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Kim
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 95
zuletzt 28. Aug.

Hundesprache Lesen und Verstehen

Könnt ihr die Sprache von eurem eigenen Schützling lesen und richtig deuten?

Gibt es Unterschiede zu anderen Hunden?

Wisst ihr wie Hunde untereinander kommunizieren?

Arbeitet ihr auch auf der Basis mit eurem Hund? Wenn ja, funktioniert es?
 
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Kim
27. Aug. 17:59
Jeder der einen Hund hat sollte sich mit der Kommunikation von Hunden beschäftigen. Zum einen gibt es die Kommunikation der Hunde untereinander die recht unterschiedlich sein kann. Manche Hunde drücken sich sehr fein aus andere eher grobschlächtig und das kann auch schon mal zu Missverständnissen untereinander führen. Hier sollte man vor allen Dingen die Signale des eigenen Hundes kennen. Manchmal geht es so schnell, dass man nicht immer alles im Blick haben kann. Zum Glück sind die Hunde da schlauer als die Menschen und es funktioniert fast immer untereinander. Ich habe zwei Hunde und es ist schon interessant zu beobachten wie fein die beiden miteinander kommunizieren. Da reicht ein Blick, eine Bewegung und die Hunde verstehen sich oder klären auch so mal einen Konflikt. Man muss auch unterscheiden ob es sich um Hunde handelt die sich kennen oder ob es sich um Hunde handelt die sich nicht kennen. Dann gibt es die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Wir müssen uns als Menschen nicht lächerlich machen indem wir versuchen die Hundesprache nachzuahmen und sollten auch unsere Hausgenossen nicht unterschätzen! Sie können uns sehr gut einschätzen. Natürlich zeige ich meinen Hunden auch körpersprachlich wenn mir etwas nicht passt oder wenn mir etwas gut gefällt- und sie verstehen mich ganz genau. Das betrifft vor allen Dingen Situationen des täglichen Zusammenlebens. Wenn ich mit meinen Hunden arbeite dann ist es immer eine Kombination aus Körpersprache, Worten und Handzeichen. Das lernen die Hunde und sie wissen was man von ihnen will. Im Grunde verstehe ich die Fragestellung nicht ganz, da du ja scheinbar Hundetrainerin bist Kim? Was genau möchtest Du wissen?
Ohje also erstmal ich bin keine Hundetrainerin 😁 ich möchte genau das was hier passiert ein Austausch unter Hundemenschen zum Thema Kommunikation. Durch das Lesen habe ich schon wieder einige Denkanstöße bekommen die mir vielleicht unterbewusst klar waren, woran ich aber einfach Mal wieder erinnert werden muss.
 
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Kim
27. Aug. 18:03
Also ich "Arbeite" bei meinen Tieren ( Hund und Pferd) sehr viel mit eigener Körpersprache und sehr wenig mit Worten, und ja es funktioniert sehr gut. Übrigens; wenn man genau/genauer hinguckt sind ihre Körperspachen , (also von Hund und Pferd )doch sehr ähnlich. Was das verstehen angeht; habe ich nie irgend welche "Bücher gewälzt", gelent habe ich durch beobachten, und ja gibt Hundetypen da fällt es mir schwerer Körpersprache (richtig) zu erkennen, zu lesen...🤗 aber niemand ist Perfekt ( auch wenn er/sie es denkt oder sein möchte...). Ich war schon immer der Typ, auch in meiner Kindheit die Tiere ( egal welche) Stundenlang beobachten konnte/habe und so lernt man meiner Meinung auch ihre "Sprache" am besten zu verstehen. Ja es gibt unteschiede von meinem Hund zu anderen, und zwar teils grosse und auch nicht wenige, mein Hund hat (noch) genetischen Woflanteil und dieses "Wolferbe" zeigt sich , bezüglich seoner Körpersprache, sehr oft feiner/vielschichtiger im vergleich zu anderen Hunden🤗 ( bin mit SH aufgewachsen und auch habe/hatte auch viel mit Hunden zu tun, z.B durch arbeit in TH/TS)
Meinst du die körperspache vom Pferd ähnelt der vom Hund? Wenn ja sehr interessant 😊 genau so bin ich auch groß geworden nur ohne Pferde. Klingt komisch aber ich beobachte auch gerne das neue ameisen Nest vor dem Haus. Von der Tierwelt kann man sooo viel lernen😊
 
