundlich raus locken will, Frage ich Belohnungen ab die ich benannt habe, wie : Schmacko? Hetzen? Suchen? Neulich stand Dracu Recht weit von mir entfernt und beobachtete Damwild. Schmacko, dass Leckerlie aus der Hand war nicht so Attraktiv wie das hetzen nach dem Dummy. Aber schön das ihr erfolge habt! 🤗
Großes Kino! 🥰
 
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Dogorama-Mitglied
6. Apr. 09:38
„Bei uns ist’s ein „heyheyhey“… das lässt sich auch schön mit unserem Abbruch-/Erinnerungssignal „Ey“ (1x) kombinieren…“ Es geht nicht um Abbruch, dass du das so lapidar schreibst, zeigt mir, dass du die Philosophie irgendwie noch nicht so richtig verstanden hast, es geht um Aufmerksamkeit und ja, um eine Erinnerung und Ansprache, dass niemand die Gemeinschaft verlässt, gejagt wird zusammen. Aber es darf nicht bei der Ansprache bleiben, dann verlierst du den Hund wieder, ihr müsst immer im Gespräch sein. Das ist das grundlegende Ulli-Mindset.
Na aber doch.
Immerhin sage ich doch auch "nein!" zu Dracu und unterbreche das was er gerade tut, bzw gerade vorhat.
Und Katja E schreibt ja, das nach ihrem "Ey" das "HeyHeyHey" kommt.
Sie bleibt also stimmlich immer in Kontakt mit Polli und es bleibt nicht nur bei der ANsprache.
 
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Dogorama-Mitglied
6. Apr. 10:19
Wir haben endlich eine Runde gefunden, auf welcher wir Kaninchen und Mäusen ruhiger begegnen können, nicht immer erst am Ende.
Dort haben wir versucht, zu dritt zu lauern, was jetzt "lurk" (langgezogenes löööörk") bei uns heisst, dann gemeinsam einen Satz nach vorne zu machen und schliesslich neben dem Feld her zu rennen.
Zu guter Letzt gab es noch "Snackie werfen", was Tina versteht und liebt.
Mein Mann hat sich dabei noch etwas komisch gefühlt, glaube ich und ich bin eh trampelig.
Ein entgegen kommender Mann hat auch sehr merkwürdig geguckt. 😆
Tina weiss noch nicht so recht, was sie davon halten soll, aber es könnte unser Weg sein.
 
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Jochen
6. Apr. 10:23
Na aber doch. Immerhin sage ich doch auch "nein!" zu Dracu und unterbreche das was er gerade tut, bzw gerade vorhat. Und Katja E schreibt ja, das nach ihrem "Ey" das "HeyHeyHey" kommt. Sie bleibt also stimmlich immer in Kontakt mit Polli und es bleibt nicht nur bei der ANsprache.
Mag sein, dass es bei Katja und Polli die richtige Wirkung hat, aber es kräuseln sich mir die Nackenhaare bei der Bezeichnung Abbruch. Es wird nichts abgebrochen, es wird zum rechten Zeitpunkt interveniert damit die Verbindung/das Gespräch aufrechterhalten bleibt. Das ist keine Wortklauberei! (lach nicht! *lach)
 
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Dogorama-Mitglied
6. Apr. 10:31
Mag sein, dass es bei Katja und Polli die richtige Wirkung hat, aber es kräuseln sich mir die Nackenhaare bei der Bezeichnung Abbruch. Es wird nichts abgebrochen, es wird zum rechten Zeitpunkt interveniert damit die Verbindung/das Gespräch aufrechterhalten bleibt. Das ist keine Wortklauberei! (lach nicht! *lach)
Aber in so einer Situation wie in meinem Video ist das nunmal ein Abbruch😆,- das er nicht allein weitergehen soll. Mein Abbruch soll nicht die gesamte Situation beenden, sondern nur die festgelegten Rahmenbedingungen nochmals festlegen.
Ein Abbruch ist nichts negatives, nur das was man daraus weiterhin macht.
Meine Meinung.

(Ich habe die Ulli Bücher nicht gelesen.)
 
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Dogorama-Mitglied
6. Apr. 16:20
Ich persönlich bin aber der Meinung eine Beziehung besteht nicht nur aus einem Umgang, wo es darum geht "um den heißen Brei" zu reden.

Ich kann mich schlecht ausdrücken...

Ich passe meine Stimme und meine kommunikation der Situation an.
Man muss ja auch beachten das man stimmlich zum Hund durchdringen muss, und je stärker ein Reiz, desto mehr werden unrelevante Dinge vom Hund ausgeblendet.
Man sieht auch im Video das er mein "Nein" überhaupt nicht als unangenehm empfindet, er schaut danach auch weiter Richtung Damwild, was er auch darf, nur eben nicht hinterher. (was er nicht wollte, aber die frische fährte wäre eventuell ein Problem gewesen).

Und wie sang GG Anderson?
Nein heißt ja. 😂

Wenn mein Umgang mit meinem Hund nicht dem Ulli Weg entspricht, werde ich mich zurück ziehen, wenn das erwünscht ist.
 
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Sylvia
6. Apr. 17:19
Hallo Frauchen
Sag mal, war Dracu immer schon so, daß er so ruhig auf Bewegungsreize reagiert und sich umlenken lässt? In der Situation könnte ich vor Cleo ein Rinderfilet hin- und herschleudern; dieses würde sie gar nicht wahrnehmen. Dracu ist als Bracke oder Brackenartiger Hund ja eher zur Schweißarbeit geschaffen. Wie war er denn als du ihn bekommen hast? Es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend wie ihr zusammenarbeitet.
 
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Dogorama-Mitglied
6. Apr. 17:45
Richtig, als Anekdote. 😁
Keine sorge es war nur eine Nachfrage, weil ich ja das Ulli Buch nicht gelesen habe.
Und es wohl doch etwas anders mache?