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M.
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 23
zuletzt 28. Okt.

Begegnungen mit Kühen

Unser Hund hatte schon immer wieder einmal Mühe, wenn wir an Kühen vorbeigehen. Das Problem kommt und geht. In letzter Zeit reagiert sie jedoch sehr heftig: Sie zieht stark an der Leine, springt in Richtung der Kühe und hat heute sogar die Zähne gefletscht.

Will sie die Kühe verjagen? Aus der Distanz ist alles problemlos. Wenn sie im Garten ist, sieht sie die Kühe, die etwa zehn Meter entfernt sind, und schaut ihnen nur zu. Früher reagierte sie nur, wenn die Kühe aus Neugier zum Zaun kamen. Heute wollte sie auf die Weide springen; daraufhin kamen die Kühe natürlich zum Zaun.

Habt ihr eine Idee, wie wir entspannt an den Kühen vorbeigehen können? Könnte ihr Verhalten auch mit den Hormonen zusammenhängen? Kühen aus dem Weg zu gehen, ist kaum möglich, da wir auf dem Land wohnen.

Auf dem Bild seht ihr, wie sie früher vor den Kühen stand. Das ist inzwischen nicht mehr möglich.
 
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M.
26. Okt. 21:14
Hier kommt die Genetik durch. Heisst ja nicht umsonst Bulldog. Ursprünglich gezüchtet zur Bullenhatz. Sie wollen Kühe auf Distanz halten und gehen nach vorne. Zähne fletschen und zu beissen gehört dazu. Typisch ist auch der Tunnelblick. Da das durchkommen kann soll man mit Bulldogen immer Abstand zu Kühen halten. Unsicherheit ist das meiner Meinung nach nicht. Eher das Gegenteil. Selbstbewusst nach vorne gehen und Distanz schaffen. Ich weiß nur, dass das Training sehr schwierig ist. Sobald eine Kuh zurück weicht hat sie ein Erfolgserlebnis. Das Verhalten ist selbstbelohnend. Solche Hunde muss man immer gut sichern.
Danke für deine Einschätzung. Bulldoggen wurden historisch für das Bullbaiting gezüchtet.
Trotzdem lässt sich daraus nicht schliessen, dass ein Continental Bulldogge heute Kühe hetzen oder verjagen will. Die moderne Bulldogge wurde über viele Generationen auch auf andere Merkmale und Temperament gezüchtet. Die Rassegeschichte ist also ein möglicher Hintergrund, aber keine sichere Erklärung für ihr Verhalten.
 
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Marie
26. Okt. 21:19
Danke, liebe Marie. Ich werde mit ihr geduldig üben, langsam an den Kühen vorbeizugehen.
Ich drück euch ganz fest die Daumen👍
Das Mäuschen schafft das👍😂
 
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R
26. Okt. 21:55
Ich mag den Beitrag von Marie Ha mit der Alpakaherde für den Umgang sehr gerne. Leider sehe ich auf dem Bild - und es kann bei einem Bild ein falscher Eindruck durch Winkel und co sein- eher einen offensiv nach vorne verlagerten Hund. Also bereits da war schon eine Ansage deines Hundes inbegriffen und ein Anzeichen , dass dieser Offensive Zug auch in eine aktive Weiterentwicklung gehen kann. Nun ist ein breiter Stand für Bulldoggen typisch. Die leichte Neigung und "Gewicht" auf die Vorhand plus große aufgerichteten Brust- und Kopfpartie sind übersetzt schon ein Türsteher, der klar sagt, der andere verzieht sich jetzt besser. Ja rassetypisch ist ja schon genannt, dass auch ein gewisser genetischer Faktor/Instinkt mitspielt. Würde sagen, das daraus formbare verhalten- sich derart großen Tieren zu stellen, sie zu dirigieren und treiben ist bei deinem Hund gegeben. Ebenso wie bei Jagdhunden das Hirn dreht, wenn der Hase sich versteckt und plötzlich richtig loslegt. Wichtig ist ansprechbarkeit und das du das Ganze führst. Ich denke, es ist ein Punkt, der Management erfordert und sie hat früher sehr lange mit dieser Haltung, von euch bestätigt, die Sache erlernen wollen. Nun ist sie 2? Da wird probiert und mit drei sollte das Training bereits gegangen worden sein, wenn es euer Alltag ist. Ab drei wird sie das nicht lernen oder probieren sondern machen, da sie dann erwachsene Entscheidungen präsentieren wird. Und Bulldoggen haben so ihren eigenen Kopf 😉 also top dass ihr dran arbeitet. Es zu ignorieren wird es nicht bessern. Es zu verteufeln, wird dem Hund nicht gerecht. Aber ihr müsst einen gemeinsamen Weg finden :)

Was als tipp schon lange nicht mehr genannt wurde, bevor ihr euch diesem Thema widmet, vlt vorher schon Mal eine lange ausgiebige Runde drehen, Bewegung und Kopf schon gefordert haben und dann quasi nicht übermüdet aber zum abklingen - mit einem möglichst entspannten Hund - Training ansetzen. Mit voller Energie dort hin, wird euch sicher eher das Gegenteil bescheren.
 
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Aga
27. Okt. 03:48
Bei uns im Dorf haben Einwohner plötzlich sowas vor dem Grundstück stehen 😅. Das fand sie auch erst gruselig und wir haben es uns angesehen zusammen. Als Welpe hatte sie bei der ersten Begegnung Angst vor Pferden, aber mit viel positiven Reden war’s ok, das nächste Pferd da durften wir ran mit der Frau und sie haben Nase zu Nüstern geschnüffelt. Danach war die Sache gegessen.
 
