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Artur
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zuletzt 5. März

Weihnachten ohne Hund?

Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage. Naja eigentlich ist es mehr eine Umfrage. Folgende Situation: Das Weihnachtsessen mit der ganzen Familie findet dieses Jahr bei meiner Cousine statt. Meine Hündin darf nicht kommen und daran ist auch nichts zu rütteln. Jetzt die Frage: Würdet ihr an meiner Stelle trotzdem hingehen und den Hund 5 Stunden alleine lassen oder aus Prinzip nicht hingehen und Weihnachten stattdessen mit dem Hund verbringen? Mich würden mal eure Meinungen interessieren.
 
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Mailin
24. Sept. 19:28
Da schließe ich mich an. Wieviele Dinge macht man OHNE Hund. Einkaufen, Arztbesuche,Massagetermin, Fitnessstudio...die Liste ist LANG! aber ein Besuch bei der Verwandtschaft, die höflich bittet, den Hund Zuhause zu lassen ist dann ein No-Go???????? Ich glaube hier geht es eher darum, dass diesen Herrchen und Frauchen die Toleranz fehlt für Menschen die eben keine Hunde mögen. Ganz anders würde es sich für mich verhalten wenn jemand sagt "lass mal deine Kinder zu Hause" die sind mein eigen Fleisch und Blut. Selbstverständlich würde ich dann nicht gehen. Aber die Toleranz reicht auch soweit dass ich akzeptiere wenn jemand sagt "ich mag keine Kinder". Wir würden niemals beste Freunde werden aber TOLERANZ bitte ihr Lieben!!!! Wir leben aktuell angeblich in der tolerantesten Gesellschaft, in der Realität war die Menschheit NIE so intolerant wie HEUTE. Wer nicht MEINER Meinung ist ist nicht gut, das ist die Devise. Sehr traurig. Ich persönlich finde, es ist ein sehr schönes inneres Gefühl jemanden ganz großzügig und total gelassen SEINE Meinung zu lassen, ohne den Drang ihn dafür verurteilen zu müssen. Wir müssen nicht unbedingt einander verstehen, aber akzeptieren und respektieren. NICHT nach dem Motto leben"was ich nicht verstehe, verurteile ich"
Selbst wenn man Kinder hat, ist es legitim auch mal ohne sie etwas zu machen. Meine Schwester und ihr Mann feiern im Sommer immer ein Gartenfest mit Freunden und da ist klar, dass die Kinder zu Hause bleiben. Meine Nichte schläft dann bei meinen Eltern. War vor kurzem erst und ich glaube ich war um 3:30 Uhr zu Hause. Mit Kindern undenkbar. Aber auch Erwachsene haben eben ihre Bedürfnisse. Das finde ich auch überhaupt nicht schlimm, solange es nicht ständig ist.
Ach ja, mein Hund war während des fests übrigens auch bei meinen Eltern. Der hatte spaß mit meiner Nichte, die dann immer irgendwelche Parkoure aufbaut oder Tricks mit ihm übt.
 
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Nessa
24. Sept. 19:30
Ich denke, man kann das mit dem "man muss gar nichts begründen" schon etwas differenzierter sehen.
Kenne jemanden, die an Weihnachten wegen der jeweiligen örtlichen Konstellationen locker zwei Stunden Extrafahrt in Kauf nehmen muss (wg Betreuung rund um den Heimatbesuch), um ihren Vater zu sehen, weil seine Frau nicht mag, dass der Hund haart.
Kann die Frau das in ihrem Haus bestimmen? Klar.
Könnte sie auch von ihrer Seite versuchen eine Lösung zu finden, die für alle passt?
Find ich persönlich schon.
 
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Katrin
24. Sept. 19:33
Ich denke, man kann das mit dem "man muss gar nichts begründen" schon etwas differenzierter sehen. Kenne jemanden, die an Weihnachten wegen der jeweiligen örtlichen Konstellationen locker zwei Stunden Extrafahrt in Kauf nehmen muss (wg Betreuung rund um den Heimatbesuch), um ihren Vater zu sehen, weil seine Frau nicht mag, dass der Hund haart. Kann die Frau das in ihrem Haus bestimmen? Klar. Könnte sie auch von ihrer Seite versuchen eine Lösung zu finden, die für alle passt? Find ich persönlich schon.
Wieso soll der Gastgeber dafür eine Lösung finden? Sie will es nicht und muss es auch nicht. Gerade Weihnachten kommt ja nicht überraschend. Da kann man doch frühzeitig genug nach einem Sitter schauen und ja, die gibt es auch zur Weihnachtszeit.
 
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Nessa
24. Sept. 19:35
Wieso soll der Gastgeber dafür eine Lösung finden? Sie will es nicht und muss es auch nicht. Gerade Weihnachten kommt ja nicht überraschend. Da kann man doch frühzeitig genug nach einem Sitter schauen und ja, die gibt es auch zur Weihnachtszeit.
Sollen wir uns jetzt im Kreis drehen? Ich sagte, sie muss es nicht.
Ich sagte, es wäre nett.
Den Kommentar zum Sitter verstehe ich nicht. Sie nutzen ja wie erklärt einen, haben dadurch aber Umstände.
Kann man als Familie sagen "Pech gehabt meine Regeln" oder "Lasst uns zusammen überlegen, wie wir die Organisation für alle angenehm machen können".
Ich persönlich finde es schön, eher in letzterer Familie zu stecken 🙂
(Kleiner Fun Fact: beim ersten Mal hat die Frau es tatsächlich erst kurz vorher beschlossen, kam also sehr wohl plötzlich.
Ist eben nicht immer alles so schwarzweiß.)
 
