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M.
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 8
heute 19:38

Begegnungen mit Kühen

Unser Hund hatte schon immer wieder einmal Mühe, wenn wir an Kühen vorbeigehen. Das Problem kommt und geht. In letzter Zeit reagiert sie jedoch sehr heftig: Sie zieht stark an der Leine, springt in Richtung der Kühe und hat heute sogar die Zähne gefletscht.

Will sie die Kühe verjagen? Aus der Distanz ist alles problemlos. Wenn sie im Garten ist, sieht sie die Kühe, die etwa zehn Meter entfernt sind, und schaut ihnen nur zu. Früher reagierte sie nur, wenn die Kühe aus Neugier zum Zaun kamen. Heute wollte sie auf die Weide springen; daraufhin kamen die Kühe natürlich zum Zaun.

Habt ihr eine Idee, wie wir entspannt an den Kühen vorbeigehen können? Könnte ihr Verhalten auch mit den Hormonen zusammenhängen? Kühen aus dem Weg zu gehen, ist kaum möglich, da wir auf dem Land wohnen.

Auf dem Bild seht ihr, wie sie früher vor den Kühen stand. Das ist inzwischen nicht mehr möglich.
 
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Aga
Beliebteste Antwort
heute 17:29
Also wenn mein Hund was jagen möchte, fletscht sie nicht mit den Zähnen. Das klingt für mich nicht unbedingt so. Eher als wäre sie unsicher. Sicher weiß ich es aber nicht. Wenn mein Hund unsicher ist, was anknurrt und die Bürste stellt schaue ich es mir mit ihr zusammen an. Aber du sagst ja sie kann die Kühe aus Distanz beobachten. Dann würde ich das auch so bei den Kühen erst aus Distanz machen, viel positiv reden und loben so lange sie noch entspannt ist, nur langsam nähern. Dauert halt vielleicht länger erstmal dran vorbei zu kommen. Wäre mein Vorschlag Acer vielleicht kommen ja noch bessere.
 
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Aga
heute 17:29
Also wenn mein Hund was jagen möchte, fletscht sie nicht mit den Zähnen. Das klingt für mich nicht unbedingt so. Eher als wäre sie unsicher. Sicher weiß ich es aber nicht. Wenn mein Hund unsicher ist, was anknurrt und die Bürste stellt schaue ich es mir mit ihr zusammen an. Aber du sagst ja sie kann die Kühe aus Distanz beobachten. Dann würde ich das auch so bei den Kühen erst aus Distanz machen, viel positiv reden und loben so lange sie noch entspannt ist, nur langsam nähern. Dauert halt vielleicht länger erstmal dran vorbei zu kommen. Wäre mein Vorschlag Acer vielleicht kommen ja noch bessere.
 
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Marie
heute 17:40
Hallöchen,ich kann nur mit der Erfahrung einer Alpaka Herde dienen die es bei uns gibt.
Da war es genau umgekehrt,anfangs ein Mordstheater!
Habe den Fehler gemacht sie zu nah ranzulassen!
Alpakas sind genau wie Kühe sehr neugierig.
Dann hab ich sie jedesmal auf die abgewande Seite genommen,und so gut es ging mit ihr zügig vorbeigegangen!
Immer und immer wieder.
Danach gelobt bis der Arzt kommt👍😂
Als das gut geklappt hat kam die zugewande Seite dran,aber im gebührenden Abstand!
Auch mal stehen geblieben,und dann zügig weiter.
Hat etwas gedauert ,aber heute können wir entspannt dran vorbeigehen.
Und manchmal lass ich sie auch ganz nah ran,wenn's passt !
Oftmals ist es Unsicherheit,Kühe sind ja auch sehr beeindruckende Tiere, aus der Hundeperspektive betrachtet.
Mit etwas Geduld wird das schon👍 viel Glück dabei🍀🍀
 
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Kirsten
heute 17:48
Ich bringe mal ein Filmchen von meiner Hündin mit. Sie hat eigentlich überhaupt keine ängstliche Persönlichkeit, aber Kühe und Pferde fand sie früher auch spooky, ganz besonders, wenn sie sich neugierig für sie interessiert haben.

