Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Hund ist ständig am Fiepen und kommt nicht zur Ruhe.

Verfasser-Bild
Angi
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 230
zuletzt 2. Okt.

Hund ist ständig am Fiepen und kommt nicht zur Ruhe.

Wie schon im Titel beschrieben, fiept unser Hund dauerhaft. Er ist gerade 10 Monate alt und wir haben schon relativ zeitig festgestellt, dass er mehr Energie hat, als andere Hunde. Bei Spielrunden mit anderen Hunden weiß er nicht wann Schluss ist und will auch zu Ruhezeiten spielen. Das haben wir beobachten können, als wir zu Besuch bei meiner Familie waren, die einen gleichaltrigen Hund haben und als wir selber einen zweiten Hund von einem Angehörigen für 1 Woche bei uns hatten. Beide Hunde haben unseren Hund korrigiert, vor allem Abends wenn er noch durch die Wohnung gelaufen ist, anstatt sich hinzulegen und zu entspannen oder wenn er weiter spielen wollte. Nun ein paar Randinfos: er bekommt mindestens jeden Tag 3 Runden, wenn er viel trinkt oder es zu warm ist mehr. Die Länge der Runden variiert. Eine große Runde bekommt er täglich immer. Die 3 regulären Runden, haben feste Zeiten (6 Uhr, 14 Uhr und 22 Uhr), damit der Hund sich danach richten kann. Normalerweise würden wir den zeitlichen Abstand zwischen den runden verkleinern, aber er hält leider in der Nacht nicht lange aus, weil er schon zeitig auf den Beinen ist. Futter bekommt er um 8 Uhr und um 18 Uhr. Drinnen machen wir Konzentrations- und Suchspiele, die ihn geistig auslasten. Solche Übungen gibt's natürlich auch draußen, je nachdem wie es sich anbietet. Plätze zum zur Ruhe kommen hat er mehrere, die er leider zu selten nutzt. Sein Hauptplatz, den wir für ihn eignerrichtet haben ist an einer Wand, die nicht direkt im Laufweg liegt, damit er nicht gestört wird. Er legt sich jedoch meistens direkt in der Flur oder hinter unsere Computer Stühle, selbst wenn wir ihn wegschicken. Wir trainieren mit ihm auch seine Ruheplätze zu nutzen allerdings geht er direkt nach 2 Minuten wieder von denen runter und legt sich wieder mitten in den Weg oder bleibt einfach vor uns stehen und starrt uns ewig an, Ehe er dann anfängt zu fiepen. Das ist natürlich sehr ungünstig. Wir wollen nämlich, dass er zur Ruhe kommt und tief schlafen kann. Das kann er nicht, wenn er direkt in Laufweg liegt. Sobald wir den Raum verlassen folgt er uns und legt sich dort irgendwo hin oder steht zumindest auf. Auch wenn er hinter unseren Stühlen liegt steht er auf, sobald der Stuhl kurz knarzt oder wir mit ihnen ein wenig zur Seite rollen und fiept uns an, wer er bemerkt dass nichts passiert. Wir sind langsam verzweifelt, weil er vor allen Dingen oft fiept, wenn er eigentlich seine Ruhephasen haben sollte. Das fiepen kommt leider über den ganzen Tag vor, wenn in seinen Augen zu wenig los ist. Auch wenn wir ne Stunde mit ihm unterwegs waren und ihn währendessen trainiert haben. Auch wenn er nach einer ausgiebigen Runde ausgelastet und völlig ko für 1-2 Stunden schläft, muss danach wieder Action für ihn sein, sonst gibt er keine Ruhe. Eigentlich fehlt es ihm an nichts: Tierärztlich ist abgeklärt, dass alles in Ordnung ist, er bekommt genügend Aufmerksamkeit, Auslauf, Denkspiele und Futter - wir wissen echt nicht, worüber er sich beschwert. Wir möchten einfach nur, dass er sich entspannen und beruhigt schlafen kann, weil es für ihn bestimmt auch eine Qual ist, ständig zu fiepen. Außerdem wird dann unser Zusammenleben wesentlich entspannter. Es ist für uns auch sehr anstrengend, da er auf unsere Reaktionen selten reagiert. Wir haben es mit ignorieren probiert, dass