Generell erstmal:
Den Hund fast jede Nacht in der REM-Phase zu wecken ist keine sinnvolle Aktion!
Die Träume dienen dazu erlebtes zu verarbeiten, erst recht Traumata's.
Unterbrichst Du das kommt er da nicht raus, seine Psyche kann sich so nicht regenerieren. - und erklärt auch warum das jetzt jahrelang so geht.
Weitere Folgen sind, dass Stress / Stressfolgen nicht abgebaut werden kann, das Immunsystem schwächer wird.
Zudem Verhaltensänderung und gesundheitliche Probleme,
sowie deutliche Einschränkung der Lernfähigkeit:
Das ist der Hauptgrund warum sonstige Maßnahmen, die mit Lernen und Erleben zu tun haben nicht fruchten. Die inneren, nicht verarbeiteten Stress- & Angszustände vehindern das. Also befindet sich dein Hund richtig in einem Teufelskreis.
Neben therapheutischen Maßnahmen die sinnvollste Lösung:
Gewöhne deinen Hundi an eine Box, gerne bei Euch im Schlafzimmer, sorge für Schall-Isolation - z.B. schallschluckende Decken auf der Box, notfalls dazu ein kleines Zelt über der Box. (Achtung, er muss noch gut Luft zum Atmen bekommen und Hundi'sWärmehaushalt darf nicht beeinträchtigt werden).
Die Box gibt ihm Sicherheit und vor allem Ruhe, letzteres sogar mehr als bei dir im Bett da sie ständig zuhause erreichbar ist.
Training: achte darauf dass Hundi möglichst viele Erfolge hat, also ganz einfache, kurz Aufgaben/Übungen, nicht länger als paar Minütchen und immer(!) positiv abschliessen.
Und achte bei Dir selbst darauf dass deine Grundstimmung ungestresst und angsfrei ist, dein Hund merkt das immer.
Ansonsten:
Gab hier schon einige gute Tipps von andeten HH für ängstliche Hunde - sorry falls ich einige wiederholt habe.
Alles Gute für Euch.
LG 🌻