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Franka
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 15
zuletzt 27. Juli

Ein sehr kommunikativer Hund

Hat jemand Erfahrungen mit einem Hund, der aus lauter Aufregung extrem viel bellt? Unser Hund hat irgendwann im Welpenalter damit angefangen. Dadurch wurde irgendwann sogar der Welpenkurs schwierig, weil er dort vor lauter Aufregung ständig gebellt hat. Heute passiert es vor allem, wenn er freilaufen darf oder andere Hunde trifft. Kommt beides zusammen, wird es richtig laut. Das Bellen ist in einem hohen Ton und eindeutig aus Aufregung, nicht aus Aggression. Zu Hause bellt er dagegen fast nie. Weder bei Geräuschen im Treppenhaus noch wenn ihm ein Spielzeug unter das Sofa rollt. Höchstens kurz bei Besuch, dann hört es nach ein paar Minuten wieder auf. Bisher hieß es von Trainern am Anfang immer: ignorieren. Das hat bei ihm aber überhaupt nichts gebracht. Auch positives Zureden oder Schimpfen macht keinen Unterschied – solange er noch aufgeregt ist, bellt er weiter. Erst wenn er von selbst runterkommt, hört es auf. Social Walks haben wir ebenfalls schon einige gemacht. Der Grund, warum ich jetzt nochmal frage: Ein Nachbar hat sich beschwert, weil ich mit ihm manchmal im Hinterhof Schnüffelspiele oder kleine Spieltreffen mache und es dann für 10–15 Minuten lauter wird. Hat jemand einen Hund mit einem ähnlichen Verhalten? Lohnt sich an der Stelle ein Hundetrainer oder gibt es Dinge, die man in genau diesen Bell-Situationen ausprobieren kann? Ich freue mich über eure Erfahrungen. Das Video war von einem Pudeltreffen, da sieht ma das Verhalten ganz gut.
 
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Ulrike
27. Juli 06:37
Ich versuche möglichst konsequent ruhiges Verhalten zu belohnen und habe festgestellt, dass schlecken als Belohnung, z.B. an einer Tube Ruhe fördert. Ausserdem warten bevor z.B. der Hund zum apportieren geschickt wird, oder der Futternapf freigegeben wird damit sich hoffentlich die Frustrationtoleranz steigert.
 
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Sebbi
27. Juli 08:04
Nun ist ja schon einiges an Fragen und Tipps eingegangen.
Ein Feedback von Franka könnte sich als nette Geste darstellen.🤔
 
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Susi
27. Juli 10:00
Nun ist ja schon einiges an Fragen und Tipps eingegangen. Ein Feedback von Franka könnte sich als nette Geste darstellen.🤔
Sie schrieb gestern, dass sie eine Trainerstunde gebucht hat usw.
 
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Harald
27. Juli 15:43
Unsere Kimi ist auch mit dem Bellen nicht sparsam. Das fängt bei Menschen /Hunden an der Grundstücksgrenze an und hört draußen bei anderen Hunden auf. Mal wild, mal jammernd. Aber laut. Beliebtes "Opfer" ist unsere Birke an der Grundstücksgrenze die man a bellen kann.
Trainer, Typs aus dem Internet... ohne Erfolg. Und dann, unsere Nachbarin begrüßt sie leise. Whow, woran liegt es?
Ignoranz und Belohnung ist das Geheimnis. Bellen =ignorieren, leise sein = Belohnung. Und mit Belohnung ist hier schlicht Aufmerksamkeit bekommen gemeint.
Ein langer Weg, funktioniert bei uns aber.
Wobei Bellen ist für unsere Kimi eine natürliche Art zu kommunizieren und das soll auch bleiben. Etwas weniger eben. Aber wir arbeiten daran.
LG Kimi und Harald
 
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Annett
27. Juli 20:39
Das fand ich auch erstaunlich: mein Freund hat heute bei der dauerbellenden Hündin einen Schritt am Tor auf sie zugemacht und sie kurz, aber sehr amtlich angebrüllt. Solche Totenstille hatten wir lange nicht!😀 Bin gespannt, ob sie jetzt zwischen ihm und anderen Passanten unterscheidet…🤔
Ja, das Problem ist, wie so oft, meist am anderen Ende der Leine zu finden (Leine natürlich hier symbolisch). 🤪 Wir haben das öfter mal auf dem Campingplatz und ganz abgesehen davon, dass mich das gerade im Urlaub massiv nervt, frage ich mich dann jedes mal, wie die Halter das eigentlich aushalten und ob die das denn so gar nicht stört. Wenn mir schon die anderen egal sind, würde ich doch schon mir selber zuliebe was dagegen unternehmen.🤪🙈 Die Hunde gehen ab wie Schmidts Katze, wenn jemand vorbei kommt und die Halter rufen von hinten vom Tisch den Namen des Hundes, aus, nein oder sonst was, natürlich völlig erfolglos, denn den Hund interessiert es null. 🙈 Dann haben wir uns mal unterhalten und Frauchen meinte, sie wäre aus dem Tierschutz und würde das nie lernen.🙈🙈Ich habe sie gefragt, ob ich ihr mal zeigen soll, wie sie es machen kann und sie meinte, ich könnte es ja mal probieren. Ich bin vorne kurz vor dem Weg stehen geblieben und als der nächste Hund im Anmarsch war, hab ich nur energisch nein gesagt und habe dem Hund den Weg nach vorne verstellt. Und siehe da, er ist umgedreht und in sein Körbchen zurück. Beim nächsten Hund hat dann tatsächlich schon das „Nein“ gereicht. Frauchen konnte es gar nicht fassen, dass das so einfach ist. Natürlich muss man dann halt auch mal daran arbeiten und aufpassen, wenn jemand kommt. Sitzenbleiben und von hinten plärren ist bequemer.🙈🙈🙈