Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Hund ist eifersüchtig auf Menschen?

Verfasser-Bild
Kerstin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 61
heute 07:53

Hund ist eifersüchtig auf Menschen?

Update: Ich denke, nach regem Austausch, klingt es sehr logisch, dass mein Hund mich als Ressource betrachtet, die es zu verteidigen gilt gegenüber anderer Menschen (nicht bei Hunden!) Ich muß ihm weniger Aufmerksamkeit schenken (diese kleinen, die ich selbst nicht mehr bemerkte) und das vorallem im Beisein anderer Menschen. Eventuell kann man sich vorstellen, wie unglaublich schwierig es ist, einen laut schreienden Hund zu ignorieren 😂😂 Ich danke euch extrem für die vielen Ideen und Auseinandersetzung mit meinem Thema. Ich will noch nicht schließen, aber glaube wirklich, dass ist es, denn genauso sieht er mich dann auch an, wie einen saftigen Knochen der "verdammt nochmal nur ihm gehört"🫣🫣😂😂🙄🙄 Mein kleiner Pudel stört sich anscheinend daran wenn er merkt, dass ich andere Menschen mag bzw wenn andere Menschen meine volle Aufmerksamkeit bekommen. Dann beginnt er förmlich zu schreien und will den Personen in die Hosenbeine oder irgendein Kleidungsstück beißen. Es waren auch schon mehrere Trainer an der Sache dran. Von Korrigieren, ignorieren, dominieren etc pp hatten wir schon alles. Das einzige was ein wenig funktioniert ist, wenn er beginnt, geb ich der Person die Leine und geh weg, das will er natürlich nicht und stoppt sofort und starrt mich an. Wenn er brav ist und sich setzt , komm ich zurück. Hält aber meist nur kurz. Ansonsten zieh ich ihm einen Maulkorb an, das bremst ihn dann aus, weil er weiß, er kann die Person nicht beißen. Natürlich begrenze ich ihn, wenn möglich, aber der quirlige Kerl windet sich überall weg. Also nochmal, es passiert nur wenn er merkt ich mag die Person (en) Ich freu mich über Gedanken dazu. Danke Kerstin mit Muffin
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Svenja
heute 06:11
Hi Svenja Ich verstehe nur bedingt was es bedeutet "nur ein Hund", er lebt mit mir in einer Wohnung und schläft in meinem Bett, ja. Aber ich hab ihn nicht ständig auf dem Schoß oder rede permanent mit ihm. Wenn ich arbeite und er da ist, dann hat er Sendepause und das weiß er. Ich mach nicht ständig du du du😂😂 Was für mich gegen die Theorie spricht, dass es speziell mein/e Verhalten/Aufmerksamkeit ist die besonders ist, ist, dass er es auch bei seiner Dogwalkerin macht, denn die hat bei 10-13 Hunden sicher keinen Dauerfokus auf ihm ,vorallem weil 2 ihrer eigenen Hunde dabei sind... Trotzdem glaube ich, dass es stimmt, dass er mich als Ressource sieht und das automatisch bei allen "seinen auserwählten "Menschen tut. Demnach muss ich üben, dass er ignoriert wird, wenn andere Menschen da sind...
Versuche mal dich selber gut zu beobachten. In den kleinen Momenten zwischendurch.
Ich höre das immer, wenn ich dieses Aufmerksamkeitsthema anspreche genau so wie von dir und ich verstehe das.
Kleines Beispiel. Ich sitze bei einer Dame, deren Pudel es nicht erträgt, wenn sie in einem anderen Raum ist. Sie hat mir versichert, ihm nicht unnatürlich viel Aufmerksamkeit zu schenken und dass er wisse, dass es Zeiten gäbe, in denen er "Sendepause" hat. Ich bitte sie, ihn ins Nebenzimmer ins Körbchen zu schicken und ihm keine Aufmerksamkeit zu schenken.
