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Sophie
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Anzahl der Antworten 19
zuletzt 31. Aug.

Erfahrungen mit Verhalten nach der Kastration? Pubertät ?

Hey ihr Lieben, ich habe eine Frage und hoffe, dass vielleicht jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir ein bisschen weiterhelfen kann. 🫶🏼

Ich habe eine 2-jährige Morkie-Hündin, die ich im letzten Oktober kastrieren lassen habe. Seitdem habe ich das Gefühl, dass sich ihr Wesen und Verhalten teilweise deutlich verändert haben. Gerade im Umgang mit anderen Hunden ist sie manchmal ziemlich „zickig“ und reagiert schneller gereizt. Außerdem bellt sie häufiger scheinbar ohne ersichtlichen Grund.

Wir arbeiten wirklich jeden Tag mit ihr daran und versuchen, sie bestmöglich zu unterstützen und ihr Sicherheit zu geben. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir an manchen Stellen noch nicht so richtig weiterkommen.

Deshalb würde mich sehr interessieren, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen nach der Kastration gemacht hat und vielleicht Tipps hat, wie ich noch besser mit ihr daran arbeiten kann. 🐶💗

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge – bitte bleibt dabei lieb und respektvoll. 🫶🏼

Danke schon mal vorab für eure Hilfe! 🐾💕
 
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Sonja
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28. Aug. 06:54
Als du deine Hündin, warum auch immer , hast kastrieren lassen war sie ungefähr ( oder nicht mal) 1 Jahr alt also vor oder kurz nach erster läufigkeit.🤔..., also = "Frühkastration"🫣.... da frage ich mich als erste; , gabs einen dringenden medizinischen Grund...🤔....oder hast dich einfach nicht davor informiert resp warum hat dein TA dich nicht aufgeklärt/ abgeraten, .... Fakt ist; Dein Hund hatte keine/kaum chanchen ihre "Persönlichkeit zu entwickeln"", die zeigt sich/entwickelt sich nähmlich meist/in der regel erst während der Pubertät, (meist im letzten drittel also ab 2 oder 2+ Jahren). Ich denke die "zickigkeit" ist einfach Unsicherheit, sie hat nie gelernt als voll entwickelte/intakte , (also unkastrierte, Hündin) sich zu "behaupten". Andere Hunde nehmen sie aber als "erwachsen/ausgewachsen wahr... sie ist also sozusagen ( aus harmoneller Sicht) eine "Erwachsene im Körper eines Kindes" Dein "gefühl" ist richtig, Frühkastrationen verändern das Verhalten/Wesen meist, daher raten gute Tierärzte die sich mit dem Thema beschäftigen auch davon ab, sofern keine medizinische Notwendikeit besteht. Nach der Kastration werden wichtige Hormone , die unter abderem zur "Stessregulierung" und "Sicherheit" beitragen nicht mehr produziert, Hunde werden oft ängstlicher unsicherer und besonders bei Hunden die vom Grundwesen eher "introvertierter" zurückhaltender sind zeigt sich das noch stärker🤗...Auch das häufigere bellen ist,besonders bei kleinen Hunden meist , ein Zeichen von Unsicherheit. Eine kastrierte Hündin riecht auch anders , was andere Hunde nicht immer einschätzen können und sich demetsprechend verhalten... Das einzige was du machen kannst ist , viele positive Hundekontakte ermöglichen, also z.B Hundeschule, Socialwalks Hunde-treffen etc.
 
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Tina
27. Aug. 15:33
Ich weiß nicht, ob man hier noch von Pubertät sprechen kann. (?)

Der Text liest sich sehr nach Vermenschlichung. Beschreibe doch mal genau was "zickig" und gereizt bedeutet. Darunter kann man sich erstmal überhaupt nichts vorstellen.

Wie trainiert ihr? Wie vermittelt ihr Sicherheit? Hat es einen Grund warum sie auf den Fotos oft auf dem Arm ist? Ist sie gesundheitlich beeinträchtigt?