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M.
27. Okt. 10:03
Ich mag den Beitrag von Marie Ha mit der Alpakaherde für den Umgang sehr gerne. Leider sehe ich auf dem Bild - und es kann bei einem Bild ein falscher Eindruck durch Winkel und co sein- eher einen offensiv nach vorne verlagerten Hund. Also bereits da war schon eine Ansage deines Hundes inbegriffen und ein Anzeichen , dass dieser Offensive Zug auch in eine aktive Weiterentwicklung gehen kann. Nun ist ein breiter Stand für Bulldoggen typisch. Die leichte Neigung und "Gewicht" auf die Vorhand plus große aufgerichteten Brust- und Kopfpartie sind übersetzt schon ein Türsteher, der klar sagt, der andere verzieht sich jetzt besser. Ja rassetypisch ist ja schon genannt, dass auch ein gewisser genetischer Faktor/Instinkt mitspielt. Würde sagen, das daraus formbare verhalten- sich derart großen Tieren zu stellen, sie zu dirigieren und treiben ist bei deinem Hund gegeben. Ebenso wie bei Jagdhunden das Hirn dreht, wenn der Hase sich versteckt und plötzlich richtig loslegt. Wichtig ist ansprechbarkeit und das du das Ganze führst. Ich denke, es ist ein Punkt, der Management erfordert und sie hat früher sehr lange mit dieser Haltung, von euch bestätigt, die Sache erlernen wollen. Nun ist sie 2? Da wird probiert und mit drei sollte das Training bereits gegangen worden sein, wenn es euer Alltag ist. Ab drei wird sie das nicht lernen oder probieren sondern machen, da sie dann erwachsene Entscheidungen präsentieren wird. Und Bulldoggen haben so ihren eigenen Kopf 😉 also top dass ihr dran arbeitet. Es zu ignorieren wird es nicht bessern. Es zu verteufeln, wird dem Hund nicht gerecht. Aber ihr müsst einen gemeinsamen Weg finden :) Was als tipp schon lange nicht mehr genannt wurde, bevor ihr euch diesem Thema widmet, vlt vorher schon Mal eine lange ausgiebige Runde drehen, Bewegung und Kopf schon gefordert haben und dann quasi nicht übermüdet aber zum abklingen - mit einem möglichst entspannten Hund - Training ansetzen. Mit voller Energie dort hin, wird euch sicher eher das Gegenteil bescheren.
Danke für deinen Beitrag. Ich bin erleichtert zu lesen, dass es noch nicht zu spät ist. Diese Entwicklung ist neu, und wir möchten ihr ein Alternativverhalten zeigen. Deinen Hinweis, die Begegnung erst gegen Ende des Spaziergangs zu üben, nehme ich mir zu Herzen.
 
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M.
27. Okt. 10:06
Bei uns im Dorf haben Einwohner plötzlich sowas vor dem Grundstück stehen 😅. Das fand sie auch erst gruselig und wir haben es uns angesehen zusammen. Als Welpe hatte sie bei der ersten Begegnung Angst vor Pferden, aber mit viel positiven Reden war’s ok, das nächste Pferd da durften wir ran mit der Frau und sie haben Nase zu Nüstern geschnüffelt. Danach war die Sache gegessen.
Bis mein Hund an einer Kuh schnüffelt, ist es wohl noch ein langer Weg.
 
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Maria
27. Okt. 10:41
Bei uns im Dorf haben Einwohner plötzlich sowas vor dem Grundstück stehen 😅. Das fand sie auch erst gruselig und wir haben es uns angesehen zusammen. Als Welpe hatte sie bei der ersten Begegnung Angst vor Pferden, aber mit viel positiven Reden war’s ok, das nächste Pferd da durften wir ran mit der Frau und sie haben Nase zu Nüstern geschnüffelt. Danach war die Sache gegessen.
Hehe, bei uns in der alten Nachbarschaft hatte jemand blaue Plastikschafe zu stehen. Die waren auch das Grauen.
 
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R
27. Okt. 15:51
Danke für deinen Beitrag. Ich bin erleichtert zu lesen, dass es noch nicht zu spät ist. Diese Entwicklung ist neu, und wir möchten ihr ein Alternativverhalten zeigen. Deinen Hinweis, die Begegnung erst gegen Ende des Spaziergangs zu üben, nehme ich mir zu Herzen.
Ist nie zu spät🍀🙂. Nur um so erwachsener die Einstellung, umso schwieriger wird die überzeugung zu beeinflussen sein.Das ganze vlt aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten(Kuh =kein Problem), statt maximal moderates Management den Hund zu halten ✌🏼🍀 auch wenn sie sturköppe sein können 😄 noch sammeln sie Erfahrungspunkte
 
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Moni
27. Okt. 19:57
Super Film 👍.
Man kann alles gut am Hund erkennen.
Vor allem dieses kurze stehen bleiben und erstmal schauen was das ist, dann der Bogen. Und anstatt weiter zu gehen ist sie einfach zu neugierig und will sich vergewissern, was das denn jetzt ist.
 
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Annett
27. Okt. 20:18
Suchspiele in der Nähe geht momentan noch nicht. Da habe ich Angst, dass sie plötzlich auf die Weide rennt 🙈
Dann an der Schleppleine. Da kann sie nicht auf die Weide.