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Andrea
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heute 01:06

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Julia 🐾Nero
14. Dez. 17:09
Und das erschreckt mich. In meiner Instabubble war das schon ein großes Thema. Auch auf Facebook ist es ein Thema soweit ich es sehen konnte (Trainer, Tierschutz). Hauptsächlich aber halt österreichische Accounts. Hier haben sich zwar auch deutsche Trainer zu Wort gemeldet aber es geht gefühlt total unter.
Aber was soll das denn bringen?
Warum sollen traditionelle Medien den Shitstorm aufgreifen?
Der Social Media Shitstorm ist doch schon genug, um Morddrohungen, Sachbeschädigung usw auszulösen, die den Verein selber und alle, die damit assoziiert sind, aktuell treffen.
Es wurde angezeigt und es wird ermittelt.
So sollte es in einem Rechtsstaat sein. Einen Lynchmob zu kreieren oder Rechtssprüche durch medialen Druck zu manipulieren gehört nicht dazu.
 
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Katrin
14. Dez. 17:30
Aber was soll das denn bringen? Warum sollen traditionelle Medien den Shitstorm aufgreifen? Der Social Media Shitstorm ist doch schon genug, um Morddrohungen, Sachbeschädigung usw auszulösen, die den Verein selber und alle, die damit assoziiert sind, aktuell treffen. Es wurde angezeigt und es wird ermittelt. So sollte es in einem Rechtsstaat sein. Einen Lynchmob zu kreieren oder Rechtssprüche durch medialen Druck zu manipulieren gehört nicht dazu.
Du kannst mich ja gerne korrigieren aber ist das nicht die Aufgabe der Presse auf solche Vorfälle hinzuweisen? Ganz besonders nachdem man den Trainer und Verein selber durch Artikel unterstützt und gefördert hat?

Das Thema an sich (Gewalt im Hundetraining) finde ich durchaus wichtig. Solche Fälle kommen ja immer wieder ans Licht.
 
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Claudia
14. Dez. 17:52
Bei uns hatte der Elektriker die Anschlüsse vertauscht. Wenn jemand zu meiner Nachbarin wollte, klingelte es bei mir. Hat eine Weile gedauert, bis wir dahinter gekommen sind. Ich dachte schon, der Paketbote kann nicht lesen.
🤣
 
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Sina
14. Dez. 17:53
Aber was soll das denn bringen? Warum sollen traditionelle Medien den Shitstorm aufgreifen? Der Social Media Shitstorm ist doch schon genug, um Morddrohungen, Sachbeschädigung usw auszulösen, die den Verein selber und alle, die damit assoziiert sind, aktuell treffen. Es wurde angezeigt und es wird ermittelt. So sollte es in einem Rechtsstaat sein. Einen Lynchmob zu kreieren oder Rechtssprüche durch medialen Druck zu manipulieren gehört nicht dazu.
Leider ist ein öffentlicher Shitstorm in solchen Fällen von Tiermisshandlungen die einzige Konsequenz, die diese Leute erfahren.
Durch die Justiz wird ja leider kaum jemand bestraft, da gibt es höchstens mal eine kleine Geldstrafe, wenn überhaupt.

Wenn Menschen mit grosser Reichweite öffentlich Videos teilen, gerade noch in einer Trainerposition, und das nichtmal richtig einordnen, dann müssen sie damit rechnen, dass das andere für sie übernehmen, und das Echo dann auch aushalten können.

Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen. Morddrohungen gehen natürlich überhaupt nicht, dagegen sollte man auch vorgehen, und Anzeige erstatten.
 
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Claudia
14. Dez. 17:54
Bei uns im Haus klingen auch alle Kingeln gleich. Aber dass es nicht meine Klingel ist, das höre sogar ich an der LautstärLautstärkke. Ich wohne allerdings auch in einem Haus, dass erst 2021 fertiggestellt wurde. Also Schallisolierung usw. auf dem neuesten Stand. Bei uns hörst du nicht, ob der Nachbar mal die Waschmaschine in der Nacht laufen lässt. Kommt aber auch durch eine gute Raumaufteilung. In meiner früheren Wohnung grenzte mein Wohnzimmer an das Schlafzimmer der Nachbarn. Hier ist das besser gelöst.
Nee, bei meiner Nachbarin und mir hört man es leider nicht unbedingt raus. Je nachdem, wo man sich aufhält. Aber ich höre sie auch telefonieren und seufzen.
 
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Julia 🐾Nero
14. Dez. 18:25
Leider ist ein öffentlicher Shitstorm in solchen Fällen von Tiermisshandlungen die einzige Konsequenz, die diese Leute erfahren. Durch die Justiz wird ja leider kaum jemand bestraft, da gibt es höchstens mal eine kleine Geldstrafe, wenn überhaupt. Wenn Menschen mit grosser Reichweite öffentlich Videos teilen, gerade noch in einer Trainerposition, und das nichtmal richtig einordnen, dann müssen sie damit rechnen, dass das andere für sie übernehmen, und das Echo dann auch aushalten können. Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen. Morddrohungen gehen natürlich überhaupt nicht, dagegen sollte man auch vorgehen, und Anzeige erstatten.
Es geht aber selten um rechtliche Konsequenzen, sondern einfach um Sensationslust und dem Kick, am virtuellen Mob mit Mistgabel beteiligt zu sein.