Vielleicht bekommst Du dann mehr Tipps....
 
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Sina
27. Aug. 15:38
Wenn sie aus Unsicherheit heraus "zickig" war, dann wurde das wahrscheinlich tatsächlich durch die Kastration verstärkt.
Schade, dass die Tierärzte da so oft nicht richtig aufklären.

Wie läuft denn der Hundekontakt bei euch normalerweise ab?
An der Leine, im Freilauf, mit bekannten Hunden oder zufälligen Begegnungen? Wie oft, wie lange, etc?
 
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Sonja
27. Aug. 16:10
Meine Frage wäre auch gewesen, aus welchen Gründen sie kastriert wurde. Gab es medizinische Probleme, war es "einfach so", oder war der Gedanke, etwas am Verhalten zu verändern? Bestand z.B. schon vorher eine Unsicherheit/Problemverhalten, macht eine Kastration das nicht selten schlimmer.
 
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Sonja
28. Aug. 06:54
Als du deine Hündin, warum auch immer , hast kastrieren lassen war sie ungefähr ( oder nicht mal) 1 Jahr alt also vor oder kurz nach erster läufigkeit.🤔..., also = "Frühkastration"🫣.... da frage ich mich als erste; , gabs einen dringenden medizinischen Grund...🤔....oder hast dich einfach nicht davor informiert resp warum hat dein TA dich nicht aufgeklärt/ abgeraten, .... Fakt ist; Dein Hund hatte keine/kaum chanchen ihre "Persönlichkeit zu entwickeln"", die zeigt sich/entwickelt sich nähmlich meist/in der regel erst während der Pubertät, (meist im letzten drittel also ab 2 oder 2+ Jahren). Ich denke die "zickigkeit" ist einfach Unsicherheit, sie hat nie gelernt als voll entwickelte/intakte , (also unkastrierte, Hündin) sich zu "behaupten". Andere Hunde nehmen sie aber als "erwachsen/ausgewachsen wahr... sie ist also sozusagen ( aus harmoneller Sicht) eine "Erwachsene im Körper eines Kindes" Dein "gefühl" ist richtig, Frühkastrationen verändern das Verhalten/Wesen meist, daher raten gute Tierärzte die sich mit dem Thema beschäftigen auch davon ab, sofern keine medizinische Notwendikeit besteht. Nach der Kastration werden wichtige Hormone , die unter abderem zur "Stessregulierung" und "Sicherheit" beitragen nicht mehr produziert, Hunde werden oft ängstlicher unsicherer und besonders bei Hunden die vom Grundwesen eher "introvertierter" zurückhaltender sind zeigt sich das noch stärker🤗...Auch das häufigere bellen ist,besonders bei kleinen Hunden meist , ein Zeichen von Unsicherheit. Eine kastrierte Hündin riecht auch anders , was andere Hunde nicht immer einschätzen können und sich demetsprechend verhalten... Das einzige was du machen kannst ist , viele positive Hundekontakte ermöglichen, also z.B Hundeschule, Socialwalks Hunde-treffen etc.
 
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Tanja
28. Aug. 07:52
Durch eine Kastration kann sich das Verhalten auch mal extrem verändern, hab ich festgestellt. Habe das mal durch einen Kastrationschip ganz krass bemerkt. Der Hund bekam auf einmal Angst vor anderen Hunden, kniff dauernd die Rute ein. Zeigte angstbeißerisches Verhalten. Das war teilweise nicht mehr mein Hund, so wie ich ihn kannte. Er tat mir richtig leid. Verhalten hat mir garnicht zugesagt, Hund wurde nicht kastriert, Wirkung ließ ja gottseidank nach und hab mich dann halt wohl oder übel richtig durchsetzen müssen, wenn läufige Hündinnen irgendwo vernommen wurden. Hab es dann auch hingekriegt.
 
