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Karo
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Anzahl der Antworten 25
zuletzt 7. Juni

Hundebegegnungen mit der Schleppleine - freilaufende proaktive Hunde ohne Herrchen

Hallihallo, Meine Hündin Bailey (3 Jahre, 8kg) hat ausgeprägtes Jagdverhalten und kommt momentan wieder an die Leine. Mein Problem momentan sind Begegnungen mit anderen Hunden deren Herrchen entweder nicht anwesend sind oder sich nicht für das Verhalten ihres Hundes interessieren. Ich treffe momentan alle zwei Tage auf große Hunde die Bailey über den Haufen Trampeln, Angreifen, Anknurren, fixieren, whatever. Teils auch einfach nur „aggressives Anspielen“ von zwei großen Hunden. Es sind nie die gleichen Hundebesitzer und nie haben sie den Willen ihren Hund von dem Verhalten abzuhalten. Bailey hat deshalb regelmäßig Schmerzen und entwickelt langsam Angst in der Leine. Es sind keine Bissverletzungen, sie wird einfach immer und immer wieder übertrampelt. Ableinen geht oft nicht weil sie dann stiften geht an den richtigen Plätzen. Ich möchte meinen Hund schützen, ableinen ist aber keine Option wenn ich sie nicht ne Stunde im Unterholz suchen gehen möchte. Was würdet ihr tun um diese Hunde „abzuwehren“? Übliches Rufen bringt gar nichts, Besitzer zeigen im Nachgang meistens Verständnis, allerdings bringt es mir und meinem Hund dann auch nichts mehr. Schmerzen hat sie dann schon
 
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Li
8. Okt. 20:32
Ich glaube, du hast sowas noch nicht erlebt. Weißt du, wie schnell sowas manchmal geht?
Da hast du nicht mal Zeit, deinen angeleitet Hund zu dir zu ziehen.
Manche Hunde kommen voll drauf zugelaufen und denen ist es egal, ob Du dich in den Weg stellst.
Sicher kann der Hund angegriffen werden, auch wenn er angeleint ist.
 
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Dogorama-Mitglied
9. Okt. 13:52
Hallo. Habe auch schon vieles erlebt... Hab mir für den Notfall einen festen Stock eingepackt. Bin es nämlich langsam leid. Sag den Besitzern dann, dass ich draufschlage, wenn mein Hund angegriffen wird. Einmal kam ein kleiner fieser Beisser angerannt, den konnte ich dann mit schreien verjagen...
Mit dem Stock würdest du die Aggression, wenn überhaupt vorhanden, nur verstärken.
Ist genauso übel, wie mit der Leine draufhauen 🙈

Als Notfallhilfe eine Wasserspritze kann man noch gelten lassen, alles andere no go und der Stock ist die Krönung 😖
 
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Ruth
9. Okt. 14:41
Mir fällt sonst noch ein Trick ein, den Martin Rütter mal gegeben hat: Den angreifenden Hund mit einer Riesenmenge Leckerlis abwerfen. Der ist dadurch im besten Fall kurz irritiert und fängt dann an zu futtern, sodass du abhauen kannst. Insgesamt aber einfach absolut ätzende Situationen. Unfassbar, dass es so viele Menschen gibt, die sich null für das Verhalten ihrer Hunde verantwortlich fühlen...
 
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Dogorama-Mitglied
9. Okt. 14:41
Macht ein Video und eine Anzeige! Sonst wird das andere Herrchen nicht wach! So etwas geht nicht! Schon gar nicht in der Trainningsphase
 
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Anette
10. Okt. 18:14
Ich sage nur dazu, „Wasserspritzpistole“ Das hilft zu 99%. Hilft übrigens auch bei der Erziehung von Katzen und Hunden.
Bei meinen Kindern habe ich es noch nicht ausprobiert. 🤣🤣
 
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Kat
10. Okt. 19:07
Ich habe neulich von einer renommierten Hundetrainerin (Podcast) gehört, dass man seinen Hund im Zweifelsfall auf den Arm nehmen soll, wenn man sich nicht anders zu helfen weiß. Hätte für die eigene Erziehung und Hund-Mensch-Beziehung keine negativen Auswirkungen. Stelle mir das dann nur schwierig vor, wenn der andere Hund dann z. B. versucht, an einem hoch zu springen?!
Als mir mal mit meiner läufigen Hündin ein frei laufender Rüde entgegen kam, habe ich ihn mit einem deutlichen „Ab“ und der entsprechenden Handbewegung wegschicken können.
 
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Jenny
10. Okt. 19:39
Ich blocke meinen Hund in diesen Fällen ab. Unsere Hundetrainerin meinte sie hätte für solche Fälle immer einen kleine Spritze oder Flasche mit Wasser dabei und schießt dann ne Minifontäne los. Soll Wunder wirken aber ausprobiert hab ich‘s noch nicht. :)
Genau so mache ich es. Ich habe ein Spritzflasche dabei die dann zum Einsatz kommt. Der andere Hund ist dann erstmal verblüfft. Man kann auch einen Regenschirm mit Knopfdruck nehmen. Kurz bevor der andere Hund bei uns ran ist auf den Knopf drücken und der Schirm springt auf. 😁
 
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Dogorama-Mitglied
10. Okt. 19:54
Ich KÖNNTE kräftemässig meinen Hund gar nicht hinter mich bringen (40kg)!! Wäre absoluter Alptraum für mich!
 
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Dogorama-Mitglied
11. Okt. 13:32
Ich habe neulich von einer renommierten Hundetrainerin (Podcast) gehört, dass man seinen Hund im Zweifelsfall auf den Arm nehmen soll, wenn man sich nicht anders zu helfen weiß. Hätte für die eigene Erziehung und Hund-Mensch-Beziehung keine negativen Auswirkungen. Stelle mir das dann nur schwierig vor, wenn der andere Hund dann z. B. versucht, an einem hoch zu springen?! Als mir mal mit meiner läufigen Hündin ein frei laufender Rüde entgegen kam, habe ich ihn mit einem deutlichen „Ab“ und der entsprechenden Handbewegung wegschicken können.
Auf dem Arm nehmen ist bei meiner Hündin (60 kg) nicht möglich.
Ich nehme Pauline im Zweifel auch hinter mich und lasse sie sitzen.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Okt. 13:46
Auf dem Arm nehmen ist bei meiner Hündin (60 kg) nicht möglich. Ich nehme Pauline im Zweifel auch hinter mich und lasse sie sitzen.
Stelle es mir gerade bildlich vor.....😂😂😂
Verstehe manche Trainer (innen) nicht.
Meiner Meinung nach der blödeste Rat ever.
So erzieht man Hunde zu Schissern.