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Katrin
24. Sept. 19:42
Sollen wir uns jetzt im Kreis drehen? Ich sagte, sie muss es nicht. Ich sagte, es wäre nett. Den Kommentar zum Sitter verstehe ich nicht. Sie nutzen ja wie erklärt einen, haben dadurch aber Umstände. Kann man als Familie sagen "Pech gehabt meine Regeln" oder "Lasst uns zusammen überlegen, wie wir die Organisation für alle angenehm machen können". Ich persönlich finde es schön, eher in letzterer Familie zu stecken 🙂 (Kleiner Fun Fact: beim ersten Mal hat die Frau es tatsächlich erst kurz vorher beschlossen, kam also sehr wohl plötzlich. Ist eben nicht immer alles so schwarzweiß.)
Ich hab einfach das Gefühl das Hunde ständig auf einem Podest gestellt werden. Sorry aber wir reden von einem Haustier und dieses ist nunmal für manche Verwandte kein Familienmitglied. Einladungen für Feste gehen in erster Linie an die Menschen raus, nicht an deren Tiere.

Der Hund ist doch kein siamesischer Zwilling von mir der überall mit dabei sein muss.
 
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Nessa
24. Sept. 19:47
Ich hab einfach das Gefühl das Hunde ständig auf einem Podest gestellt werden. Sorry aber wir reden von einem Haustier und dieses ist nunmal für manche Verwandte kein Familienmitglied. Einladungen für Feste gehen in erster Linie an die Menschen raus, nicht an deren Tiere. Der Hund ist doch kein siamesischer Zwilling von mir der überall mit dabei sein muss.
Und ich hab das Gefühl, das hat nur marginal mit meinem Beispiel zu tun 😅
Es geht hier darum, dass ohne Not logistische Umstände verursacht werden.
Und dass "müssen" oder "nicht müssen" in meiner Welt nicht die einzigen Maßstäbe für Entscheidungen sind.
Ein Gastgeber "muss" keine Lösung anbieten, aber es ist trotzdem schlicht schön (gerade an Weihnachten), wenn man sich in einer Familie bemüht, dass es für alle praktisch passt und sich alle wohlfühlen.
Mehr sag ich gar nicht, und dass die Situationen sehr individuell sein können.
Verstehe null, was daran so wild ist, bei uns wird einfach miteinander geredet.
 
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Kerstin
24. Sept. 19:49
Ich würde nicht hingehen !
 
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Sebbi
25. Sept. 02:11
Oder die Familie nimmt die Person nicht so wichtig, weil sie keine Kompromisse anbietet, obwohl sie weiß, dass es der Person wichtig ist? Verstehe einfach nicht die Einseitigkeit in deinem Urteil. Vielleicht ist die Person das Problem, vielleicht die Familie, wasauchimmer, aber hier über das Verhältnis von Menschen zu ihrer Familie zu urteilen und pauschal zu unterstellen, dass ihnen automatisch die Familie nichts bedeutet, ohne die Menschen und die Dynamik zu kennen, find ich albern. Aber im Netz urteilen wir ja gerne 🤷‍♀️
Welche Einseitigkeit?
Welches Urteil?
 
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Sebbi
25. Sept. 02:47
Wie wäre es, wenn wir uns wieder zum Ursprung des Themas von [Artur Q] zurück bewegen
und unsere Hypothesen mal beiseite lassen?

Seine Cousine hat zum Weihnachtsessen geladen, möchte aber nicht, dass Artur seine Hündin mitbringt.
Wir wissen nicht ob die Cousine generell keine Hunde empfangen möchte, oder ob explizit Arturs Hündin unerwünscht ist.

Er möchte wissen ob wir ihrem Wunsch entsprechen, oder die Einladung prinzipiell ablehnen würden.

——-

@ Artur
Ich kann deine Frage nicht beantworten, weil mir dazu nicht genügend Informationen vorliegen und sich daraus zu viel Konjunktiv entwickelt, um die Situation objektiv zu beurteilen.
 
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Melanie
25. Sept. 03:29
Wie wäre es, wenn wir uns wieder zum Ursprung des Themas von [Artur Q] zurück bewegen und unsere Hypothesen mal beiseite lassen? Seine Cousine hat zum Weihnachtsessen geladen, möchte aber nicht, dass Artur seine Hündin mitbringt. Wir wissen nicht ob die Cousine generell keine Hunde empfangen möchte, oder ob explizit Arturs Hündin unerwünscht ist. Er möchte wissen ob wir ihrem Wunsch entsprechen, oder die Einladung prinzipiell ablehnen würden. ——- @ Artur Ich kann deine Frage nicht beantworten, weil mir dazu nicht genügend Informationen vorliegen und sich daraus zu viel Konjunktiv entwickelt, um die Situation objektiv zu beurteilen.
Für mich würde das keinen Unterschied machen ob sie grundsätzlich Hunde nicht mag oder eben nur meinen Hund. Es wäre für mich kein Grund nicht hinzugehen. Sie möchte ( aus welchem Grund auch immer) nicht das mein Hund mit kommt und das würde ich akzeptieren. Und er schreibt ja auch, das der Hund dann 5 Stunden alleine bleiben würde. Das halte ich persönlich jetzt auch ehrlich gesagt auch für ok.