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Verfasser
Steffie
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 56
zuletzt 25. Okt.

Angst raus zu gehen

Hallo,

Ich bin neu hier und hoffe das passt hier.

Ich habe seit April einen Schäferhund Mischling. Über seine Hintergrund geschichte weiß ich nichts.

Er kam, laut Geburtsdatum mit knapp 3 Monaten zu uns. War da schon sehr ängstlich, ich dachte aber das wäre am Anfang normal, neue Familie neue Umgebung usw.

Ich hab dann irgendwann festgestellt das ihm das wohl bleibt. Er hat allerdings wirklich super Fortschritte gemacht. Mittlerweile ist er 9 Monate alt.

Bis vor fast zwei Monaten ein kleiner unangeleinter Mathäser zugeschnappt hat, Besitzer weit und breit nicht zu sehen 🙈.

Wir sind an einem Punkt an dem er nur noch bis zur Treppe geht er traut sich absolut nicht weiter, ich verzweifle, er kann doch nicht gar nicht gassi gehen....vor zwei Tagen habe ich ihn mit Käse, mehr oder weniger die treppe runter gelockt, wir waren dann auch draußen aber das hat kein zweites mal geklappt.

Es kommt bald eine Hundetrainerin ich hoffe wir kriegen das wieder hin aber vielleicht hat jemand ja ähnliche Situationen erlebt und hat Tipps?

Ihn einfach hinter mir her ziehen tue ich nicht. Einmal habe ich ihn die treppe runter getragen und dann kam die Nachbarin raus, er hat mittlerweile 23kg, wenn da mal was schief geht sind wir beide eventuell verletzt.

Bin über jeden sinnvollen Tipp dankbar 🙏
 
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Simone
24. Okt. 18:44
Das geht tatsächlich Ich habe aber keins
Schade sonst hätte man in ganz ruhige Gegend fahren können
 
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N.
24. Okt. 19:46
Hey, auch ich bin ganz neu hier und auch 'erst' seit 6 Monaten Hundemama. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine kleine (Malteser-)Prinzessin alles mitmachte, was ich mir in den Kopf gesetzt habe. Ich habe versucht "Angstmomente" spielerisch und als langweiligen Alltagsmoment häufig in den Tagesablauf zu integrieren (war ja auch ein Tipp von anderen). Kurzes Bsp.: sie hatte Angst vorm Badezimmer. Ich habe ihr ein Bein in Richtung Türrahmen gestreckt und immer wenn sie mich mit ihrer Nase berührte sagte ich "Stups". Inzwischen läuft meine Hündin auch in meinem Elternhaus ganz selbstverständlich ins Badezimmer.
Ich verstehe, dass es mit Angst vorm Badezimmer einfacher ist als mit Angst vorm Gassigehen, ich an deiner Stelle würde ganz kleinschrittig vorgehen und erst die Wohnungstür interessant machen, dann die Treppe usw.
Ich bin aktuell dran, dass sie freiwillig mit zum Auto kommt. Ich habe besonders leckere Leckerli, die sie nur bekommt, wenn sie freiwillig zum Auto kommt 😅🤣
 
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Steffie
24. Okt. 19:52
Schade sonst hätte man in ganz ruhige Gegend fahren können
Ja 😭 das würde ich auch machen wenn ich eins hätte
 
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Steffie
24. Okt. 19:54
Hey, auch ich bin ganz neu hier und auch 'erst' seit 6 Monaten Hundemama. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine kleine (Malteser-)Prinzessin alles mitmachte, was ich mir in den Kopf gesetzt habe. Ich habe versucht "Angstmomente" spielerisch und als langweiligen Alltagsmoment häufig in den Tagesablauf zu integrieren (war ja auch ein Tipp von anderen). Kurzes Bsp.: sie hatte Angst vorm Badezimmer. Ich habe ihr ein Bein in Richtung Türrahmen gestreckt und immer wenn sie mich mit ihrer Nase berührte sagte ich "Stups". Inzwischen läuft meine Hündin auch in meinem Elternhaus ganz selbstverständlich ins Badezimmer. Ich verstehe, dass es mit Angst vorm Badezimmer einfacher ist als mit Angst vorm Gassigehen, ich an deiner Stelle würde ganz kleinschrittig vorgehen und erst die Wohnungstür interessant machen, dann die Treppe usw. Ich bin aktuell dran, dass sie freiwillig mit zum Auto kommt. Ich habe besonders leckere Leckerli, die sie nur bekommt, wenn sie freiwillig zum Auto kommt 😅🤣
Daran arbeite ich zusätzlich zum runter tragen 😅😊. Hoffe es klappt schneller als ich hoffe. Aber bis jetzt haben wir alles hinbekommen, mit vieeeeeeel geduld wird das schon werden 😊
 
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Syl
25. Okt. 11:49
Ja macht durchaus sinn, ich hab nur keine Ahnung was ihn erschreckt haben könnte, das einzige was mir in den Sinn kommt, ist die Nachbarin die einmal raus kam. Das er ausgerutscht wäre oder ähnliches habe ich nicht mitbekommen.
Möglicherweise hat es vor zwei Wochen beim Treppe runtergehen auch einfach irgendwo bei ihm unangenehm gezwickt. Ein kurzer Nervenimpuls, den du gar nicht mitbekommen hast. Und nun verknüpft er das damit die Treppe abwärts zu gehen.
Würde es mal mit sowas wie Antirutschmatten (Duscheinleger oder ähnliches), die man vorher auf den Stufen auslegt, versuchen.
 
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Steffie
25. Okt. 13:39
Möglicherweise hat es vor zwei Wochen beim Treppe runtergehen auch einfach irgendwo bei ihm unangenehm gezwickt. Ein kurzer Nervenimpuls, den du gar nicht mitbekommen hast. Und nun verknüpft er das damit die Treppe abwärts zu gehen. Würde es mal mit sowas wie Antirutschmatten (Duscheinleger oder ähnliches), die man vorher auf den Stufen auslegt, versuchen.
Zumindest ist er grade die treppe runter, selbstständig ohne tragen. Er wollte sich nicht tragen lassen, ich habe mich geweigert wieder nachhause zu gehen. Nach ein paar Minuten ist er sie dann runter. Er wollte zwar gleich wieder hoch aber wir sind dann ruhig in den Aufzug und waren drausen. Bei dem ekelhaften Wetter ist kaum jemand draußen, für ihn super. Menschen kein Problem, einen Dackel haben wir gesehen, da wollte er weg. Er ist alles in allem sehr angespannt meistens, das merkt man schon. Das war schon viel besser vor dem Vorfall aber ich denke mit viel Geduld training und Übung kriegen wir das wieder hin 🙏.

Das mit den Verlegern werde ich mal ausprobieren, habe ich jetzt öfter gelesen, vielleicht macht es ihm das Treppen steigen angehmer.