Wir sprechen weiter. Erst jammert es im Nebenzimmer, dann kommt der Hund herein und schaut sie fordernd an. Was tut sie? Schaut hin und spricht mit ihm 💁🏼‍♀️
Dann erzählt sie mir, dass er nachts sogar mit zur Toilette kommt. Sie habe das nie verstärkt, würde ihm nur kurz mitteilen, dass alles ok sei, wenn er an der Toilettentür auftaucht und dann gingen sie gemeinsam wieder ins Bett.
Für uns Menschen ist das völlig normal.
Hunde sind aber so nicht. Wenn hier einer meiner Hunde tagsüber in den Garten geht, um zu pinkeln, pennen die anderen einfach weiter.
Es ginge zu weit, eure Beziehung hier analysieren zu wollen, aber vielleicht helfen dir meine Anregungen, euer System zu durchschauen.
Dass er bei der Gassigängerin genauso ist, schließt überhaupt nicht aus, dass der Ursprung seines Verhaltens in einer ungünstigen Bindung an Menschen liegt, deren Voraussetzung seine Persönlichkeit ist, deren Ausprägung aber von der Reaktion der beteiligten Menschen abhängt.
Und: weniger Beachtung und Aufmerksamkeit solltest du unbedingt auch üben, wenn du nicht unter Menschen bist.
Denn genau da liegt ein Denkfehler.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kerstin
heute 06:18
Versuche mal dich selber gut zu beobachten. In den kleinen Momenten zwischendurch. Ich höre das immer, wenn ich dieses Aufmerksamkeitsthema anspreche genau so wie von dir und ich verstehe das. Kleines Beispiel. Ich sitze bei einer Dame, deren Pudel es nicht erträgt, wenn sie in einem anderen Raum ist. Sie hat mir versichert, ihm nicht unnatürlich viel Aufmerksamkeit zu schenken und dass er wisse, dass es Zeiten gäbe, in denen er "Sendepause" hat. Ich bitte sie, ihn ins Nebenzimmer ins Körbchen zu schicken und ihm keine Aufmerksamkeit zu schenken. Wir sprechen weiter. Erst jammert es im Nebenzimmer, dann kommt der Hund herein und schaut sie fordernd an. Was tut sie? Schaut hin und spricht mit ihm 💁🏼‍♀️ Dann erzählt sie mir, dass er nachts sogar mit zur Toilette kommt. Sie habe das nie verstärkt, würde ihm nur kurz mitteilen, dass alles ok sei, wenn er an der Toilettentür auftaucht und dann gingen sie gemeinsam wieder ins Bett. Für uns Menschen ist das völlig normal. Hunde sind aber so nicht. Wenn hier einer meiner Hunde tagsüber in den Garten geht, um zu pinkeln, pennen die anderen einfach weiter. Es ginge zu weit, eure Beziehung hier analysieren zu wollen, aber vielleicht helfen dir meine Anregungen, euer System zu durchschauen. Dass er bei der Gassigängerin genauso ist, schließt überhaupt nicht aus, dass der Ursprung seines Verhaltens in einer ungünstigen Bindung an Menschen liegt, deren Voraussetzung seine Persönlichkeit ist, deren Ausprägung aber von der Reaktion der beteiligten Menschen abhängt. Und: weniger Beachtung und Aufmerksamkeit solltest du unbedingt auch üben, wenn du nicht unter Menschen bist. Denn genau da liegt ein Denkfehler.
Super , danke dir !!!!!
Bitte nochmal mal das Ende des Textes, denn es endet wieder bei "wenn du nicht unter.."

