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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Lena
7. Juni 20:36
Der Hunnenhoff arbeitet soviel ich weiß mit behinderten Hunden ( Rollihunden, blinde Hunde etc.). Also ist das keine eigene Vermittlung.
Die versuchen durchaus auch zu vermitteln, wenn es möglich ist und die Hunde fit sind (waren beispielsweise bei den Unvermittelbaren)
 
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Michi
7. Juni 20:37
Und mir hat die Sonne heute vielleicht das Hirn gebraten, aber was ist eigentlich das Thema? Mischling vs. Rasse; ATS; Handlungen/Aussagen von MR ? Ich weiß nicht🙈
So wie ich es verstehe, geht es um die Eigenschaften, die Rassehunde gesichert mitbringen, wohingegen Mixe vielleicht eher Wundertüten sind.
Threads gegen ATS gibt es ja nun schon zur Genüge, es ist völlig unnötig, dass das wieder dorthin abdriftet !
Falls es um MR geht, dann feiere ich, dass er nicht an der Grenze die Augen verschließt!
 
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Michaela
7. Juni 20:38
Wenn man dort vor Ort zb Straßen Hunde kastriert wäre es wesentlich günstiger als einen Hund nach Deutschland zu u holen. Die Vermehrung würde eingedämmt und somit wären nicht mehr soviele Tötung Stationen nötig. Habe ich damit unrecht? So ein Flug für einen Hund wie viele Hunde könnten vor Ort kastriert werden?
Das ist nicht ganz richtig. Wie gesagt, die wenigsten Einheimischen nehmen diese Angebote an und Aufklärung auch nicht. Für die ist ein Familienhund ein Hund, der an einer 2 Meter- Leine auf dem Hof sitzt ohne Hütte, mit wenig Futter/ Wasser, Sommer wie Winter.
 
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Jörg
7. Juni 20:39
Was hat eine Kastration mit "einem guten Leben führen" zu tun? Meine fünf Hunde aus dem ATS sind alle ausgesetzt worden, eingefangen und saßen dann teilweise jahrelang in Heimen. Für die wäre nichts besser geworden wenn ich sie nicht aufgenommen hätte... Das Problem der Strassenhundepopulation muss Vor-Ort gelöst werden, dazu gehört aber erstmal der politische Wille in den jeweiligen Ländern. Dabei können die Tierschutzvereine von hier aus unterstützend wirken, mehr nicht. Trotzdem brauchen die vermittelbaren Hunde in den Tierheimen ja einen vernünftigen Platz zum Leben. Und wenn hier jemand so einen Platz hat, dann passt das doch.
Wie du selbst schreibst der politische Wille vor Ort muss sich ändern. Aber das passiert nicht dadurch das die Leute hier die Tiere aufnehmen. Und nein es wird sich weder was für die Tierheime hier oder dort so ändern wenn der politische Wille in bestimmten Ländern einfach nicht da ist. Und in Deutschland gibt es auch vermittelbare Tiere die im Tierheim sitzen. Nur da ist der Aufwand meistens höher den richtigen zu finden.
 
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Michaela
7. Juni 20:43
Die versuchen durchaus auch zu vermitteln, wenn es möglich ist und die Hunde fit sind (waren beispielsweise bei den Unvermittelbaren)
Und das begrüße ich, wenn sich jemand dieser anspruchsvollen Aufgabe stellt und einem behinderten Hund ein liebevolles Zuhause gibt.
 
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Jörg
7. Juni 20:46
Das ist nicht ganz richtig. Wie gesagt, die wenigsten Einheimischen nehmen diese Angebote an und Aufklärung auch nicht. Für die ist ein Familienhund ein Hund, der an einer 2 Meter- Leine auf dem Hof sitzt ohne Hütte, mit wenig Futter/ Wasser, Sommer wie Winter.
Ja und daran siehst du das die Menschen wie die Regierung dort vor Ort, es schlichtweg egal ist. Und natürlich fühlt sich das für uns schlecht an. Aber ganz ehrlich es wird sich nichts dort ändern durch unser tun. Einer wird gerettet und 10 neue stehen in den Startlöchern. Und davon sterben wieder 9. Und es wird leider immer so weiter gehen wenn sich dort vor Ort die Politik sich nicht ändert.
 
