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Sophie
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Anzahl der Antworten 19
zuletzt 31. Aug.

Erfahrungen mit Verhalten nach der Kastration? Pubertät ?

Hey ihr Lieben, ich habe eine Frage und hoffe, dass vielleicht jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir ein bisschen weiterhelfen kann. 🫶🏼

Ich habe eine 2-jährige Morkie-Hündin, die ich im letzten Oktober kastrieren lassen habe. Seitdem habe ich das Gefühl, dass sich ihr Wesen und Verhalten teilweise deutlich verändert haben. Gerade im Umgang mit anderen Hunden ist sie manchmal ziemlich „zickig“ und reagiert schneller gereizt. Außerdem bellt sie häufiger scheinbar ohne ersichtlichen Grund.

Wir arbeiten wirklich jeden Tag mit ihr daran und versuchen, sie bestmöglich zu unterstützen und ihr Sicherheit zu geben. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir an manchen Stellen noch nicht so richtig weiterkommen.

Deshalb würde mich sehr interessieren, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen nach der Kastration gemacht hat und vielleicht Tipps hat, wie ich noch besser mit ihr daran arbeiten kann. 🐶💗

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge – bitte bleibt dabei lieb und respektvoll. 🫶🏼

Danke schon mal vorab für eure Hilfe! 🐾💕
 
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Sophie
31. Aug. 18:02
Ich weiß nicht, ob man hier noch von Pubertät sprechen kann. (?) Der Text liest sich sehr nach Vermenschlichung. Beschreibe doch mal genau was "zickig" und gereizt bedeutet. Darunter kann man sich erstmal überhaupt nichts vorstellen. Wie trainiert ihr? Wie vermittelt ihr Sicherheit? Hat es einen Grund warum sie auf den Fotos oft auf dem Arm ist? Ist sie gesundheitlich beeinträchtigt? Vielleicht bekommst Du dann mehr Tipps....
Bei Kontakt mit Hunden ist sie auf mehreren Metern sehr frech, heißt fängt an zu bellen und mäßig auf Angriff zu gehen, sobald sich der Hund aber nähert versteckt sie sich hinter mir.
Wenn sie so reagiert, gebe ich ihr das Signal, dass es nicht richtig ist was sie tut und dann hört es aber nur manchmal auf.
Sicherheit vermittle ich ihr so, dass sie sich zwischen meine Beine stellt, sobald sie Angst bekommt.
 
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Sophie
31. Aug. 18:04
Meine Frage wäre auch gewesen, aus welchen Gründen sie kastriert wurde. Gab es medizinische Probleme, war es "einfach so", oder war der Gedanke, etwas am Verhalten zu verändern? Bestand z.B. schon vorher eine Unsicherheit/Problemverhalten, macht eine Kastration das nicht selten schlimmer.
Sie wurde aufgrund unseres TA kastriert, die mir gesagt haben, dass kleine Hunde ein sehr großes Risiko von Gebärmutter und Eierstockkrebs haben und ich schnell handeln solle.
 
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Momo
31. Aug. 18:26
Sie wurde aufgrund unseres TA kastriert, die mir gesagt haben, dass kleine Hunde ein sehr großes Risiko von Gebärmutter und Eierstockkrebs haben und ich schnell handeln solle.
Ich habe keine Hündin, aber eine Minute gegoogelt, um zu wissen, dass das absoluter Quatsch ist. Warum verlässt man sich auf solche Aussagen, die eine OP nach sich ziehen, die mit großen Risiken wahrenddesn und danach behaftet ist und holt sich nicht wenigstrns eine zweite Meinung dazu? 🙄
 
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Sophie
31. Aug. 19:04
Ich habe keine Hündin, aber eine Minute gegoogelt, um zu wissen, dass das absoluter Quatsch ist. Warum verlässt man sich auf solche Aussagen, die eine OP nach sich ziehen, die mit großen Risiken wahrenddesn und danach behaftet ist und holt sich nicht wenigstrns eine zweite Meinung dazu? 🙄
Im Internet kann auch viel behauptet werden. Ich habe auf die Meinung meines TA vertraut. Da auch im Bekanntenkreis dazu geraten worden war. Mag sein, dass es falsch war. Ist nun aber nicht zu ändern, ich habe hier nach Ratschlägen diesbezüglich gefragt und nicht nach Meinungen ob es richtig oder falsch war, denn ändern kann man es nicht mehr.
 