Und ich bin sehr sicher, dass es genau das ist und ich es nur nicht mitschneide, weil ich ja immer allein mit ihm bin.

Ich hab mal den Post oben upgedated.

Danke dir!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Svenja
heute 06:24
Super , danke dir !!!!! Bitte nochmal mal das Ende des Textes, denn es endet wieder bei "wenn du nicht unter.." Und ich bin sehr sicher, dass es genau das ist und ich es nur nicht mitschneide, weil ich ja immer allein mit ihm bin. Ich hab mal den Post oben upgedated. Danke dir!
Gerne 😊
 
Beitrag-Verfasser
Ulrike
heute 06:29
Wie bekomme ich ihn davon überzeugt, dass ich ihn nie verlassen und seine Welt sicher bleibt?
Kann er zu Hause alleine bleiben? Wenn nicht, würde ich das kleinschrittig trainieren. Macht er das Geschrei auch, wenn du telefonierst? Oder liest? Vielleicht ist es eine Kombination aus aufmerksamkeitsheischendem Verhalten und sozialer Kontrolle. Dann währe der erste Schritt, Aufmerksamkeit bewusst zuteilen und forderndes Verhalten ignorieren. Erstmal zuhause in entspannteren Situationen. Kann er etwas tragen? Schreien und Tragen ist hoffentlich nicht gleichzeitig möglich und manche Hunde sind richtig stolz, wenn sie etwas tragen dürfen. Ich empfehle etwas schweres, natürlich dem kleinen Hund angemessen. Ich hatte mal einen Labbimix, der ein schlechtes Erlebnis mit Autos hatte. Er bekam Angst auf dem Bürgersteig, bei größeren Fahrzeugen. Das tragen eines schweren Dummy hat ihn abgelenkt und gleichzeitig fand er sich wohl selber stark, dass er es schafft das Ding zu tragen. Das stärkte sein Selbstbewußtsein so, dass er nach ei er Woche ohne Dummy gut mit den Rumpelautos zurecht kam. Vielleicht brauchst du auch eine andere Arbeit für deinen Hund. Dummy ist nur ganz gut mitzunehmen. Eventuell findet dein Hund auch ein Bodentarget besser. Irgend eine Aufgabe, die seinen Kopf beschäftigt, und durch die er gut findet. Das muss in anderen Situationen so gut trainiert werden, dass der Hund sich freut wie Bolle, sobald du die Trainingssachen herkriegst. Wenn du dann jedes Gespräch mit Personen, wo er nicht schreit, mit der Trainingsaufgabe begleitet, dann klappt es vielleicht auch bei Personen wo er schreien würde. Der Hund soll wissen, Mensch redet ich halte das Dummy, anschließend werde ich so gefeiert, dass ich einen Zentimeter größer werde. Das Dummy kannst du durch eine Aufgabe ersetzen, die euch beiden gefällt. Mir würde noch etwas anstarren einfallen. Also Wurst auf den Boden, der Hund darf sie erst nehmen wenn du es erlaubst. Oder eckiges Spielzeug (rollt nicht weg) auf den Boden, der Hund guckt drauf, Belohnung kommt von dir. Das Gucken immer länger ausdehnen. Mit diesem Spielzeug darf der Hund nicht spielen. Wichtig ist die Konzentration des Hundes auf eine andere Handlung.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Desiree
heute 06:43
Auch wenn ich dafür jetzt wieder kollektive, verbale 'Dresche' beziehen werde...

...hast du mal versucht, ihn so richtig derbe (!!) anzuschnauzen, wenn er dieses Theater mal wieder an den Tag legt und damit mal deinen 'Unmut' über sein Verhalten zum Ausdruck gebracht?
Denn auch der vierbeinige Best Buddy hält es aus, wenn man ihm mal ordentlich die Meinung geigt! 😏

Und für alle, die jetzt empört über meinen Vorschlag sind: Das ist keineswegs ein 'Experiment'. Ich habe schon mehrfach live erlebt, dass das funktioniert / funktionieren kann (ist aber so individuell wie das Mensch-Hund-Team). Wenn man's richtig macht, kann das durchaus eine kurierende Wirkung haben.