er merkt das fiepen bringt ihm keinen Vorteil. Manchmal funktioniert's, manchmal fiept er weiter bis zu 1 1/2 Stunden. Wir haben es auch mit Abbruchkommandos wie Nein, Hey oder Schluss probiert, die ihn leider auch nur 5 Minuten von dem Verhalten abhalten. Wie bereits erwähnt ist es sehr anstrengend, das tagtäglich ertragen zu müssen, vor allem Dingen wenn er dann über eine Stunde durch fiept. Er fiept auch oft schon eine Stunde bevor seine normale Gassi Zeit ist, auch wenn er nur wenig getrunken hat. Das finden wir sehr schade, da wir extra für ihn Zeiten eingerichtet haben, die er aus unserem wissen aushält. Durch seine Unruhe denken wir allerdings, dass er oft schon zeitiger raus muss und nicht so lange anhalten kann. Manchmal weckt er uns auch schon um 5, weil er raus möchte, manchmal hält er es auch bis um 11 aus. Wir hoffen auf viele lieb gemeinte Tipps. Wir sind keine Profis, geben uns aber richtig Mühe, dass es unserem Hund an nichts fehlt. Außerdem entschuldige ich mich, falls ich ein wenig undeutlich geschrieben habe, da mir schwer fällt, dass Thema zu strukturieren und formulieren.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:05
Habt ihr den Hund mal Osteopathisch untersuchen lassen? Gerade bei den jungen Wilden kommen öfters mal Blockaden vor die Unruhe auch begünstigen können. Vielleicht könnte ihm auch eine Box helfen besser zur Ruhe zu kommen. Lässt sich von drei Seiten abdecken/abdunkeln. Ich würde ihm auch nicht zu viele Liegeplätze anbieten. Wer die Wahl hat hat ggf. auch die Qual. Jetzt ist euer Hund natürlich mit seinen 10 Monaten auch in der besten Sturm und Drang Zeit. Eventuell macht ihr auch zu viele Such- und Konzentrationsspiele. Auch das kann Hund zu viel sein. Gibts auch Tage wo ihr mal Langeweile etabliert habt? Bzw. Wo mal nichts trainiert etc wird sondern ihr einfach ins Grüne Fahrt und alle durchatmet?
Nein so eine Untersuchung haben wir noch nicht machen lassen.

Es gibt durchaus viele Tage wo Mal nichts los ist, weil er lernen soll, dass nicht jeden Tag Action ist. Auch draußen bauen wir Runden ein, wo wir ihn frei rum laufen und erkunden lassen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:06
Er bekommt von allem zuviel, nur von der Ruhe zu wenig Kann das der Hund ändern? Nein. Ich kann einen Powerhund auch zu einem hyperaktiven nervösen gestressten Hund erziehen. Wenn du gesehen hast dass die anderen Hunde Eingriffen haben und er hat das verstanden ... Dann ist es deine Aufgabe in der für deinen Hund verständlichen Art einzugreifen. Und nebenbei...junge Hunde sind anstrengend. Er ist jetzt gerade 10 Monate alt. Übrigens hort sich das alles wie Stress für dich an, und dieser Stress schaukelt den Hund noch weiter hoch. Kauf dir eine große Box. Dann hat der Hund einen Ruheort ...
Ok danke für den Tipp.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:08
Ich spiele mit meinem Hund zu Hause kaum. Vielleicht 10 Minuten hochgerechnet und das ist eh Training wie Impulskontrolle, Katzentraining oder bleib. Zu Hause ist eine Ruhezone. Beschäftigung gibt's draußen. Und ja es ist schwierig wenn er ein Zappelphillipp ist, aber nicht unmöglich. Eigentlich reicht ein Ruheplatz. Mein Hund hat in Schlafzimmer und Wohnzimmer einen Box und in Schlafzimmer liegt noch ein Hundebett. Er nimmt den Box gerne an. Aber es hat natürlich gedauert. Wenn dein aufsteht dann muss du ihm konsequent auf Platz schicken. Oft muss man 100 mal am Tag machen. Noch heute wenn es zu viel am Tag dann dreht er komplett durch und rennt und spinnt. Da wird er sofort zum ruhen geschickt und meistens schläft er eh sofort ein.
