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Sandra
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Anzahl der Antworten 260
zuletzt 22. Juli

Kein Hundekontakt?

Hallo zusammen, ich muss mir mal ein bisschen Luft machen/evtl kennt ja jemand das Problem auch. Wenn ich mit Odin (Alaskan Malamute, 7Monate ca. 30kg) unterwegs bin will niemand Hundekontakt haben dh alle nehmen ihre Hunde zur Seite und man sieht das wirklich 0 Interesse daran besteht die Hunde Kontakt haben zu lassen. Mir tut es immer sehr leid weil Odin eig sehr sozial ist und er liebt alles und jeden egal wie alt oder klein/groß. Die Sache ist ich verstehe nicht wieso? Gut das nicht jeder Hund verträglich ist oder eine Hündin läufig ist oder man evtl mal keine Zeit/Lust hat kann ich nachvollziehen. Aber es kann ja schlecht bei jedem der Fall sein. Ich hab mir auch überlegt ob es evtl an der Größe liegt, aber es passiert egal wie groß das Gegenüber ist. Oder ob es an der Rasse liegt? Wobei sowieso alle Leute glauben das er ein Husky ist🤷‍♀️ Ich hab ihn immer an der Leine und nehm ihn zur Seite sobald jemand kommt und man sieht ihm auch an das er freundlich ist dh er ist komplett locker usw aber teilweise nehmen die Leute ihre Hunde und drücken sich teilweise halb in eine Hecke rein oder machen einen großen Bogen. Es gab übrigens auch noch nie irgendeinen 'Vorfall'. Mir tut es einfach leid vorallem in Situationen wie neulich: wir laufen an zwei mittelgroßen Hunden mit jeweils einem Frauchen vorbei, beide nehmen ihr Hunde zur Seite und drücken sich wieder halb ihn ein Gestrüpp, Odin war ganz brav hat nicht hin gezogen nur kurz hingeschaut und ganz entspannt mit lockerer Leine daran vorbei gelaufen und kurz nach uns ein Mann mit einem Hund ungefähr in Odins Größe (ich vermute mal irgendein Pointer Mix) und obwohl man gemerkt hat das die sich nicht kennen, durfte dieser Hund mal hin und alle waren entspannt. Gibt es Leute denen es genauso geht oder die sich das irgendwie erklären können? ~danke schonmal von Sandra & Odin PS natürlich hat er schon Kontakt zu anderen Hunden wenn wir uns mit Freunden/Bekannten mit Hund verabrede EDIT ich meine natürlich kontrollierten Kontakt, mit vorher fragen usw, Freilauf wäre auch gut möglich weil ca 80%unserer Gassi Runde an Wiesen ohne Straße in der Nähe ist. Aber wenn jemand wie beschrieben sich halb in der Vegetation versteckt oder seinen Hund hinter sich her schleift oder hoch nimmt frage natürlich erst gar nicht weil ich sehen das da kein Interesse ist. EDIT2 es ist NICHT von Leinenkontakt die Rede
 

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Nadine
19. Juni 07:45
Aber damit hast Du es ja schon selber gesagt. RUDELtiere. Seit wann gehören Fremde zu einem Rudel? Aggressiv werden Hunde oft, weil sie zu häufig ihre Position verteidigen müssen. Und wie Ma i bereits gesagt hat...es geht nicht um keinen Kontakt.
Ich will hier niemanden angreifen... ich kanns nur nicht verstehen. Vllt liegt es auch daran das ich blond bin... Hunde sollten Kontakte haben... auch an der Leine mal am Arsch schnuppern sollte nicht zu verwerflich sein. Aaaaaber.... Martin Rütter sagt sowas macht man nicht. Und wenn die Glotze etwas sagt dann hat man das auch zu machen. ☝️
 