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Sina
31. Aug. 19:11
Im Internet kann auch viel behauptet werden. Ich habe auf die Meinung meines TA vertraut. Da auch im Bekanntenkreis dazu geraten worden war. Mag sein, dass es falsch war. Ist nun aber nicht zu ändern, ich habe hier nach Ratschlägen diesbezüglich gefragt und nicht nach Meinungen ob es richtig oder falsch war, denn ändern kann man es nicht mehr.
Ich verstehe, dass man seinem Tierarzt erstmal vertraut. Wem auch sonst. Leider scheint dieser aber auf dem Wissensstand des letzten Jahrhunderts stehen geblieben zu sein, dafür kannst du nichts. Den aber jetzt bitte unbedingt wechseln und ab jetzt bei größeren Eingriffen immer zusätzlich recherchieren und am besten immer zweite Meinung einholen. Und jetzt einfach das beste draus machen.
 
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Tina
31. Aug. 19:39
Bei Kontakt mit Hunden ist sie auf mehreren Metern sehr frech, heißt fängt an zu bellen und mäßig auf Angriff zu gehen, sobald sich der Hund aber nähert versteckt sie sich hinter mir. Wenn sie so reagiert, gebe ich ihr das Signal, dass es nicht richtig ist was sie tut und dann hört es aber nur manchmal auf. Sicherheit vermittle ich ihr so, dass sie sich zwischen meine Beine stellt, sobald sie Angst bekommt.
Natürlich müsste man das vor Ort sehen..... aber es hört sich sehr nach Unsicherheit an.

Möglicherweise verstärkt Dein Signal "dass es nicht richtig ist" das Verhalten der Hündin. Nach dem Motto: Frauchen regt sich auch auf. Sie "bellt" auch mit. Da muss was ganz Schlimmes sein.

Dann wäre ignorieren die bessere Strategie.

Vielleicht kannst Du ihr den Schutzraum (Beine) anbieten bevor sie los legt und mit einem Kommando belegen.

Vielleicht helfen auch Spaziergänge mit souveränen Hunden.

Ich denke mit Geduld und Training kann man in diesem Fall viel bewirken. Alles Gute....
 
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R
31. Aug. 20:38
Um einfach Mal bei der Sache zu bleiben. Der Hund wurde kastriert. Der aktuelle Hormonpegel und die Zeit danach sind dann Schwankungen unterworfen, da der Körper "lernen" muss, das auszugleichen. Das kann dauern. Sowas kann Antrieb in vielen Dingen beeinflussen, teilweise auch Vorlieben und Gewohnheiten. Mal ist es mehr, mal weniger.

Was ich im Hundekontakt als erstes denke- eine OP ist da nicht direkt schmerzfrei und auch für den Hund erstmal eine Wunde die heilen muss. In dieser Zeit, unabhängig ob kastriert oder verletzt, sind Kontakte sehr sensibel zu halten. Es kann sich daraus auch erstmal was verfestigen. Unter anderem auch die Unsicherheit oder "zickig" im Sinne von abgrenzen und Distanz schaffen. Andere Hunde sind ja keine Wundheilungsberater. Die testen ja eher aus, was sie dürfen. Ergo der Hund mit Problem gibt dann auch Mal Kontra. Nicht wenige hündinnen möchten dann auch den direkten Kontakt "hinten" nicht zulassen. Schützen also ihren bereich mehr. Je nachdem was für Hundefreunde sie hat und was der Kontakt für sie bedeutet. Normales zusammen gehen ohne viel Nähe auch problematisch? Oder will sie auch viel spielen und stoppt dann ab? Das können wir hier ja gar nicht bewerten.
Das ganze "Kastrationsthema pro und Kontra" hilft dir da sicher jetzt erstmal keinen Schritt weiter.
Könnte auch eine Mischung aus verhaltensänderung und eurer Reaktion darauf sein. Bräuchte man bisschen konkretere Schilderungen. In erster Linie ist wichtig, dass die OP gut vertragen wurde und alles gut heilt.🍀 Hab zwei Tierschutzkastrierte Damen, eine früh eine spät. Wenn ich die bewerten würde, hat die spätere bemerkt, dass etwas anders ist und die frühkastrierte kennt es nicht anders(vermisst da nichts). Was besser ist, ist fraglich. Meine Tendenz kam erst im Nachhinein(hab sie ja so bekommen) und tendiert bei den Beiden eher zur früheren OP als später. Also gibt es sicher sehr unterschiedliche Grundsatzauffassungen zu dem Thema, auch wenn ich es nicht in der Alltagsbetrachtung relevant empfinde, dass sie kastriert sind.

