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Verfasser
Andrea
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 33
zuletzt 13. Juli

Hund Bockt auf bestimmtem Weg

Unser Hund ist seit 8Tagen bei uns. Am Anfang ist sie gut mitgekommen beim rausgehen. Auf dem Weg vor unserer Haustür über den Bahnübergang dann an zwei Bauerhöfen entlang auf einen schmaleren Weg. Nun seit 2Tagen bockt sie richtig und will bei dem Weg nicht mehr mit. Sie legt sich teilweise auch hin und zeigt dass sie nicht weiter will. Nun gehen wir der Hauptstrasse entlang und da läuft sie gut mit. Es ist nie etwas passiert auf der anderen Strecke keine Hunde, lauter Knall usw. wir wissen sie ist neu bei uns und braucht Zeit zum ankommen. Wir wissen nur nicht wieso sie nicht mehr dort laufen will und erhoffen ein paar tips.
 
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Maria
13. Juli 16:14
Aber natürlich, gerade deshalb. Nichts baut schneller Selbstsicherheit und Vertrauen auf als Rituale. Das kann in der ersten Zeit auch immer erstmal die gleiche Runde sein, bis er alles auswendig kennt. Das wäre z.B. mit 'nem territorial veranlagten Hund schon wieder Stress - zweimal die gleiche Runde und alles ist seins und alle anderen doof. Hier handelt es sich um einen erwachsenen Hund, der schon Erfahrungen hat. Wenn er gar nicht vor die Tür wollte, dann bräuchte er noch Zeit zum Ankommen - das lese ich bei der Beschreibung hier aber nicht raus.
Ich glaub, da sollte man den Faktor Mensch noch mit einbeziehen.

Nehmen wir an, der Hund “bockt” weil dort tatsächlich ein anderer Hund sein Territorium abgesteckt hat oder dort gibt es Wildschweine oder was weiß ich. Der Mensch bringt seinen Hund da u, dort entlang zu laufen und es kommt zu einer Begegnung. Dann muss der Mensch doch zu 100 % in der Lage sein, seinen Hund zu schützen/die Situation zu regeln. Ist er das nicht, ist das nicht vorhandene Vertrauen total im Eimer.
 
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Olli
13. Juli 16:41
Ich glaub, da sollte man den Faktor Mensch noch mit einbeziehen. Nehmen wir an, der Hund “bockt” weil dort tatsächlich ein anderer Hund sein Territorium abgesteckt hat oder dort gibt es Wildschweine oder was weiß ich. Der Mensch bringt seinen Hund da u, dort entlang zu laufen und es kommt zu einer Begegnung. Dann muss der Mensch doch zu 100 % in der Lage sein, seinen Hund zu schützen/die Situation zu regeln. Ist er das nicht, ist das nicht vorhandene Vertrauen total im Eimer.
Habe ich ja deshalb bereits in meinem ausführlichen Kommentar unten geschrieben. Die TE hat jetzt genug Tipps bekommen, mal sehen wie es weiter geht.
 
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Heike
13. Juli 16:58
Wir hatten mit Paul ein ähnliches Problem. Von einer sehr älteren erfahrenen Hundetrainerin, haben wir gelernt,das dieser Hund diese bestimmte Strecke nicht gehen will weil er Angst hat. Diese Strecke ist ihm ( noch) nicht geheuer. Akzeptiert sein Verhalten und lasst ihm Zeit . Bitte nicht zwingen und ihn mitziehen. Wir hatten den Fehler gemacht,weil eine Bekannte der Meinung war, das er das lernen muss dort lang zu gehen!!, haben wir auf sie gehört 🤦. Falsch!!!!! Die Trainerin hatte Recht, nach langer Zeit und mit ermutigen Zureden und Belohnen, ging er dann fast von alleine diesen Weg. Lasst ihm Zeit,er muss doch erstmal seine Umgebung erkunden und außerdem nicht vergessen,es ist ein Hund... riechen, schnüffeln , das können wir doch gar nicht..der sieht Sachen/Dinge, die wir gar nicht wahrnehmen... Mit Geduld und Liebe schafft ihr das zusammen!!🍀🍀🐾❤️👍
Meine Herdenschutzhündin geht den Weg an der Bahn auch nicht. Erstens fiel dort ein Böller, an der Bahn ist es laut, alle Stunde schließen mit Bim -Ton die Schranken, weil ein Zug kommt. Hält der Zug, fahren meistens viel E- Roller aus dem Zug. Hin und wieder schaffen wir es mit Leberwurst da vorbeizugehen. Am letzten Haus wohnt ein Schäferhund, der sein Revier verteidigt. Nur mit viel Geduld und Zuversicht geht das. Habe auch schon nachgefragt.....meine Hündin kehrt einfach um.