Wir hatten vor ca 2 Stunden eine furchtbare Hundebegegnung die mich immer noch beschäftigt. Ich habe eine ängstliche Zwergdackelhündin sie ist 1,5 Jahre alt und gerade läufig. Wir waren gegen kurz vor 21 Uhr im Feld spazieren da es ja aktuell so heiß ist. Ca. 20 Meter entfernt kam uns ein Mann mit seinem Hund der wie immer frei gelaufen ist entgegen. Da dieser Mann leider unmöglich ist habe ich mich entschieden umzudrehen und direkt einen anderen Weg zu nehmen, wir also umgedreht doch es war schon zu spät der Hund kam auf uns zugerannt. Es ist ein männlicher Golden Retriever da er so groß ist und sehr aufdringlich, wir kennen ihn schon ist die 4. oder 5. Begegnung gewesen, habe ich meine Hündin direkt hoch genommen. Jedes Mal wenn wir ihn sehen bitte ich den Halter seinen Hund zurück zu nehmen. Er macht es aber nicht. Ich schnauze ihn mittlerweile richtig an, entweder er ignoriert mich oder er sagt ich soll nicht so schreien. Diesmal war der Hund richtig aggressiv, er hat gebellt und war direkt vor uns. Ich habe ihm laut und deutlich gesagt er soll zurück gehen hat er nicht gemacht. Irgendwann kam der Mann langsam angeschlichen und ist an seinem Hund vorbei. Er wieder nichts gesagt nur er macht nichts. Meine Hündin schreit aber und hat Angst. Ich mittlerweile auch, weil der Hund heute so aggressiv war. Er ist dann mit seinem Halter mit und kam aber kurz nochmal zurück und hat nochmal gebellt.
Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich versuche ihn schon aus dem Weg zu gehen. Aber es bringt ja nichts. Hat jemand von euch einen Tipp was ich machen kann um meine Hündin und mich zu schützen?
Ich kann verstehen, dass das eine super ätzende Situation ist, weil deine Hündin ängstlich ist und schreit. Aber dazu musst du wissen, dass du mit deinem eigenen Verhalten, (dem Schreien,der Wut und deiner Panik )die Situation maximal aufheizt und damit deiner Hündin zusätzlich Angst machst..
Wenn der Retriever deine Hündin wirklich angreifen wollte, würde er es ganz sicher tun und sich auch nicht davon abhalten lassen, dass du sie auf den Arm nimmst.
Ich schätze, das Bellen ist einfach nur Frust, weil er nicht an die läufige Hündin rankommt und diese auch noch rumkreischt, was den Rüden dann vermutlich unsicher macht?!
Du solltest versuchen, den Rüden körperlich abzublocken und dich vor deine Hündin zu stellen. Für den Notfall nimm einen kleinen Regenschirm mit ,den kannst du ratzfatz öffnen und deinen Hund damit wortwörtlich abschirmen.
Wenn man die Kontrolle über seine eigenen Nerven verliert, hat man keine Kontrolle mehr über die Situation. Beide Hunde spiegeln diese Panik dann sofort. Ruhe bewahren ist das absolute Fundament, damit das Blocken oder der Regenschirm überhaupt funktionieren können.