Aber auch hier ist das (metaphorisch) wie mit dem Kokosöl gegen Zecken. Jeder hört davon, aber die Wenigsten informieren sich richtig und kaufen 'irgendein' Kokosöl und trompeten dann rum, dass das nix taugt und nix bringt.
Bei mir (mit dem richtigen Öl) funktioniert es hervorragend 💁🏻‍♀️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Svenja
heute 07:33
Super , danke dir !!!!! Bitte nochmal mal das Ende des Textes, denn es endet wieder bei "wenn du nicht unter.." Und ich bin sehr sicher, dass es genau das ist und ich es nur nicht mitschneide, weil ich ja immer allein mit ihm bin. Ich hab mal den Post oben upgedated. Danke dir!
Übrigens gibt es für mich einen - bzgl. deiner Problematik wichtigen - Unterschied zwischen ignorieren und einem Verhalten keine Aufmerksamkeit schenken.
 
Beitrag-Verfasser
Marie
heute 07:35
Auch wenn ich dafür jetzt wieder kollektive, verbale 'Dresche' beziehen werde... ...hast du mal versucht, ihn so richtig derbe (!!) anzuschnauzen, wenn er dieses Theater mal wieder an den Tag legt und damit mal deinen 'Unmut' über sein Verhalten zum Ausdruck gebracht? Denn auch der vierbeinige Best Buddy hält es aus, wenn man ihm mal ordentlich die Meinung geigt! 😏 Und für alle, die jetzt empört über meinen Vorschlag sind: Das ist keineswegs ein 'Experiment'. Ich habe schon mehrfach live erlebt, dass das funktioniert / funktionieren kann (ist aber so individuell wie das Mensch-Hund-Team). Wenn man's richtig macht, kann das durchaus eine kurierende Wirkung haben. Aber auch hier ist das (metaphorisch) wie mit dem Kokosöl gegen Zecken. Jeder hört davon, aber die Wenigsten informieren sich richtig und kaufen 'irgendein' Kokosöl und trompeten dann rum, dass das nix taugt und nix bringt. Bei mir (mit dem richtigen Öl) funktioniert es hervorragend 💁🏻‍♀️
Von mir gibt's da Zuspruch👍😂
Unsere Vanja ist unterwegs wie ein Staubsauger 🙄
Besonders andere Hinterlassenschaften haben es ihr angetan.
Da kam von mir ein paar mal ein kleiner " Tobsuchtsanfall" , Gott sei Dank waren wir außerhalb unterwegs.
Das hat sie sehr beeindruckt,seitdem guckt sich mich an ,und läuft einen Bogen👍
Hatte immer Angst das sie was frisst was ihr schadet.
Lasse sie unterwegs auch oft nen Futterbeutel tragen,funktioniert auch .
Also nur mit " Weichspüler" geht es nicht .
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kerstin
heute 07:43
Auch wenn ich dafür jetzt wieder kollektive, verbale 'Dresche' beziehen werde... ...hast du mal versucht, ihn so richtig derbe (!!) anzuschnauzen, wenn er dieses Theater mal wieder an den Tag legt und damit mal deinen 'Unmut' über sein Verhalten zum Ausdruck gebracht? Denn auch der vierbeinige Best Buddy hält es aus, wenn man ihm mal ordentlich die Meinung geigt! 😏 Und für alle, die jetzt empört über meinen Vorschlag sind: Das ist keineswegs ein 'Experiment'. Ich habe schon mehrfach live erlebt, dass das funktioniert / funktionieren kann (ist aber so individuell wie das Mensch-Hund-Team). Wenn man's richtig macht, kann das durchaus eine kurierende Wirkung haben. Aber auch hier ist das (metaphorisch) wie mit dem Kokosöl gegen Zecken. Jeder hört davon, aber die Wenigsten informieren sich richtig und kaufen 'irgendein' Kokosöl und trompeten dann rum, dass das nix taugt und nix bringt. Bei mir (mit dem richtigen Öl) funktioniert es hervorragend 💁🏻‍♀️
Ohhhh jaaaa, denn ihr habt keine Vorstellung was ich meine wenn ich sagen, er schreit. Er SCHREIT !!!!
Und ja, da hab ich auch schon mal verbal härter kommuniziert und ihn stärker korrigiert, sicherlich war ich auch schon mal unfair.
