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Victoria
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Anzahl der Antworten 453
zuletzt 10. Okt.

Politische Haltung als Ausschlusskriterium bei der Hundevermittlung?

Der Tierschutzverein Fortuna Animali hat laut einem heute veröffentlichten Bericht einer Interessentin die Vermittlung einer Hündin verweigert. Bei der Interessentin handelt es sich um die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Als Grund für die Absage wurde demnach ausdrücklich ihre politische Zugehörigkeit genannt.

Unabhängig davon, wie man persönlich zur AfD oder zu irgendeiner anderen Partei steht, finde ich die grundsätzliche Frage dahinter interessant.

Sollte die politische Zugehörigkeit eines Menschen bei der Vermittlung eines Hundes überhaupt eine Rolle spielen?

Wenn man damit anfängt, Menschen nicht nur anhand ihrer konkreten Eignung als Hundehalter, sondern aufgrund politischer oder weltanschaulicher Zugehörigkeiten zu beurteilen; wo fängt das an und wo hört es auf?

Man könnte schließlich bei den unterschiedlichsten Gruppen anfangen, aufgrund eines Labels bestimmte Verhaltensweisen oder Einstellungen zu vermuten; bei Veganern hinsichtlich der Ernährung des Hundes, bei Jägern hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Tieren oder bei Mitgliedern einer Partei aufgrund einzelner Positionen dieser Partei. Aber sagt das automatisch etwas darüber aus, wie diese konkrete Person einen Hund hält?

Auf der anderen Seite haben Tierschutzvereine natürlich die Verantwortung und auch einen gewissen Entscheidungsspielraum, wem sie ihre Tiere anvertrauen.

Mich interessiert deshalb wirklich eure Meinung; gerade von Leuten, die selbst im Tierschutz tätig sind.

Sollten bei einer Vermittlung ausschließlich konkrete, tierwohlrelevante Kriterien wie Erfahrung, Wohnsituation, Zeit, Versorgung und Umgang mit dem Tier zählen? Oder findet ihr es legitim, darüber hinaus auch politische bzw. weltanschauliche Überzeugungen eines Interessenten einzubeziehen?

Mich interessiert tatsächlich, wo ihr hier die Grenze ziehen würdet.

Quelle zum konkreten Fall: Apollo News, 02.10.2026.
 
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Michi
9. Okt. 11:17
...ist aber kein Thread vom Team...
 
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Marie
9. Okt. 11:20
Entschuldige mal, aber was genau glaubst du eigentlich, in welchem Ton du mit mir reden kannst? „Du und deinesgleichen“, „rumheulen“, „ihr armen Rechten“; geht’s noch? Du beschwerst dich über politische Auseinandersetzungen und bist gleichzeitig diejenige, die andere aufgrund ihrer politischen Ansichten pauschal abwertet und persönlich angeht. Merkst du diesen Widerspruch eigentlich selbst? Ich habe dich weder beleidigt noch dir deine Meinung abgesprochen. Dass du eine andere Auffassung vertrittst, ist völlig in Ordnung. Das tun viele hier. Meine habe ich übrigens nicht einmal mitgeteilt. Das gibt dir allerdings noch lange nicht das Recht, derart respektlos zu reagieren. Und deinen ständig wiederholten Hinweis, dass niemand einen Anspruch auf die Vermittlung eines Hundes hat, kannst du dir langsam sparen. Es geht um die Beweggründe einer Entscheidung und darum, dass man diese durchaus kritisieren darf. Wenn du keine sachliche Diskussion führen möchtest oder kannst, ist das deine Sache. Aber dann solltest du vielleicht auch darauf verzichten, andere persönlich anzugreifen, nur weil dir deren Meinung nicht passt. Es wäre schade, wenn der Thread aufgrund deines Umgangstons wieder geschlossen werden müsste.
Hallo Viktoria!
Du schreibst das dich die Meinung der anderen hier wirklich interessiert, du deine Meinung dazu aber noch nicht preis gegeben hast !
Warum eigentlich nicht ?
Wenn man so einen provokanten Beitrag hier einstellt hat man doch auch eine eigene Meinung dazu.
Die wüsste ich jetzt gerne auch mal!
 