Sie hat mit der Zeit gelernt, dass diese unproblematisch sind, in dem sie ihr Verhalten mit denen der Tiere abgleichen konnte. Ich habe sie im Abstand, wo sowohl sie, als auch die anderen Tiere entspannt waren ihre Erfahrungen machen lassen und mir dafür Zeit genommen.

Im Video sieht man sehr schön, wie sie auf das Holzpferd reagiert, erst versucht zu deeskalieren und dann unter dem stechenden Blick lieber einen Meidebogen läuft und sich außerhalb des Blickfeldes des Holzpferdes versichert, dass es ungefährlich ist. Auf normale Pferde würde sie so nichtmehr reagieren. Ich denke, es irritiert sie, dass sie durchgehend angestarrt wird, aber keine richtige Kommunikation stattfindet.

Wenn der Hund mit Kühen eh nicht so sicher ist, kann ich mir gut vorstellen, dass es frontale Blicke nicht so einfach machen und wenn die Situation nicht richtig aufgelöst oder als ungefährlich eingestuft wird, der Hund zukünftig schneller hochfährt.

Auf dem Bild beim Eingangstext wirkt der Hund auf mich bereits schon sehr angespannt. Gut möglich, dass es da vielleicht schon gekippt sein könnte. Manchmal sind die Wege, auf denen man an Kühen vorbeikommt auch zu eng für hündische Ausweichmanöver oder die Leine lässt es nicht zu. Ein Grund mehr für den Hund den Weg „nach vorn“ einzuschlagen. Ich würde Übungssituationen, möglichst so wählen, dass der Hund und auch die anderen Tiere die Situation ohne Probleme verlassen können.

Es kann natürlich ganz andere Gründe haben, aber vielleicht hilft dir das ja.
 
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M.
heute 19:04
Also wenn mein Hund was jagen möchte, fletscht sie nicht mit den Zähnen. Das klingt für mich nicht unbedingt so. Eher als wäre sie unsicher. Sicher weiß ich es aber nicht. Wenn mein Hund unsicher ist, was anknurrt und die Bürste stellt schaue ich es mir mit ihr zusammen an. Aber du sagst ja sie kann die Kühe aus Distanz beobachten. Dann würde ich das auch so bei den Kühen erst aus Distanz machen, viel positiv reden und loben so lange sie noch entspannt ist, nur langsam nähern. Dauert halt vielleicht länger erstmal dran vorbei zu kommen. Wäre mein Vorschlag Acer vielleicht kommen ja noch bessere.
Danke für deinen Vorschlag. Dein Beitrag hilft mir, ihr Verhalten besser einzuordnen. Vom Wesen her ist sie eigentlich selbstbewusst und zeigt kein Jagdverhalten. Es kann aber gut sein, dass sie verunsichert ist.
 
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M.
heute 19:08
Hallöchen,ich kann nur mit der Erfahrung einer Alpaka Herde dienen die es bei uns gibt. Da war es genau umgekehrt,anfangs ein Mordstheater! Habe den Fehler gemacht sie zu nah ranzulassen! Alpakas sind genau wie Kühe sehr neugierig. Dann hab ich sie jedesmal auf die abgewande Seite genommen,und so gut es ging mit ihr zügig vorbeigegangen! Immer und immer wieder. Danach gelobt bis der Arzt kommt👍😂 Als das gut geklappt hat kam die zugewande Seite dran,aber im gebührenden Abstand! Auch mal stehen geblieben,und dann zügig weiter. Hat etwas gedauert ,aber heute können wir entspannt dran vorbeigehen. Und manchmal lass ich sie auch ganz nah ran,wenn's passt ! Oftmals ist es Unsicherheit,Kühe sind ja auch sehr beeindruckende Tiere, aus der Hundeperspektive betrachtet. Mit etwas Geduld wird das schon👍 viel Glück dabei🍀🍀
Danke, liebe Marie. Ich werde mit ihr geduldig üben, langsam an den Kühen vorbeizugehen.
 
