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Klaudi
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 69
zuletzt 28. Apr.

Hund im Körbchen anfassen

Hallo zusammen, ich würde gerne mal eure Meinung wissen und wie ihr zu dem Thema „Hund im Körbchen anfassen“ steht. Ich hatte letztens Besuch von einigen Leuten und habe gemerkt, dass mein Hund etwas aufgedreht ist. Ich hab sie anschließen ins Körbchen geschickt zum „runterkommen“, was auch gut geklappt hat. Nur ist dann der Besuch andauernd aufgestanden und hat sie im Körbchen gestreichelt. Mein Hund ist sehr freundlich und lässt sich so ziemlich alles gefallen und würde nie jemanden Grenzen aufzeigen. Ich habe aber das Gefühl dass das kontraproduktiv ist und sie im Körbchen immer in Alarmbereitschaft ist. Ich selber fasse sie auch nicht im Körbchen an weil ich das als ihren Rückzugsort respektiere. Wenn ich etwas möchte, rufe oder locke ich sie heraus. Seht ihr das ähnlich? Ich habe auch überlegt den Besuch darauf hinzuweisen, aber weiß nicht ob ich da überreagiere.
 
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Mima
23. Apr. 01:21
Dein Hund deine Regeln. Besuch kann man auf die Regeln im Bezug Hund hinweisen ohne schlechtes Gewissen.
An seinem Rückzugsort hat der Besuch deinen Hund 🐕 nicht anzufassen.
 
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Michaela
24. Apr. 08:27
Dieser Besuch, absolut unverschämt und null Ahnung von Hunden!!!
Der Hundekorb ist der absolute "Rückzugsort " für einen Hund.
Sie haben es zugelassen, dass der Hund, an einem Ort wo er sich sicher fühlte, jetzt auch noch bedrängt wurde.
Und ausserdem streichelt man einen Hund als Fremder nur dann, wenn der Hund von selbst auf einen zukommt und das Streicheln einfordert 🙈
 
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Dogorama-Mitglied
24. Apr. 08:35
Hey , ich würde höfflich und freundlich sagen , das sie im Körbchen liegt um ein wenig runter zukommen und deshalb bitte in Ruhe gelassen werden soll. Das Körbchen dient schließlich dazu... vielleicht ist das nicht jedem klar.
 
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Heike
24. Apr. 09:43
Du siehst das richtig,
 
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Gabriele
25. Apr. 07:20
Sehe ich auch so. Beim eigenen Besitzer ist das meiner Meinung nach auch nochmal etwas entspannter. Auch gut das dein Hund selbst entscheidet wann es „zu viel“ ist und dann einfach geht. Meine würde sich das eher gefallen lassen, wenn’s sein muss. Da ist sie mehr auf meine Unterstützung angewiesen und das werde ich dann auch durchsetzen. Man möchte ja nur nicht als „Helikopter Hundemutter“ rüber kommen, gerade weil ich das bei anderen noch nie erlebt habe das sie Grenzen setzen.
Es ist mir völlig gleichgültig wie ich rüberkomme wenn mein Hund meine Unterstützung braucht. 🤷🏼‍♀️
 
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Sebbi
25. Apr. 07:32
Ruhezone = Ruhezone
(Lass mich in Ruhe Zone)

Da ist das Fummeln verboten.
Da fordere ich auch weitgehend nichts vom Hund.
Er ist ja nicht umsonst dort hin.
 
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Chris
25. Apr. 11:46
Hi zusammen 😊
bin ganz neu - also erstmal ein Hallo in die Runde!

Meine Maus - ehemalige Straßenhündin - hat sich im Laden ein Kissen ausgesucht und eine von diesen Stoffboxen mit Reißverschluss.

Diese beiden Sachen wurden dann als Hundeplätze im Wohnraum installiert.

Auf dem Kissen war sie meistens und hat dann auch noch bissel teilgenommen an dem was im Zimmer so vor sich ging. Die Hütte war der definitive Rückzugsort.
Wenn die Katzen toben und sie keinen Bock darauf hat - ab in die Box.
Dort war sie sicher - ganz egal ob Kinder zu Besuch sind (da wurde genau erklärt, dass die Hütte absolut tabu ist) oder ich mit der Zeckenzange ankomme - Hund in der Box, dann hab ich Pech gehabt und muss ggf auch warten, bis sie rauskommt.

Hat den Vorteil, dass ich immer sicher sein kann, dass die Maus nicht von Irgendwas überfordert ist und vielleicht heftig reagiert deshalb (wir haben viele Kids in der Familie, auch kleine) - also alles viel entspannter.
 
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Cornelia
25. Apr. 12:45
Ich kann mich nur allen anschließen, die meinen, dass Ruhezone Ruhezone ist!
Ich finde überhaupt, dass das vom Hund nicht "erlaubte" Streicheln unmöglich ist!
Wer möchte denn schon gern dauernd betatscht werden? Einfach nur so? Weil man schöne Haare hat, ....einen kuscheligen Pullover trägt .... sympathisch wirkt ....etc. ?
Wenn Gürkchen liebesbedürftig ist kommt sie schon von sich aus!
 
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Ivan
28. Apr. 21:23
Du bist für den Hund verantwortlich und wenn du willst das er „nett“ (tolerant!) bleibt mußt du ihm zeigen das er dir in jeder Lage vertrauen soll, muß und darf. Sobald er merkt das du der Lage nicht gewachsen bist, und das entscheidet er wenn er angst hat, wird er die Führung übernehmen und anfangen selbst für planlose Herrchen offensichtlich zu korrigieren.
Wenn du deine Meinung vor anderen nicht vertreten kannst, dann Lüge! Sag dem gehts nicht gut, oder er hat nen Parasit (vor anderen Hundehaltern gut bewehrt, wenn man denkt das der andere Hund ein schlechter Umgang ist!), aber bekomm das irgendwie auf die reihe dich um das Wohl deines zu schützenden Tieres zu kümmern. Du hast die Verantwortung… und egal was er irgend wann mal anstellen wird… es ist IMMER auf dich zurück zu führen!