Ok das ist ja super, dass das bei euch so gut funktioniert wir werden ihm auch eine Box oder Ähnliches besorgen und dann Mal schauen, wie es läuft.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:11
Hi, ihr macht einfach zu viel des Guten. Der Ansatz ist löblich, aber leider nicht hilfreich. Der Hund muss lernen dürfen sich Euch anzupassen und nicht Ihr, Euer Leben auf den Hund abzustimmen. Nehmt es mit den Fütterungszeiten nicht ganz so genau. Er darf lernen das auszuhalten. Auch die festen Zeiten zum rausgehen. Klar, wenn er Pipi muss, raus. Ansonsten geht ihr, wenn ihr Lust habt, und nicht wenn der Hund es einfordert. Mehr ignorieren im Alltag. Ein Hund muss in dem Alter etwas lernen und die Welt entdecken dürfen, aber er muss nicht Dauerbespasst und dadurch überfordert werden. Wie soll er denn zur Ruhe kommen, wenn er ständig seine Uhr nach Aktivitäten stellen kann? Ein Hund hat auch mal Sendepause. Punkt. Und wenn er das nicht kann, muss er das lernen und ihr, lernen das durchzusetzen. Und bitte das Hundebett möglichst nicht in den Flur. Der kleine Kerl kontrolliert schon genug. Dabei kann er nicht entspannen. Hundebett an einen ablenkungsarmen Ort und darauf bestehen, dass er da einfach mal bleibt. Das wird erst mal schwierig, im Moment bestimmt er ja noch wo es langgeht 😉 Wenn er fiept, ignorierten. Er manipuliert Euch einfach. Dem Hund fehlt es an nichts, schreibst Du selbst. Mach Dir das klar, wenn er jammert und lass Dich nicht drauf ein. Ignorieren. Versuch mal Tage zu finden wo ihr nichts macht....Ihr müsst aus diesem Bespassungsmodus raus. Ziel ist es, dass der Hund Euch gefallen will und sich an Euch orientiert. Nicht anders herum. Je weniger Jobs der Hund Zuhause zu erledigen hat, um so entspannter kann er zur Ruhe kommen😉
Danke für die vielen hilfreichen Tipps. Wir werden uns mehr durchsetzen und unserem Hund beibringen auch Mal auf das Futter zu warten. Allerdings war unser Gedanken bei den festen Zeiten, dass ein Hund ja eine Routine im Alltag braucht. Ist es daher nicht kontraproduktiv, wenn er auch Mal warten muss? Vllt geht er dann extra davon aus, dass er fiepen muss, damit es zu einer Aktion kommt, oder mach ich mir da zu viel Sorgen?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:12
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, kann das nur unterschreiben und genau so sehe ich das auch! Löse dich von den festen Zeiten! Bei den Vorfahren des Hundes ist auch nicht jeden Tag um die selbe Zeit ein Hase als Abendessen um die Ecke gelaufen! Und beim Gassi gehen ist es auch so, geh raus wenn er muß (das ist klar) aber variier auch hier mit den Zeiten. Wenn bei dir jeden Tag alles gleich abliefe würdest du auch am Rad drehen. Und ich würde auch eine Box empfehlen, damit habe ich bei meinen Hunden gute Erfahrungen zum Ruhetraining gemacht! Ich wünsche euch das ihr es schafft, denn eigentlich seid ihr ja voll bemüht alles richtig zu machen🤗
Ok vielen lieben Dank 😊
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:14
