Kann ich leider bestätigen. In meinem früheren Job hatten wir immer wieder überbetriebliche Praktikanten, gefühlt jeden Monat nen neuen, viele haben hin geschmissen (oder wurden gegangen) und waren zu absolut nichts zu gebrauchen. Und genau das mit dem Besen war eines der Themen, da wird sich 2h am Besen festgehalten und in Zeitlupe der Dreck von A nach B gekehrt als hätte man das noch nie gemacht und wüsste nicht wie ein Besen funktioniert, obwohl das ne easy Aufgabe war die in 10 min durch ist.
Mülltrennung - auch noch nie was von gehört, funktioniert auch nach mehrmaligem begleiten und mitmachen/erklären nicht. Da fliegt die Pappe im großen Stil ins Plastik und umgedreht, wo man doch total offensichtlich sieht was die Container beinhalten.
Die Arbeitsgeräte dort abstellen wo sie offensichtlich hinkommen klappt auch nicht, es wird im Zweifel auch nicht mal nachfragt, sondern einfach iwo fallen gelassen nach dem Motto es wird schon jemand anderes machen/suchen/finden. Zur Krönung wird dann noch geschwindelt "das war ich nicht" genau wie bei der Müllsache, obwohl es offensichtlich war und niemand anderes in Frage kam.
Und Toilettengänge jede Stunde die dann ne halbe Stunde dauern waren bei diesen Menschen auch nicht unüblich.
Ich bin damals innerlich schon jedes Mal verzweifelt, wenn es hieß heute kommt ein neuer Praktikant, da es eine enorme Belastung statt Entlastung war. Und schon damals hatte ich mich gefragt wohin das führen soll - wenn das die nächste Generation darstellt. 0 Bock, kein eigenständiges Denken und Handeln und die Intelligenz wie ein Brot. 😪😪😪
Das betraf gefühlt 9 von 10 Praktikanten, dass die aller einfachsten Dinge gar nicht oder super unzuverlässig umgesetzt wurden und man dem Mensch quasi den ganzen Tag ständig an die Hand nehmen musste, um nichts hinterher noch richten zu müssen. 😩
Umso mehr freue ich mich, wenn ich heutzutage einen engagierten, jungen Menschen iwo in seiner Arbeit erleben darf - ja es gibt sie noch!
Man bemerkt schon die „Kinderstube“ bei den jungen Leuten. Hätte nie gedacht, dass ich diesen Begriff mal benutze 🤣 Kinder haben Rechte, das ist gut so, und Eltern haben Pflichten. Da mangelt es leider bei zu vielen. Unsere Hunde „erziehen“ wir ja auch mit Liebe und Geduld.