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Janine
9. Okt. 11:21
Doch genau das tut sie, und die Wähler verhalten sich Menschen anderer Herkunft gegenüber wie eine Katastrophe. Ich muss es wissen als nicht in Deutschland geborene in einer Dorfgemeinschaft mit sehr vielen AfD Wählern…und es ist echt verdammt traurig, dass man sich jetzt hier auch noch damit befassen muss! Ich bin auch hier um mit Menschen mein Hobby zu teilen und zu lernen aber diese Partei so zu verharmlosen zeigt das aktuelle Bild in Deutschland.
Wie äußert sich das Verhalten Dir gegenüber denn im Rahmen Deiner Dorfgemeinschaft? Würde mich mal interessieren. Denn viele Deutsche haben auch untereinander Probleme miteinander und gehen schrecklich miteinander um, was nicht auf die Nationalität bezogen sein muss. Schau doch mal nach draußen, was aus dieser Gesellschaft geworden ist. Du brauchst Dich doch auch hier nicht rechtfertigen, dass Du nicht hier geboren bist. Wenn Du hier lebst und Dich zu Hause fühlst. Bist Du doch auch Deutscher oder nicht?
 
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Ulli mit
9. Okt. 11:21
Wundert sich tatsächlich jemand darüber, dass sich der Thread in eine politische Diskussion entwickelt? Als ob das bei dem Thema nicht zu erwarten gewesen wäre 🤦
 
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Bettina
9. Okt. 11:21
Ich frage mich gerade, ob die AfD-Dame sich auch öffentlich so echauffiert hätte, wenn z.B. eine schwule, lesbische oder Transgender-Person oder eine syrische Flüchtlingsfamilie keinen Hund bekommen hätte.... Hätte die TE dann auch einen Thread dazu erstellt? Würden wir dann auch darüber diskutieren?
Es ist einfach Fakt, dass der Tierschutzverein alleine entscheidet, wem er seine Tiere gibt. Und wenn er einen Wertekonflikt sieht, kriegt jemand halt kein Tier. Ein Vermieter, der keine Kinder, Tiere und/oder Raucher in seinem Eigentum haben will, wird auch nicht an eine fünfköpfige Familie mit 3 Hunden vermieten. Das kann man gut oder besch... finden, ist aber alleine seine Entscheidung.
Im übrigen wird hier im Forum doch gerne jeder Züchter gefeiert, der sich seine Interessenten sehr genau ansieht, wo man sich geradezu bewerben und als "würdig" erweisen muss. Wer weiß, nach welchen Kriterien der entscheidet?
 
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Michi
9. Okt. 11:25
Wenn es beim Thema bleiben würde, dann schon.
Aber es fühlen sich ja sehr Viele so getriggert, dass das eigentliche Thema in den Hintergrund rückt.
Deswegen wurde ja auch geschlossen.
 
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Lena
9. Okt. 11:32
Zum Thema zurück.

An sich ist es doch total bescheuert nach Parteizugehörigkeit zu gehen- man müsste sich im Verein ja erstmal einig werden- wer quasi die falsche hat.

Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass es im Verein nur gemäßigte Mitte gibt…
 
