Mir wurde das schon so oft gesagt und Deckentraining ist tatsächlich noch ein Thema dass noch nicht 100% klappt. Pudel sind sehr anhänglich, aber manchmal bleibt er irgendwo anders in der Wohnung, allerdings ist das seine Entscheidung, nicht meine ;-)
Vielleicht fällt mir immernoch schwer zu verstehen, was Deckentraining damit zu tun hat, dass er nicht will, dass ich mit anderen kommuniziere??
Ich mache es und er folgt auch der Anordnung, aber wenn ich aus dem Raum gehe, dann hält er das idR nicht aus.
Kontrolle? Verlust? Pudelverhalten? (Ich lese von den meisten Pudelbesitzern, dass die Hunde ihnen immer folgen...)
Hi Kerstin.
Deckentraining dient dazu, dass der Hund versteht, dass du über Kontakt und Raum entscheidest, dass er zur Ruhe kommen lernt und ganz wichtig, dass er Zuhause erstmal lernt, dass du zwar anwesend, aber dennoch gerade mal nicht verfügbar bist.
Du schriebst in irgend einem Kommentar, du müsstest ihn wohl mehr ignorieren, aber das könntest du nicht so gut.
Erfahrungsgemäß liegt da der Hase im Pfeffer. Gerade Hunde wie Pudel, die sich dem Menschen sehr schnell sehr nah anschließen werden nahezu süchtig nach Aufmerksamkeit, wenn sie zu viel bekommen. Da geht es um solche Dinge wie ständiges Anschauen, auf jede Kontaktaufnahme - und sei es nur ein Blick - reagieren, vor allem, wenn der Hund viel folgt, das immer wieder zu kommentieren und damit durch Aufmerksamkeit dieses Verhalten zu verstärken usw. Nicht alle, aber manche Hunde, können dann kaum noch für sich sein und die vollkommen verschobene Beziehung (schau dir Hundegruppen an, da würde ein souveränes Alttier niemals die ganze Zeit um die anderen herum glucken oder aggressiv deren Kontakte zu anderen unterbinden wollen) führt dazu, dass der Hund seinen Menschen als Ressource betrachtet und aggressiv verteidigt.
Meiner Meinung nach hilft es also überhaupt nicht, in der Situation zu trainieren, sondern eure Beziehung unter die Lupe zu nehmen und daran zu arbeiten, dass er wieder einfach nur ein Hund ist :)