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Lotta
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 22
heute 13:19

Tierarztkosten & Versicherungen: Realität statt Gejammer!

BITTE UM SACHLICHE DISKUSSION ‼️ 🚨 Tierarztkosten & Versicherungen: Realität statt Gejammer! 🚨 Dieses ständige Gemecker über Tierkrankenversicherungen und Tierärzte ist langsam einfach nur noch nervig 😶 Da wird sich darüber aufgeregt, dass man in Vorkasse gehen muss… aber genau so läuft es doch ❗ Meine Menschen bezahlen die Rechnung 💶, reichen sie bei der Versicherung ein und bekommen das Geld zurück 💶➡️💶 Und genau so machen es viele von euch auch: Wer privat krankenversichert ist, bezahlt zuerst und bekommt es später wieder. Warum wird daraus bei uns Tieren so ein Drama gemacht? 🤔 Und dann das Nächste: Ihr wollt für uns die beste Behandlung – modernste Geräte 🏥, neueste Technik ⚙️, hochwertige Medikamente 💊, sofortige Hilfe, wenn es uns schlecht geht ❤️‍🩹 Aber wenn es ums Bezahlen geht, wird gemeckert? Das passt einfach nicht zusammen 🙄 Hier mal meine Realität: Ohne genau diese moderne Tiermedizin gäbe es mich heute nicht mehr 🩸 2022 musste ich notoperiert werden, habe eine Bluttransfusion bekommen und sofortige Hilfe – sonst wäre ich heute nicht mehr hier. Vielleicht einfach mal darüber nachdenken… und ein bisschen dankbar sein 🙏 Und denkt eigentlich mal jemand daran, was Tierärzte alles bezahlen müssen? 🤨 Personal 👩‍⚕️👨‍⚕️ Energie ⚡ Medikamente 💊 Moderne Geräte 🏥 Miete 🏢 Steuern 💰 …und vieles mehr. Glauben wirklich manche, das Geld fällt einfach vom Himmel? 🙄 Tierärzte retten Leben. Auch meins 🐾 Die arbeiten nicht umsonst – sie haben gelernt, tragen Verantwortung und müssen all das stemmen. Und mal ehrlich: Niemand wird gezwungen, sich ein Tier wie mich anzuschaffen. Und schon gar nicht mehrere. Wir kosten Geld – schon immer. Wir sind Verantwortung. Keine Deko 🐕❤️ Es wirkt einfach nur egoistisch: Alles wollen – aber bitte nichts dafür zahlen. Und ja – es geht auch anders 🙏 Meine Mama oder mein Papa stecken nach jeder Behandlung etwas in die Kaffeekasse ☕💛 Und zu Weihnachten oder anderen Feiertagen bringen sie sogar ein kleines Geschenk vorbei 🎁 Einfach, weil sie dankbar sind, dass mir geholfen wird, wenn es mir nicht gut geht. 👉 Schlusswort: Weniger jammern. Mehr Verantwortung. Mehr Dankbarkeit. – Eure Lotta 🐶🐾 🔴 Nachtrag – mal ganz ehrlich gefragt: Arbeitet ihr ohne Lohn? Oder verzichtet ihr freiwillig auf Lohnerhöhungen? 🤔 Freut ihr euch nicht, wenn ihr mehr Geld bekommt – um euren Lebensstandard zu halten, steigende Kosten zu decken und ganz normal leben zu können? 💶 Warum wird genau das dann Tierärzten abgesprochen? Es ist ja nicht nur die Energie teurer geworden ⚡ Da hängt viel mehr dran: 🚗 Spritkosten – auch für Notfälle und Hausbesuche 🏢 Mieten für Praxen und Kliniken 👩‍⚕️👨‍⚕️ Personalkosten – und ja, auch der Mindestlohn steigt (zu Recht!) 💊 Medikamente und Verbrauchsmaterial 🩺 Moderne Geräte und Technik 💰 Steuern und laufende Kosten Und das alles soll bitte gleich bleiben – aber die Preise dürfen sich nicht anpassen? Wie soll das funktionieren? 🤨 👉 Gute Arbeit muss bezahlt werden. 👉 Verantwortung kostet Geld. 👉 Und moderne Tiermedizin gibt es nicht zum Nulltarif. Also nochmal: Warum ist eine Lohnerhöhung bei euch völlig normal – aber bei Tierärzten plötzlich ein Problem? Vielleicht einfach mal ehrlich beantworten… und ein bisschen weniger meckern.
 