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Nadine
19. Juni 07:46
Sehe ich aber umgekehrt genauso! Hab jetzt über 30 Jahre Hunde und ganz ehrlich, es gab noch nie so viele planlose Hundemenschen! Ja, vor 30 Jahren war das echt lockerer und unsere Hunde hatten Kontakt! Und es gab auch Mal kurz Zoff 🤷 Das wurde aber nie dramatisch angesehen sondern als normales Leben. Der Umgang war unkompliziert. Heute wird ein Welpe/Junghund, der von einem erwachsenen Hund in die Schranken verwiesen wird, danach als psychisch angeschlagen beschrieben und jedes Fehlverhalten dieses Hundes auf dieses eine Erlebnis projeztiert. Dass die Menschen dieses Hundes das eigentliche Problem sind 🤷 daran wird kein Gedanke verschwendet. Und heute? Ich will keinen Fremdhundekontakt für meine, weil ich leider erfahren musste, dass 90% der Menschen, welche die letzten 2 Jahre einen Hund geholt haben, ihren Hund nicht wirklich kennen. Die Menschen sind kompliziert geworden und mit ihnen die Hunde ! Es gab noch nie so viele fehlgeprägte, pöbelnden, leinenaggressive Hunde wie heute. Und es gab noch nie so viele Problemausreden für die Vierbeiner wie heute. Trotz Welpenschule bzw Hundeschulen. Ja, es gab auch noch nie so viele Tierschutzhunde bei absolut unerfahrenen Menschen ...
Endlich mal jemand mit Erfahrung die nicht aus dem Fernseher kommt oder von Instagram 🥰
 
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Birgit
19. Juni 07:55
Ich will hier niemanden angreifen... ich kanns nur nicht verstehen. Vllt liegt es auch daran das ich blond bin... Hunde sollten Kontakte haben... auch an der Leine mal am Arsch schnuppern sollte nicht zu verwerflich sein. Aaaaaber.... Martin Rütter sagt sowas macht man nicht. Und wenn die Glotze etwas sagt dann hat man das auch zu machen. ☝️
Einzelhunde die beide gut sozialisiert sind und die Menschen ihre Hunde lesen können, da ist Kontakt null Problem, auch an der Leine. Ich sehe meinem Rüden bereits auf weite Distanz an was er vom hündischen Gegenüber hält und ich weiß, dass er z.b. Welpen und Junghunde sehr mag und jede Hündin. Da sehe ich einen Kontakt, auch an der Leine, als null Problem. Kommt mir aber ein Proll entgegen, Leine angespannt, fixierte Blicke und das nette Frauchen meint, der tut nix, oh nein, aber meiner dann und da ist ein Kontakt dann No Go. Und das kommuniziere ich dann vor meinem Hund. Leinen Kontakt zu Rudel geht gar nicht! Es ist meistens dann einer dabei dem was nicht passt und schwupps ist der nette Einzelhund in einer Rudeldiskussion. Es ist immer situationsabhängig.
 
