Es passiert hier wieder das, was einfach bei allen Themen passiert:
Schwarz/Weiß-Denken! 😒
Es darf jeder selbst entscheiden, ob er einen Rassehund aus einer guten Zuchtstätte möchte oder im lokalen Tierheim oder beim seriösen Auslandstierschutz auf die Suche geht.
Nichts davon ist besser oder schlechter. Es gibt meistens sehr gute Gründe, warum man sich wie entscheidet.
Falsche Gründe sind auf jeden Fall: Mitleid oder Statusdenken.
Zum Thema Auslandstierschutz:
Es gibt viele seriöse Organisationen, die vor Ort Kastrationsaktionen durchführen, die Bevölkerung aufklären und oftmals auch wirklich hartnäckige Überzeugungsarbeit bei den Menschen vor Ort leisten, warum kastrieren wichtig ist.
Des Weiteren werden die Tierschutzorganisationen vor Ort auch darin unterstützt, den lokalen Politikern den Vorteil von z. B. Kastrationen gegenüber Tötungen darzulegen.
Leider wird die Tötung von der EU mit Geldern unterstützt, was die Überzeugungsarbeit erschwert.
Die lokalen Tierheime werden mit Sachspenden unterstützt, die teilweise von den Tierheimen auch an die ärmeren Menschen mit Hunden und Katzen weitergereicht werden, ähnlich einer Tiertafel.
Und ja, es werden auch Hunde nach D geholt, wenn vereinzelt Hunde z. B. aufgrund der Masse an Hunden und dem damit verbundenen Lärmpegel extrem leiden und sich zunehmend zurückziehen.
Und auch, wenn sich die Vermittlungschancen für den jeweiligen Hund in D einfach als viel besser erweisen.
Letztlich ist es egal, ob Rassehund oder Mischling, Züchter oder Tierschutzverein, es geht darum, die Verantwortung für ein Lebewesen und seine komplette Lebenszeit zu übernehmen.
PS: Sorry, fürs Abdriften Richtung ATS, da habe ich mich anstecken lassen. Ist dann jetzt so 🤷🏻♀️