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M.
heute 19:13
Ich bringe mal ein Filmchen von meiner Hündin mit. Sie hat eigentlich überhaupt keine ängstliche Persönlichkeit, aber Kühe und Pferde fand sie früher auch spooky, ganz besonders, wenn sie sich neugierig für sie interessiert haben. Sie hat mit der Zeit gelernt, dass diese unproblematisch sind, in dem sie ihr Verhalten mit denen der Tiere abgleichen konnte. Ich habe sie im Abstand, wo sowohl sie, als auch die anderen Tiere entspannt waren ihre Erfahrungen machen lassen und mir dafür Zeit genommen. Im Video sieht man sehr schön, wie sie auf das Holzpferd reagiert, erst versucht zu deeskalieren und dann unter dem stechenden Blick lieber einen Meidebogen läuft und sich außerhalb des Blickfeldes des Holzpferdes versichert, dass es ungefährlich ist. Auf normale Pferde würde sie so nichtmehr reagieren. Ich denke, es irritiert sie, dass sie durchgehend angestarrt wird, aber keine richtige Kommunikation stattfindet. Wenn der Hund mit Kühen eh nicht so sicher ist, kann ich mir gut vorstellen, dass es frontale Blicke nicht so einfach machen und wenn die Situation nicht richtig aufgelöst oder als ungefährlich eingestuft wird, der Hund zukünftig schneller hochfährt. Auf dem Bild beim Eingangstext wirkt der Hund auf mich bereits schon sehr angespannt. Gut möglich, dass es da vielleicht schon gekippt sein könnte. Manchmal sind die Wege, auf denen man an Kühen vorbeikommt auch zu eng für hündische Ausweichmanöver oder die Leine lässt es nicht zu. Ein Grund mehr für den Hund den Weg „nach vorn“ einzuschlagen. Ich würde Übungssituationen, möglichst so wählen, dass der Hund und auch die anderen Tiere die Situation ohne Probleme verlassen können. Es kann natürlich ganz andere Gründe haben, aber vielleicht hilft dir das ja.
Danke für deine Rückmeldung und den Filmausschnitt. Das trifft auf unseren Hund zu. Früher hat sie nur reagiert, wenn die Kühe Interesse an ihr gezeigt haben. Jetzt springt sie schon vorher in die Leine. So kenne ich sie gar nicht, da sie sonst sehr selbstbewusst ist. Vielleicht macht sie gerade eine „Spooky-Phase“ durch.
 
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Annett
heute 19:28
Ich denke auch, es ist Unsicherheit, kein Jagdverhalten oder Aggression. Sie will sich die riesigen Tiere einfach vom Hals halten und weiß sich nicht anders zu helfen. Wenn sie jagen wöllte, fände sie die Kühe auch aus etwas Entfernung zum „Fressen“. Mila hat das gerade an der Ostsee genauso gemacht. Sie ist erst den 6. Monat bei uns und stammt aus Rumänien. Erst haben sie die Kühe nicht groß interessiert und sie hat nur geschaut. Als die aber zu dritt auf uns zukamen, fand sie das richtig gruselig und hat sie ordentlich angebellt. 🙈🙈🙈 Ich musste erstmal sehen, wie sie überhaupt reagiert. Als der Abstand wieder größer war, war es auch wieder gut. Da hilft nur, sie immer wieder mit den Kühen zu konfrontieren, immer so weit ran, dass sie es noch aushält. Dabei würde ich loben, Leckerchen geben und vielleicht auch ein paar Suchspiele in der Nähe machen, damit sie merkt, dass von den Kühen keine Gefahr ausgeht. Dann bessert sich das bestimmt.
 
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Sonja
heute 19:38
Denke das es unsicherheit ist, und das sie Kühe auf Abstand halten will. Es kommt ja,auch öfter vor das usichere Hunde bei Hundebegegnungen nach vorne gehen und so fen anderen Hund auf Abstabd halten. Sie macht das halt bei den Kühen .... Also; Hund auf abgewandte Seite nehmen ( ev bei fuss) und zügig weitergehen, (selbstsicherer gang) . Wenn ihr vorbei seid, aus entfernung beobachten lassen. Entfernung zum beobachten nach und nach verkleinern