Oder hat irgendjemand verfolgt oder berichtet, was denn tatsächlich mit den Isarpfoten passiert ist?

Es war "heißer Scheiß" und alle sind aufgesprungen. Sowohl die Medien und erst recht die Meute, die auch da Morddrohungen und Sachbeschädigung verursacht hat, haben es wieder fallen lassen, als der Scheiß nicht mehr heiß war.
Ob und wie die Betreiberin tatsächlich betraft wurde ist dann nicht mehr von Interesse.
 
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Katrin
14. Dez. 18:31
Es geht aber selten um rechtliche Konsequenzen, sondern einfach um Sensationslust und dem Kick, am virtuellen Mob mit Mistgabel beteiligt zu sein. Oder hat irgendjemand verfolgt oder berichtet, was denn tatsächlich mit den Isarpfoten passiert ist? Es war "heißer Scheiß" und alle sind aufgesprungen. Sowohl die Medien und erst recht die Meute, die auch da Morddrohungen und Sachbeschädigung verursacht hat, haben es wieder fallen lassen, als der Scheiß nicht mehr heiß war. Ob und wie die Betreiberin tatsächlich betraft wurde ist dann nicht mehr von Interesse.
https://www.deine-tierwelt.de/magazin/nach-misshandlung-in-muenchner-hundepension-hoechststrafe-fuer-taeter/

Höchststrafe für den Tierquäler
Der erlassene Strafbefehl wurde nun rechtskräftig. Das Gericht verhängte die Höchststrafe gegen den Täter, eine Geldbuße von 360 Tagessätzen zu je 30 Euro, basierend auf dem Einkommen des Mannes. Damit muss er insgesamt 10.800 Euro zahlen und ist zudem offiziell wegen Tierquälerei vorbestraft. Die Hundepension, in der die Misshandlungen stattfanden, sei mittlerweile geschlossen – eine im Internet angegebene Telefonnummer ist nicht mehr erreichbar.

Ohne den Onlineshitstorm wäre wohl gar nix passiert.
 
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Julia 🐾Nero
14. Dez. 18:44
https://www.deine-tierwelt.de/magazin/nach-misshandlung-in-muenchner-hundepension-hoechststrafe-fuer-taeter/ Höchststrafe für den Tierquäler Der erlassene Strafbefehl wurde nun rechtskräftig. Das Gericht verhängte die Höchststrafe gegen den Täter, eine Geldbuße von 360 Tagessätzen zu je 30 Euro, basierend auf dem Einkommen des Mannes. Damit muss er insgesamt 10.800 Euro zahlen und ist zudem offiziell wegen Tierquälerei vorbestraft. Die Hundepension, in der die Misshandlungen stattfanden, sei mittlerweile geschlossen – eine im Internet angegebene Telefonnummer ist nicht mehr erreichbar. Ohne den Onlineshitstorm wäre wohl gar nix passiert.
Und wo war der Dogo Thread oder die Instagram Reels, um das zu teilen?

Ohne die Anzeige durch PETA wäre nichts passiert und die haben davon nicht durch einen Shitstorm erfahren, sondern weil ein Insider Videomaterial an sie geschickt hat.

Aber gut da kann man auch einfach unterschiedlicher Meinung sein.
 
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Sina
14. Dez. 19:04
https://www.deine-tierwelt.de/magazin/nach-misshandlung-in-muenchner-hundepension-hoechststrafe-fuer-taeter/ Höchststrafe für den Tierquäler Der erlassene Strafbefehl wurde nun rechtskräftig. Das Gericht verhängte die Höchststrafe gegen den Täter, eine Geldbuße von 360 Tagessätzen zu je 30 Euro, basierend auf dem Einkommen des Mannes. Damit muss er insgesamt 10.800 Euro zahlen und ist zudem offiziell wegen Tierquälerei vorbestraft. Die Hundepension, in der die Misshandlungen stattfanden, sei mittlerweile geschlossen – eine im Internet angegebene Telefonnummer ist nicht mehr erreichbar. Ohne den Onlineshitstorm wäre wohl gar nix passiert.
Die Ehefrau, Betreiberin und Mitwisserin hat dagegen soweit ich weiss, gar keine rechtlichen Konsequenzen tragen müssen.

Hätte es den medialen Shitstorm nicht gegeben, hätte sie vermutlich einfach eine neue Hundepension unter anderem Namen eröffnet und es wäre vielleicht einfach so weiter gegangen. Der Partner dann eben nur im Hintergrund, weiss ja dann niemand von seinen Vorstrafen. Die beiden sind bis heute ein Paar.

Da das Internet aber nicht vergisst, ihr Gesicht und Name bekannt ist, wird das zum Glück kaum möglich sein.
Und das nur wegen der medialen Aufmerksamkeit.
 
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Sina
14. Dez. 19:06
Und wo war der Dogo Thread oder die Instagram Reels, um das zu teilen? Ohne die Anzeige durch PETA wäre nichts passiert und die haben davon nicht durch einen Shitstorm erfahren, sondern weil ein Insider Videomaterial an sie geschickt hat. Aber gut da kann man auch einfach unterschiedlicher Meinung sein.
Peta hat zuerst die Betreiberin unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit den Videos konfrontiert. Das wurde von ihr belächelt und herunter gespielt.
Daraufhin wurde es erst veröffentlicht. Auch mit dem Ziel Druck auf das Veterinäramt zu machen.