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Kim
27. Aug. 18:03
Nach den Frage Stellungen Antworten wir alle falsch - denke ich.(Hundesprache) Siehe erste bis letzte Frage
Bisher läuft es genau in die Richtung die ich mir gedacht habe lieber Sigi, bisher bist du einer von 2 die mich falsch verstanden haben😊
 
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Carola
27. Aug. 18:05
Ohje also erstmal ich bin keine Hundetrainerin 😁 ich möchte genau das was hier passiert ein Austausch unter Hundemenschen zum Thema Kommunikation. Durch das Lesen habe ich schon wieder einige Denkanstöße bekommen die mir vielleicht unterbewusst klar waren, woran ich aber einfach Mal wieder erinnert werden muss.
Ah okay dann hatte ich dein Profil missverstanden.
Ich mache auch häufiger Videos von den Hunden untereinander aber ich lasse auch Videos von mir machen wenn ich mit ihnen trainiere. Gerade die Trainingsvideos schaue ich mir gerne auch mal mit den Trainern an.
Das finde ich sehr hilfreich denn manchmal passieren Dinge die einem gar nicht bewusst sind und auf dem Video sieht man sie
 
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Kim
27. Aug. 18:05
Ganz ehrlich? Erst hat mich diese Ausdrucksweise "Hunde lesen" irritiert, jetzt nervt sie mich zunehmend. Zu mir hat eine Tierärztin mal gesagt, sie hätte zwangsläufig ja schon Vieles gesehen, hätte aber noch nie jemanden kennengelernt, der seinen Hund so gut kennen würde wie ich es tue. Also schein ich sie ja drauf zu haben, die Hundesprache. Ich lebe 24/7 mit ihm zusammen, er begleitet mich überall hin. Je mehr wir zusammenwachsen und je enger die Bindung mit der Zeit wird, desto genauer weiß ich, wie er tickt und was er vorhat. Je älter ein Tier ist, desto mehr verschiebt sich die Kommunikation in Richtung Augen! Ich brauche dann kaum noch Kommandos. Wir schauen uns einfach an. Ich weiß, was er denkt und er weiß, was ich denke. Man nennt es innige Verbundenheit! Ich kenne ihn einfach und er kennt mich! Auch ich lebe die Beziehung eher und analysiere sie nicht. Sorry, wenn ich es so sage, aber durch Analyse entsteht in meinen Augen eine eher seelenlose Versuchskaninchen-Mensch-Beziehung.
Das ist eine sehr interessante Sichtweise die ich allerdings nicht mit dir teilen, meine hündin und ich sind ein Herz und eine Seele, auch wenn ich so arbeite wie ich es eben tue
 
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Steffi
27. Aug. 18:05
Bisher läuft es genau in die Richtung die ich mir gedacht habe lieber Sigi, bisher bist du einer von 2 die mich falsch verstanden haben😊
Wie sieht es denn mit deinen eigenen Skills hinsichtlich der Fragestellung aus?
 
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Kim
27. Aug. 18:07
Meinst Du so? Aber das wäre ja völlig absurd und albern. 1. Situations- und kontextabhängig: 40-90 % 2. Redundante Frage. Siehe 1. 3. Siehe 1. 4. Ich arbeite mit Arbeitskollegen und nicht mit meinen Hunden. 5. Eben nicht. Andere Beziehungsebene. Jetzt komme ich mir echt blöd vor. Genau deshalb hatte ich zu Beginn nachgefragt. 🫠
Ich verstehe dich leider absolut garnicht... Für manche scheint es komisch zu klingen wenn ich mit meinem Hund arbeite, ich selbst arbeite mit meinen Hunden im Sportbereich und sage auch das sich mein Hund einen Job aussuchen darf. Hunde wurden dafür gezüchtet eine Aufgabe oder auch "einen Job" zu erledigen. Wenn du nicht mit deinem Hund arbeitest nehme ich an das dein Hund keine Aufgabe hat oder eventuell ein Hofhund ist was wiederum ein Job für deinen Hund ist.
 