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Jörg
7. Juni 20:47
So wie ich es verstehe, geht es um die Eigenschaften, die Rassehunde gesichert mitbringen, wohingegen Mixe vielleicht eher Wundertüten sind. Threads gegen ATS gibt es ja nun schon zur Genüge, es ist völlig unnötig, dass das wieder dorthin abdriftet ! Falls es um MR geht, dann feiere ich, dass er nicht an der Grenze die Augen verschließt!
Es geht nicht darum die Augen zu verschließen. Es geht darum das sich in diesen Ländern etwas ändern muss.
 
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Yvonne
7. Juni 20:48
Es passiert hier wieder das, was einfach bei allen Themen passiert:
Schwarz/Weiß-Denken! 😒

Es darf jeder selbst entscheiden, ob er einen Rassehund aus einer guten Zuchtstätte möchte oder im lokalen Tierheim oder beim seriösen Auslandstierschutz auf die Suche geht.
Nichts davon ist besser oder schlechter. Es gibt meistens sehr gute Gründe, warum man sich wie entscheidet.
Falsche Gründe sind auf jeden Fall: Mitleid oder Statusdenken.

Zum Thema Auslandstierschutz:
Es gibt viele seriöse Organisationen, die vor Ort Kastrationsaktionen durchführen, die Bevölkerung aufklären und oftmals auch wirklich hartnäckige Überzeugungsarbeit bei den Menschen vor Ort leisten, warum kastrieren wichtig ist.
Des Weiteren werden die Tierschutzorganisationen vor Ort auch darin unterstützt, den lokalen Politikern den Vorteil von z. B. Kastrationen gegenüber Tötungen darzulegen.
Leider wird die Tötung von der EU mit Geldern unterstützt, was die Überzeugungsarbeit erschwert.
Die lokalen Tierheime werden mit Sachspenden unterstützt, die teilweise von den Tierheimen auch an die ärmeren Menschen mit Hunden und Katzen weitergereicht werden, ähnlich einer Tiertafel.

Und ja, es werden auch Hunde nach D geholt, wenn vereinzelt Hunde z. B. aufgrund der Masse an Hunden und dem damit verbundenen Lärmpegel extrem leiden und sich zunehmend zurückziehen.
Und auch, wenn sich die Vermittlungschancen für den jeweiligen Hund in D einfach als viel besser erweisen.

Letztlich ist es egal, ob Rassehund oder Mischling, Züchter oder Tierschutzverein, es geht darum, die Verantwortung für ein Lebewesen und seine komplette Lebenszeit zu übernehmen.

PS: Sorry, fürs Abdriften Richtung ATS, da habe ich mich anstecken lassen. Ist dann jetzt so 🤷🏻‍♀️
 
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Katrin
7. Juni 20:51
Wieviele Tierheime kennst Du persönlich und weisst woher die Hunde kommen? Ein Grossteil der Tierheime hat inzwischen Kooperationen mit Tierschutzvereinen in ganz Europa - weil von dort gut vermittelbare Hunde kommen. Die meisten Tierheime in D sind deshalb am Limit weil sie eine staatliche Pflichtaufgabe (Fundtierbetreuung) übernehmen und dafür nicht ausreichend bezahlt werden. Sehr viele der Abgabetiere aus D sind auch kaum vermittelbar, weil ihre vorherigen Halter sie total "verkorkst" haben. Die sitzen dann jahrelang im Tierheim und blockieren Plätze.
So ziemlich jedes Tierheim macht Steckbriefe für seine Hunde wo die Herkunft drinnen steht.

Einfach nochmal richtig lesen. Ich schrieb ich würde kein TH oder ähnliches unterstützen das NUR Auslandshunde aufnimmt bzw hierher holt.
 
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Sabine
7. Juni 21:00
Da muss man sich aber auch die Frage stellen warum dort soviele Hunde unterwegs sind warum leben dort soviele Hunde auf der Straße und ist es nicht die Aufgabe der Staatsoberhäupter da mal so ein wenig auf die Vermehrung zu achten. Das wird dort schlichtweg einfach nicht gemacht gibt ja immer einer der das unterstützt. Zb Deutsche die sich genau für ein Auslandshund entscheiden, was im grunde ja gut ist nur dann vor Ort der Staat sich zurucklehnt und nichts macht außer solche Stationen ein zu richten.
Seriöser Auslandstierschutz macht genau das: Kastrationsprogramme vor Ort und Aufklärung der Bevölkerung, bis das wirkt dauert es aber halt sehr lange. Warum holen denn deutsche Tierheime deiner Meinung nach freundliche Hunde selbst aus Tötungsstationen?