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Dany
19. Juni 08:00
Was hat Corona nur mit den Hundebesitzern gemacht?!? Ich habe vorher nie so viele Menschen gesehen die keinen Kontakt wünschen wenn die Leine dran hängt...Wahnsinn. Leute das sind Rudeltiere... lasst die doch wenigstens mal kurz abchecken... kein wunder das es immer mehr bekloppte Vierbeiner gibt die aggressiv reagieren wenn mal ein anderer Hubd zu nahe kommt. Wenn ihr als Mensch Angst vor anderen Menschen habt is das ja ok aber lasst Eurem Hund doch ein wenig "hundsein" .... traurige Welt
Corona hat leider häufig dazu geführt, dass sich Leute aufgrund der vermeintlichen Zeit die sie nun zur Verfügung haben, einen Hund zugelegt haben. Nun merken viele dass es doch etwas mehr als nur schmusi-schmusi, Gassi gehen und Balli-werfen ist. Soviel zu deiner Frage. Aber zu dem Narrativ "es sind Rudeltiere". Wenn schon mit Fachbegriffen und Wissen rumgeworfen wird - im Rudel kennt man sich untereinander (beim Wolf sind es sogar mehrheitlich Familinenbanden). Die "Hirarchie" bzw Positionen sind geklährt. Also ist jede Begegnung mit Fremden ist für viele Hunde, erst mal ein "ACHTUNG" ein Fremder! Ist er Freund, ist er Feind? Ausserdem latschen die meisten Hundehalter geradewegs aufeinander zu, merken nicht mal das ihr Hund eigentlich etwas anderes will. Das bedeutet für viele Hunde zuerst mal Stress! Hunde würden einander anders begegnen als der Mensch. Abgesehen davon das Hunde einander schon aus Distanz riechen können ohne, dass diese gleich aufeinander sitzen müssen. Ja, und da mindestens jeder 2. Hundehalter meint sein Hund sei der Beste, der sozialste und alle sowieso von den 3 Hauptrassen "Tutnix", "Istlieb" und "Spieltnur" abstammen, MUSS jeder Hund (oder sind's doch nur die Halter ?) seinem Gegenüber einen Kontakt aufzwingen. Und zum Schluss, ist dann ja sowieso immer das Gegenüber schuld wenn's mal kracht, der Hund wird im schlimmsten falle eingeschläfert, weil man ja UNBEDINGT mit seinem Wuffi - der aus der ZuchtLinie "Tutnix" - dem anderen zeigen muss wie wichtig es ist dass jeder Hund, jeden anderen Hund mögen muss. Ich befürchte, genau deine Aussage / Gedankengut, ist einer der Gründe wieso so viele Hundehalter Kontakte vermeiden! PS ( leider ist meiner, wie du so schön schreibst "bekloppt", gerade weil ein lieber Hundehalter mit seinem "Tutnix" meinte er müsse den Hundekontakt unbedingt "erzwingen", und mich danach noch anpöbeln! Ja dann gehen wir halt, wie beim Monopoli, mit dem Training "zurück auf Start". Danke.)
 
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Fee
19. Juni 08:02
Sehe ich aber umgekehrt genauso! Hab jetzt über 30 Jahre Hunde und ganz ehrlich, es gab noch nie so viele planlose Hundemenschen! Ja, vor 30 Jahren war das echt lockerer und unsere Hunde hatten Kontakt! Und es gab auch Mal kurz Zoff 🤷 Das wurde aber nie dramatisch angesehen sondern als normales Leben. Der Umgang war unkompliziert. Heute wird ein Welpe/Junghund, der von einem erwachsenen Hund in die Schranken verwiesen wird, danach als psychisch angeschlagen beschrieben und jedes Fehlverhalten dieses Hundes auf dieses eine Erlebnis projeztiert. Dass die Menschen dieses Hundes das eigentliche Problem sind 🤷 daran wird kein Gedanke verschwendet. Und heute? Ich will keinen Fremdhundekontakt für meine, weil ich leider erfahren musste, dass 90% der Menschen, welche die letzten 2 Jahre einen Hund geholt haben, ihren Hund nicht wirklich kennen. Die Menschen sind kompliziert geworden und mit ihnen die Hunde ! Es gab noch nie so viele fehlgeprägte, pöbelnden, leinenaggressive Hunde wie heute. Und es gab noch nie so viele Problemausreden für die Vierbeiner wie heute. Trotz Welpenschule bzw Hundeschulen. Ja, es gab auch noch nie so viele Tierschutzhunde bei absolut unerfahrenen Menschen ...
Das finde ich tatsächlich auch. Und gerade Welpen/Junghunde brauchen das. Wir haben auch einen Kandidaten im Wald, mit einem (mittlerweile) Junghund. Hat etwas davon erzählt, dass sein Hund ja leider am Vortag schlechte Erfahrungen gemacht hat und er sie deshalb nun tragen müsse, da sie sich selber nicht mehr aus dem Haus traut. Da hat meine Begleitung nachgefragt, was denn passiert ist. Ein älterer Hund hat seinen schlichtweg korrigiert. Mir ist der Mund offen stehengeblieben. Es gab nichts wofür ich dankbarer war, als für einen älterer Hund, der meinen anzählt. Und es gab auch noch nie so viele "Hundetrainer" und "Hundeschulen". Die meisten gehen ja sofort mit einer Wasserflasche auf die Hunde los, anstatt Ursachenforschung zu betreiben.
 