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Marie
heute 11:25
Die Zeiten, in denen der Tierarzt für 50.- DM bis zur Schulter in der Kuh gesteckt hat und den Hund, der vom Auto ueberfahren wurde, für 100.- DM wieder zusammen geflickt hat sind schon sehr lange vorbei. Aber wir sind inzwischen 50 Jahre weiter, soll der TA weiterhin für das Geld arbeiten? Spart Euch VORHER Geld zusammen, wenn ihr Euch ein Tier holen wollt und meckert nicht über die Honorare bzw. Rechnungen, als ob ein Tierarzt dadurch reich werden möchte und würde. Er macht diese Arbeit aus Liebe zum Tier, informiert Euch auch Mal über die andere Seite. Das schwere und lange und wirklich harte Studium, den wenigen Verdienst, die vielen Überstunden und das Leid, das sie sehen müssen, wenn ein Tier es nicht schafft. Nicht umsonst ist die Suizidrate bei Tierärzten so hoch. Seid froh, dass es Menschen gibt, die das auf sich nehmen um unseren Tieren zu helfen. Hört sich vielleicht altbacken an, aber ich habe in meinem langen Hunde u. Pferdeleben schon einige Tierärzte und auch die andere Seite kennen und schätzen gelernt und war immer froh und dankbar für ihre Hilfe. Ist nur meine Meinung!
Meine Meinung auch 👍
Es ist doch so, das jeder die bestmögliche, Behandlung für sein Tier möchte, manchmal auch weit über das was der TA für nötig hält hinaus !
Oft sind es doch die HH selbst die durch unnötige Untersuchungen ihre eigenen Kosten erhöhen!
Ich habe selbst sehr engagierte TÄ kennengelernt und bin dankbar das es sie gibt !
Man hört doch immer von HH " Ich würde alles für mein Tier tun"
Das ist super 👍 nur bitte für wenig Geld !
 
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Julia 🐾Nero
heute 11:37
Ich denke, dass Erhöhungen etc. durchaus ihre Berechtigung haben. Ein Beruf, in dem man direkt für Menschen und/oder Tiere arbeitet, zwingt einen nicht dazu absolut mildtätig zu sein und seine eigene Bedürfnisse völlig unterzuordnen. Auch im sozialen Beruf hat man das Recht auf ein angemessenes Umfeld und Verdienst. Und natürlich gibt es auch im tiermedizinischen Bereich Abzocke, die gibt es in der Humanmedizin auch. Das grundsätzliche Gemotze wegen gestiegener Kosten macht blind für Fälle tatsächlicher Abzocke.
Richtig.
Jegliche Kritik an einem wachsenden Problem in der veterinärmedizinischen Versorgung als Gemecker und Gejammer abzustempeln macht aber auch blind für ein System, unter dem nicht nur Tierhalter, sondern eben auch Tierärzte zunehmend leiden.

Die veterinärmedizinische Versorgung ist ein komplexes Thema und sollte auch differenziert betrachtet werden.
Eins ist jedoch klar, mir zunehmender Monopolisierung durch Investoren ist keinem geholfen, außer eben diesen.

Das Studium und die Arbeit als Tierarzt muss attraktiv und angemessen entlohnt werden. Privat geführte Praxen müssen regional gestärkt werden.
Damit das was man bezahlt auch da ankommt, wo es hin gehört, nämlich beim Tierarzt und seinem Personal und nicht bei Nestlé und Co.
 