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Sigi
27. Aug. 18:14
Was genau ist denn verwirrend?😊
Dann beantworte mir doch frage eins!

Oder Frage 4, wie arbeitest Du z.b. mit einer eingeklemmten Rute?
 
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Kirsten
27. Aug. 18:35
„Könnt ihr die Sprache von eurem eigenen Schützling lesen und richtig deuten?“

Grob ja. Ich denke wir kriegen uns im Alltag ganz gut verständigt, was nicht bedeutet, dass wir nie Missverständnisse oder abweichende Meinungen haben ☺️

Ich denke, ob ankommt, was mein Gegenüber mir sagen möchte, hängt immer davon ab, ob ich in dem Moment auch offen dafür bin und verstehen möchte, oder mit mir selbst beschäftigt bin.
Deswegen bemühe ich mich, bei unseren Runden meine Sorge woanders zu lassen. Das sich der eigene Blick aber auch mal nach innen richtet, wenn man eigene Sorgen hat oder zuhause einer Beschäftigung nachgeht, finde ich durchaus normal. Dann benötigt es eben mehr Klarheit oder Nachbohren um durchzudringen (durch mein Gegenüber).

Ich weiß, dass sich die Fragestellung vermutlich mehr auf körpersprachliche Dinge bezieht. Ich wollte diesen Aspekt (=Bin ich offen für das was der andere mir mitteilt) auch mal mit in den Topf werfen ☺️


„Gibt es Unterschiede zu anderen Hunden?“
Meine Hündin freut sich unheimlich über nette Menschen. Das wird oft fehlgedeutet, dass sie gerne Körperkontakt haben oder gestreichelt werden möchte. Sie mag meist einfach ein wenig gemeinsam freuen und lustig herumkaspern (nicht Fiddeln).
Eine andere Hündin, die uns regelmäßig auf der Morgenrunde begegnet dagegen, kommt auf meine Begrüßung „Freundin!“ angeschossen wie der Blitz und presst sich regelrecht gegen einen, um an ihren liebsten Stellen gekrault zu werden. Sie zeigt ein ganz anderes Verhalten als meine eigene Hündin, die mehr auf Stimmung aus ist.
 
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Tanja
27. Aug. 18:39
Das ist eine sehr interessante Sichtweise die ich allerdings nicht mit dir teilen, meine hündin und ich sind ein Herz und eine Seele, auch wenn ich so arbeite wie ich es eben tue
Das liegt bestimmt an der Rasse, oder? Wenn du so mit meinem Hund arbeiten würdest, wie mit einem Australian Shepherd oder Border Collie, würde dir mein Hund und alle seine Vorgänger den Stinkefinger zeigen. Das mussten die bei der Hundeschule auch schon einsehen! 🤣 Das führt der Nachfolger meiner letzten Dogge nämlich derzeit auch jede Woche in der Welpengruppe der Hundeschule glorreich vor! 🤣 Wir bleiben da aber, bis wir wegen der Größe rausgeschmissen werden.🤣 Aber im Alltag, dann wenn er einsieht, dass das richtige Verhalten gefordert wird und erforderlich ist, dann bedarf es keiner Diskussion, dann klappt alles von allein mehr als super! Hat mit seinen 8 Monaten den Titel bester Bürohund bekommen (da sind noch einige andere). War natürlich stolz, klar. Bei der Hundeschule hört er nicht die Bohne. Im Alltag wie gesagt ein Träumchen! Wollten die mir da erst nicht glauben, haben mir gesagt, ich solle mal die Übungen auch zuhause üben. Hab gesagt, dass ich überhaupt kein Problem habe, hört super, bin nur wegen Sozialisierung da. Erst als ich mich mit einer anderen Teilnehmerin verabredet habe, die das auf nem gemeinsamen Spaziergang mitbekommen hat und denen das erzählt hat, habe ich da meine Ruhe. Mir ist das so aber lieber, als anders herum. 🤣