Und ich kann dir zu 100% sagen, dass das absolut NICHTS gebracht hat. Er reagiert nur gut auf souveränes Verhalten. Das merke ich jedes mal beim Deckentraining.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kerstin
heute 07:45
Kann er zu Hause alleine bleiben? Wenn nicht, würde ich das kleinschrittig trainieren. Macht er das Geschrei auch, wenn du telefonierst? Oder liest? Vielleicht ist es eine Kombination aus aufmerksamkeitsheischendem Verhalten und sozialer Kontrolle. Dann währe der erste Schritt, Aufmerksamkeit bewusst zuteilen und forderndes Verhalten ignorieren. Erstmal zuhause in entspannteren Situationen. Kann er etwas tragen? Schreien und Tragen ist hoffentlich nicht gleichzeitig möglich und manche Hunde sind richtig stolz, wenn sie etwas tragen dürfen. Ich empfehle etwas schweres, natürlich dem kleinen Hund angemessen. Ich hatte mal einen Labbimix, der ein schlechtes Erlebnis mit Autos hatte. Er bekam Angst auf dem Bürgersteig, bei größeren Fahrzeugen. Das tragen eines schweren Dummy hat ihn abgelenkt und gleichzeitig fand er sich wohl selber stark, dass er es schafft das Ding zu tragen. Das stärkte sein Selbstbewußtsein so, dass er nach ei er Woche ohne Dummy gut mit den Rumpelautos zurecht kam. Vielleicht brauchst du auch eine andere Arbeit für deinen Hund. Dummy ist nur ganz gut mitzunehmen. Eventuell findet dein Hund auch ein Bodentarget besser. Irgend eine Aufgabe, die seinen Kopf beschäftigt, und durch die er gut findet. Das muss in anderen Situationen so gut trainiert werden, dass der Hund sich freut wie Bolle, sobald du die Trainingssachen herkriegst. Wenn du dann jedes Gespräch mit Personen, wo er nicht schreit, mit der Trainingsaufgabe begleitet, dann klappt es vielleicht auch bei Personen wo er schreien würde. Der Hund soll wissen, Mensch redet ich halte das Dummy, anschließend werde ich so gefeiert, dass ich einen Zentimeter größer werde. Das Dummy kannst du durch eine Aufgabe ersetzen, die euch beiden gefällt. Mir würde noch etwas anstarren einfallen. Also Wurst auf den Boden, der Hund darf sie erst nehmen wenn du es erlaubst. Oder eckiges Spielzeug (rollt nicht weg) auf den Boden, der Hund guckt drauf, Belohnung kommt von dir. Das Gucken immer länger ausdehnen. Mit diesem Spielzeug darf der Hund nicht spielen. Wichtig ist die Konzentration des Hundes auf eine andere Handlung.
Ich hab den Beitrag nun nicht ganz gelesen, da ich auf alle Fragen oben mit ja antworten kann. Er kann stundenlang allein bleiben, er kann sehr leicht in die Ruhe finden etc. Wie im eingangspost upgedated bin ich mir sehr sicher, dass Svenja es auf den Punkt brachte. Ich bin ein Knochen😂😂😂
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kerstin
heute 07:50
Übrigens gibt es für mich einen - bzgl. deiner Problematik wichtigen - Unterschied zwischen ignorieren und einem Verhalten keine Aufmerksamkeit schenken.
Svenja, es hat wirklich klick bei mir gemacht. Ich hab es direkt probiert und gesehen wie recht du hast. Ich stand auf und hab ihm seinen Miegensnack ohne Worte hingestellt und ihn auch sonst ignoriert und mich fertig gemacht langsam. Er begann irgendwann mich anzustoßen-ignoriert- dann begann er an der Wand zu kratzen (!!!)- ich hab ihn auf die Decke verwiesen. Und da wurde mir auch wieder klar, wie oft er mir in den Füßen rum läuft, weil er mir hinterher will. Also Fazit: ich bin 100% motiviert und ich danke dir und anderen für das Augen öffnen. Man merkt es echt irgendwann nicht mehr wieviel Raum das Wesen einnimmt. Danke