Ich schließe mich den anderen an, du machst viel zu viel mit dem Hund. Ich habe (bzw. hatte) auch so einen Hund, der von sich aus nie ein Ende kannte und immer sofort fiepte (mit viiiel Ausdauer), wenn ihm langweilig war. Gerade in dem Alter 9-15 Monate war es besonders schlimm, da hätte ich ihn regelmäßig im Wald aussetzen können 😅 Da half bei uns nur aktiv Ruhe rein bringen. Es gab nur 1 mal am Tag eine große Runde, und selbst die nur 30-45 Minuten. Dabei haben wir auch keine große Strecke gemacht, sondern meistens nur so 2km, auf denen er aber viel laufen und schnüffeln konnte (am besten mit Mensch gemeinsam erkunden, stärkt die Bindung). Ansonsten ging es nur zum Lösen in den Garten. Alles andere hat ihn hoch gepusht und war zu viel für sein Pubertier-Hirn, weil er auch draußen sehr aufgeregt war. Drinnen gab es dann noch maximal 2 mal am Tag 10 Minuten spielen (also zergeln oder was verstecken und suchen lassen). Ansonsten wurde er ignoriert, auch mal geknuddelt (wenn wir es wollten, nicht wenn er es eingefordert hat) aber keine! Action. Bei uns hat es tatsächlich an Auslastung gereicht, weil er nach diesem kurzen Spaziergang durch seine Aufregung sehr viel zu verarbeiten hatte. Schon bald hatte es sich eingependelt, dass er von sich aus zur Ruhe kam und viel schlief. Es gibt auch heute noch ganz selten vereinzelt mal einen im-Wald-aussetzen-Tag, aber das hat dann meistens auch einen Grund (z.B. eine läufige Hündin in der Nachbarschaft). In der Regel schläft und döst er aber ca. 20h am Tag und ist insgesamt viel ausgeglichener.
Ja so sollte unser Hund sich eigentlich auch verhalten, aber natürlich ist er mich jung und muss viel lernen, wie wir eben auch. Danke für die Antwort.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:14
Suchspiele in der Wohnung machen aktive Hunde regelrecht süchtig. Das würde ich auf Null runter fahren. Schau dir nach einer mantrailgruppe un deiner Nähe. Das wird deinen Hund geistig und körperlich auslasten.
Ouii danke für den Tipp, das versuchen wir.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:14
Hausleine dran und immer wieder wortlos auf seinen Platz bringen 😊 Boxentraining hilf da auch super - sieht inzwischen so aus 😄 Viel Erfolg euch!
Dankeschön 😊
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
31. Juli 08:40
Danke für die vielen hilfreichen Tipps. Wir werden uns mehr durchsetzen und unserem Hund beibringen auch Mal auf das Futter zu warten. Allerdings war unser Gedanken bei den festen Zeiten, dass ein Hund ja eine Routine im Alltag braucht. Ist es daher nicht kontraproduktiv, wenn er auch Mal warten muss? Vllt geht er dann extra davon aus, dass er fiepen muss, damit es zu einer Aktion kommt, oder mach ich mir da zu viel Sorgen?
Du machst Dir viel zu viele Sorgen. Ja...ein Hund braucht einen klar geregelten Alltag. Das bezieht sich aber mehr auf das was er darf und nicht nicht darf, als auf Uhrzeiten. Im Moment bringst Du Deinem Hund bei alles zu seiner Zufriedenheit zu erwarten und wenn das nicht fluppt, Beschwerde einzureichen😂.
Wichtig für Euch ist, Aktionen gehen von Euch aus. Der Hund hat, vor allem in diesem Alter 🙄, so gar nix zu melden. Du beginnst das Spiel, Du beendest es. Du sagst an, wann Ruhe ist und wann, Aktion angesagt. Du richtest sein Futter und er darf lernen, da geduldig drauf zu warten. Ziel der Sache ist, neben dem klaren Statement "Du sagst an" dem Hund Stress zu nehmen. Im Moment muss er sich um alles kümmern. Das ist aber Dein Job. Je mehr Du die Kontrolle übernimmst um so mehr kann der Hund sie abgeben, weil er sich auf Dich als Hundeführer verlassen kann. Stell Dir vor er hat null Ahnung wann losgeht. Dann kann er gemütlich dösen bis es soweit ist. Wenn es aber schon getimet ist, weiß er genau...."ohhhh jetzt geht's bald lohos...ich bin beraheit🎉. Danach gibt's bald Futter juhuuu...Hunger hätte ich jetzt schon...ich warte schon mal piiiieeeens".