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Lisa-Eileen
heute 11:45
Man sollte bei dem Thema schon aufpassen, Fakten und Vermutungen nicht zu vermischen. Ja, es stimmt, dass viele Tierarztpraxen und Kliniken inzwischen zu größeren Ketten gehören. Daraus aber automatisch abzuleiten, dass Tierärzte massenhaft unnötige Behandlungen durchführen oder Tiere absichtlich für den Profit leiden lassen, ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf, für den belastbare Belege fehlen. Die Realität ist oft deutlich einfacher: Die moderne Tiermedizin kann heute viel mehr diagnostizieren und behandeln als noch vor 20 Jahren. Das kostet Geld. Hinzu kommen gestiegene Löhne, Mieten, Energiepreise, moderne Geräte und die Gebührenordnung für Tierärzte. Viele Tierärzte arbeiten trotz hoher Rechnungen keineswegs in Luxus, sondern kämpfen selbst mit Personalmangel, Überstunden und enormem psychischem Druck. Natürlich sollte man bei teuren oder weitreichenden Behandlungen eine Zweitmeinung einholen. Aber pauschal Tierärzte oder Kliniken als Abzocker darzustellen, wird den vielen engagierten Menschen in diesem Beruf nicht gerecht, die täglich versuchen, Tieren zu helfen und Leben zu retten.
Es sind aber keine Vermutungen, es ist Realität.
Ich habs selbst bei meiner alten Klinik erlebt, unter anderem deswegen geh ich da auch nicht mehr hin.
Meine Physio ist genau das Gegenteil, sie hat ihre Praxis gegenüber der Klinik und viele ihrer Patienten werden dort auch behandelt oder wurden weil sie genau die gleiche Scheiße wie ich erlebt haben.
Ich dachte erst ich wär ein Einzelfall weil die Klinik ja immer so hoch gelobt wurde, aber was meine Physio mir da von anderen alles erzählt hat war einfach krank.
Die schwätzen einem alles was geht an die Backe obwohls unpassend oder übertrieben ist hauptsache schön ausnehmen.
Umso asozialer dann es noch bei armen Menschen am Monatsende wie bei mir damals zu machen.
Ich hab gesagt ich hab nur 200 Euro noch aufm Konto und muss davon noch Essen kaufen usw, meinte die erst ja das kriegen wir hin... dann auf einmal redet se mir ein er wär schlimm krank und ich müsste ja unbedingt großes Blutbild und sonstwas machen.
Ich hab geheult weil ich Angst um ihn hatte während ich ne Stunde da auf die Ergebnisse wartete nur das die Trulla dann fröhlich rauskam das er minimalst dehydriert ist wegen dem vielen Durchfall, sonst alles top und das wären jetzt 500 Euro und sie würden ihn gern über Nacht da behalten und an den Tropf hängen, das wären dann auch nur 1200 Euro oder so.
Und dann kam sie noch an und wollte mir überteuertes Tierarztfutter aufschwätzen wegen angeblichem Morbus Addison was damals ja schonmal abgeklärt wurde das er es nicht hat.
Als ich dann merkte das die mich nur ausnehmen wollte bin ich dann gegangen, da wollt se mir ja noch einreden das es ja noch viel teurer wird wenn er am Wochenende doch wieder kommen müsste.
Extrem manipulierend und schön die Sorge des Patientenbesitzers ausnutzen.
Richtig abartig.
Und das lief da iwann nur so.
Das End vom Lied war das Rocket die Durchfallatacken bekam weil ich sein Hundevital Kräutermix weggelassen hab, scheinbar braucht sein Darm das eben doch dauerhaft.
Nachdem er es wieder bekam war alles wieder gut.
Heute weiß ich mittlerweile das er nen Stressdarm hat und der einfach bissi mehr Unterstützung braucht.
 
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Susanne
heute 11:47
Man sollte bei dem Thema schon aufpassen, Fakten und Vermutungen nicht zu vermischen. Ja, es stimmt, dass viele Tierarztpraxen und Kliniken inzwischen zu größeren Ketten gehören. Daraus aber automatisch abzuleiten, dass Tierärzte massenhaft unnötige Behandlungen durchführen oder Tiere absichtlich für den Profit leiden lassen, ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf, für den belastbare Belege fehlen. Die Realität ist oft deutlich einfacher: Die moderne Tiermedizin kann heute viel mehr diagnostizieren und behandeln als noch vor 20 Jahren. Das kostet Geld. Hinzu kommen gestiegene Löhne, Mieten, Energiepreise, moderne Geräte und die Gebührenordnung für Tierärzte. Viele Tierärzte arbeiten trotz hoher Rechnungen keineswegs in Luxus, sondern kämpfen selbst mit Personalmangel, Überstunden und enormem psychischem Druck. Natürlich sollte man bei teuren oder weitreichenden Behandlungen eine Zweitmeinung einholen. Aber pauschal Tierärzte oder Kliniken als Abzocker darzustellen, wird den vielen engagierten Menschen in diesem Beruf nicht gerecht, die täglich versuchen, Tieren zu helfen und Leben zu retten.
In über 40 Jahren eigenverantwortlicher Tierhaltung wirklich schon einiges erlebt, deshalb bereit und imstande, sich alles aus mehreren Perspektiven anzuschauen, aber ...

"Alles haben wollen und nix dafür zahlen wollen", das fonde ich schon wieder sehr "ich als Mensch darf über dich als Untermensch so urteilen und verbreiten!".