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Birgit
19. Juni 08:19
Auf die Frage von Sandra zurück zu kommen. Evtl. beobachtest du deinen Hund Mal genau. Evtl. signalisiert dein Hund etwas, was dir gar nicht auffällt. Und die Menschen welche dir entgegenkommen sehen es oder missverstehen es. Beides kann sein. Wie gesagt, die Meinung "meiner tut nix" ist oft weit von dem weg was der Hund signalisiert. Dazu gehört das fixieren, das plötzliche und stürmische aufstehen und den Fremdhund blockieren. Übrigens kenne ich keinen Husky/Malamute der mit meinen Vierbeiner die letzten 30 Jahre problemlosen Umgang hatte. Daher lehne ich Kontakt zu diversen Rassen im Vorfeld meistens ab ... Diverse Rassen scheinen untereinander etwas kommunikative Probleme zu haben .
 
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Yvonne
19. Juni 08:26
Geht mir mit meiner Französischen Bulldogge genauso, was ich echt nicht verstehen kann ,sie verträgt sich mit jeden
 
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Ma
19. Juni 08:31
Geht mir mit meiner Französischen Bulldogge genauso, was ich echt nicht verstehen kann ,sie verträgt sich mit jeden
Bei Bulldoggen ist es oft so, dass andere Hunde Probleme mit dem Lesen des Gegenübers haben aufgrund der fehlenden Rute und des Platten Gesichts …
 
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Verena
19. Juni 08:38
Wie schon oben oft erwähnt kann das viele verschiedene Gründe haben. Ich vermeide Fremdhunde auch generell komplett. Meine Hündin ist Selektiv-Reaktiv und spielt grundsätzlich nicht mit anderen Hunden, egal ob bekannt oder nicht. Hunde stressen sie eher enorm. Mein Junger Rüde durfte bei den Vorbesitzern wohl jedem hallo sagen. Infolgedessen speingt er bei jedem Hund den er sieht in die Leine weil er hin will spielen. Entspannt vorbeigehen ist unmöglich und damit purer Stress und Frustration für uns beide. Da er auch zu jedem Hund hinrennen würde und dann nicht mehr ansprechbar ist, darf er bis heute nach 2,5 Jahren immer noch nicht frei laufen, da er hierbei schlicht nicht zuverlässig abrufbar ist. Seit wir den Fremdhundekontakt komplett abgebrochen haben und intensiv dran arbeiten hat es sich schon deutlich gebessert. Die Erwartungshaltung ist bei ihm leider doch sehr tief verwurzelt und bedarf viiel Training. Ich hoffe, dass ich ihm in 1-2 Jahren dann seinen verdienten Freilauf und mehr Kontakte bieten kann, aktuell wäre das aber rein Kontraproduktiv. Da sie zu zweit sind ist ist Hundekontakt im Alltag ja prinzipiell gegeben. Frag die Leute einfach freundlich oder stell hier mal ein Treffen für deine Umgebung auf Dogorama. Da findest du sicher einige andere die sich freuen würden.😊🐾🐕❤️
 
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Birgit
19. Juni 08:49
Geht mir mit meiner Französischen Bulldogge genauso, was ich echt nicht verstehen kann ,sie verträgt sich mit jeden
Das meinte ich mit hündische Kommunikation und "Sprachprobleme". Ich bin ja Pflegestelle und meine müssen viel aushalten. Es gibt immer Mal Startschwierigkeiten, je nach Problemfall. Der letzte Hund, ein Mops, meine Hunde waren verzweifelt und es hat Monate gedauert bin ein hündisches miteinander möglich war. Und mein Rüde reagiert auf alle Bully's echt problematisch, beginnt bei den Atemgeräusche und die forsche, nach vorne stürmende Art, ist für einen Hund mit ganz feiner Kommunikation echt ein Problem.
 

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