Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Verfasser-Bild
Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 1206
zuletzt 12. Juli

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Silvia
5. Juni 14:33
Ist es nicht auch der Job von Journalisten die Aussagen erstmal auf Wahrheitsgehalt zu prüfen, bevor man das öffentlich macht? Da redet er nun was von Lungenembolie und da wird nichtmal nachgefragt? Ich denke die Familie weiss schon, wieso sie den Obduktionsbericht nicht veröffentlicht. Würde dort wirklich eine Lungenembolie stehen, hätte sie das doch längst. Fragt sich, wieso man da erst jetzt damit ankommt.
Das frage ich auch alles. Warum kommt man mit der Herzerkrankung, der Depression und einer Autismus-Spektrumsstörung & co. jetzt erst um die Ecke? Genauso auch mit dem Kreuzbandriss des Hundes. Es wird mittlerweile immer absurder.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
5. Juni 15:10
Ist es nicht auch der Job von Journalisten die Aussagen erstmal auf Wahrheitsgehalt zu prüfen, bevor man das öffentlich macht? Da redet er nun was von Lungenembolie und da wird nichtmal nachgefragt? Ich denke die Familie weiss schon, wieso sie den Obduktionsbericht nicht veröffentlicht. Würde dort wirklich eine Lungenembolie stehen, hätte sie das doch längst. Fragt sich, wieso man da erst jetzt damit ankommt.
Sein Freund hat jetzt gesagt, dass sie die Berichte trotz sofortigem Antrag auf Akteneinsicht immer noch nicht bekommen haben.
Und außerdem können die auch Fehler machen.
Er glaubt nicht mehr, dass es Sam war.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sina
5. Juni 15:14
Sein Freund hat jetzt gesagt, dass sie die Berichte trotz sofortigem Antrag auf Akteneinsicht immer noch nicht bekommen haben. Und außerdem können die auch Fehler machen. Er glaubt nicht mehr, dass es Sam war.
Das ist ja auch komisch, wieso sollte das so lange dauern?

Falls dem wirklich so ist, finde ich das aber auch ein Unding.
Die Familie hat ein Recht darauf, schwarz auf weiss mit eigenen Augen zu erfahren, was wirklich passiert ist.

So ist es ja kein Wunder, dass die Spekulationen noch immer in die Höhe schießen; wenn sie selbst alle Infos auch nur durch Dritte bekommen.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
5. Juni 19:00
Das ist ja auch komisch, wieso sollte das so lange dauern? Falls dem wirklich so ist, finde ich das aber auch ein Unding. Die Familie hat ein Recht darauf, schwarz auf weiss mit eigenen Augen zu erfahren, was wirklich passiert ist. So ist es ja kein Wunder, dass die Spekulationen noch immer in die Höhe schießen; wenn sie selbst alle Infos auch nur durch Dritte bekommen.
Also erstmal können sie hier viel behaupten. Aktuell wird ja recht einseitig immer nur von einer Partei berichtet. Die Polizei hat wiederholt den Obduktionsbericht bekräftigt.
Dieser wird nicht ohne weiteres weitergegeben, auch nicht an die Familie.
Natürlich können Fehler gemacht werden, aber der Freund hat ja in einem Video zugestanden, daß die Polizei überzeugend dargestellt hat, daß die Bissverletzungen todesursächlich waren.
Nun kommen sie wegen der Auflagen nicht weiter und plötzlich wird der Hund verharmlost und Details des Bruders an die Öffentlichkeit getragen, die dort nicht hingehören. Tja, respektlos dem toten Bruder gegenüber.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
8. Juni 14:55
https://www.instagram.com/reel/DZUZW_MIegH/

Man darf gespannt sein 🤔
 
Beitrag-Verfasser
Olli
8. Juni 15:37
https://www.instagram.com/reel/DZUZW_MIegH/ Man darf gespannt sein 🤔
Oh lol. Ich dachte immer Nachricht von Sam war nur 'n Film, dabei ist das 'ne Serie wie die Truman-Show. Und schon wieder endet's mit 'nem Cliffhänger.

Beim nächsten Video soll Daniel dabei sein. Hab' erstmal die Popcornbestände aufgestockt, um vorbereitet zu sein.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
8. Juni 16:54
https://www.instagram.com/reel/DZUZW_MIegH/ Man darf gespannt sein 🤔
Er ist ja jetzt auch selbstständig im Marketing, also weiß er schon, wie man eine Story entsprechend vermarktet. 😅
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
10. Juli 09:39
Drosa in Sachsen-Anhalt: Familienhund beißt Mädchen (4) tot https://share.google/ZADvpSQgPG0cpvmOt

Interessantes Video. Ist zwar ein anderer Fall aber auch dieser Hund hatte seinen Wesenstest sehr gut bestanden. Jetzt hat er ein Kind getötet.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Silvia
10. Juli 09:53
Erstmal tut es mir Leid für das kleine Mädchen, möge sie in Frieden ruhen 😔

Aber hier ging ja scheinbar mal wieder alles schief was schief gehen konnte. Die Mutter lässt das kleine Kind, das gerade mal vier Jahre alt ist und noch gar nicht wirklich wissen kann wie man mit einem Hund umgeht, spielen. Dazu kommt, dass der Hund in der Vergangenheit schon einmal gebissen hat.

Weshalb lässt die Mutter das zu? Weshalb trug der Hund keinen Maulkorb?

Bei diesem Hund wusste man ja bereits, dass er keine Hemmungen hat einen Menschen zu beißen. Warum hat die Mutter den Hund überhaupt wieder zu sich genommen, obwohl sie (zu der Zeit) ein zweijähriges (!) Kind hatte? Kleine Kinder sind so einem kräftigen Hund definitiv unterlegen.

Ich verstehe die Menschheit nicht mehr 🙄

Mittlerweile sind schon mindestens drei Rassen für den Hund genannt worden (American Bully, Pitbull, Amstaff). Gibt es hierüber schon eine verbindliche Aussage welcher Rasse der Hund angehört hat?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Philipp
10. Juli 10:15
Die Rasse ist ja nicht anerkannt und eigentlich offiziell immer noch ein Mischling. Daher vielleicht eine falsche Bezeichnung. Auf jeden Fall eine brisante Mischung, bei der es leider immer wieder Fälle von Hunden gibt, die unauffällig waren und dann tödlich angreifen. Ob da neurologisch etwas nicht stimmt weiß man natürlich nicht. Nach dem Verbot der Rasse in UK hat man ja irgendwie erwartet, dass es auch zu Fällen in Deutschland kommen wird. Denn viele Hunde sollen wohl nach Deutschland "gerettet" worden sein, obwohl eigentlich bekannt ist, dass die UK Linie Probleme hat (die in der Abstimmung auf einen bestimmten Zuchtrüden zurückverfolgt werden können).
Ach dass ist ja was. Ich werde nie verstehen warum man mit einer Linie wo es Problematiken entstanden sind noch weiter züchtet.