Innerhalb der Zeit von März bis jetzt, waren 2 Hunde und ein Kater in tierärztlicher Behandlung.

Die Tiere wurden in die Familie geholt, als Familienmitglieder, die werden nicht "weggeschickt", wenn es umbequem oder eng wird! Oder, wenn man eben, ohne Schuld, in finanzielle Schieflage gerät, durch Krankheit bspw.
So geschehen, von der angesehenen Angestellten zur Rentnerin, zack!

Der 1. Hund, Malteser 14 Jahre muss dringend operiert werden, wegen 3 "Warzen" an ungünstigen Stellen, eine mit unklarem Zellinhalt. Kostenprognose ca. 500 EUR.
Keine Tier-KV!
Malteser muss aber vorher zum Herzschall, weil Herzgeräusche.
Also, 200 km Fahrt, 320 EUR für Herzschall.
Frage an den Tierarzt, OP auf 2 Raten in 2 aufeinander folgenden Monaten? NÖ!
Weitere 4 Wochen vergehen, bis man sich die OP-Kosten vom Munde abgespart hat.
OP erfolgt, vorn am Tresen dann 685 EUR statt "ca. 500".

Um es abzukürzen.

Mit dem 2. Hund und Kater im Mai in eine andere Praxis, weil die einen mit Notfall nicht einfach draußen stehen lassen sondern da sind.
Kater ohne Tier-KV, Hund mit.
Hier der Hinweis auf die jüngste Vergangenheit und Kosten (Malteser komplett seit Februar ca. 1.200 EUR).
Frage: "Behandeln Sie bitte, ich bezahle jetzt 100 EUR an, den Rest bei Nachuntersuchung in 5 Tagen. Wieder "dieser Blick", mit dem arme Menschen bedacht werden und sich schämen sollen/müssen. Scham, weil man arm geworden ist. Nicht Resoekt dafür, dass man trotzdem weiterlebt, anders eben ...
Das o.k. zum Zahlungswunsch kam. Beim nächsten Termin dann zu denn 100 noch 456 EUR draufgelgt. Geliehen, von Freunden!
Nach 3 Tagen mit Kater wegen Komplikationen wieder hin. Hinweis von mir, dass ich das in einer Woche beim Klammern ziehen abschließend komplett begleiche. Hinweis von Tresen "da müssen wir uns aber auch drauf verlassen können!".
Hatte ich nicht erst Tage zuvor verlässlich 556 EUR bezahlt?
Einen Tag später wieder hin.
Kater wurde zur Regenbogenbrücke getragen. Gestorben wegen eines Hundeangriffs und Bisswunden, den due Halter des Hundes verneinten.
Und gestorben, weil die gute, erforderliche und teurere Behandlung nicht wirklich stattgefunden hat ...?
Oder weil man, behandelt durch 3 TA, so wie eben Dienst war, mal das Richtige versäumt hat?

Fazit: Ein Hund für ca. 1.200 EUR letztendlich wieder fit und gesund, nach Behandlung quasi auf Vorkasse! Top Leistung! Hat alles, obwohl akut, nur 2 Monate gedauert von "da muss OP" bis erfolgreich OP überstanden!

2. Hind hat nix bon dem was vermutet wurde, sagt das Blutbild, was rr hat, wriß man dennoch bis jetzt nicht!
Tier-KB braucht noch Rückfrage beim TA, wie immer, irgendwann kommen 150 EUR zu 80 % zu mir zurück.

Kater ist über die Regenbogenbrücke gegangen aus Gründen! 620 EUR.

Übrig bleib ich.

Noch mindestens tagelang damit beschäftigt den nächsten TA aufzusuchen, um Zahlungsaufschub, und aber trotzdem Behandlung zu betteln, damit der andere Hund behandelt wird.

Noch monatelang damit beschäftigt, mit noch weniger Geld zu überleben und den Freunden das Geld zurück zu zahlen.

Den Rest des Lebens mit der Trauer um den Kater.

Alles wollen (meine Tiere, meine Familienmitglieder) und nichts dafür bezahlen/geben wollen?

Sicher nicht, aber etwas mehr Menschlichkeit in der Veterinärmedizin dem Menschen und seiner Situation gegenüber!
Wir sind nun mal, so froh bin ich darüber, nicht alle gleich!
Und mittlerweile auch dem Tier gegenüber. Dass der Malteser nicht sofort behandelt wurde, war wirklich ein Vergehen am Tierwohl durch den Tierarzt!!!
Das nicht ausgesprochene "Pech, wenn sie kein Geld für die Behandlung haben", stand jedem im Gesicht.