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Aga
9. Okt. 11:32
Wie äußert sich das Verhalten Dir gegenüber denn im Rahmen Deiner Dorfgemeinschaft? Würde mich mal interessieren. Denn viele Deutsche haben auch untereinander Probleme miteinander und gehen schrecklich miteinander um, was nicht auf die Nationalität bezogen sein muss. Schau doch mal nach draußen, was aus dieser Gesellschaft geworden ist. Du brauchst Dich doch auch hier nicht rechtfertigen, dass Du nicht hier geboren bist. Wenn Du hier lebst und Dich zu Hause fühlst. Bist Du doch auch Deutscher oder nicht?
Ich bin 38 und seit 37 Jahren in Deutschland, selbst meine Oma und Opa sprechen perfektes deutsch weil ich Aus Oberschlesien in Polen komme. Meine Familie wurde immer schon Minderwertig behandelt, mein Vater immer „ der Pole“ genannt, ich wurde auf Hundespaziergängen mit Leuten gefragt ob ich bei der WM für mein Land bin, wurde viel gemobbt von Menschen die offen gegen Ausländer gehetzt haben vor mir, auf meinen Hund gab es Giftköderanschläge. Die direkten Nachbarn die offen AfD wählen Grüßen noch nicht mal zurück, ich hab denen nie was getan. Ich könnte noch länger ausholen, es wurde kein Geheimnis draus gemacht, wie über Ausländer gedacht wird. Sprüche von Menschen, sie haben eine Wachhund weils immer mehr Ausländer gäbe…. Aber es gibt auch die anderen Menschen hier, deshalb bin ich auch noch hier und lasse mich nicht wegmobben, es gibt auch sehr nette Menschen und der Nationalpark unbezahlbar. Ich wollte nicht derart vom Thema abweichen, vielleicht triggert mich das Thema persönlich einfach zu sehr, deshalb bin ich hier auch raus.
 
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Michi
9. Okt. 11:37
Zum Thema zurück. An sich ist es doch total bescheuert nach Parteizugehörigkeit zu gehen- man müsste sich im Verein ja erstmal einig werden- wer quasi die falsche hat. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass es im Verein nur gemäßigte Mitte gibt…
Betreffen tut das maximal den Vorstand. Da kann man sich schon mal schneller einig sein.
 
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Janine
9. Okt. 11:39
Ich bin 38 und seit 37 Jahren in Deutschland, selbst meine Oma und Opa sprechen perfektes deutsch weil ich Aus Oberschlesien in Polen komme. Meine Familie wurde immer schon Minderwertig behandelt, mein Vater immer „ der Pole“ genannt, ich wurde auf Hundespaziergängen mit Leuten gefragt ob ich bei der WM für mein Land bin, wurde viel gemobbt von Menschen die offen gegen Ausländer gehetzt haben vor mir, auf meinen Hund gab es Giftköderanschläge. Die direkten Nachbarn die offen AfD wählen Grüßen noch nicht mal zurück, ich hab denen nie was getan. Ich könnte noch länger ausholen, es wurde kein Geheimnis draus gemacht, wie über Ausländer gedacht wird. Sprüche von Menschen, sie haben eine Wachhund weils immer mehr Ausländer gäbe…. Aber es gibt auch die anderen Menschen hier, deshalb bin ich auch noch hier und lasse mich nicht wegmobben, es gibt auch sehr nette Menschen und der Nationalpark unbezahlbar. Ich wollte nicht derart vom Thema abweichen, vielleicht triggert mich das Thema persönlich einfach zu sehr, deshalb bin ich hier auch raus.
Das ist echt beschämend und tut mir sehr Leid für Dich. Genau darauf wollte ich hinaus. Dieses Verhalten ist so typisch im Allgemeinen für unser Land. Meine Familie kommt auch aus dem heutigen Polen und ich wurde lustiger Weise immer von nicht deutschsprachigen gefragt ob ich wirklich Deutsche sei. Vielleicht haben sie bei mir Attribute gesehen und sich gefreut, vielleicht was Verbindendes zu finden. Tatsächlich habe ich dann auch im Rahmen der Ahnenforschung rausgefunden, dass alle bei uns einen Fluchthintergrund hatten. Meine Familie spricht auch perfekt deutsch und bis dato wusste ich wie gesagt auch Nix davon. Dieses narzistische Gedankengut ist leider vielfach weitergegeben worden und tatsächlich ist das kein rein deutsches Thema. Wir können es ja leider weltweit beobachten.

Wie gesagt, tut mir wirklich Leid für Euch, was Ihr durchleben müsst und auch das mit dem Köder auf Deinen Hund. Die Menschheit ist echt abartig.