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Rine
30. Aug. 10:36
Absolut viel zu früh kastriert. Sie konnte sich garnicht verwirklichen und zu einer Hündin heranwachsen. Hormone sind sehr sehr wichtig. Der Grund der Kastration würde mich auch interessieren. Vor 20j hat man nach der 1 Läufigkeit kastriert. Heute allerdings nur nach med. Indikation.

Da steckt nun sehr viel Arbeit drin. Ich schätze sie ist unsicher… ihr fehlen verschiedene Impulse und auch Sicherheit. Sie tickt jetzt einfach anders. Und das noch vor dem Erwachsensein. 😔
 
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Viola
30. Aug. 11:51
Hallo wenn ich das richtig verstanden habe ist die Hunden sehr kurz nach der ersten Laufigkeit kastriert worden.
Das bedeutet nach meinem Wissenstand waren die Hormone voll aktiv. Schade das der Tierarzt nicht besser aufgeklärt hat. Aber OK jetzt ist es so.
Meine Hündin ist auch frühkastirert( nach der 2 Laufigkeit) war leider medizinische Notwendig. Wir würden damals zum Glück gut beraten haben 4 Monate nach Beginn der Laufigkeit kastriert. Dadurch Hormontief richtig erwischt.

Frühkastirerte Hunde bleiben immer ein bisschen unreif im Kopf das muss man dann situativ handeln und den Hund gut führen was für mich z.b. bedeutet ich beobachte mein Mädchen wird sie in Situationen "zikig" ist sie überfordert nehmen ich sie aus der Situation. Den Rest regeln wir über Training viel guten Hundekontakt.
Viele Grüße
 
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Sonja
30. Aug. 15:07
Absolut viel zu früh kastriert. Sie konnte sich garnicht verwirklichen und zu einer Hündin heranwachsen. Hormone sind sehr sehr wichtig. Der Grund der Kastration würde mich auch interessieren. Vor 20j hat man nach der 1 Läufigkeit kastriert. Heute allerdings nur nach med. Indikation. Da steckt nun sehr viel Arbeit drin. Ich schätze sie ist unsicher… ihr fehlen verschiedene Impulse und auch Sicherheit. Sie tickt jetzt einfach anders. Und das noch vor dem Erwachsensein. 😔
Frühkastrationen werden aber immer häufiger, gibt sogar TA die, diesen Blödsinn empfehlen....🥴 Meist bringen die , Krebsvorsorge als Grund,...und nicht wenige HH glauben das....ABER tatsache ist Krebsanfälligkeit ist in erster Linie genetisch bedingt, und hat nichts mit Geschlechlecht und kastriert/intakt zu tun ! FAKT ist: wenn ein Hund genetisch Krebsanfällig ist, ist die wahrscheinlichkeit hoch daran zu erkranken. Fehlen dann die "Reproduktionsorgsne" und/ oder Hormonproduktion, "springt" der Krebs einfach aufs "nächächst- schwächere Organ" über ( z.B. Milz etc...) Also Kastration senkt das allgemeine Krebsrisiko nicht!
 
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Luzia
31. Aug. 17:57
Hallo Sophie,
Wir haben unseren nicht sozialisierten häufig bellenden Rüden auf Rat des TA mit 15 Monaten kastrieren lassen. Schon bald danach hatte sich seine Unsicherheit deutlich verschlimmert. Das ist leider so geblieben. Er ist jetzt 8. Wir haben resigniert und uns damit abgefunden.
 
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Sophie
31. Aug. 17:59
Hallo Sophie, Wir haben unseren nicht sozialisierten häufig bellenden Rüden auf Rat des TA mit 15 Monaten kastrieren lassen. Schon bald danach hatte sich seine Unsicherheit deutlich verschlimmert. Das ist leider so geblieben. Er ist jetzt 8. Wir haben resigniert und uns damit abgefunden.
Vielen Dank für deine Antwort! Das ist ziemlich ärgerlich, ich versuche mein bestes es irgendwie zu unterbinden, dass es sich noch mehr verschlimmert.