So, und nun?
Was tut man denn, wenn man so jemand ist, wie ich es zwangsläufig geworden bin? Etwas, was man noch nie im Leben getan hat und verabscheut?
Seine Tiere "schweren Herzens und umständehalber" abgeben, damit sie es besser haben, tiermedizinisch versorgt werden, sofort und nicht abhängig vom Geld?

In welch "gute Hände" so manches Zier landete, dagür haben wir grausame Beispiele in letzter Zeit gesehen!

Ich habe Erfahrungen mit Tierkliniken gemacht, da ist es wie in der Humanmedizin. Es geht nicht im das Individuum, es geht um Geld und Erfolg! Das sind Geschäfte, wo Geld verdient wird, keine barmherzigen Orte!

Und ja, es gibt Tierärzte mit Herz, die schauen nicht auf die Uhr und nicht auf's Bankkonto. Die fühlen mit!
DIE haben meinen allergrößten Respekt ❣️

Was bleibt? Ich mach weiter wie bisher:
Wer nicht kämpft hat schon verloren ...

Jede Münze hat 2 Seiten, egal wie oft sie nach dem Werfen doch immer auf dieselbe Seite fällt.
Vielleicht magst Du das berücksichtigen?
 
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Lisa-Eileen
heute 11:59
In über 40 Jahren eigenverantwortlicher Tierhaltung wirklich schon einiges erlebt, deshalb bereit und imstande, sich alles aus mehreren Perspektiven anzuschauen, aber ... "Alles haben wollen und nix dafür zahlen wollen", das fonde ich schon wieder sehr "ich als Mensch darf über dich als Untermensch so urteilen und verbreiten!". Innerhalb der Zeit von März bis jetzt, waren 2 Hunde und ein Kater in tierärztlicher Behandlung. Die Tiere wurden in die Familie geholt, als Familienmitglieder, die werden nicht "weggeschickt", wenn es umbequem oder eng wird! Oder, wenn man eben, ohne Schuld, in finanzielle Schieflage gerät, durch Krankheit bspw. So geschehen, von der angesehenen Angestellten zur Rentnerin, zack! Der 1. Hund, Malteser 14 Jahre muss dringend operiert werden, wegen 3 "Warzen" an ungünstigen Stellen, eine mit unklarem Zellinhalt. Kostenprognose ca. 500 EUR. Keine Tier-KV! Malteser muss aber vorher zum Herzschall, weil Herzgeräusche. Also, 200 km Fahrt, 320 EUR für Herzschall. Frage an den Tierarzt, OP auf 2 Raten in 2 aufeinander folgenden Monaten? NÖ! Weitere 4 Wochen vergehen, bis man sich die OP-Kosten vom Munde abgespart hat. OP erfolgt, vorn am Tresen dann 685 EUR statt "ca. 500". Um es abzukürzen. Mit dem 2. Hund und Kater im Mai in eine andere Praxis, weil die einen mit Notfall nicht einfach draußen stehen lassen sondern da sind. Kater ohne Tier-KV, Hund mit. Hier der Hinweis auf die jüngste Vergangenheit und Kosten (Malteser komplett seit Februar ca. 1.200 EUR). Frage: "Behandeln Sie bitte, ich bezahle jetzt 100 EUR an, den Rest bei Nachuntersuchung in 5 Tagen. Wieder "dieser Blick", mit dem arme Menschen bedacht werden und sich schämen sollen/müssen. Scham, weil man arm geworden ist. Nicht Resoekt dafür, dass man trotzdem weiterlebt, anders eben ... Das o.k. zum Zahlungswunsch kam. Beim nächsten Termin dann zu denn 100 noch 456 EUR draufgelgt. Geliehen, von Freunden! Nach 3 Tagen mit Kater wegen Komplikationen wieder hin. Hinweis von mir, dass ich das in einer Woche beim Klammern ziehen abschließend komplett begleiche. Hinweis von Tresen "da müssen wir uns aber auch drauf verlassen können!". Hatte ich nicht erst Tage zuvor verlässlich 556 EUR bezahlt? Einen Tag später wieder hin. Kater wurde zur Regenbogenbrücke getragen. Gestorben wegen eines Hundeangriffs und Bisswunden, den due Halter des Hundes verneinten. Und gestorben, weil die gute, erforderliche und teurere Behandlung nicht wirklich stattgefunden hat ...? Oder weil man, behandelt durch 3 TA, so wie eben Dienst war, mal das Richtige versäumt hat? Fazit: Ein Hund für ca. 1.200 EUR letztendlich wieder fit und gesund, nach Behandlung quasi auf Vorkasse! Top Leistung! Hat alles, obwohl akut, nur 2 Monate gedauert von "da muss OP" bis erfolgreich OP überstanden! 