Die ewigen "Glaubenskriege" unter Hundehaltern, die so vehement geführt werden.
Was bei dem einen Hund hilft, hilft vielleicht beim Anderen nicht und umgekehrt, deswegen muss man doch nicht sauer werden. Hauptsache man macht es so wie es für den eigenen Hund richtig ist und das kann total individuell und unterschiedlich sein. Es nervt wenn Leute auf Teufel komm raus ihre Meinung durchsetzen wollen und nichts Anderes mehr gelten lassen, egal welche Ansicht sie vertreten.....
Da hast du recht. In diesem Thread ist aber auch schön die reflexartige Abwehrhaltung zu beobachten, wenn es um Veränderungen und möglicherweise das Verlassen der Komfortzone geht.
Derjenige, der das anregen möchte, wird sofort diskreditiert als „Ideologe“, „Extremist“, „Moralist“ etc.
Der Duktus spiegelt leider den weltweiten Diskurs hier im Kleinen.
Leider ist es eine von vielen menschlichen Schwächen, Gewohntes nicht ändern oder auch nur hinterfragen zu wollen.
Sofort geht es in eine aggressive Abwehrhaltung. Zum Glück gibt es Menschen, die trotzdem für ihre Überzeugungen einstehen und den steinigen Weg gehen, sich den Angriffen der Vertreter des Einhergebrachten aussetzen, obwohl es unendlich viel Kraft kostet.
Diese Muster sind so alt wie die Erde rund ist. Ziehen sich durch Themen wie Frauenwahlrecht und Umweltschutz bis hin zu, wie man hier sieht: Hundehaltung.
Was hat Sonja denn nur gewollt? Einzig und allein, dass man stets darüber nachdenken sollte, ob es nicht noch einen besseren Weg gibt, sonst nichts. Und schon wird aus allen Rohren gefeuert.