Du verstehst, wo ich hinwill.
Ein entspannter Hund hat keinen Zeitplan. Bitte bedenke auch, wie schwer ihm vieles, bedingt durch aktuelle "Umbaumaßnahmen im pubertären Hundehirn" fällt. Überfordere ihn nicht. Mach Dein Ding und Dein Hund macht mit. Nicht anders herum. (Nicht umsonstvnennt man den Hund Begleiter😉) Wenn Du Lust hast, setzt Dich mal mit Ressourcen- und Raumkontrolle auseinander.
Zum Verständnis. Wie soll Dein Hund erstens, lernen sich auch unterwegs an Dir zu orientieren und Sicherheit zu finden, wenn du nicht mal Zuhause klar für die Einhaltung von Regeln sorgen kannst. ( Am Platz bleiben)
Wie soll er Reizen im Umfeld ob emotionalen, olfaktorischen oder Bewegungsreizen widerstehen lernen, wenn er nicht mal lernen darf auf sein Futter zu warten oder auf seinem Platz zu bleiben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angi
31. Juli 08:44
Du machst Dir viel zu viele Sorgen. Ja...ein Hund braucht einen klar geregelten Alltag. Das bezieht sich aber mehr auf das was er darf und nicht nicht darf, als auf Uhrzeiten. Im Moment bringst Du Deinem Hund bei alles zu seiner Zufriedenheit zu erwarten und wenn das nicht fluppt, Beschwerde einzureichen😂. Wichtig für Euch ist, Aktionen gehen von Euch aus. Der Hund hat, vor allem in diesem Alter 🙄, so gar nix zu melden. Du beginnst das Spiel, Du beendest es. Du sagst an, wann Ruhe ist und wann, Aktion angesagt. Du richtest sein Futter und er darf lernen, da geduldig drauf zu warten. Ziel der Sache ist, neben dem klaren Statement "Du sagst an" dem Hund Stress zu nehmen. Im Moment muss er sich um alles kümmern. Das ist aber Dein Job. Je mehr Du die Kontrolle übernimmst um so mehr kann der Hund sie abgeben, weil er sich auf Dich als Hundeführer verlassen kann. Stell Dir vor er hat null Ahnung wann losgeht. Dann kann er gemütlich dösen bis es soweit ist. Wenn es aber schon getimet ist, weiß er genau...."ohhhh jetzt geht's bald lohos...ich bin beraheit🎉. Danach gibt's bald Futter juhuuu...Hunger hätte ich jetzt schon...ich warte schon mal piiiieeeens". Du verstehst, wo ich hinwill. Ein entspannter Hund hat keinen Zeitplan. Bitte bedenke auch, wie schwer ihm vieles, bedingt durch aktuelle "Umbaumaßnahmen im pubertären Hundehirn" fällt. Überfordere ihn nicht. Mach Dein Ding und Dein Hund macht mit. Nicht anders herum. (Nicht umsonstvnennt man den Hund Begleiter😉) Wenn Du Lust hast, setzt Dich mal mit Ressourcen- und Raumkontrolle auseinander. Zum Verständnis. Wie soll Dein Hund erstens, lernen sich auch unterwegs an Dir zu orientieren und Sicherheit zu finden, wenn du nicht mal Zuhause klar für die Einhaltung von Regeln sorgen kannst. ( Am Platz bleiben) Wie soll er Reizen im Umfeld ob emotionalen, olfaktorischen oder Bewegungsreizen widerstehen lernen, wenn er nicht mal lernen darf auf sein Futter zu warten oder auf seinem Platz zu bleiben.
Danke, das hilft mir gleich alles besser zu verstehen. Dass stimmt natürlich, wir sollten als Rudelführer angeben, wann etwas passiert und der Hund hat da nix zu melden. Vielen lieben Dank für die Hilfe. 😊