2. Hind hat nix bon dem was vermutet wurde, sagt das Blutbild, was rr hat, wriß man dennoch bis jetzt nicht! Tier-KB braucht noch Rückfrage beim TA, wie immer, irgendwann kommen 150 EUR zu 80 % zu mir zurück. Kater ist über die Regenbogenbrücke gegangen aus Gründen! 620 EUR. Übrig bleib ich. Noch mindestens tagelang damit beschäftigt den nächsten TA aufzusuchen, um Zahlungsaufschub, und aber trotzdem Behandlung zu betteln, damit der andere Hund behandelt wird. Noch monatelang damit beschäftigt, mit noch weniger Geld zu überleben und den Freunden das Geld zurück zu zahlen. Den Rest des Lebens mit der Trauer um den Kater. Alles wollen (meine Tiere, meine Familienmitglieder) und nichts dafür bezahlen/geben wollen? Sicher nicht, aber etwas mehr Menschlichkeit in der Veterinärmedizin dem Menschen und seiner Situation gegenüber! Wir sind nun mal, so froh bin ich darüber, nicht alle gleich! Und mittlerweile auch dem Tier gegenüber. Dass der Malteser nicht sofort behandelt wurde, war wirklich ein Vergehen am Tierwohl durch den Tierarzt!!! Das nicht ausgesprochene "Pech, wenn sie kein Geld für die Behandlung haben", stand jedem im Gesicht. So, und nun? Was tut man denn, wenn man so jemand ist, wie ich es zwangsläufig geworden bin? Etwas, was man noch nie im Leben getan hat und verabscheut? Seine Tiere "schweren Herzens und umständehalber" abgeben, damit sie es besser haben, tiermedizinisch versorgt werden, sofort und nicht abhängig vom Geld? In welch "gute Hände" so manches Zier landete, dagür haben wir grausame Beispiele in letzter Zeit gesehen! Ich habe Erfahrungen mit Tierkliniken gemacht, da ist es wie in der Humanmedizin. Es geht nicht im das Individuum, es geht um Geld und Erfolg! Das sind Geschäfte, wo Geld verdient wird, keine barmherzigen Orte! Und ja, es gibt Tierärzte mit Herz, die schauen nicht auf die Uhr und nicht auf's Bankkonto. Die fühlen mit! DIE haben meinen allergrößten Respekt ❣️ Was bleibt? Ich mach weiter wie bisher: Wer nicht kämpft hat schon verloren ... Jede Münze hat 2 Seiten, egal wie oft sie nach dem Werfen doch immer auf dieselbe Seite fällt. Vielleicht magst Du das berücksichtigen?
Kenn das auch, in der Klinik von der ich vorher sprach war ich vorher Jahre lang, die kannten uns auch usw.
Ich hatte immer alles brav direkt beglichen bis an dem Tag wo die mich so abzocken wollten und ich dann da stand und sie viel mehr wollten als ursprünglich abgemacht.
Als ich dann sagte das ich so viel nicht habe und es in ein paar Tagen (spätestens ner Woche) wenn mein Geld drauf ist dann nachbezahle haben die mich auch mit ner übelsten Fresse angeguckt als ob ich n Schwerverbrecher wäre.
Als Jahre langer Kunde/ Patient kp was dann so behandelt zu werden ist einfach unterste Schublade.
Zumal sie ja auch wissen das ich versichert bin und was alles, man hätte auch direkt von der Versicherung zahlen lassen können aber da weigern sie sich ja.
Daher hab ich mir ne gute Klinik und Tierarztpraxis gesucht wo sie auch auf Raten und später zahlen es noch machen.
 
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Susanne
heute 12:04
Es bleibt sachlich, und nicht persönlich.
Aber ehrlich, nach nochmaligem Lesen fühle ich mich als der Mensch, der ich gezwungen bin nun so zu sein, in Ermangelung an Gesundheit, die mir ein anderes Ich ermöglicht, ganz schön unter der Gürtellinie getroffen!