Bei dem was du geschrieben hast, ist eine größere Abwehrhaltung für mich ersichtlich, die ein Hund nach einer Verletzung oder OP entwickeln kann.
 
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Sonja
31. Aug. 23:51
Bei Kontakt mit Hunden ist sie auf mehreren Metern sehr frech, heißt fängt an zu bellen und mäßig auf Angriff zu gehen, sobald sich der Hund aber nähert versteckt sie sich hinter mir. Wenn sie so reagiert, gebe ich ihr das Signal, dass es nicht richtig ist was sie tut und dann hört es aber nur manchmal auf. Sicherheit vermittle ich ihr so, dass sie sich zwischen meine Beine stellt, sobald sie Angst bekommt.
Nimm an Social Walks teil und auch ein paar Einzelstunden mit guten Trainer würde nicht schaden.... Seinem Hund Sicherheit geben zu wollen ok, aber dabei ist es nicht immer ideal ihn "schützen" zu wollen, also ihn sich hinter dir verstecken zu lassen (oder auf den Arm nehmen was ja leider auch öfters von HH gemacht wird). Sondern ihr klipp und klar zu vermitteln ...du hast gar nichts zu melden ICH übernehme das.... Also bereits das bellen im Ansatz, aber spätestens mit dem ersten "Wuff" zu unterbinden... und selbstsicher zügig weiterzugehen.... ABER wirklich sagen was bei euch in welcher Situation das richtige ist, kann nur ein Trainer sagen der dich beim Gassigehen begleitet, beobachtet, analysiert und mit dir und deinem Hund zusammen arbeitet ....
 
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Sonja
31. Aug. 23:56
Um einfach Mal bei der Sache zu bleiben. Der Hund wurde kastriert. Der aktuelle Hormonpegel und die Zeit danach sind dann Schwankungen unterworfen, da der Körper "lernen" muss, das auszugleichen. Das kann dauern. Sowas kann Antrieb in vielen Dingen beeinflussen, teilweise auch Vorlieben und Gewohnheiten. Mal ist es mehr, mal weniger. Was ich im Hundekontakt als erstes denke- eine OP ist da nicht direkt schmerzfrei und auch für den Hund erstmal eine Wunde die heilen muss. In dieser Zeit, unabhängig ob kastriert oder verletzt, sind Kontakte sehr sensibel zu halten. Es kann sich daraus auch erstmal was verfestigen. Unter anderem auch die Unsicherheit oder "zickig" im Sinne von abgrenzen und Distanz schaffen. Andere Hunde sind ja keine Wundheilungsberater. Die testen ja eher aus, was sie dürfen. Ergo der Hund mit Problem gibt dann auch Mal Kontra. Nicht wenige hündinnen möchten dann auch den direkten Kontakt "hinten" nicht zulassen. Schützen also ihren bereich mehr. Je nachdem was für Hundefreunde sie hat und was der Kontakt für sie bedeutet. Normales zusammen gehen ohne viel Nähe auch problematisch? Oder will sie auch viel spielen und stoppt dann ab? Das können wir hier ja gar nicht bewerten. Das ganze "Kastrationsthema pro und Kontra" hilft dir da sicher jetzt erstmal keinen Schritt weiter. Könnte auch eine Mischung aus verhaltensänderung und eurer Reaktion darauf sein. Bräuchte man bisschen konkretere Schilderungen. In erster Linie ist wichtig, dass die OP gut vertragen wurde und alles gut heilt.🍀 Hab zwei Tierschutzkastrierte Damen, eine früh eine spät. Wenn ich die bewerten würde, hat die spätere bemerkt, dass etwas anders ist und die frühkastrierte kennt es nicht anders(vermisst da nichts). Was besser ist, ist fraglich. Meine Tendenz kam erst im Nachhinein(hab sie ja so bekommen) und tendiert bei den Beiden eher zur früheren OP als später. Also gibt es sicher sehr unterschiedliche Grundsatzauffassungen zu dem Thema, auch wenn ich es nicht in der Alltagsbetrachtung relevant empfinde, dass sie kastriert sind. Bei dem was du geschrieben hast, ist eine größere Abwehrhaltung für mich ersichtlich, die ein Hund nach einer Verletzung oder OP entwickeln kann.
Die Kastration liegt aber fast ein Jahr zurück, also nach so langer Zeit gibts normalerweise keine "Schwankungen" etc. mehr.