Meistens ohne Lohn, weil man gegen "Empathie" nicht geimpft wird!
Verantwortungslos, weil man mehrere Tiere hat aber kein Geld mehr? Das war nicht absehbar! Aha! Aber klar war, gegen alles, die Familienmitglieder bleiben! Dann muss, in Verantwortung, eben neu erfinden werden.

Tierarztkosten letztes Jahr beim empathischen TA mit Herz für 3-monatige Behandlung 2.500 EUR.
Folgekosten in Tierklinik für 5 Tage 3.859 EUR.
Emphatische TAin mit Herz regte an, den Hund dort wegzuholen bzw. ihn vor Ort zu erlösen von sinnfreier Behandlung und Leid!

So, Lotta und "Mutti", jetzt Ihr!
 
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Gabriele
heute 12:52
Es macht mich so wütend deinen Beitrag zu lesen. Mal ehrlich.
1. Ich gehe zum Notdienst und bezahle schonmal 50 € nur dafür, dass ich die Klinke der Tierarztpraxis in die Hand nehmen darf. Jetzt kommt das Argument tjaaaaa dafür ist es Notdienst. Falsch!!!! Dafür nehmen sie schon den
3-4fachen Satz an Gebühren. Für was sind diese 50€ überhaupt? Wurde erst kürzlich eingeführt.
2. Tierversicherung????? Hahaha ..... da lachen die Hühner.
Vielleicht für euch, die immer Welpen oder Junghunde nehmen.
Ich nehme mein ganzes Leben lang Hunde aus schlechter Haltung, alte und kranke Tiere auf, die niemand haben möchte. Die schon deswegen ein Vermögen kosten.
Und ausgerechnet diese Leute, die es am nötigsten für ihre Tiere brauchen, können keine Versicherung abschließen, weil sie das "Haltbarkeitsdatum" überschritten haben.
Dumm gelaufen.
Und das nennst du einfach mal "Versicherung abschließen?"
Das ist REALITÄT !!!!
Ich nehme bewußt solche Hunde auf, die sonst keiner will. Ich habe mein ganzes Vermögen und auch jetzt meine Rente in diese armen von Menschenhand geschundenen Seelen gesteckt.
3. und wenn ich dann zu einem Tierarzt komme und frage nach Ratenzahlung heißt es" machen wir nicht"!!! NUR BARZAHLUNG BZW. KARTE.
Das ist REALITÄT!!!!!!
Nur diejenigen, die so superschlau daherkommen, sei gesagt.
Ihr kauft eure Hunde beim Züchter für Tausende von Euro. NOTFALLHUND oder TIERSCHUTZ igittigitt ..... um Gottes Willen, da weiß man nie was man bekommt und Auslandshunde noch schlimmer. Ein Tierarzt hat gemeint, dass man meine Hündin auf Mittelmeerkrankheiten untersuchen müsste. Obwohl sie schon 10 Jahre in D ist. 🤣🤣🤣
Bei den anderen "Krankheiten" oder wo man richtig gut Geld machen kann, sind die "neuen" verschiedenen Blutuntersuchungen, die immer wieder seit geraumer Zeit angepriesen werden.

Die Rasse???? Es muss natürlich ein Modehund sein z.B ein Goldendoodle, Wasserhund usw. (es muss sich natürlich um eine außergewöhnliche Rasse handeln, damit man Aufmerksamkeit bekommt) .

Würdest du dir einen älteren oder kranken Hund holen?
Ich kann die Frage schon beantworten NEIN.
Zuviel Geld, was man lieber für den Urlaub ausgibt und man muss sehr viel Zeit investieren, um sie wieder an Menschen zu gewöhnen oder Angsthunde oder Resozialisierung oder oder oder........
Dafür sind dann Menschen da, die versuchen, die Tierarztkosten irgendwie zu bezahlen, keine Versicherung, die mal kurz die Rechnung übernimmt Sehr oft sind die Tierärzte noch nicht einmal fähig eine richtige Diagnose zu stellen. Die älteren Tierärzte gibt es nicht mehr, die aus Passion diesen "schönen" Beruf gewählt haben.
Das ist die REALITÄT!!!!!

Also erzähle mir nichts von Tierarztkosten, Versicherungen und Gejammer.
Ich jammere nicht.Ich mache es für die Hunde, die so dankbar sind und freuen sich auf jeden neuen Tag, die mit Geduld und Liebe gepflegt werden. und ich habe es bis heute nie bereut und würde es genauso wieder machen.

Diese zum Teil geschundenen Tiere sind so, weil Menschen sie zu dem gemacht haben, was sie heute sind und dann heißt es. Es ist ein gefährlicher Hund oder nicht sozialisiert usw..
Jaja, ich könnte noch so viel schreiben.


Ihr kauft einen Welpen und Junghund und helft damit nur den Züchtern.
Denkt mal darüber nach.

Wer die Menschen kennt, liebt die Tiere. 💘
 
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Gabriele
heute 12:53
Dein Eingangstext lässt einiges aus. Viele Tierarztpraxen werden von Klinikketten aufgekauft, hinter denen internationale Investoren stecken. Veterinärmedizin wird zu einem milliardenschweren Geschäft. Ein Investor will sein Geld mit Gewinn zurückbekommen. Aussteiger berichten, dass Tierärzte in diesen Ketten massiv unter Druck gesetzt werden, die teuersten und oft auch unnötige medizinische Untersuchungen und Behandlung durchzuführen. Teilweise müssen sie sich bei jedem Patienten rechtfertigen, wieso sie nicht noch mehr gemacht haben, was man abrechnen kann. Die psychische Belastung ist enorm, viele brechen ab, andere fügen sich. Vom Gewinn bekommen die praktizierenden Tierärzte selber oft nicht so viel ab, wie einige vermuten würden. Übrigens kritisieren das unabhängige Tierärzte auch selber und schütteln nur entsetzt mit dem Kopf, wenn sie Rechnungen aus Tierkliniken begutachten! Es gibt auch immer wieder Fälle von sterbenskranken Tieren, die in Kliniken über Wochen einbehalten und untersucht/behandelt werden, obwohl unabhängig Tierärzte eine Einschläferung befürwortet hätten. Das ist dann nicht nur Abzocke, sondern bewegt sich in den Bereich von bewusster Tierquälerei. Das Geschäftsmodell nutzt aus, dass Menschen die fachliche Expertise fehlt die Notwendigkeit von Behandlungen richtig einzuordnen und die Bereitschaft, für das geliebte Tier alles zu zahlen.
👍👍👍
 
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Gabriele
heute 12:54
👍👍👍
 
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Julia 🐾Nero
heute 13:02
Ich möchte noch zwei Beispiele aus der von mir verlinkten Dokumentation erwähnen.

Fall 1. Schwerkranker, alter Kater kommt in die Klinik, wird 11 Tage intensiv behandelt, bekommt Blutransfusionen, Anämie bessert sich nicht, Kater entwickelt Gelbsucht, wird weiter untersucht/behandelt, Halter werden telefonisch im Glauben gelassen, dass sich der Zustand verbessert, summierende Kosten bleiben intransparent, 1 Tag nach Entlassung vom niedergelassen Tierarzt eingeschläfert, der die Behandlung durch die Klinik medizinisch nicht nachvollziehen kann.

Familie zahlt 19.000€ an die Klinik!
Dass Menschen nicht bereit seien für ihre Tiere zu zahlen sieht wohl anders aus.

Fall 2. Kastration Kaninchen, Standardeingriff. Niedergelasse Tierärztin 150€, bekannte Klinikkette 950€!
Auf Nachfrage durch die Reporter verbessern sie den Kostenvoranschlag auf 750€.
Also nicht mehr das 6-fache, sondern lediglich das 5-fache.

Jetzt kann man sagen, selber Schuld wenn man in die Klinik geht. Sagt man aber auch nur solange, bis die Praxis im eigenen Ort aufgekauft ist.

Ich habe höchsten Respekt vor meinem Tierarzt und würde weiter in seine Praxis gehen, wenn er statt dem bisherigen 1 bis 1,2 fachen Satz den 2 oder 2,5-fachen Berechnen würde, um Inflation und Kosten zu decken.
Ich möchte aber nicht das 6-fache zahlen, damit irgendein Investor eine größere Gewinnmarge rausholt.

Überlegt euch das mal. Wenn man sich 10.000€ für ein Haustier zur Seite legt und am Ende 60.000€ zahlt. Nicht wegen Krankheiten oder Unfällen, sondern weil tierärztliche Dienstleistungen aufgekauft und teuer weiterverkauft, sprich gehandelt, werden.

Und ja Menschen zahlen und werden weiter zahlen. Von einer mangelnden Bereitschaft sieht man an den Gewinnen nichts.